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DNA Aufbau leicht erklärt!
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 51 Zeilen
- Hier erklären wir dir, wie die DNA, also der Träger unserer Erinformationen aufgebaut ist, welche Struktur sie
- besitzt und wie sie in unserem Körper vorliegt. Du kannst dir die DNA als einen spiralförmigen Doppelstrang
- vorstellen, der mit dem Aufbau einer Strickleiter vergleichbar ist. Sie besteht aus speziellen Bausteinen, den
- sogenannten Nukleotiden, die miteinander verknüpft sind. Die DNA kommt in jeder Zelle deines
- Körpers vor und ist das Kennzeichen aller Lebewesen. Bei den Eukarioten befindet sie sich hauptsächlich im
- Zellkern verpackt. Bei den Prokarioten hingegen schwimmt sie frei im Zytoplasma herum.
- Beim Heranzoomen in unserem Zellkern können wir zunächst die 46 menschlichen Chromosomen erkennen. Sie besitzen oft
- ein xförmiges Erscheinungsbild. In ihnen ist ein langer DNA Faden wie eine Art Wollknul angeordnet.
- Um die DNA komprimiert verpackt im Zellkern unterzubekommen, ist sie um bestimmte Proteine wie eine Art
- Lockenwickler aufgewickelt. Zoomen wir noch näher heran, erkennen wir, dass der DNA Faden aus zwei schraubförmigen
- Doppelsträngen aufgebaut ist. Betrachten wir nun den Aufbau der DNA auf molekularer Ebene. Der Grundbaustein
- der DNA ist das sogenannte Nukleotid. In einem DNA Molekül sind viele der Nukleotide aneinander gerereih. Für ein
- Nukleotid wiederum benötigen wir drei Zutaten. Ein Zuckermolekül, eine Phosphatgruppe und eine Base.
- Beginnen wir mit dem Zuckerbaustein. Es handelt sich um eine Pentose, also ein Zuckermolekül, das aus fünf
- Kohlenstoffatomen besteht. Die genaue chemische Bezeichnung lautet Desoxiribose.
- Desoxi bedeutet ohne Sauerstoff, denn wie du erkennen kannst, fehlt der am zweiten Kohlenstoffatom.
- Bei der Ribose hingegen, dem Grundbaustein der RNA, ist der Sauerstoff dort vorhanden.
- Schaue dir für weitere Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der DNA und RNA gerne unser Vergleichsvideo an.
- Die Kohlenstoffatome der Destoxiribose werden mit den Zahlen 1 bis 5 im Uhrzeigersinn durchnummeriert. Das ist
- für uns wichtig zur Orientierung. Die nächste Zutat für den Aufbau der DNA ist eine Phosphatgruppe.
- Außerdem benötigen wir noch vier verschiedene organische stickstoffhaltige Basen namens Adenin,
- Tymin, Guanin und Zytosin. Sie können je nach chemischem Aufbau in die Stoffgruppen der Purine und der
- Pyramidine eingeteilt werden. Schauen wir uns nun an, wie die einzelnen Puzzleteile in einem Nukleotid
- miteinander verknüpft sind. Hierfür ist die Nummerierung der Kohlenstoffatome im Zuckermolekül wichtig. Der Zucker
- verbindet sich zunächst mit seinem C1 Kohlenstoffatom mit einer der vier stickstoffhaltigen Basen. Die Bindung
- kannst du als sogenannteische Bindung bezeichnen. Darunter kannst du verstehen, dass sich das besagte
- Kohlenstoffatom des Zuckers mit der Aminogruppe der Base verknüpft. Die jetzige Verbindung bestehend aus
- Zucker und Base bezeichnest du als Nukleosid. Das entstehende Nukleosid verbindet sich nun über sein fünftes
- Kohlenstoffatom mit einer Phosphatgruppe. Hierbei entsteht eine Esterbindung. Das
- jetzt entstehende Molekül aus Zuckerbase und Phosphatgruppe kannst du auch Nukleotid nennen. Wie du bereits gelernt
- hast, handelt es sich hierbei um die kleinste Baueinheit der DNA. Machen wir nun auf der nächsten Ebene
- des Aufbaus weiter. In der DNA bilden nun viele aneinander gereite Nukleotide einen Strang, den du auch als
- Polynleotid bezeichnen kannst. Wichtig ist, dass du dir merkst, dass der DNA-STrang immer nur an seinem
- Dreistrende wachsen kann. Nur an ihm befindet sich nämlich eine freie Hydroxylgruppe, die sich mit einer
- weiteren Phosphatgruppe eines neuen Nukleotids verbinden kann. Wie du bereits weißt, ist die DNA als
- Doppelstrang aufgebaut, den du mit dem Aufbau einer Strickleiter vergleichen kannst.
- Die Holmen stellen hier zwei parallelverlaufende Molekülfäden, abwechselnd aus Zucker und Phosphat dar.
- Sie sind über die jeweiligen Basen über sogenannte Wasserstoffbrückenbindungen verknüpft. Die Querverbindung entspricht
- den Sprossen der Strickleiter. Hier kommt es aber immer nur zu einer Basenpaarung zwischen Adenin und Hymin
- und Zytosin und Guanin. Das kannst du auch als komplementäre Basenparung bezeichnen. Wenn du also
- einen Strang der DNA kennst, kannst du den anderen ergänzen. Aufgrund der Bindungsverhältnisse ergibt
- sich außerdem, dass die beiden Einzelsträe der DNA gegenläufig angeordnet sind. Die eine
- Zuckerphosphatkette verläuft vom Strichende zum Dreichende und die andere verkehrt herum vom 3ende zum 5nde.
- Mit Hilfe von Rönkgenstrahlung konnte noch eine weitere wichtige Erkenntnis zur räumlichen Struktur der DNA gewonnen
- werden. Sie kommt nämlich nicht in Form einer linearen Leiter, sondern als schraubig gewundene Doppelhelix vor.
- Fassen wir zum Schluss noch einmal zusammen. Die DNA ist eine doppelsträngige schraubförmige Helix,
- wobei du ihre kleinste molekulare Einheit als Nukleotid bezeichnen kannst. Ein Nukleotid wiederum besteht aus einem
- Zuckermolekül, einer Phosphatgruppe und einer organischen Base. Der DNA Doppelstrang ist über
- Wasserstoffbrückenbindungen der einzelnen Basen verbunden und liegt im Zellkern eukariotischer Zellen
- komprimiert als Chromosomen verpackt vor. Dir hat das Video gefallen? Für mehr kostenlose Videos komm auf stud.de
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Zum Nachlesen
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