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Motivation, Vorgehensweise, Literatur - Schritt für Schritt zur 1,0! // Bachelor- oder Masterarbeit
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 146 Zeilen
- Hallo Leute, Willkommen zurück auf meinem Kanal und heute machen wir ein heiß ersehntes Video.
- Und zwar wie ich meine Masterarbeit geschrieben habe bzw. eine Schritt für Schritt Anleitung, quasi wie man seine Master oder auch Bachelorarbeit schreiben kann.
- Ich habe schon einmal ein Video mit den zehn besten Tipps für die Masterarbeit gemacht und da ging es vor allem darum, um so Notizen zu machen, Betreuerinnen zu finden usw.
- Aber über das eigentliche Schreiben haben wir noch nicht gesprochen und das machen wir in diesem Video.
- Über Themenfindung, finde ich, ist als Naturwissenschaftlerin etwas schwierig zu sprechen, da wir mehr oder weniger vorgegebene Themen haben.
- Die eigentliche Fragestellung müssen wir auch schon bearbeiten, aber das Thema ist eigentlich immer soweit vorgegeben.
- Deswegen finde ich es sehr schwer, darüber zu sprechen. Allerdings habe ich vor ein paar Jahren ein Video darüber gemacht, wie man bei Hausarbeiten
- Themen finden kann und das war explizit für Geisteswissenschaftler innen. Sollte euch das Thema beschäftigen, dann schaut gerne in dem anderen Video vorbei.
- Heute geht es nur um das Schreiben und wir werden das quasi Schritt für Schritt angehen und Schritt für Schritt besprechen, was man machen kann, um gut zu schreiben.
- Der allererste Schritt ist tatsächlich ein System zu haben. Ihr müsst ein System zum Schreiben haben.
- Einfach so in einer Arbeit loszuschreiben ist nämlich, glaube ich, für die wenigsten irgendwie machbar.
- Deswegen müsst ihr wissen, wie ihr euer Wissen katalogisiert und wie ihr es auch abrufen könnt.
- Es gibt Systeme für unterschiedliche Dinge, die ihr haben sollte. Zum einen für eure Literatur, dann für eure Notizen zum Schreiben, dann ein System, um
- einen Zeitplan zu erstellen und auch eure Notizen für generelle Notizen, also nicht nur für Schreibnotizen, sondern generell das, was ihr so bemerkt.
- Das beste Beispiel ist zum Beispiel das Literaturprogramm. Es ist super, super wichtig zu wissen, wie man in einer Arbeit zitiert und welches Programm
- ihr dafür verwenden möchtet. Das heißt, sich am Anfang der Arbeit schon Gedanken darüber zu machen, welches Zitierprogramm
- für euch am besten ist. Das ist super wichtig.
- Vielleicht finden es auch einige von euch komisch, dass ich schreibe, Notizen und generelle Spitzen getrennt voneinander behandelt habe.
- Aber ich finde das super wichtig, weil schreibt Notizen sind ja die Notizen, die man zum eigentlichen Schreiben benutzt.
- Generelle Notizen sind zum Beispiel Notizen, die ihr macht, wenn ihr mit euren Betreuerinnen sprecht über das Thema, wenn ihr gerade Feedback bekommen.
- Und das müsst ihr unbedingt auch aufschreiben. Diese Notizen können beim Schreiben selbst nämlich auch noch mal Gold wert sein.
- Wenn eure Betreuerin zum Beispiel auf irgendeine Theorie hinweist oder irgendeine super relevante Information, dann ist das für euch in eurem Schreibprozess super wichtig, das noch mal
- zu erwähnen. Denn eure Betreuerinnen freuen sich auch umgekehrt, das Ganze noch mal in der Arbeit zu lesen,
- weil sie wissen ja ganz genau zugehört. Der nächste Schritt, den ich unbedingt empfehlen würde, wäre die Formalien eurer Arbeit zu
- klären. Jeder Bachelor oder Master hat unterschiedliche Formalien und es ist super super wichtig,
- diese ganz am Anfang zu klären. Unabhängig davon, welche Schreibprogramm ihr verwendet, solltet ihr euch hinsetzen
- und von vornherein schon damit beschäftigen Welchen Zeilenabstand brauche ich, wie groß dürfen meine Ränder sein usw.
- Und das Ganze ganz am Anfang einstellen, bevor ihr eure erste Zeile geschrieben habt, damit ihr einfach später weniger Stress habt.
