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Dietmar Höttecke
Dietmar Höttecke (* 1966) ist ein deutscher Physikdidaktiker. Inhaltsverzeichnis. 1 Leben; 2 Schriften (Auswahl); 3 Weblinks; 4 Einzelnachweise. Leben.
Inhalt3 Abschnitte
Person und akademischer Werdegang
Dietmar Höttecke (* 1966) ist ein deutscher Physikdidaktiker. Die Physikdidaktik beschäftigt sich mit dem Lehren und Lernen von Physik.
Er studierte von 1988 bis 1994 Physik und Deutsch für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Oldenburg. Von 2000 bis 2002 absolvierte er sein Referendariat am Studienseminar Oldenburg. 2001 wurde er im Bereich Physikdidaktik zum Dr. rer. nat. promoviert.
Von 2002 bis 2004 arbeitete Höttecke als Studienrat für Physik und Deutsch am Max-Planck-Gymnasium Delmenhorst. Danach vertrat er von 2004 bis 2006 eine Professur für Didaktik der Physik an der Universität Oldenburg. Von 2006 bis 2009 war er Postdoktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Physikdidaktik an der Universität Bremen. 2009 erhielt er eine W2-Professur für Didaktik der Physik an der Technischen Universität Kaiserslautern, die er bis 2010 innehatte. Seit 2010 ist er Professor für Erziehungswissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der Physikdidaktik an der Universität Hamburg.
Forschung und wissenschaftliche Funktionen
Hötteckes Forschung behandelt verschiedene Grundlagen und Ziele des naturwissenschaftlichen Unterrichts. Dazu gehören Geschichte und Philosophie im Unterricht sowie die „nature of science“, also die Frage, wie Naturwissenschaft arbeitet und wissenschaftliches Wissen entsteht.
Weitere Schwerpunkte sind die Erforschung und Förderung von Bewertungskompetenz, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Mathematik im Physikunterricht sowie bildungs- und fachsprachliche Fähigkeiten. Außerdem untersucht er fachliches Lernen, ausgewählte Aspekte der professionellen Kompetenz von Lehrkräften und die Entwicklung einer Didaktik des naturwissenschaftlichen Unterrichts.
Von 2005 bis 2011 war Höttecke Geschäftsführer der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik (GDCP). Von 2015 bis 2017 gehörte er ihrem Vorstand an.
Ausgewählte Veröffentlichungen
Zu Hötteckes Schriften zählen:
- „Pädagogik der Naturwissenschaften. Ein Studienbuch“, gemeinsam mit Ulrich Gebhard und Markus Rehm, Wiesbaden 2017, ISBN 3-531-19545-X.
- Als Herausgeber: „Naturwissenschaftliche Bildung als Beitrag zur Gestaltung partizipativer Demokratie“, Berlin 2011, ISBN 978-3-643-11075-6.
- Als Herausgeber: „Naturwissenschaftlicher Unterricht im internationalen Vergleich“, Berlin 2007, ISBN 3-8258-0099-7.
- „Die Natur der Naturwissenschaften historisch verstehen. Fachdidaktische und wissenschaftshistorische Untersuchungen“, Berlin 2001, ISBN 3-89722-607-3.