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Atommodell nach Ernest Rutherford I musstewissen Chemie
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 46 Zeilen
- Wie sieht ein Atom eigentlich aus? Ernest Ruford hat es herausgefunden und ich erkläre euch, wie er das gemacht
- hat. Atome haben eine schon fast magische Anziehungskraft auf uns
- Naturwissenschaftler. Wir wollen unbedingt wissen, wie die kleinen Dinge aussehen, wie sie aufgebaut sind und
- woraus sie bestehen. Da sie aber so verflucht klein sind und wir sie nicht sehen können, gab es immer wieder neue
- Atommodelle, mit denen man versucht hat, die Atome zu beschreiben. Der hier z.B., das ist John Dalton, der hat Atome als
- winzige Kugeln beschrieben, die unveränderlich und unzerstörbar sind. Dann aber entdeckte man, dass Atome aus
- positiven und negativen elektrischen Ladungen bestehen. Solche Ladungen sind z.B. dafür verantwortlich, dass meine
- Haare hier zu Berge stehen. Dtons Atommodell musste also nachgewässert werden, denn von Ladungen
- war in seinem Atommodell keine Rede. Dann gab es das Atommodell von Thomson. Das ist der hier. der hat gesagt, die
- deutschen Kugelatome bestehen aus einer positiven Masse und negativen Kügelchen, die darin eingewettet sind. Diese
- negativen Kügelchen nennt man auch Elektronen. Das Thomsonatom sieht dann also so aus.
- Negative Rosin, positive Masse drumrum und genauso heißt es auch das Rosinenkuchenmodell.
- Wichtig dabei, insgesamt ist dieses Thomsonatom elektrisch neutral. Genau wie das Doltenatom. Positive und
- negative Ladungen heben sich nämlich gegenseitig auf. Warum das so ist? Da kennt ihr ja vielleicht. Ihr habt doch
- bestimmt Freunde, die immer positiv und mega gut drauf sind und dann welche, die eher negativ und schlecht drauf sind und
- wenn man die zusammenbringt, ist die Stimmung am Ende neutral. Aber sieht ein Atom wirklich so aus? Rford hatte so
- seine Zweifel und kam auf ein geniales Experiment. Das Goldfolixperiment. Er nahm eine Art Maschinengewehr und
- ballerte damit auf Atome. Genauer gesagt auf eine ganz dünne Goldfolie, also sozusagen auf eine ganz dünne
- Atomschicht. Und natürlich waren seine Geschosse viel kleiner als diese Dinger hier. Also, was könnte passieren, wenn
- man eine sehr dünne Goldatomschicht mit sehr kleinen Geschossen beschießt? Okay, falls die Materie so aussah, wie Thomson
- das sagte, also Rosinenkuchenatome, dann gäbe es eine Möglichkeit. Alle Geschosse durchschlagen die Atomschicht
- und fliegen hinten aus der Goldfolie wieder raus. Aber etwas anderes passierte. Rford beobachtete folgendes.
- Die meisten Geschosse flogen ungehindert durch seine Goldfolie hindurch. Aber ganz, ganz wenige, also ungefähr ein
- Geschoss von 10.000, wurden abgelenkt oder prallten zurück. Rford schloss daraus, so ein Atom ist nicht ein
- ausgedehnter Rosinenkuchen, sondern ein Atom besteht aus fast nichts mit einem stabilen winzigen Kern. Deshalb fliegen
- fast alle Geschosse ungehindert durch die Goldfolie und nur ein paar wenige treffen den winzigen Kern und prallen an
- ihm ab. So hat Rford ein völlig neues Bild von den Atomen beschrieben und hat aus seiner Beobachtung ein neues
- Atommodell begründet. Und weil seine Geschosse positiv geladen waren, konnte er aus der Ablenkung auch noch
- bestimmen, dass dieser stabile Atomkern auch positiv geladen sein musste, denn gleiche Ladungen stoßen sich ab.
- Da jetzt aber das ganze Atom elektrisch neutral ist, mussten die negativen Elektronen eine Art Hülle um den positiv
- geladenen Kern bilden. Irgendwo müssen die negativen Ladungen ja stecken. Rather Ford hat also das Thomson Modell
- mit dem Goldfolienexperiment sozusagen abgedatated. Deswegen benutzen wir heutzutage das Thomson Modell, also das
- Rosinenkuchenmodell nicht mehr. Aber wer mag schon Rosinenkuchen? Übrigens, die Geschosse, mit denen Ruford auf die
- Goldfolie geballert hat, waren kleine Atomkerne Über das Thema unterhalten wir uns aber mal beim Thema Radioaktivität.
- Fassen wir noch mal zusammen, wie das Rather Forger Atommodell aussieht. Erstens, Atome bestehen aus einem
- positiv geladenen Kern und einer negativ geladenen Hülle. Die Anzahl der positiven und negativen Ladungen ist
- gleich, sodass das Atom in der Summe neutral ist. Zweitens, der Atomkern ist sehr klein im
- Vergleich zum Rest des Atoms, etwa 10.000 mal kleiner. Drittens, der Atomkern besitzt den
- Großteil der Masse des Atoms. Die Masse ist also nicht gleichmäßig verteilt, sondern ist in der Mitte des Atoms auf
- einen winzigen Punkt zentriert. Dank diesem Modell wissen wir jetzt, dass Atome keine einfachen Kugeln sind und
- auch keine Rosinenkuchen sind, sondern einen Kern und eine Hülle haben. Das Ruford Modell ist das erste Atommodell,
- das auch heute noch Gültigkeit hat. Es ist natürlich noch weiter verfeinert worden, aber grundsätzlich hat sich
- nicht viel geändert. Heutzutage hat man für Atome auch noch kompliziertere Modelle, die der Wirklichkeit immer
- näher kommen, aber darüber reden wir ein ander mal. Das war's erstmal zum Rather Fortune Atommodell. Wenn es euch
- gefallen hat, dann lasst doch einen Daumen nach oben da und wenn ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare.
- Wir sehen uns beim nächsten Mal. Хаха.
Zum Nachlesen
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