- Wenn ihr eine empirische oder experimentelle Arbeit macht, so wie ich, dann würde ich es euch empfehlen, euch am Anfang auch mit der Statistik und den Abbildungen zu beschäftigen.
- Denn zu wissen, welche Statistik ihr machen müsst oder anwenden sollt auf eure Daten und zu wissen, wie man diese Statistik anwendet, sind zwei sehr unterschiedliche Dinge.
- Es lohnt sich also wirklich, sich vorab mit den Programmen zu beschäftigen und zu schauen, wie man diese anwendet.
- Das gleiche beim Thema Abbildungen. Ich habe mich schon relativ früh, sobald ich in der Literatur eine schöne Abbildung
- gesehen habe, die die Statistik zum Beispiel super dargestellt habe, habe ich sie mir gespeichert, damit ich sie später so ein bisschen als Vorlage oder Inspiration benutzen konnte.
- Wenn ich dann die eigentliche Arbeit geschrieben habe, das war dann super hilfreich hinten raus, weil ich dann nicht so diese Blockade hatte von wie soll ich meine Abbildungen machen?
- Das war einfach Teil des Prozesses. Der dritte Schritt Wenn ihr also diese formalen und Systeme geklärt habt, dann würde ich
- sagen Einlesen in das Thema. Ich musste in meiner Arbeit spezifisch ein Project Proposal vorher schreiben, für manche
- von euch auch als Expose bekannt. Das hat mir natürlich unheimlich viel Möglichkeit gegeben, mich sehr gut in die Literatur einzulesen.
- Und auch wenn ihr so etwas nicht schreiben müsst, würde ich es euch empfehlen, euch ganz am Anfang richtig tief in die Materie einzulesen.
- Ich gebe euch nur ganz kurz einen Umriss über mein Leseprozedere und wie ich das Ganze angehe. Und zwar stelle ich mir mein Thema so als Spitze einer Pyramide vor.
- Das heißt, wenn ihr zum Beispiel einen vorläufigen Arbeitstitel habt, dann würde ich diesen Titel nehmen und jedes einzelne Fachwort aus diesem Titel auseinander nehmen und überlegen
- Was muss ich wissen, um dieses Wort zu verstehen? Ein Wort, was bei mir zum Beispiel super wichtig war, war Wundheilung.
- Dann ist natürlich die Frage Was ist Wundheilung? Wir sind bei mir auf dem zellulären Level gewesen, Das heißt, welche Zellen sind im
- Wundheilung involviert? Was heißt eigentlich Heilung auf zellulären Level?
- usw. und so fort. Und dann habe ich mich quasi in dieses Thema Wundheilung total eingegraben, obwohl das
- nur ein ganz kleiner Aspekt von meinem kompletten Arbeitstitel war. So kommt man dann ganz langsam in das Thema hinein.
- Sehr viel Hintergrundwissen zu haben hilft euch dann später auf jeden Fall, eure Ergebnisse besser zu interpretieren und macht den ganzen Prozess etwas leichter für euch.
- Kommen wir also zu Schritt vier Für mich war natürlich Schritt vier Experimente machen, aber das ist wirklich nur bei einer experimentellen Arbeit nötig.
- Deswegen überspringe ich diesen Schritt einfach und spreche als nächstes über die Interpretation meiner Ergebnisse.
- Als ich nämlich meine Experimente gemacht hatte, hatte ich Ergebnisse vor mir liegen und irgendwas musste ich ja damit machen.
- Was mich aber von euch interessieren würde, ist, wie eure Ergebnisse aussehen. Ich bin ja in.
- Das heißt, ich habe wirklich experimentelle Ergebnisse. Aber wir sind ja hier aus den unterschiedlichsten Disziplinen.
- Erzählt also mal in den Kommentaren, was eure Ergebnisse sind. Wie sehen die aus?
- Ich finde das super spannend. Was ich zum Thema Interpretieren dann gemacht habe, ist zuallererst mal alle meine Abbildungen
- zu erstellen. Ich habe mich dabei wie gesagt an anderen Publikationen orientiert und einfach geschaut,
- was machen die so? Und würde das zu meiner Arbeit passen?
- Kann ich etwas ähnliches machen? Das heißt, ich habe meine Daten am laufenden Band ausgewertet und die dann so früh wie
- möglich bildlich dargestellt und als Abbildungen produziert, damit ihr eine Idee davon habt. Von mir komplett selbst erstellte Abbildungen waren zum Beispiel meine Methode, weil die
- neu war. Die habe ich neu erstellt.
