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Sozial-ökologische Transformation - so gelingt ein nachhaltiger Umbau der Industrie

Rosa-Luxemburg-Stiftung11:49 1.232 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 76 Zeilen
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  1. [Musik] sozial ökologische transformation bedeutet innerhalb weniger jahre wirtschaft und gesellschaft so umzubauen
  2. dass die klimaneutral werden in verbindung mit sozialer gerechtigkeit und guten arbeits minuten [Musik]
  3. die industrie sorgt für 20 prozent aller co2-emissionen deutschland und produkte der industrie vor allen dingen das auto sorgen für wenn man den verkehrssektor
  4. insgesamt nimmt für fast ein viertel aller co2 emissionen das ist ganz klar das große industriezweige wie chemie stahl autoindustrie im fokus stehen wenn
  5. es darum geht umzusteuern in richtung sozial ökologischer umbau [Musik]
  6. also einen egoisten brocken ist das ganze thema kreislaufwirtschaft als ich bringe ein beispiel umstellung auf e mobilität
  7. batterien herzustellen ist enorm rohstoff aufwendig diese batterien müssen recycelt werden im prinzip ist das klar es gibt auch schon erste
  8. projekte in diese richtung und die eu kommission ist dahinter die möchtegern quoten verpflichtende quoten für die autohersteller
  9. es dürfen in der eu nur autos verkauft werden mit klaren recyclingquoten aber das ist ja nur ein teil des problems die letztendlich wenn man die autoindustrie
  10. anguckt die autoindustrie verdient am meisten geld mit großen und schweren autos wenn die jetzt offen betrieb rotary antrieb umgestellt werden hat man
  11. nicht all zu viel geworden das heißt es kommt darauf an die autos kleiner und leichter zu machen den bestand an pkw zu reduzieren das setzt aber voraus
  12. mehr zu machen als nur eine antriebswelle und zwar eine verkehrswende die darauf beruht in den städten im öpnv ausgebaut aber was viel
  13. zu wenig auf dem schirm es ist es geht ja nicht nur um die städte das ganz große problem ist die notwendigkeit des pendels wie kann das der pendelverkehr
  14. reduziert werden da könnte das autonome fahren sogar ein wer einen sinn bekommen indem man digital gestützte regionale mobilitätsplattform
  15. schafft die einen großen teil des privaten pkw verkehrs ersetzen und den mobilitätsbedürfnissen und notwendigkeiten der menschen gerecht
  16. wird so aber das muss im öffentlichen rahmen geschehen das muss ein bestandteil des rpnv werden weil wenn das nur privat betrieben wird dann wird
  17. es nur dort angeboten wo es sich lohnt finanziell [Musik] reiche kommunen können sich natürlich
  18. sehr viel erlauben was den ausbau des öpnv betrifft aber es gibt ja viele hoch sehr viele hoch verschuldete kommunen so wenn die allein gelassen was passiert
  19. mit denen das heißt wir brauchen auch eine steuerreform die es den kommunen ermöglicht mehr selber mehr zu investieren und nicht nur innerhalb des
  20. eigenen stadtgebiet zu investieren sondern regionale mobilitätsplattform zu entwickeln weil nur durch die schaffung regionaler mobilitätsplattform kann ja
  21. pendelverkehr reduziert werden der globale süden und die armen im globalen süden sind heute schon die am
  22. stärksten betroffen vom klimawandel und von den klimakatastrophen aber das wird auch bei uns zu sein wenn man das bedenkt ist klar
  23. dass soziale geht nicht und das ökologische aber das ökologisch geht auch nicht ohne das soziale weil
  24. wenn angst vor arbeitsplatzverlusten bei uns entsteht oder geführt wird ist dass die einflugschneise für rechte klimaleugner und die stärker rechte
  25. klimaleugner sind gerade unter abhängig beschäftigten desto größer sind die blockade gefahren für die klimapolitik
  26. [Musik] also man muss ja sehen die angst vor arbeitsplatzverlusten ist ja nicht
  27. unberechtigt es sind ja erhebliche umstrukturierung vor denen wir stehen jetzt ist es so je nach industriezweig sieht das anders aus chemie und stahl da
  28. kann man sagen in den nächsten 20 10 20 jahren wird es keine erheblichen arbeitsplatzverluste geben nach den berechnungen und schätzungen es gibt in
  29. der autoindustrie sieht schon anders aus weil durch die umstellung auf e mobilität werden sehr viele arbeitsplätze gefährdet im bereich des
  30. sogenannten traditionellen antriebsstrangs des verbrennungsmotors so das ist die eine sache wenn man aber den größeren bereich guckt des
  31. verkehrssektors ist es durchaus möglich dass arbeitsplätze die heute verloren gehen für andere tätigkeiten in der autoindustrie zb batterieproduktion oder
  32. in anderen bereichen meinetwegen der bahnindustrie neu geschaffen werden weil die ja stärker ausgebaut werden also da kann man auch
  33. zu einer entwicklung kommen dass man unter dem strich sagt er gut dagegen arbeitsplatz verloren wo anders wären aber neue geschaffen das problem ist nur
  34. die effekte die arbeitsplatzeffekte darin autoindustrie sind nach brand nach regionen auch nach qualifikation sehr unterschiedlicher werden erhebliche
  35. umbrüche ins haus stehen vor allen dingen auf regionaler ebene und das eine große herausforderung vor allen dingen die qualifikationsanforderungen sind
  36. eine sache die heute angepackt werden muss damit überhaupt die chance besteht die möglichkeit besteht sozialverträglich umzusteuern
  37. [Musik] das ist auch ein generationen thema wir können uns einfach nicht erlauben und leisten dass ungefähr 15 knapp 15
