Atommodell nach Ernest Rutherford I musstewissen Chemie musstewissen Chemie https://www.youtube.com/watch?v=zeBywJUkepk Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Wie sieht ein Atom eigentlich aus? Ernest Ruford hat es herausgefunden und ich erkläre euch, wie er das gemacht 0:06 hat. Atome haben eine schon fast magische Anziehungskraft auf uns 0:15 Naturwissenschaftler. Wir wollen unbedingt wissen, wie die kleinen Dinge aussehen, wie sie aufgebaut sind und 0:21 woraus sie bestehen. Da sie aber so verflucht klein sind und wir sie nicht sehen können, gab es immer wieder neue 0:27 Atommodelle, mit denen man versucht hat, die Atome zu beschreiben. Der hier z.B., das ist John Dalton, der hat Atome als 0:34 winzige Kugeln beschrieben, die unveränderlich und unzerstörbar sind. Dann aber entdeckte man, dass Atome aus 0:41 positiven und negativen elektrischen Ladungen bestehen. Solche Ladungen sind z.B. dafür verantwortlich, dass meine 0:48 Haare hier zu Berge stehen. Dtons Atommodell musste also nachgewässert werden, denn von Ladungen 1:00 war in seinem Atommodell keine Rede. Dann gab es das Atommodell von Thomson. Das ist der hier. der hat gesagt, die 1:07 deutschen Kugelatome bestehen aus einer positiven Masse und negativen Kügelchen, die darin eingewettet sind. Diese 1:15 negativen Kügelchen nennt man auch Elektronen. Das Thomsonatom sieht dann also so aus. 1:22 Negative Rosin, positive Masse drumrum und genauso heißt es auch das Rosinenkuchenmodell. 1:29 Wichtig dabei, insgesamt ist dieses Thomsonatom elektrisch neutral. Genau wie das Doltenatom. Positive und 1:37 negative Ladungen heben sich nämlich gegenseitig auf. Warum das so ist? Da kennt ihr ja vielleicht. Ihr habt doch 1:44 bestimmt Freunde, die immer positiv und mega gut drauf sind und dann welche, die eher negativ und schlecht drauf sind und 1:50 wenn man die zusammenbringt, ist die Stimmung am Ende neutral. Aber sieht ein Atom wirklich so aus? Rford hatte so 1:58 seine Zweifel und kam auf ein geniales Experiment. Das Goldfolixperiment. Er nahm eine Art Maschinengewehr und 2:07 ballerte damit auf Atome. Genauer gesagt auf eine ganz dünne Goldfolie, also sozusagen auf eine ganz dünne 2:14 Atomschicht. Und natürlich waren seine Geschosse viel kleiner als diese Dinger hier. Also, was könnte passieren, wenn 2:20 man eine sehr dünne Goldatomschicht mit sehr kleinen Geschossen beschießt? Okay, falls die Materie so aussah, wie Thomson 2:27 das sagte, also Rosinenkuchenatome, dann gäbe es eine Möglichkeit. Alle Geschosse durchschlagen die Atomschicht 2:34 und fliegen hinten aus der Goldfolie wieder raus. Aber etwas anderes passierte. Rford beobachtete folgendes. 2:42 Die meisten Geschosse flogen ungehindert durch seine Goldfolie hindurch. Aber ganz, ganz wenige, also ungefähr ein 2:49 Geschoss von 10.000, wurden abgelenkt oder prallten zurück. Rford schloss daraus, so ein Atom ist nicht ein 2:57 ausgedehnter Rosinenkuchen, sondern ein Atom besteht aus fast nichts mit einem stabilen winzigen Kern. Deshalb fliegen 3:06 fast alle Geschosse ungehindert durch die Goldfolie und nur ein paar wenige treffen den winzigen Kern und prallen an 3:14 ihm ab. So hat Rford ein völlig neues Bild von den Atomen beschrieben und hat aus seiner Beobachtung ein neues 3:22 Atommodell begründet. Und weil seine Geschosse positiv geladen waren, konnte er aus der Ablenkung auch noch 3:29 bestimmen, dass dieser stabile Atomkern auch positiv geladen sein musste, denn gleiche Ladungen stoßen sich ab. 3:38 Da jetzt aber das ganze Atom elektrisch neutral ist, mussten die negativen Elektronen eine Art Hülle um den positiv 3:45 geladenen Kern bilden. Irgendwo müssen die negativen Ladungen ja stecken. Rather Ford hat also das Thomson Modell 3:52 mit dem Goldfolienexperiment sozusagen abgedatated. Deswegen benutzen wir heutzutage das Thomson Modell, also das 3:59 Rosinenkuchenmodell nicht mehr. Aber wer mag schon Rosinenkuchen? Übrigens, die Geschosse, mit denen Ruford auf die 4:06 Goldfolie geballert hat, waren kleine Atomkerne Über das Thema unterhalten wir uns aber mal beim Thema Radioaktivität. 4:13 Fassen wir noch mal zusammen, wie das Rather Forger Atommodell aussieht. Erstens, Atome bestehen aus einem 4:19 positiv geladenen Kern und einer negativ geladenen Hülle. Die Anzahl der positiven und negativen Ladungen ist 4:27 gleich, sodass das Atom in der Summe neutral ist. Zweitens, der Atomkern ist sehr klein im 4:34 Vergleich zum Rest des Atoms, etwa 10.000 mal kleiner. Drittens, der Atomkern besitzt den 4:42 Großteil der Masse des Atoms. Die Masse ist also nicht gleichmäßig verteilt, sondern ist in der Mitte des Atoms auf 4:49 einen winzigen Punkt zentriert. Dank diesem Modell wissen wir jetzt, dass Atome keine einfachen Kugeln sind und 4:57 auch keine Rosinenkuchen sind, sondern einen Kern und eine Hülle haben. Das Ruford Modell ist das erste Atommodell, 5:04 das auch heute noch Gültigkeit hat. Es ist natürlich noch weiter verfeinert worden, aber grundsätzlich hat sich 5:09 nicht viel geändert. Heutzutage hat man für Atome auch noch kompliziertere Modelle, die der Wirklichkeit immer 5:15 näher kommen, aber darüber reden wir ein ander mal. Das war's erstmal zum Rather Fortune Atommodell. Wenn es euch 5:22 gefallen hat, dann lasst doch einen Daumen nach oben da und wenn ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare. 5:26 Wir sehen uns beim nächsten Mal. Хаха.