- Meine statistischen Ergebnisse habe ich dann schön als Abbildungen dargestellt und dann hatte ich zum Beispiel auch Mikroskop Bilder, die ich dann nach Thema eben zusammen gruppieren
- musste. Und so habe ich dann eben meine Abbildungen erstellt.
- Nachdem ich die Abbildungen hatte, habe ich mich dann hingesetzt und habe dann tatsächlich jede Abbildung genommen und habe dann jedes Detail dieser Abbildung beschrieben.
- Es klingt vielleicht ganz verrückt, aber vor allem wenn ihr den Resultate teilschreibt, müsst ihr beschreiben, was ihr für Ergebnisse hattet.
- Und ich habe dann wirklich meine Abbildung genommen und jedes einzelne Detail aufgeschrieben. Zum Beispiel Sachen wie Was sehe ich hier?
- Was ist daran besonders? War das zu erwarten?
- usw. und so fort. Und nachdem ich dann jede einzelne Abbildung beschrieben hatte, habe ich dann versucht,
- die Verbindungen zwischen den Abbildungen zu suchen. In diesem Bild sieht man also zum Beispiel das und die Statistik zeigt das auch.
- Das heißt, ich habe dann die Verbindungspunkt zwischen den Abbildungen gesucht und so dann eine Art Geschichte aus den unterschiedlichen Abbildungen gewoben.
- Nachdem ich dann das Ganze also beschrieben hatte und die Verbindungen gefunden hatte, geht es zum nächsten Punkt, der super super wichtig ist Interpretation eurer Ergebnisse.
- Und dafür ist es wie gesagt super, super wichtig, dass ihr euch sehr gut in das Thema eingelesen habt.
- Sind eure Ergebnisse in der Literatur wiederzufinden? Ist das etwas Neues?
- War das zu erwarten? Gibt es bestimmte Theorien aus der Literatur, die hier Sinn machen und das erklären, was
- ihr macht? Das heißt, ihr ordnet das Ganze erst in der Literatur ein und dann geht ihr den nächsten
- großen Schritt und fragt euch. Beantwortet das meine Forschungsfragen?
- Und alle diese Sachen habe ich sehr, sehr, sehr detailliert aufgeschrieben, weil es einfach wirklich die Basis meines Schreibens war.
- Nachdem ihr also jetzt quasi das Grundgerüst eures Schreibens habt, geht es an das eigentliche Schreiben.
- Meine Schreibreihenfolge ist tatsächlich Material und Methoden. Ergebnisse Diskussion, Introduction, also Einleitung, und dann erst das Abstract oder
- die Kurzzusammenfassung. Tut mir sehr leid, wenn ich hier englische Begriffe verwende.
- Bei uns ist alles auf Englisch. Material und Methoden habe ich tatsächlich neben dem Labor nebenher geschrieben.
- Das ist für uns in den Naturwissenschaften relativ einfach, da man wirklich nur beschreibt, was man methodisch im Labor gemacht hat.
- Und das ist natürlich relativ easy, Aber ich weiß, dass hier sehr viele unterschiedliche Disziplinen drin sind.
- Also beschreibt mal in den Kommentaren, wie ihr eure Methoden schreibt, falls das davon abweicht, wie ich das gemacht habt.
- Bei den Ergebnissen kommen jetzt unsere wunderbaren Notizen ins Spiel. Das heißt, ich habe dann meine Forschungsfragen genommen und die dann thematisch unterteilt.
- Das heißt, ich habe meinen Schützen genommen, mit denen ich eben die Abbildungen beschrieben habe und sie dann thematisch sortiert, mit den Forschungsfragen einfach in schönem Englisch
- aufgeschrieben. In den Resultaten gehört bei uns die Beschreibung der Resultate rein und die Verbindung zu den
- Statistiken, die zeigt Aber was hier ganz, ganz, ganz wichtig ist, ist, dass ihr bei den Ergebnissen nicht interpretiert die Interpretation eurer Ergebnisse, das heißt irgendwelche
- Theorien, die ihr anwendet, oder die Einordnung in die Literatur, das findet erst in der Diskussion statt und nicht in dem Ergebnis.
- Das heißt, von euren Notizen nimmt ihr wirklich nur die beschreibenden Sachen und die Verbindungspunkt zwischen den unterschiedlichen Abbildungen und mehr nicht.
