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Nephron: Harnkonzentrierung nach dem Gegenstromprinzip
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 36 Zeilen
- Wie kommt es zur Hahnkonzentrierung in der Niere? Schauen wir uns dafür die Niere noch mal an. Ihr habt's ja schon gelernt, im
- Nierenhilus gibt es drei Gefäße, ein zuführendes und zwei wegführende. Das zuführende Gefäß ist die Nierenarterie und die Nierenwene und ähm der
- Hahnleiter führen aus dem Nieren Hilus raus. Da sich die Niere weder aufblädt noch zusammenschrumpelt,
- ist es also wichtig, dass die Menge der Flüssigkeit, die aus der Niere herausläuft, gleich ist der Menge, die in die Niere
- reingeht. Und da wir ja ähnlich viel arterielles wie venöses Blut haben, ist es wichtig, dass der Hahn möglichst konzentriert ist, dass also das, was in
- den Hleiter fließt, möglichst wenig Wasser besitzt, aber alle Abfallstoffe, die rauskommen müssen. Wenn wir uns das noch mal vergrößert angucken, ähm
- Niernrinde und Nierenmark, dann sehen wir das Nefron, das kennen wir schon. Und hier ist es genauso. Das arterielle Gefäß, was zum Nerfront führt,
- [schnauben] ähm führt etwa die Menge an Flüssigkeit, wie aus dem Venösengefäß wieder herausläuft, plus dem Sekundärn, der aus dem Sammelrohr in die
- Nierenpapelle und dann in den Hahnleiter reinläuft. Wenn wir uns das Nefron noch mal genauer angucken, wiederholen wir noch mal den
- Aufbau. Wie läuft das Blut, das arterielle Blut durch das Verenz in das Glomerulus aus dem Vfferenz wieder heraus und durch das peritubuläre
- Kapillarsystem am Tubulus vorbei und wird dann zum Venösenblut. Was im Glomerolus abgepresst wird, ist der Primärhen. Der läuft durch den
- proximalen Tubulus, durch die Händleschleife wieder nach oben in den distalen Tubulus und dann ins Sammelrohr und von dort aus in die Papille, ins
- Nierenbecken und in den Hahnleiter, wie wir es schon kennen. In den Flüssigkeiten Blut, Primärn, Sekundärharn sind in unserem Beispiel
- jetzt Wassersalze und Abfallstoffe ähm in unterschiedlicher Menge. Die Konzentration von Wasser, Salz und Abfallstoffen ist bei den Stoffen, die
- frei filtrierbar sind, genau gleich der Menge im Primärhn. Also, wir haben gleich viel Wasser, Salz und Abfallstoffe. Im Sekundärn haben wir
- weniger Salz, viel weniger Wasser und die gleiche Menge Abfallstoffe. Wollen wir also sehen, wie der Körper das macht, dass aus den 150 l Primärh
- nur 1,5 l Sekundären werden mit der gleichen Menge an Abfallstoffen. Wenn wir uns den absteigenden Teil der Händleschleife, den
- [räuspern] ähm proximalen Tubulus ansehen, sehen wir, dass der Wasser durchlässig ist. Der aufsteigende Tubulus ist Wasser
- undurchlässig. Das ist erstmal sehr wichtig für das Prinzip. Außerdem sind im aufsteigenden Teil des Tubulus ähm Kanäle, die unter ATP
- Verbrauch, Salz, also Natrium aus dem Tubulus heraustransportieren können. Chlorid folgt dann osmotisch dem Natrium. Das heißt, ähm, der Körper
- verbraucht Energie, um im aufsteigenden Tubulus des Natrium in das Intestum, also insliegende Gewebe zu transportieren.
- Dadurch, dass das Natrium und das Chlorid dann im umliegenden Gewebe im in den tiefen Marschichten ist, erhöht sich hier die Konzentration und dadurch
- entsteht eine hohe Osmolarität in den tiefen Markschichten, wohingegen in den weiter oberen Schichten eine niedrige Osmolarität herrscht.
- Wegen der Hoosmolarität im Intestizium hat das Wasser im absteigenden Tubulus jetzt den Drang, also den osmotischen Druck nach außen aus dem Tubulus und
- folgt dem Salz. Und das ist ein passiver Transport. Da wird überhaupt gar keine Energie dabei verbraucht. Das Wasser geht einfach aus dem Tubulus heraus. Und
- so passiert es, dass ähm der Primärn deutlich mehr Wasser hat und mehr Salze als der Sekundärharhn. nur dadurch, dass aktiv Salz rückresorbiert wurde.
- Da der aufsteigende Tubulus Wasser undurchlässig ist, kann das Wasser trotz des ähm höheren der höheren Konzentration im ähm aufsteigenden Teil
- des Tubulussystems nicht wieder zurück in den Tubulus defundieren. Schauen wir uns das noch mal in der Zusammenfassung an. Wie funktioniert die
- Hahnkonzentration mit dem Gegenstromprinzip? Der absteigende Tubulus ist Wasser durchlässig, wohingen der aufsteigende
- Tubulus Wasser undurchlässig ist und Kanäle besitzt, die Natrium unter ATP Verbrauch rückresorbieren können. Chlorid folgt dem rückresorbierten
- Natrium und so haben wir NHCl in den Marschichten im Intestizium. So kommt es in den tieferen Markschichten zu einer höheren Osmolarität. Und durch den hohen
- osmotischen Druck wird das Wasser aus dem absteigenden Tubulus, der ja was dururchlässig ist, passiv rückresorbiert. Hierfür wird keine
- Energie verbraucht. Der Han im aufsteigenden Tubulus ist also höher konzentriert und hat weniger Wasser. Und das Wasser aus dem Intestum kann aber
- nicht mehr zurück in den Tubulus, da der aufsteigende Teil ja Wasser undurchlässig ist. Und so kommt es dazu, dass aus dem 150 l Primärn nur
- anderthalb Liter Sekundärn entstehen. Es gibt noch andere Mechanismen, die zur Hahnkonzentration beitragen. Die gucken wir uns an dem anderen Tag an. Ich
- hoffe, ihr konntet das so gut verstehen und das Video hat euch gefallen.
Zum Nachlesen
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