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Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Das wichtigste Risiko ist die fehlende Liquidität“
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 29 Zeilen
- Die Deutsche Bank öffnet Investments in Privatmärkte für eine breitere Kundenschicht. Was steckt dahinter und was sind die Hintergründe? Darüber
- spreche ich heute hier an der Frankfurterbörse mit dem Börsenexperten und Chefredakteur von Inside Wirtschaft Manuel Koch. Manuel, vielen Dank, dass
- du dir die Zeit nimmst. Hallo David, warum bringt die Deutsche Bank denn ausgerechnet jetzt einen Privatmarkt vor auf den Markt?
- Die Banketzer auch auf einen klaren Trend. Investoren wollen immer mehr und neue Möglichkeiten haben über die normalen Investments hinaus, über
- Aktien, über Anleihen und da ist das, sage ich mal, eine ganz gute Ergänzung zu dem anderen Programm, was man so hat. Und mit dem Fond will die
- Deutsche Bank vor allem wohlhabende Privatkunden ansprechen und ihnen dann Zugang zu private Acquity, Private Credit und auch Infrastrukturprojekten
- ermöglichen, die sonst eigentlich nur in der Form zugänglich waren, dass das wirklich für große Summen und für sehr reiche Personen zugänglich war und das
- ändert man jetzt. Was hat sich durch die neuen Eltiff Regeln geändert? Ja, vielleicht erstmal, was ist Eltif?
- Das heißt European Longterm Investment Fund. So und mit dieser Reform unter den Namen LTEF 2.0 äh wurde der Zugang zu dieser Anlage
- Klasse für Privatanleger im Prinzip erst deutlich vereinfacht, denn früher waren da sehr hohe Mindestanlagesummen nötig, um überhaupt einsteigen zu dürfen und
- diese Hürden wurden jetzt praktisch beseitigt und das macht für Banken und auch für Neobroker das überhaupt attraktiv und dann entsprechende
- Produkte auf den Markt zu bringen. Du hattest jetzt ja gerade schon angesprochen, auch einige Neobroker bieten solche Produkte an. Wie
- unterscheidet sich das Angebot von der Deutschen Bank zudem der Neobroker? Ja, also Neobroker wie Trade Republic, Scalable Capital, die bieten das auch
- an, teilweise schon ab einem Betrag ab 1 € und die Deutsche Bank setzt dagegen auf eine Mindestsumme von 10.000 €. Also man muss schon doch ein bisschen mehr
- Geld noch mit auf den Tisch legen. Dahinter steckt die Überzeugung, dass nur Anleger mit einem gewissen Vermögen dann auch und einem längerfristigen
- Anlagehorizont diese Produkte sinnvoll nutzen können. Und die Bank richtet sich damit klar an sogenannte äh affluent Kunden, also Menschen mit mindestens
- 200.000 Vermögen, die dann auch locker mal 10.000 € da investieren können. Welche Risiken sollten Anleger kennen, bevor sie auch in solche Produkte
- investieren? Also das größte Risiko ist sicherlich die fehlende Liquidität. Also Anteile an diesem Fond können nicht wie eine Aktie mal ebenso in Sekunden
- gehandelt werden und täglich an der Börse gehandelt werden. Äh die Rückgaben sind meistens nur quartalsweise möglich und dann auch nur begrenzt und zudem
- gibt es auch Sperrfristen, in denen ein Ausstieg nicht möglich ist. Und wer da investiert, sollte sich darauf einstellen, dass sein Geld mindestens 3
- Jahre gebunden ist. Das ist ja schon für einige Investoren erheblicher Nachteil. wird man dann aber durch höhere Renditen entschädigt.
- Welche Renditeerwartungen sind realistisch? Ja, man kann natürlich nie ganz genaue Prognose sagen, aber die Deutsche Bank
- strebt so eine einstellige eine hohe einstellige Rendite an. Ähm zum Vergleich mit klassischen Liquidenanlagen wie Anleihen oder Aktien
- ist man meistens so bei 4 5%. Der DAX auf die letzten 10, 20 Jahre hat eine Rendite auch von 8 % immerhin. Also, man sieht, es ist vielleicht gar nicht so
- viel besser. Äh, private Markte können auch darüber hinausgehen. Also, da muss man mal schauen, wie sich das Thema dann entwickelt und es hängt natürlich auch
- von den Projekten ab, die Deutsche Bank da auch als Investment gibt. Und die Deutsche Bank empfiehlt sowieso das Risikoprofil dann so abzuwägen, dass das
- individuell natürlich immer passt. Eine sehr, sehr spannende Entwicklung. Vielen Dank an den Börsenexperten und Chefredakteur von Inside Wirtschaft
- Manuel Koch und auch vielen Dank an Sie liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, dass Sie heute wieder hier mit dabei waren.
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