- So habe ich die Resultate geschrieben. Und dadurch, dass man vorher so detailliert fand und Ideen hat, fand ich das tatsächlich
- auch nicht so schlimm. Als ich mit der Diskussion gestartet habe, war ich selbst so ein bisschen unsicher, wie
- ich weitermachen sollte. Ich habe mich also erst mal hingesetzt und habe im Internet nach Strukturen gesucht,
- die spezifisch für die Naturwissenschaften sind. Und ich würde das spezifisch für eure Fächer auch einfach wählen, dass ihr zum Beispiel
- eingibt Struktur Diskussionen in dem und dem Fach. Diese Struktur, die ich dann im Internet gefunden habe, habe ich dann genommen, um mir so eine
- Art Skizze für die Outline zu schreiben. Diese Skizze bzw. Outline habe ich verwendet, um zum einen eine sehr gute Struktur in der
- Diskussion zu haben und wirklich toll diskutieren zu können und zweitens, um dann auch besser auf meine Literatur einzugehen.
- Bevor ich angefangen habe, die Diskussion zu schreiben, habe ich nämlich meinen zweiten Dip in die Literatur gemacht, denn ich hatte zwar schon Ideen, wie meine Interpretationen
- zu verstehen sind, aber ich wollte jetzt noch mal so richtig schöne Zitate und richtig gute Literatur finden, die meine Interpretation einfach weiter belegen.
- Und um nicht zu vergessen, welche Zitate und welche Autoren was gesagt haben. Was auch super, super gut, vorher diese strukturierte Outline zu schreiben.
- Da konnte ich nämlich dann jedes Zitat ganz genau festhalten. Und während man diese Skizze über die Diskussion schreibt, merkt man auch erst, wie viele Themen
- man noch in die Produktion, also in die Einleitung reinmachen muss. Deswegen habe ich meine Skizze für die Diskussion geschrieben und nebenher auch immer wieder
- Stichpunkte aufgeschrieben für die Einleitung, weil ich wusste ja, diese Theorie, die möchte ich hier anwenden, das heißt, ich muss sie zumindest in der Einleitung einmal erwähnen
- oder halbwegs erklären, damit das hier verständlicher ist. Und so bekommt man schon ganz viele Ideen, was in die Einleitung rein kann und deswegen
- schreibe ich die. Immer zuerst.
- Das heißt, nachdem ich an meiner Outline geschrieben hatte, habe ich das Ganze dann einfach runtergeschrieben, eine schöne Diskussion daraus gemacht, das natürlich korrigiert
- usw. Aber wenn man sich vorher so eine Struktur geschrieben hat, dann ist es wirklich deutlich
- einfacher, so eine Diskussion zu schreiben. Nachdem ich die Diskussion geschrieben habe, habe ich die Konklusion geschrieben und das
- ist vielleicht nicht in jedem Fachbereich erwünscht, also schaut ruhig einfach in euren Vorgaben.
- Bei uns wird das ganz gerne gesehen und die Konklusion finde ich ein bisschen einfacher. Ich habe auch im Internet noch mal einen Leitfaden gegoogelt und geschaut okay, was für Fragen
- müssen eigentlich in der Kunst beantwortet werden. Dadurch das aber in der Konklusion keine Literatur mehr erwartet wird, fand ich es relativ einfach.
- Die zwei größten Hauptthemen, die da drin waren, waren Zum einen sind meine Forschungsfragen beantwortet worden und wenn ja, wie?
- Und die zweite Sache war Ausblick für die Zukunft. Also was für Sachen könnte man noch machen, um diese Thesen oder Forschungsfragen weiter
- anzuschauen? Die Konklusion ging relativ schnell und war bei mir auch nur so circa eine Seite.
- Wie gesagt, die Einleitung finde ich dann deutlich einfacher zu schreiben, wenn man schon mal eine Diskussion geschrieben hat.
- Und ich hatte jetzt einen Notizzettel voller ganz vieler Fetzen an Themen, die einfach in die Einleitung rein müssen.
- Ich habe dann aber, um mein Schreiben zu strukturieren und mir wieder eine Skizze zu schreiben, habe ich genau das gemacht wie am Anfang.
- Ich habe mir mein Thema als Pyramide vorgestellt, habe jedes einzelne Wort in meinem Titel auseinandergenommen und überlegt, was muss in der Einleitung drin sein, um später alles gut zu verstehen?
- Ich habe mir dann so eine thematische Struktur geschrieben, also gesagt okay, ich fange an mit Bewegung etwas ganz, ganz Einfachem und gehe dann ganz spezifisch runter, bis ich
- bei meiner Methode ankomme und das Ganze erkläre. Dadurch, dass ihr hoffentlich vorab schon sehr viel Literatur gesammelt habe und bei
- der Diskussion selbst auch noch mal sehr viele dazu gefunden habe, seid ihr hoffentlich hier auf einem guten Weg, so viel Literatur wie möglich in die Einleitung reinzubringen.
