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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

David A. Huffman

Er entwickelte u. a. die Huffman-Kodierung, ein verlustloses Kompressionsverfahren. ... Er blieb zunächst am MIT und wechselte 1967 als Gründungsmitglied an die …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Überblick und Bedeutung
  2. 2. Ausbildung und wissenschaftliche Arbeit
  3. 3. Hochschultätigkeit und Auszeichnungen
  4. 4. Wichtige Schrift

Überblick und Bedeutung

David Albert Huffman (* 9. August 1925 in Ohio; † 7. Oktober 1999 in Santa Cruz, Kalifornien) war ein amerikanischer Computerpionier. Er entwickelte unter anderem die Huffman-Kodierung. Dabei handelt es sich um ein verlustloses Kompressionsverfahren: Daten werden so komprimiert, dass sich die ursprünglichen Daten wieder vollständig herstellen lassen.

Ausbildung und wissenschaftliche Arbeit

Huffmans Eltern ließen sich bald nach seiner Geburt scheiden. Da er erst spät sprechen lernte, nahm seine Mutter eine Stelle als Mathematiklehrerin an einer Förderschule an, damit er diese ebenfalls besuchen konnte. Tests zeigten jedoch, dass Huffman hochbegabt war.

1944 schloss er im Alter von 18 Jahren an der Ohio State University ein Bachelorstudium der Elektrotechnik ab. Danach arbeitete er als Radaroffizier für die US Navy. Nach seiner Rückkehr an die Ohio State University erwarb er 1949 den Master-Grad.

Während seines D.Sc.-Studiums am MIT entwickelte er 1952 in einer Seminararbeit bei Robert Fano den Huffman-Code. 1953 promovierte er bei Samuel H. Caldwell mit der Arbeit The Synthesis of Sequential Switching Circuits. Diese Arbeit erhielt die Louis E. Levy Medal des Franklin Institute.

Hochschultätigkeit und Auszeichnungen

Zunächst blieb Huffman am MIT. 1967 wechselte er als Gründungsmitglied an die Fakultät für Informatik der University of California, Santa Cruz (UCSC). Von 1970 bis 1973 leitete er diese Fakultät. 1994 wurde er emeritiert, forschte und lehrte aber bis kurz vor seinem Tod 1999 weiter.

Zu seinen Auszeichnungen zählten die Ernennung zum IEEE-Fellow, der W. Wallace McDowell Award der IEEE im Jahr 1973 sowie die Richard-W.-Hamming-Medaille der IEEE von 1999. Diese konnte er nicht mehr entgegennehmen, weil er zuvor an einem Krebsleiden starb. Huffman war zweimal verheiratet und hatte aus seiner ersten Ehe zwei Töchter und einen Sohn.

Wichtige Schrift

Huffmans Veröffentlichung zur Konstruktion von Codes mit minimaler Redundanz lautet: A method for the construction of minimum-redundancy codes. Sie erschien im September 1952 in Proceedings of the I.R.E., S. 1098–1101.

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