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Nephron: Harnkonzentrierung nach dem Gegenstromprinzip

Gesundheitslehre Deicke6:15 86.382 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 36 Zeilen
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  1. Wie kommt es zur Hahnkonzentrierung in der Niere? Schauen wir uns dafür die Niere noch mal an. Ihr habt's ja schon gelernt, im
  2. Nierenhilus gibt es drei Gefäße, ein zuführendes und zwei wegführende. Das zuführende Gefäß ist die Nierenarterie und die Nierenwene und ähm der
  3. Hahnleiter führen aus dem Nieren Hilus raus. Da sich die Niere weder aufblädt noch zusammenschrumpelt,
  4. ist es also wichtig, dass die Menge der Flüssigkeit, die aus der Niere herausläuft, gleich ist der Menge, die in die Niere
  5. reingeht. Und da wir ja ähnlich viel arterielles wie venöses Blut haben, ist es wichtig, dass der Hahn möglichst konzentriert ist, dass also das, was in
  6. den Hleiter fließt, möglichst wenig Wasser besitzt, aber alle Abfallstoffe, die rauskommen müssen. Wenn wir uns das noch mal vergrößert angucken, ähm
  7. Niernrinde und Nierenmark, dann sehen wir das Nefron, das kennen wir schon. Und hier ist es genauso. Das arterielle Gefäß, was zum Nerfront führt,
  8. [schnauben] ähm führt etwa die Menge an Flüssigkeit, wie aus dem Venösengefäß wieder herausläuft, plus dem Sekundärn, der aus dem Sammelrohr in die
  9. Nierenpapelle und dann in den Hahnleiter reinläuft. Wenn wir uns das Nefron noch mal genauer angucken, wiederholen wir noch mal den
  10. Aufbau. Wie läuft das Blut, das arterielle Blut durch das Verenz in das Glomerulus aus dem Vfferenz wieder heraus und durch das peritubuläre
  11. Kapillarsystem am Tubulus vorbei und wird dann zum Venösenblut. Was im Glomerolus abgepresst wird, ist der Primärhen. Der läuft durch den
  12. proximalen Tubulus, durch die Händleschleife wieder nach oben in den distalen Tubulus und dann ins Sammelrohr und von dort aus in die Papille, ins
  13. Nierenbecken und in den Hahnleiter, wie wir es schon kennen. In den Flüssigkeiten Blut, Primärn, Sekundärharn sind in unserem Beispiel
  14. jetzt Wassersalze und Abfallstoffe ähm in unterschiedlicher Menge. Die Konzentration von Wasser, Salz und Abfallstoffen ist bei den Stoffen, die
  15. frei filtrierbar sind, genau gleich der Menge im Primärhn. Also, wir haben gleich viel Wasser, Salz und Abfallstoffe. Im Sekundärn haben wir
  16. weniger Salz, viel weniger Wasser und die gleiche Menge Abfallstoffe. Wollen wir also sehen, wie der Körper das macht, dass aus den 150 l Primärh
  17. nur 1,5 l Sekundären werden mit der gleichen Menge an Abfallstoffen. Wenn wir uns den absteigenden Teil der Händleschleife, den
  18. [räuspern] ähm proximalen Tubulus ansehen, sehen wir, dass der Wasser durchlässig ist. Der aufsteigende Tubulus ist Wasser
  19. undurchlässig. Das ist erstmal sehr wichtig für das Prinzip. Außerdem sind im aufsteigenden Teil des Tubulus ähm Kanäle, die unter ATP
  20. Verbrauch, Salz, also Natrium aus dem Tubulus heraustransportieren können. Chlorid folgt dann osmotisch dem Natrium. Das heißt, ähm, der Körper
  21. verbraucht Energie, um im aufsteigenden Tubulus des Natrium in das Intestum, also insliegende Gewebe zu transportieren.
  22. Dadurch, dass das Natrium und das Chlorid dann im umliegenden Gewebe im in den tiefen Marschichten ist, erhöht sich hier die Konzentration und dadurch
  23. entsteht eine hohe Osmolarität in den tiefen Markschichten, wohingegen in den weiter oberen Schichten eine niedrige Osmolarität herrscht.
  24. Wegen der Hoosmolarität im Intestizium hat das Wasser im absteigenden Tubulus jetzt den Drang, also den osmotischen Druck nach außen aus dem Tubulus und
  25. folgt dem Salz. Und das ist ein passiver Transport. Da wird überhaupt gar keine Energie dabei verbraucht. Das Wasser geht einfach aus dem Tubulus heraus. Und
  26. so passiert es, dass ähm der Primärn deutlich mehr Wasser hat und mehr Salze als der Sekundärharhn. nur dadurch, dass aktiv Salz rückresorbiert wurde.
  27. Da der aufsteigende Tubulus Wasser undurchlässig ist, kann das Wasser trotz des ähm höheren der höheren Konzentration im ähm aufsteigenden Teil
  28. des Tubulussystems nicht wieder zurück in den Tubulus defundieren. Schauen wir uns das noch mal in der Zusammenfassung an. Wie funktioniert die
  29. Hahnkonzentration mit dem Gegenstromprinzip? Der absteigende Tubulus ist Wasser durchlässig, wohingen der aufsteigende
  30. Tubulus Wasser undurchlässig ist und Kanäle besitzt, die Natrium unter ATP Verbrauch rückresorbieren können. Chlorid folgt dem rückresorbierten
  31. Natrium und so haben wir NHCl in den Marschichten im Intestizium. So kommt es in den tieferen Markschichten zu einer höheren Osmolarität. Und durch den hohen
  32. osmotischen Druck wird das Wasser aus dem absteigenden Tubulus, der ja was dururchlässig ist, passiv rückresorbiert. Hierfür wird keine
  33. Energie verbraucht. Der Han im aufsteigenden Tubulus ist also höher konzentriert und hat weniger Wasser. Und das Wasser aus dem Intestum kann aber
  34. nicht mehr zurück in den Tubulus, da der aufsteigende Teil ja Wasser undurchlässig ist. Und so kommt es dazu, dass aus dem 150 l Primärn nur
  35. anderthalb Liter Sekundärn entstehen. Es gibt noch andere Mechanismen, die zur Hahnkonzentration beitragen. Die gucken wir uns an dem anderen Tag an. Ich
  36. hoffe, ihr konntet das so gut verstehen und das Video hat euch gefallen.

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