Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Atommodell nach Ernest Rutherford I musstewissen Chemie

musstewissen Chemie5:37 682.482 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 46 Zeilen
Herunterladen
  1. Wie sieht ein Atom eigentlich aus? Ernest Ruford hat es herausgefunden und ich erkläre euch, wie er das gemacht
  2. hat. Atome haben eine schon fast magische Anziehungskraft auf uns
  3. Naturwissenschaftler. Wir wollen unbedingt wissen, wie die kleinen Dinge aussehen, wie sie aufgebaut sind und
  4. woraus sie bestehen. Da sie aber so verflucht klein sind und wir sie nicht sehen können, gab es immer wieder neue
  5. Atommodelle, mit denen man versucht hat, die Atome zu beschreiben. Der hier z.B., das ist John Dalton, der hat Atome als
  6. winzige Kugeln beschrieben, die unveränderlich und unzerstörbar sind. Dann aber entdeckte man, dass Atome aus
  7. positiven und negativen elektrischen Ladungen bestehen. Solche Ladungen sind z.B. dafür verantwortlich, dass meine
  8. Haare hier zu Berge stehen. Dtons Atommodell musste also nachgewässert werden, denn von Ladungen
  9. war in seinem Atommodell keine Rede. Dann gab es das Atommodell von Thomson. Das ist der hier. der hat gesagt, die
  10. deutschen Kugelatome bestehen aus einer positiven Masse und negativen Kügelchen, die darin eingewettet sind. Diese
  11. negativen Kügelchen nennt man auch Elektronen. Das Thomsonatom sieht dann also so aus.
  12. Negative Rosin, positive Masse drumrum und genauso heißt es auch das Rosinenkuchenmodell.
  13. Wichtig dabei, insgesamt ist dieses Thomsonatom elektrisch neutral. Genau wie das Doltenatom. Positive und
  14. negative Ladungen heben sich nämlich gegenseitig auf. Warum das so ist? Da kennt ihr ja vielleicht. Ihr habt doch
  15. bestimmt Freunde, die immer positiv und mega gut drauf sind und dann welche, die eher negativ und schlecht drauf sind und
  16. wenn man die zusammenbringt, ist die Stimmung am Ende neutral. Aber sieht ein Atom wirklich so aus? Rford hatte so
  17. seine Zweifel und kam auf ein geniales Experiment. Das Goldfolixperiment. Er nahm eine Art Maschinengewehr und
  18. ballerte damit auf Atome. Genauer gesagt auf eine ganz dünne Goldfolie, also sozusagen auf eine ganz dünne
  19. Atomschicht. Und natürlich waren seine Geschosse viel kleiner als diese Dinger hier. Also, was könnte passieren, wenn
  20. man eine sehr dünne Goldatomschicht mit sehr kleinen Geschossen beschießt? Okay, falls die Materie so aussah, wie Thomson
  21. das sagte, also Rosinenkuchenatome, dann gäbe es eine Möglichkeit. Alle Geschosse durchschlagen die Atomschicht
  22. und fliegen hinten aus der Goldfolie wieder raus. Aber etwas anderes passierte. Rford beobachtete folgendes.
  23. Die meisten Geschosse flogen ungehindert durch seine Goldfolie hindurch. Aber ganz, ganz wenige, also ungefähr ein
  24. Geschoss von 10.000, wurden abgelenkt oder prallten zurück. Rford schloss daraus, so ein Atom ist nicht ein
  25. ausgedehnter Rosinenkuchen, sondern ein Atom besteht aus fast nichts mit einem stabilen winzigen Kern. Deshalb fliegen
  26. fast alle Geschosse ungehindert durch die Goldfolie und nur ein paar wenige treffen den winzigen Kern und prallen an
  27. ihm ab. So hat Rford ein völlig neues Bild von den Atomen beschrieben und hat aus seiner Beobachtung ein neues
  28. Atommodell begründet. Und weil seine Geschosse positiv geladen waren, konnte er aus der Ablenkung auch noch
  29. bestimmen, dass dieser stabile Atomkern auch positiv geladen sein musste, denn gleiche Ladungen stoßen sich ab.
  30. Da jetzt aber das ganze Atom elektrisch neutral ist, mussten die negativen Elektronen eine Art Hülle um den positiv
  31. geladenen Kern bilden. Irgendwo müssen die negativen Ladungen ja stecken. Rather Ford hat also das Thomson Modell
  32. mit dem Goldfolienexperiment sozusagen abgedatated. Deswegen benutzen wir heutzutage das Thomson Modell, also das
  33. Rosinenkuchenmodell nicht mehr. Aber wer mag schon Rosinenkuchen? Übrigens, die Geschosse, mit denen Ruford auf die
  34. Goldfolie geballert hat, waren kleine Atomkerne Über das Thema unterhalten wir uns aber mal beim Thema Radioaktivität.
  35. Fassen wir noch mal zusammen, wie das Rather Forger Atommodell aussieht. Erstens, Atome bestehen aus einem
  36. positiv geladenen Kern und einer negativ geladenen Hülle. Die Anzahl der positiven und negativen Ladungen ist
  37. gleich, sodass das Atom in der Summe neutral ist. Zweitens, der Atomkern ist sehr klein im
  38. Vergleich zum Rest des Atoms, etwa 10.000 mal kleiner. Drittens, der Atomkern besitzt den
  39. Großteil der Masse des Atoms. Die Masse ist also nicht gleichmäßig verteilt, sondern ist in der Mitte des Atoms auf
  40. einen winzigen Punkt zentriert. Dank diesem Modell wissen wir jetzt, dass Atome keine einfachen Kugeln sind und
  41. auch keine Rosinenkuchen sind, sondern einen Kern und eine Hülle haben. Das Ruford Modell ist das erste Atommodell,
  42. das auch heute noch Gültigkeit hat. Es ist natürlich noch weiter verfeinert worden, aber grundsätzlich hat sich
  43. nicht viel geändert. Heutzutage hat man für Atome auch noch kompliziertere Modelle, die der Wirklichkeit immer
  44. näher kommen, aber darüber reden wir ein ander mal. Das war's erstmal zum Rather Fortune Atommodell. Wenn es euch
  45. gefallen hat, dann lasst doch einen Daumen nach oben da und wenn ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare.
  46. Wir sehen uns beim nächsten Mal. Хаха.

Zum Nachlesen