  38. prozent der jungen generation keinen berufsbildern abschluss haben wenn wir die sozial ökologische transformation packen wollen müssen wir das
  39. ausbildungsniveau so verbessern dass wir bei den kita so mal den schulen anfangen der ausbau des bildungssystems insgesamt ist erforderlich um die qualifikations
  40. basis zu schaffen die erforderlich ist für die bewältigung der sozial ökologischen transformation ja das zweite große thema neben der
  41. qualifizierung ist das einkommen gute arbeit gut bezahlt und es ist durchaus ein problem für viele beschäftigte die heute in tariflich gut
  42. abgesicherten tätigkeiten sind durch die umstrukturierung im niedriglohnsektor abzurutschen und da gibt es zum beispiel zwei möglichkeiten
  43. dem zu begegnen zum einen kann die öffentliche hand alle aufträge die sie vergibt und die privatwirtschaft und das ist ein erhebliches volumen jedes jahr
  44. daran knüpfte an die bedingung knüpfen dass die unternehmen die den auftrag bekommen tarif standards einhalten die zweite möglichkeit ist die
  45. allgemeinverbindlicherklärung von tarifverträgen das heißt ein tarifvertrag den es gibt der muss für alle betriebe in der
  46. betreffenden branche gelten bisher wird das durch die arbeitgeberverbände blockiert in den meisten fällen diese blockade muss überwunden werden durch an
  47. der gesetzesreform dass es durchsetzbar aber dazugehört großer politischer mut sich gegen zu setzen
  48. [Musik] da ist in den letzten jahren sehr viel in gang gekommen was man auch daran
  49. sehen kann wie sehr sich die zusammenarbeit zwischen gewerkschaften und umweltverbänden auf verschiedenen ebenen entwickelt hat aber den
  50. beteiligten ist klar die herausforderung sind einfach riesig die müssen einfach gucken dass sie aus so einer opferrolle heraus kommen und in eine treiber rolle
  51. reinwachsen muss man wirklich sagen also es wird zum beispiel versucht mit zukunftstarifvertrag in der metallindustrie
  52. vereinbarungen zu treffen über die zukunft des betriebes die umorientierung des betriebes die erforderliche qualifikation
  53. beschäftigungssicherung aber eben auch erweiterte mitbestimmungsrechte des betriebsrats so in der betriebsrat erweiterte mitbestimmungsrechte hat
  54. stellt sich natürlich die nächste große frage was macht er damit wie nutzt er die da wiederum kommt es darauf an wie wird die in der gewerkschaftlichen
  55. qualifizierung organisiert also im saarland gibt es zum beispiel eine transformations- werkstatt der ig metall für betriebsräte verschiedener branchen
  56. die dem austausch der qualifizierung der betriebsräte die insassen fit gemacht werden für diese erweiterte mitbestimmung für die die gewerkschaft
  57. der eintritt das ist wichtig für die entwicklung und für das entdecken und die entwicklung mobilisierung von potenzialen von fachwissen in den
  58. betrieben es ist aber auch wichtig auf regionaler ebene wir brauchen ja eine neue regionale strukturpolitik in einigen
  59. regionen und diese regionale strukturpolitik die kann doch nicht daran bestehen dass man sagt okay wir kriegen geld vom staat wie verteilen wir
  60. das sondern müssen eigene konzepte entwickelt werden und die qualifizierung das fitmachen für diese treiber rolle das steht wirklich im zentrum der
  61. bemühungen derjenigen in gewerkschaften jeder wirklich am drücker sind [Musik] es muss einfach verhindert werden dass
  62. wieder einmal die verluste sozialisiert werden und die kosten sozialisiert und die gewinne dann später privatisiert und um das zu verhindern gibt es einen wie
  63. ich finde sehr guten vorschlag der gewerkschaftlichen hans böckler stiftung zu sogenannten transformations- fonds das heißt es sind öffentlich aufgelegten
  64. fonds zur unterstützung des soziologischen umbaus auf branchenebene oder regionaler ebene und die vergabe der mittel wird an bedingungen geknüpft
  65. wie zum beispiel die spätere gewinn beteiligung des staates oder und zukunfts tarifverträge
  66. beschäftigungssicherung erweiterte mitbestimmungsrechte also das verknüpfen von mittelvergabe und bedingungen die die unternehmen zu erfüllen haben und
  67. das zweite große konflikt thema ist die frage es müssen so viele mittel fließen in verschiedenen bereichen des sozialen
  68. ökologischen umbaus wo kommen die her und da kommen wir zu der 100 milliarden euro frage weil alles was es an öffentlichen ausgaben in zukunft
  69. gibt inklusive des sozial ökologischen umbau der industrie kommt immer mehr in konkurrenz zu den zwei prozent des bruttoinlandsprodukts für die rüstung
  70. ausgegeben das heißt wir müssen uns überlegen wie kann unter den bedingungen der schuldenbremse
  71. überhaupt dieses mammutprogramm der investitionen in den sozial ökologischen umbau finanziert werden es geht ja nicht nur um investitionen es geht ja auch um
  72. personalausgaben für die verbesserung der sozialen öffentlichen dienstleistungen gesundheitssektor vor allen dingen im bildungssektor in
  73. verbindung mit dem qualifizierungs thema das heißt wir brauchen eine umverteilungs basierte steuerreform in richtung erbschaftssteuer
  74. vermögenssteuer oder -abgabe höhere besteuerung hoher einkommen und diese themen müssen angepackt werden wenn das nicht alles nur luftblasen
  75. bleiben sollen oder werden sollen was jetzt über die notwendigkeit von erweiterten ausgaben für den sozial ökologischen umbau der industrie und die
  76. sozial ökologischen umbau unserer gesellschaft geredet wird das sind die großen konfliktthemen und da müssen wir ran