Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

KLIFF - WALD (Klimafolgenforschung in Niedersachsen)

KLIFF - Klimafolgenforschung in Niedersachsen5:36 148 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 32 Zeilen
Herunterladen
  1. zu den Besonderheiten der Forstwirtschaft gehört die Langfristigkeit der Produktion eine durchschnittliche Umtriebszeit die Zeit
  2. zwischen Keimung oder Pflanzung und Ernte von mehr als 100 Jahren hat zurfolge dass jedes Jahr etwa 1 bis 2% der Waldfläche neu geplant werden müssen
  3. aber Wälder produzieren nicht nur den Rohstoff Holz sie sind auch besonders naturnah und ein wichtiger Erholungsraum z.B für den
  4. Tourismus sie liefern sauberes Wasser filtern die Luft sind wichtige naturschutzrefugien und tragen zur Kühlung und als Kohlenstoffsenke bei die
  5. Forstwirtschaft bewirtschaftet in Niedersachsen mehr als ein viiertel der Landesfläche die langfristige Produktion hat zur Folge dass sich die
  6. Forstwirtschaft bereits heute aktiv mit den möglichen Auswirkungen des künftigen Klimas beschäftigen muss im Cliff Forschungsthema Wald standen dabei die
  7. beiden besonders waldreichen Regionen Harz und Heide im Mittelpunkt mögliche direkte Auswirkungen eines Klimawandels können zunehmende sommerliche
  8. Trockenperioden sein die besonders bei den Hauptbaumarten Buche und Fichte zu Trockenstress führen können längere Vegetationsperioden können sich
  9. allerdings auch positiv auf Pflanzen und Tiere auswirken wie z.B im Harz zu den möglichen indirekten Auswirkungen zählen Vorschädigungen der Bäume durch
  10. Trockenstress die den Befall mit Schaderregern wie dem borgenkäfer begünstigen auch können veränderte Wasserhaushalt und Bodenbedingungen das
  11. windwurfrisiko verstärken das Artenspektrum von Flora und Fauna im Wald könnte sich ebenfalls ändern zu den Projektzielen des Forschungsvorhabens
  12. Klimawandel und Wald gehören Untersuchung zur Reaktion auf Trockenstress bei der B als der wichtigsten Laubbaumart und die
  13. Entwicklung von waldbaulichen Anpassungsstrategien für Harz und Heide im Harz und in der Heide wurden naturschutzkonzepte geprüft und
  14. weiterentwickelt und Anpassungsstrategien für den Tourismus erarbeitet von der feuchteren Westheide zur trockenen Ostheide wurden sechs
  15. zentrale Untersuchungsflächen in altbuchen änden eingerichtet um den Wasser und Stoffhaushalt zu untersuchen es fanden Untersuchungen zu genetischen
  16. variationsmustern und anpassungspotenzialen sowie ökophysiologische und molekularphysiologische Untersuchungen
  17. zur Stressantwort von Jung und altbuchen auf Trockenstress und Klimaänderungen statt ferner wurde die Reaktion von schadtinsekten auf von ihnen
  18. wahrnehmbare duftmuster der buchen bei Trockenheit untersucht es wurden Modelle zum klimasensitiven waldwachstum zur Ermittlung von
  19. Risikobereichen für die Baumarten Buche Fichte Kiefer und duglasie eingesetzt empfindlichkeitsanalysen für Pflanzen Vögel Reptilien Amphibien Heuschrecken
  20. Tagfalter und Libellen in Harz und Heide wurden erarbeitet im Naturschutz wurden Expertenbefragungen zu aktuellen Themen durchgeführt im Bereich Tourismus wurden
  21. Workshops und Gästebefragungen abgehalten und die Angebots und Nachfragesituation analysiert im Forschungsthema Klimawandel und Wald
  22. wurden viele wichtige Schritte erarbeitet beiträge zu einer breiteren und besser fundierten Datenbasis sowie zum Verständnis von Wäldern zu leisten
  23. die bereits als Grundlage verbesserter langfristiger Entscheidungen dienen tatsächlich ist durch die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und
  24. Praxis etwas gelungen was bis heute noch nicht selbstverständlich ist bereits vor Abschluss des Forschungsprojekts sind die neuen Ergebnisse und Möglichkeiten
  25. in der Praxis angelangt und werden dort bereits erfolgreich eingesetzt die regionalen Klimaprojektionen sind mit erheblichen Bandbreiten oder
  26. Unsicherheiten und teils systematischen Fehlern behaftet der Klimawandel in den Naturräumen Harz und Lüneburger Heide wird sich unterschiedlich auf die
  27. verschiedenen Strukturen Funktionen und Leistungen der wel auswirken wobei ein möglicher Klimawandel neben negativen auch positive Auswirkungen auf den Wald
  28. haben kann wichtige Maßnahmen zur Stabilisierung der Wälder sind Durchforstungen die Produktions und gefährdungszeiträume verkürzen und
  29. zusätzlich Mischbaumarten erhalten bzw begünstigen zur Risikominderung Tragen des Weiteren standortsgemäße Naturverjüngungen konsequenter
  30. Waldschutz und die rechtzeitige Etablierung von nach wuchs bei neben negativen Effekten wird es auch positive Synergieeffekte von forstlichen
  31. klimaanpassungsmaßnahmen geben eine höhere baumartendiversität und eine größere strukturelle Mischung von Wäldern kann die Stabilität den
  32. ökologischen und Naturschutzwert sowie die Attraktivität für die Besucher erhöhen

Zum Nachlesen