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DNA Aufbau leicht erklärt!

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Transkriptautomatisch erstellt · 51 Zeilen
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  1. Hier erklären wir dir, wie die DNA, also der Träger unserer Erinformationen aufgebaut ist, welche Struktur sie
  2. besitzt und wie sie in unserem Körper vorliegt. Du kannst dir die DNA als einen spiralförmigen Doppelstrang
  3. vorstellen, der mit dem Aufbau einer Strickleiter vergleichbar ist. Sie besteht aus speziellen Bausteinen, den
  4. sogenannten Nukleotiden, die miteinander verknüpft sind. Die DNA kommt in jeder Zelle deines
  5. Körpers vor und ist das Kennzeichen aller Lebewesen. Bei den Eukarioten befindet sie sich hauptsächlich im
  6. Zellkern verpackt. Bei den Prokarioten hingegen schwimmt sie frei im Zytoplasma herum.
  7. Beim Heranzoomen in unserem Zellkern können wir zunächst die 46 menschlichen Chromosomen erkennen. Sie besitzen oft
  8. ein xförmiges Erscheinungsbild. In ihnen ist ein langer DNA Faden wie eine Art Wollknul angeordnet.
  9. Um die DNA komprimiert verpackt im Zellkern unterzubekommen, ist sie um bestimmte Proteine wie eine Art
  10. Lockenwickler aufgewickelt. Zoomen wir noch näher heran, erkennen wir, dass der DNA Faden aus zwei schraubförmigen
  11. Doppelsträngen aufgebaut ist. Betrachten wir nun den Aufbau der DNA auf molekularer Ebene. Der Grundbaustein
  12. der DNA ist das sogenannte Nukleotid. In einem DNA Molekül sind viele der Nukleotide aneinander gerereih. Für ein
  13. Nukleotid wiederum benötigen wir drei Zutaten. Ein Zuckermolekül, eine Phosphatgruppe und eine Base.
  14. Beginnen wir mit dem Zuckerbaustein. Es handelt sich um eine Pentose, also ein Zuckermolekül, das aus fünf
  15. Kohlenstoffatomen besteht. Die genaue chemische Bezeichnung lautet Desoxiribose.
  16. Desoxi bedeutet ohne Sauerstoff, denn wie du erkennen kannst, fehlt der am zweiten Kohlenstoffatom.
  17. Bei der Ribose hingegen, dem Grundbaustein der RNA, ist der Sauerstoff dort vorhanden.
  18. Schaue dir für weitere Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der DNA und RNA gerne unser Vergleichsvideo an.
  19. Die Kohlenstoffatome der Destoxiribose werden mit den Zahlen 1 bis 5 im Uhrzeigersinn durchnummeriert. Das ist
  20. für uns wichtig zur Orientierung. Die nächste Zutat für den Aufbau der DNA ist eine Phosphatgruppe.
  21. Außerdem benötigen wir noch vier verschiedene organische stickstoffhaltige Basen namens Adenin,
  22. Tymin, Guanin und Zytosin. Sie können je nach chemischem Aufbau in die Stoffgruppen der Purine und der
  23. Pyramidine eingeteilt werden. Schauen wir uns nun an, wie die einzelnen Puzzleteile in einem Nukleotid
  24. miteinander verknüpft sind. Hierfür ist die Nummerierung der Kohlenstoffatome im Zuckermolekül wichtig. Der Zucker
  25. verbindet sich zunächst mit seinem C1 Kohlenstoffatom mit einer der vier stickstoffhaltigen Basen. Die Bindung
  26. kannst du als sogenannteische Bindung bezeichnen. Darunter kannst du verstehen, dass sich das besagte
  27. Kohlenstoffatom des Zuckers mit der Aminogruppe der Base verknüpft. Die jetzige Verbindung bestehend aus
  28. Zucker und Base bezeichnest du als Nukleosid. Das entstehende Nukleosid verbindet sich nun über sein fünftes
  29. Kohlenstoffatom mit einer Phosphatgruppe. Hierbei entsteht eine Esterbindung. Das
  30. jetzt entstehende Molekül aus Zuckerbase und Phosphatgruppe kannst du auch Nukleotid nennen. Wie du bereits gelernt
  31. hast, handelt es sich hierbei um die kleinste Baueinheit der DNA. Machen wir nun auf der nächsten Ebene
  32. des Aufbaus weiter. In der DNA bilden nun viele aneinander gereite Nukleotide einen Strang, den du auch als
  33. Polynleotid bezeichnen kannst. Wichtig ist, dass du dir merkst, dass der DNA-STrang immer nur an seinem
  34. Dreistrende wachsen kann. Nur an ihm befindet sich nämlich eine freie Hydroxylgruppe, die sich mit einer
  35. weiteren Phosphatgruppe eines neuen Nukleotids verbinden kann. Wie du bereits weißt, ist die DNA als
  36. Doppelstrang aufgebaut, den du mit dem Aufbau einer Strickleiter vergleichen kannst.
  37. Die Holmen stellen hier zwei parallelverlaufende Molekülfäden, abwechselnd aus Zucker und Phosphat dar.
  38. Sie sind über die jeweiligen Basen über sogenannte Wasserstoffbrückenbindungen verknüpft. Die Querverbindung entspricht
  39. den Sprossen der Strickleiter. Hier kommt es aber immer nur zu einer Basenpaarung zwischen Adenin und Hymin
  40. und Zytosin und Guanin. Das kannst du auch als komplementäre Basenparung bezeichnen. Wenn du also
  41. einen Strang der DNA kennst, kannst du den anderen ergänzen. Aufgrund der Bindungsverhältnisse ergibt
  42. sich außerdem, dass die beiden Einzelsträe der DNA gegenläufig angeordnet sind. Die eine
  43. Zuckerphosphatkette verläuft vom Strichende zum Dreichende und die andere verkehrt herum vom 3ende zum 5nde.
  44. Mit Hilfe von Rönkgenstrahlung konnte noch eine weitere wichtige Erkenntnis zur räumlichen Struktur der DNA gewonnen
  45. werden. Sie kommt nämlich nicht in Form einer linearen Leiter, sondern als schraubig gewundene Doppelhelix vor.
  46. Fassen wir zum Schluss noch einmal zusammen. Die DNA ist eine doppelsträngige schraubförmige Helix,
  47. wobei du ihre kleinste molekulare Einheit als Nukleotid bezeichnen kannst. Ein Nukleotid wiederum besteht aus einem
  48. Zuckermolekül, einer Phosphatgruppe und einer organischen Base. Der DNA Doppelstrang ist über
  49. Wasserstoffbrückenbindungen der einzelnen Basen verbunden und liegt im Zellkern eukariotischer Zellen
  50. komprimiert als Chromosomen verpackt vor. Dir hat das Video gefallen? Für mehr kostenlose Videos komm auf stud.de
  51. und hol dir unsere App.

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