Nephron: Harnkonzentrierung nach dem Gegenstromprinzip Gesundheitslehre Deicke https://www.youtube.com/watch?v=zO2-DYNDZbY Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Wie kommt es zur Hahnkonzentrierung in der Niere? Schauen wir uns dafür die Niere noch mal an. Ihr habt's ja schon gelernt, im 0:09 Nierenhilus gibt es drei Gefäße, ein zuführendes und zwei wegführende. Das zuführende Gefäß ist die Nierenarterie und die Nierenwene und ähm der 0:22 Hahnleiter führen aus dem Nieren Hilus raus. Da sich die Niere weder aufblädt noch zusammenschrumpelt, 0:30 ist es also wichtig, dass die Menge der Flüssigkeit, die aus der Niere herausläuft, gleich ist der Menge, die in die Niere 0:37 reingeht. Und da wir ja ähnlich viel arterielles wie venöses Blut haben, ist es wichtig, dass der Hahn möglichst konzentriert ist, dass also das, was in 0:48 den Hleiter fließt, möglichst wenig Wasser besitzt, aber alle Abfallstoffe, die rauskommen müssen. Wenn wir uns das noch mal vergrößert angucken, ähm 0:58 Niernrinde und Nierenmark, dann sehen wir das Nefron, das kennen wir schon. Und hier ist es genauso. Das arterielle Gefäß, was zum Nerfront führt, 1:08 [schnauben] ähm führt etwa die Menge an Flüssigkeit, wie aus dem Venösengefäß wieder herausläuft, plus dem Sekundärn, der aus dem Sammelrohr in die 1:19 Nierenpapelle und dann in den Hahnleiter reinläuft. Wenn wir uns das Nefron noch mal genauer angucken, wiederholen wir noch mal den 1:38 Aufbau. Wie läuft das Blut, das arterielle Blut durch das Verenz in das Glomerulus aus dem Vfferenz wieder heraus und durch das peritubuläre 1:49 Kapillarsystem am Tubulus vorbei und wird dann zum Venösenblut. Was im Glomerolus abgepresst wird, ist der Primärhen. Der läuft durch den 1:58 proximalen Tubulus, durch die Händleschleife wieder nach oben in den distalen Tubulus und dann ins Sammelrohr und von dort aus in die Papille, ins 2:07 Nierenbecken und in den Hahnleiter, wie wir es schon kennen. In den Flüssigkeiten Blut, Primärn, Sekundärharn sind in unserem Beispiel 2:15 jetzt Wassersalze und Abfallstoffe ähm in unterschiedlicher Menge. Die Konzentration von Wasser, Salz und Abfallstoffen ist bei den Stoffen, die 2:28 frei filtrierbar sind, genau gleich der Menge im Primärhn. Also, wir haben gleich viel Wasser, Salz und Abfallstoffe. Im Sekundärn haben wir 2:37 weniger Salz, viel weniger Wasser und die gleiche Menge Abfallstoffe. Wollen wir also sehen, wie der Körper das macht, dass aus den 150 l Primärh 2:48 nur 1,5 l Sekundären werden mit der gleichen Menge an Abfallstoffen. Wenn wir uns den absteigenden Teil der Händleschleife, den 2:58 [räuspern] ähm proximalen Tubulus ansehen, sehen wir, dass der Wasser durchlässig ist. Der aufsteigende Tubulus ist Wasser 3:06 undurchlässig. Das ist erstmal sehr wichtig für das Prinzip. Außerdem sind im aufsteigenden Teil des Tubulus ähm Kanäle, die unter ATP 3:17 Verbrauch, Salz, also Natrium aus dem Tubulus heraustransportieren können. Chlorid folgt dann osmotisch dem Natrium. Das heißt, ähm, der Körper 3:29 verbraucht Energie, um im aufsteigenden Tubulus des Natrium in das Intestum, also insliegende Gewebe zu transportieren. 3:40 Dadurch, dass das Natrium und das Chlorid dann im umliegenden Gewebe im in den tiefen Marschichten ist, erhöht sich hier die Konzentration und dadurch 3:51 entsteht eine hohe Osmolarität in den tiefen Markschichten, wohingegen in den weiter oberen Schichten eine niedrige Osmolarität herrscht. 4:01 Wegen der Hoosmolarität im Intestizium hat das Wasser im absteigenden Tubulus jetzt den Drang, also den osmotischen Druck nach außen aus dem Tubulus und 4:12 folgt dem Salz. Und das ist ein passiver Transport. Da wird überhaupt gar keine Energie dabei verbraucht. Das Wasser geht einfach aus dem Tubulus heraus. Und 4:22 so passiert es, dass ähm der Primärn deutlich mehr Wasser hat und mehr Salze als der Sekundärharhn. nur dadurch, dass aktiv Salz rückresorbiert wurde. 4:36 Da der aufsteigende Tubulus Wasser undurchlässig ist, kann das Wasser trotz des ähm höheren der höheren Konzentration im ähm aufsteigenden Teil 4:47 des Tubulussystems nicht wieder zurück in den Tubulus defundieren. Schauen wir uns das noch mal in der Zusammenfassung an. Wie funktioniert die 4:57 Hahnkonzentration mit dem Gegenstromprinzip? Der absteigende Tubulus ist Wasser durchlässig, wohingen der aufsteigende 5:07 Tubulus Wasser undurchlässig ist und Kanäle besitzt, die Natrium unter ATP Verbrauch rückresorbieren können. Chlorid folgt dem rückresorbierten 5:20 Natrium und so haben wir NHCl in den Marschichten im Intestizium. So kommt es in den tieferen Markschichten zu einer höheren Osmolarität. Und durch den hohen 5:31 osmotischen Druck wird das Wasser aus dem absteigenden Tubulus, der ja was dururchlässig ist, passiv rückresorbiert. Hierfür wird keine 5:40 Energie verbraucht. Der Han im aufsteigenden Tubulus ist also höher konzentriert und hat weniger Wasser. Und das Wasser aus dem Intestum kann aber 5:49 nicht mehr zurück in den Tubulus, da der aufsteigende Teil ja Wasser undurchlässig ist. Und so kommt es dazu, dass aus dem 150 l Primärn nur 6:01 anderthalb Liter Sekundärn entstehen. Es gibt noch andere Mechanismen, die zur Hahnkonzentration beitragen. Die gucken wir uns an dem anderen Tag an. Ich 6:10 hoffe, ihr konntet das so gut verstehen und das Video hat euch gefallen.