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Wassertransport in der Pflanze / Wasser- und Ionenaufnahme in die Pflanze [Biologie, Oberstufe]

TeacherToby12:48 54.477 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 82 Zeilen
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  1. [Musik] in diesem Video werden wir der Frage nachgehen wie Pflanzen Wasser über ihre
  2. Wurzeln aufnehmen und wieder Wassertransport in der Pflanze erfolgt Wasser ist von immenser Bedeutung für die Pflanzen für die Fotosynthese in den
  3. Blättern ist neben der Solarstrahlung der Sonne auch Wasser notwendig außerdem fungiert es als Lösungsmittel mit dem Wasser werden wichtige für die Pflanzen
  4. benötigte Mineralstoffe mit transportiert aber auch zum Kühlen der Pflanze sowie zum Aufbau und aufrecht Erhaltung eines Innendrucks mit dem
  5. sogenannten Turgor zur Stabilisation der Pflanze ist das Vorhandensein von Wasser essentiell der Wassertransport ist dabei an eine
  6. enorme Leistungsfähigkeit der Pflanze geknüpft die man sich einmal vor Augen führen muss in etwa 16 Meter hoher Ahornbaum besitzt schätzungsweise
  7. 200.000 Blätter mit einer Gesamtoberfläche von ca 800 Quadratmetern ca die Größe eines Handballfeldes an einem wolkenlosen
  8. Sommertag verliert der Baum allein in einer einzigen Stunde 250 Liter Wasser über seine Blätter 250 Liter Wasser in 60 Minuten um diesen
  9. Wasserverlust zu kompensieren und vorzubeugen dass die Blätter nicht anfangen zu welken ist klar diese 250 Liter müssen auch jede Stunde aufs neue
  10. über die Wurzeln wieder aufgenommen und 16 m hoch zu den Blättern transportiert werden das Beispiel verdeutlicht ebenfalls fast alles Wasser das die
  11. Pflanze offen nimmt gibt sie auch wieder ab nur ein Bruchteil des Wassers wird in der Pflanze genutzt schauen wir uns mal an wie es so so einer Spitzenleistung
  12. kommen kann Pflanzen nehmen Wasser und Mineralstoffe aus dem Boden auf und zwar über ihre Wurzeln genauer gesagt sind es die Zellen der
  13. Wurzelhaare diese haben durch ihre Form eine besonders große Oberfläche was ermöglicht das entsprechend auch viel Wasser und Ionen aufgenommen werden
  14. können auch wenn die meisten Mineralstoffe gelöst im Wasser vorliegen wenn Wasser über die Wurzel hat Zellen in die Pflanze gelangt dann kann es die
  15. Mineralstoffe nicht einfach huckepack mitschleppen der Transport von Wasser und Ionen in die Pflanze erfolgt unterschiedlich während die
  16. Wasseraufnahme in der Regel keine Zufuhr von Energie benötigt und passiv über Vorgänge wie Diffusion und Osmose erfolgt ist die Aufnahme von Ionen in
  17. die wurzelzelle mit einem Energieaufwand verbunden und erfolgt aktiv woran liegt das die Zellmembran der Wurzelhaare ist selektiv per Neapel das
  18. heißt bestimmten Stoffen wie zum Beispiel Wasser erlaubt sie den Zutritt anderen Stoffen unter anderem geladene Ionen wie Natrium oder Kalium verwehrt
  19. Sie diesen die Membran ist für diese Stoffe also im permeabel Wasser kann die Membran also passieren häufig wird der Transport durch kanalproteine die
  20. spezifisch Wasser transportieren sogenannte aquapurine erleichtert wenn Wasser per neapel ist für die Membran dann gilt diese Permeabilität für beide
  21. Richtungen Wasser kann sowohl in die Zelle der Pflanze gelangen als auch aus ihr heraus und an den Boden abgegeben werden
  22. ein solch potentieller Wasserverlust gilt es in jedem Fall zu verhindern und dies tut eine Pflanze in der Regel auch sehr effektiv denn der Wassertransport
  23. erfolgt natürlich in die Pflanze was aber bestimmt die Bewegungsrichtung des Wassers der Boden ist wasserreich im Gegensatz zu den Pflanzenzellen in denen
  24. weniger Wassermoleküle vorhanden sind Wasser diffundiert entlang seines konzentrationsunterschiedes das heißt vom Ort wo es höher konzentriert
  25. vorliegt zum Ort wo es geringer konzentriert ist also vom wasserreichen Boden in die wasserärmeren Zellen ganz so einfach dem Wassertransport nur
  26. über die unterschiedliche Konzentration von Wasser zu erklären ist es dann doch nicht wenn der Boden beispielsweise sehr trocken ist dann geht diese Rechnung