- Was ich bei der Introduktion aber auch super wichtig finde, ist, die Forschungslücken einfach noch mal zu betonen.
- Welche Fragen sind unbeantwortet? Was sind die Sachen, die wir noch nicht wissen und wie hat das alles mit eurem Thema zu tun?
- Wenn ihr also eine schöne Einleitung macht, die Sachlage erklärt, mit schönen Zitaten und dann immer wieder betont Hier ist aber noch eine Lücke und hier ist noch eine Lücke,
- dann ist es eine sehr gelungene Einleitung. Ich habe hier leider nicht die magische Formel.
- Ich weiß, Einleitung Schreiben ist super ätzend. Also ich finde es zumindest extrem ätzend und es hat einfach lange gedauert und es hat
- nicht sonderlich Spaß gemacht. Nachdem ich die Einleitung geschrieben habe, bleibt eigentlich nur noch das Abstract oder
- die Zusammenfassung. Zumindest ist es bei uns so.
- Ich weiß nicht, könnte man in den Kommentaren erzählen, wie das bei euch ist, aber ich fand das dann super einfach zu schreiben, weil in dem Abstract steht ja eigentlich nur
- drin, was sozusagen Stand der Forschung ist, was die Forschungsfrage ist Methode und das alles nur ganz in Kurzform.
- Und wenn ihr Schwierigkeiten habt, euch kurz zu fassen, dann würde ich euch empfehlen, euch so ein bisschen herauszufordern.
- Also dass ihr quasi die Einleitung in drei Sätzen schreibt, eure Methoden in drei Sätzen, eure Ergebnisse in drei Sätzen und Interpretationen in drei Sätzen.
- Und das dann immer weiter einfach kürzt also auf zwei Sätze, auf einen Satz usw. und dann könnt ihr ungefähr schauen, dass ihr eine sehr kurze Zusammenfassung geschrieben habt.
- Und dann hat sich mein Abstract auch sehr schnell schreiben lassen. Es gibt nach dem Schreiben tatsächlich auch noch mal einen Schritt und das ist Korrekturlesen.
- Bitte, bitte vergesst es nicht. Eure Arbeit sollte am besten noch mal Korrektur gelesen werden.
- Ich finde es super hilfreich, wenn man während der Masterarbeit Arbeitszeit schon rausfindet. Okay, wer könnte meine Arbeit korrekturlesen?
- Und einfach mal fragen, ob es im Bekanntenkreis oder unter Kommilitoninnen oder in der Forschungsgruppe, in der ihr arbeitet, irgendwer gibt, der das für euch mal anschaut.
- Ich würde also deswegen planen, schon eher eine Woche vor der Abgabe fertig zu sein und nicht genau zur Abgabe fertig zu werden, damit einfach andere Leute die Möglichkeit haben,
- das ganz entspannt zu korrigieren. Puffer, Safe Lives Wenn ihr gerade auf die Korrekturen wartet, dann könnt ihr euch auch
- mit den Formalien der Abgabe beschäftigen. Ich habe mir zum Beispiel eine Checkliste geschrieben von allen Sachen, die ich erledigen
- muss, damit ich das alles korrekt abgebe. Man muss ja meistens eine andere Version der Arbeit für die Plagiatskontrolle abgeben.
- Es gab also viele unterschiedliche Formalia, die ich erfüllen musste, da ich mir so eine kleine Checkliste geschrieben.
- Da würde ich am Tag der Abgabe alles genau richtig machen. Glückwunsch, Ihr habt einen Bachelor oder Master geschrieben.
- Es geht natürlich nicht ganz so einfach und das ganze ist super holpriger Weg. Ich weiß, es ist wirklich qualvoll, aber ich hoffe, dass diese Schritte euch ein wenig
- helfen, mehr Struktur in den Schreibprozess zu bringen. Lasst natürlich gerne in den Kommentaren eure Tipps da, was euch unheimlich geholfen
- hat. Ich finde das immer super spannend, vor allem aus den unterschiedlichsten Disziplinen zu
- sehen, wie das Ganze funktioniert. Ihr könnt nach dem Schreiben auf jeden Fall unglaublich stolz auf euch sein und das Gefühl
- ist es auf jeden Fall wert, das Ganze durchzuziehen. Also toitoitoi fürs Schreiben und wir sehen uns wieder nächste Woche.
- Bis dann.
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