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KLIFF - WALD (Klimafolgenforschung in Niedersachsen)
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 32 Zeilen
- zu den Besonderheiten der Forstwirtschaft gehört die Langfristigkeit der Produktion eine durchschnittliche Umtriebszeit die Zeit
- zwischen Keimung oder Pflanzung und Ernte von mehr als 100 Jahren hat zurfolge dass jedes Jahr etwa 1 bis 2% der Waldfläche neu geplant werden müssen
- aber Wälder produzieren nicht nur den Rohstoff Holz sie sind auch besonders naturnah und ein wichtiger Erholungsraum z.B für den
- Tourismus sie liefern sauberes Wasser filtern die Luft sind wichtige naturschutzrefugien und tragen zur Kühlung und als Kohlenstoffsenke bei die
- Forstwirtschaft bewirtschaftet in Niedersachsen mehr als ein viiertel der Landesfläche die langfristige Produktion hat zur Folge dass sich die
- Forstwirtschaft bereits heute aktiv mit den möglichen Auswirkungen des künftigen Klimas beschäftigen muss im Cliff Forschungsthema Wald standen dabei die
- beiden besonders waldreichen Regionen Harz und Heide im Mittelpunkt mögliche direkte Auswirkungen eines Klimawandels können zunehmende sommerliche
- Trockenperioden sein die besonders bei den Hauptbaumarten Buche und Fichte zu Trockenstress führen können längere Vegetationsperioden können sich
- allerdings auch positiv auf Pflanzen und Tiere auswirken wie z.B im Harz zu den möglichen indirekten Auswirkungen zählen Vorschädigungen der Bäume durch
- Trockenstress die den Befall mit Schaderregern wie dem borgenkäfer begünstigen auch können veränderte Wasserhaushalt und Bodenbedingungen das
- windwurfrisiko verstärken das Artenspektrum von Flora und Fauna im Wald könnte sich ebenfalls ändern zu den Projektzielen des Forschungsvorhabens
- Klimawandel und Wald gehören Untersuchung zur Reaktion auf Trockenstress bei der B als der wichtigsten Laubbaumart und die
- Entwicklung von waldbaulichen Anpassungsstrategien für Harz und Heide im Harz und in der Heide wurden naturschutzkonzepte geprüft und
- weiterentwickelt und Anpassungsstrategien für den Tourismus erarbeitet von der feuchteren Westheide zur trockenen Ostheide wurden sechs
- zentrale Untersuchungsflächen in altbuchen änden eingerichtet um den Wasser und Stoffhaushalt zu untersuchen es fanden Untersuchungen zu genetischen
- variationsmustern und anpassungspotenzialen sowie ökophysiologische und molekularphysiologische Untersuchungen
- zur Stressantwort von Jung und altbuchen auf Trockenstress und Klimaänderungen statt ferner wurde die Reaktion von schadtinsekten auf von ihnen
- wahrnehmbare duftmuster der buchen bei Trockenheit untersucht es wurden Modelle zum klimasensitiven waldwachstum zur Ermittlung von
- Risikobereichen für die Baumarten Buche Fichte Kiefer und duglasie eingesetzt empfindlichkeitsanalysen für Pflanzen Vögel Reptilien Amphibien Heuschrecken
- Tagfalter und Libellen in Harz und Heide wurden erarbeitet im Naturschutz wurden Expertenbefragungen zu aktuellen Themen durchgeführt im Bereich Tourismus wurden
- Workshops und Gästebefragungen abgehalten und die Angebots und Nachfragesituation analysiert im Forschungsthema Klimawandel und Wald
- wurden viele wichtige Schritte erarbeitet beiträge zu einer breiteren und besser fundierten Datenbasis sowie zum Verständnis von Wäldern zu leisten
- die bereits als Grundlage verbesserter langfristiger Entscheidungen dienen tatsächlich ist durch die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und
- Praxis etwas gelungen was bis heute noch nicht selbstverständlich ist bereits vor Abschluss des Forschungsprojekts sind die neuen Ergebnisse und Möglichkeiten
- in der Praxis angelangt und werden dort bereits erfolgreich eingesetzt die regionalen Klimaprojektionen sind mit erheblichen Bandbreiten oder
- Unsicherheiten und teils systematischen Fehlern behaftet der Klimawandel in den Naturräumen Harz und Lüneburger Heide wird sich unterschiedlich auf die
- verschiedenen Strukturen Funktionen und Leistungen der wel auswirken wobei ein möglicher Klimawandel neben negativen auch positive Auswirkungen auf den Wald
- haben kann wichtige Maßnahmen zur Stabilisierung der Wälder sind Durchforstungen die Produktions und gefährdungszeiträume verkürzen und
- zusätzlich Mischbaumarten erhalten bzw begünstigen zur Risikominderung Tragen des Weiteren standortsgemäße Naturverjüngungen konsequenter
- Waldschutz und die rechtzeitige Etablierung von nach wuchs bei neben negativen Effekten wird es auch positive Synergieeffekte von forstlichen
- klimaanpassungsmaßnahmen geben eine höhere baumartendiversität und eine größere strukturelle Mischung von Wäldern kann die Stabilität den
- ökologischen und Naturschutzwert sowie die Attraktivität für die Besucher erhöhen