  27. womöglich nicht mehr auf und im Außenmedium ist die Wasserkonzentration geringer als im innenmedium das heißt in der Zelle
  28. viel mehr wird die Bewegungsrichtung des Wassers durch das Wasser Potenzial bestimmt das heißt die Bewegung von Wassermolekülen im Folge von
  29. Druckunterschieden und konzentrationsunterschieden von gelösten Stoffen zwischen einer Zelle und ihre Umgebung immer in Richtung des
  30. niedrigeren das heißt stärker negativeren wasserpotentials das geht wahrscheinlich ein wenig über den Schulunterricht hinaus für euch ist
  31. wichtig zu merken es sind Konzentrationsunterschiede von gelösten Stoffen die mitverantwortlich sind ob Wasser in eine Zelle diffundiert oder
  32. aus ihr heraus Zucker das heißt Glukose das beispielsweise in den Wurzeln höher
  33. konzentriert als im Außenmedium weil im Zell Innenraum die Konzentration an gelösten Stoffen höher ist als außerhalb der Zelle dieser Bereich wird auch als
  34. hypertonisch bezeichnet die fundiert Wasser ins hypertonische Medium das heißt in die Zelle warum diffundiert Wasser immer ins hypertonische Medium
  35. sehr einfaches Rechenbeispiel zu verdeutlichen außerhalb der Zelle kommen sechs Wassermoleküle auf zwei glukosemoleküle weil der Zell Innenraum
  36. hypertonisch ist nehmen wir an dort kommen sechs Wassermoleküle auf vier glukosem die Zelle ist danach bestrebt diesen
  37. Konzentrationsunterschied auszugleichen am einfachsten würde es gehen wenn ein Zuckerteilchen in die Zelle gelangt Glukose kann allerdings nicht ohne
  38. weiteres die selektiv permeable Membran passieren dafür ist es zu groß die Diffusion von Wasser in die Zelle kann aber zu jedem Konzentrationsausgleich
  39. führen außerhalb der Zelle kommen sechs Wassermoleküle auf zwei glukosemoleküle innerhalb der Zelle kommen auf zwei große Moleküle allerdings nur drei
  40. Wassermoleküle im Verhältnis liegt Wasser also außerhalb der Zelle höher konzentriert war so dass es in die Pflanzenzelle diffundiert der
  41. Konzentrationsausgleich würde dann hergestellt werden wenn zwei Wassermoleküle in die Zelle diffundieren denn dann kämen sowohl außerhalb der
  42. Zelle vier Wassermoleküle auf zwei glukosemoleküle als auch innerhalb der Zelle vier Wassermoleküle auf zwei glukosem
  43. sollte der Boden sehr trocken sein dann kann die Pflanze nachhelfen indem sie die Konzentration an gelösten Stoffen in der Zelle erhöht
  44. durch die Zugabe von gelösten Stoffen verringert sich automatisch die Konzentration am freien Wasser das Wasser Potential verringert sich dadurch
  45. so dass die Tendenz zur Wasseraufnahme steigt jetzt wo wir wissen wie Wasser in die Pflanze aufgenommen wird bleibt die Frage zu klären wie die Aufnahme von
  46. Ionen und anderen Mineralstoffen erfolgt ich habe bereits verraten dass die Aufnahme mit einem Energieaufwand verbunden ist wir wissen dass am Zelt
  47. Innenraum im Vergleich zum Außenmedium mehr Ionen konzentriert Vorliegen der Transport von John muss also entgegen ihres konzentrationsgradierenden vom Ort
  48. der niedrigeren Konzentration zum Orte hören Konzentration erfolgen und das erfordert Energie und in der Regel spezielle kanalproteine weil diese
  49. Stoffe entweder zu polar oder zu groß sind um die Biomembran zu passieren viele Stoffe gelangen durch sekundär aktiven Transport in die Pflanzenzelle
  50. und zwar auch mit entsprechenden kanalproteinen so zum Beispiel Nitrat eine entsprechendes Video dazu verlinke ich euch an dieser Stelle einmal
  51. Richtung Zentralzylinder nimmt das wasserpotential immer weiter ab so dass das Wasser aus modisch das heißt durch Osmose immer weiter in Richtung
  52. zentralzylinderwandert Wasser und Ionen können dabei zwei unterschiedliche Wege des Transports einschlagen einerseits kann sie über den sim-klassen
  53. transportiert werden der simplast wird auch Zell Innenraum genannt er umfasst die von den Zellwänden und hülten lebenden Zellen die durch Plasmodesmen
  54. miteinander verbunden sind um in den symplasten zu gelangen müssen Wasser und gelöste Stoffe zuerst eine Plasma Membran passieren und weil sie selektive
