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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Binomi

Binomi ist der Nachname einer fiktiven Person, welcher vor allem in Lehrbüchern die Erfindung oder Entdeckung der binomischen Formeln zugeschrieben wird.

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Fiktive Person als mathematischer Witz
  2. 2. Verwendung in Mathematiklehrbüchern
  3. 3. Benennungen nach Binomi

Fiktive Person als mathematischer Witz

Binomi ist der Nachname einer fiktiven Person, der in Lehrbüchern scherzhaft die Erfindung oder Entdeckung der binomischen Formeln zugeschrieben wird. Der Vorname wechselt je nach Darstellung. Die Figur entstand als wissenschaftlicher Witz nach dem sprachlichen Muster von Bezeichnungen wie den „maxwellschen Gleichungen“.

Verwendung in Mathematiklehrbüchern

Eine der ersten Verwendungen findet sich 1976 im mathematischen Studienstandardwerk „Analysis 1“ von Otto Forster: „Alessandro Binomi“ steht dort im Namensregister. Als angebliche Lebensdaten wurden die Daten von Sir Isaac Newton vertauscht: * 1727, † 1643.

In der 2007 erschienenen bayerischen Ausgabe des „Lambacher Schweizer 9“ taucht die Figur auf Seite 24 als „Francesco Binomi“ auf. Dazu wurde ein Bild von Johann Wolfgang von Goethe verwendet; als Lebensdaten waren 1472 bis 1483 angegeben, sodass Binomi angeblich nur elf Jahre alt wurde. Die Schülerinnen und Schüler sollten außerdem die Herkunft des Wortes „Binom“ recherchieren. Die Figur erschien ebenfalls in der baden-württembergischen und der rheinland-pfälzischen Ausgabe des „Lambacher Schweizer 8“.

Benennungen nach Binomi

Der Schweizer Astronom Paul Wild benannte den 1969 entdeckten Hauptgürtelasteroiden (2029) Binomi nach der fiktiven Figur. Auch der Binomi Verlag, ein Fachverlag für mathematische Bücher, trägt ihren Namen.

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