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Dieter Gerten
Planetare Grenzen. Er stand 2021 auf Platz 90 (Platz 9 in Deutschland) ... Seine akademische Laufbahn begann mit einem Studium der Geographie an der Universität …
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Forschung und Bedeutung
Dieter Gerten (* 1970) ist S-Professor für Klimasystem und Wasserhaushalt im Globalen Wandel an der Humboldt-Universität zu Berlin. Hauptberuflich arbeitet er am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Seine Forschung untersucht globale Wasserressourcen, landwirtschaftliche Wasserknappheit sowie Ökosysteme im Klimawandel. Dabei betrachtet er sowohl globale als auch lokale, terrestrische und limnische Systeme. Weitere Themen sind der menschliche Einfluss auf Wasser und Biosphäre, das Verhältnis von Religion und Wasser sowie planetare Grenzen.
2021 stand Gerten auf Platz 90 der Reuters Hot List der 1.000 führenden Klimawissenschaftler; in Deutschland belegte er Platz 9.
Biographischer Werdegang und Veröffentlichungen
Dieter Gerten wurde 1970 in Bitburg (Rheinland-Pfalz) geboren. Er studierte Geographie an der Universität Trier und schloss das Studium 1997 ab. 2001 wurde er am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin und an der Universität Potsdam zum Ökologen promoviert. 2013 habilitierte er sich an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Seit 2016 ist Gerten Professor für Klimasystem und Wasserhaushalt im Globalen Wandel am Geographischen Institut der HU Berlin. Zugleich leitet er eine Forschergruppe am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Dort ist er nach langjähriger Tätigkeit in der globalen Wasser-, Biosphären- und Klimafolgenforschung tätig, die seit 2001 andauert.
Gerten veröffentlichte über 150 begutachtete wissenschaftliche Artikel und Buchkapitel. Außerdem verfasste und herausgab er mehrere Bücher zur globalen Wassersituation. Er war Mitautor des 5. IPCC-Sachstandsberichts und der Referenzpublikation zu den Planetaren Grenzen.
Werke (Auswahl)
• Wasser: Eine Monographie zu globalen Wasserfragen. C.H. Beck Taschenbuch, 2018, 1. Auflage, ISBN 978-3-406-68133-2.
• Studie über die Ernährung der Welt innerhalb der planetaren Grenzen.