  55. reguliert und dadurch langsamer der simplus symbolisch sozusagen als Schotterweg andererseits können Wasser und Ionen ins
  56. Xylem gelangen ohne dabei einmal eine Plasma Membran passieren zu müssen das geschieht über den apoplasten dem Zell Außenraum welcher aus dem außerhalb der
  57. Plasma Membran liegenden Zellwänden und den interzellularäumen den Räumen zwischen den Zellen besteht weil die Bewegung durch den apoplasten nicht
  58. durch eine Plasma Membran als selektive Barriere eingeschränkt wird wie beim simplastischen Transport erfolgt der Transport durch den apoplasten rasch es
  59. ist also quasi eine Art Autobahn bis zur endothermes können Wasser und Mineralstoffe die Autobahn den apoplasten nehmen die endothermos
  60. besitzt allerdings einen sogenannten kasparischen Streifen dabei handelt es sich um einen hydrophoben wasserabweisenden Bereich der als eine
  61. Art Dichtung wirkt und verhindert das Wasser und Ionen durch den apoplasten in den Zentralzylinder und damit auch ins Öl im gelangen daher müssen sämtliche
  62. Wassermoleküle und Ionen in den symplasten eintreten um in den Zentralzylinder zu gelangen wir aber gelangt das Wasser in einen 16 Meter
  63. hohen Ahorn oder aber sage und schreibe 120 Meter in die Höhe bei den höchsten Bäumen der Welt die Mammutbäume einmal im
  64. angekommen geht es für Wasser und Ionen nur noch bergauf früher hat man angenommen dass für die Bewegung des Wassers im Xylem einmal ein von lebenden
  65. Zellen nach oben ausgelöster Druck der sogenannte Wurzeldruck sowie kapillarkkräfte verantwortlich sind auf beide Mechanismen gehe ich an dieser
  66. Stelle nicht weiter ein einfach weil man beide Möglichkeiten vor allem aber die kapillarkkräfte heute weitgehend ausschließen kann warum das so ist werde
  67. ich in einem Kommentar unter dem Video mal ausführen heute weiß man dass der zylle im Transport auf einen Mechanismus beruht an dem 3 Prozesse beteiligt sind
  68. die Transpiration von Wassermolekülen aus den Blättern Durchfahrt dunstung einer Saugspannung im Saft welche durch die Transpiration aus den Blättern
  69. hervorgerufen wird und der Kohäsion der Wassermoleküle die Wasserdampf Konzentration in der Atmosphäre ist geringer als in den Luft gehüllten
  70. Räumen im Inneren des Blattes folglich diffundiert Wasserdampf vom Ort wo es höher konzentriert vorliegt zum Ort der niedrigen Konzentration also aus den
  71. interzellularräumen des Blattes über sogenannte Spaltöffnung in die Außenluft hinaus ein Verdunstungsprozess den man auch als Transpiration bezeichnet
  72. während der Transpiration verdunstet Wasserdampf also aus den Spaltöffnung der Blätter heraus dadurch dass den Blättern Wasser entzogen wird entsteht
  73. sehr stark vereinfacht eine Saugspannung die Wasser aus dem kühlend sieht um diesen Wasserverlust wieder auszugleichen Wasser wird quasi
  74. angezapft angezapft aus dem Blattadern was zu einer Saugspannung führt die auf die gesamte Wassersäule im Xylem einwirkt
  75. an der Tatsache dass dieser Sog der Transpirationssog die gesamte durchgehende Wassersäule umfasst wirkt eine weitere kraftmatte die
  76. Kohäsionskraft aufgrund ihrer Eigenschaft untereinander Wasserstoffbrückenbindung zu bilden besitzen Wassermoleküle starke
  77. Kohäsionskräfte Kohäsion bezieht sich auf die Anziehung von Molekülen auf andere gleiche Moleküle durch Kohäsion werden Wassermoleküle zusammengehalten
  78. durch die Kohäsion der Wassermoleküle im Xylem wird die Saugspannung vom Platz bis auf die Wurzel übertragen und bewirkt das Wasser passiv von den
  79. Wurzeln über das Xylem in Form einer zusammenhängenden Wassersäule bis in die Außenluft gelangt für jeden einzelnen Bestandteil des sogenannten
  80. transpirations-spannungsmechanismus als zentraler Mechanismus zur Wasserleitung in den Pflanzen gibt es billiger einer von ihnen ist der enorme Unterschied des
  81. wasserpotenzials der zwischen der Bodenlösung und der Luft besteht und der ausreichend groß ist um Saugspannung zu erzeugen um eine Wassersäule in einem
  82. Baum aufsteigen zu lassen [Musik]

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