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Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Das wichtigste Risiko ist die fehlende Liquidität“

Inside Wirtschaft3:59 3.905 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 29 Zeilen
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  1. Die Deutsche Bank öffnet Investments in Privatmärkte für eine breitere Kundenschicht. Was steckt dahinter und was sind die Hintergründe? Darüber
  2. spreche ich heute hier an der Frankfurterbörse mit dem Börsenexperten und Chefredakteur von Inside Wirtschaft Manuel Koch. Manuel, vielen Dank, dass
  3. du dir die Zeit nimmst. Hallo David, warum bringt die Deutsche Bank denn ausgerechnet jetzt einen Privatmarkt vor auf den Markt?
  4. Die Banketzer auch auf einen klaren Trend. Investoren wollen immer mehr und neue Möglichkeiten haben über die normalen Investments hinaus, über
  5. Aktien, über Anleihen und da ist das, sage ich mal, eine ganz gute Ergänzung zu dem anderen Programm, was man so hat. Und mit dem Fond will die
  6. Deutsche Bank vor allem wohlhabende Privatkunden ansprechen und ihnen dann Zugang zu private Acquity, Private Credit und auch Infrastrukturprojekten
  7. ermöglichen, die sonst eigentlich nur in der Form zugänglich waren, dass das wirklich für große Summen und für sehr reiche Personen zugänglich war und das
  8. ändert man jetzt. Was hat sich durch die neuen Eltiff Regeln geändert? Ja, vielleicht erstmal, was ist Eltif?
  9. Das heißt European Longterm Investment Fund. So und mit dieser Reform unter den Namen LTEF 2.0 äh wurde der Zugang zu dieser Anlage
  10. Klasse für Privatanleger im Prinzip erst deutlich vereinfacht, denn früher waren da sehr hohe Mindestanlagesummen nötig, um überhaupt einsteigen zu dürfen und
  11. diese Hürden wurden jetzt praktisch beseitigt und das macht für Banken und auch für Neobroker das überhaupt attraktiv und dann entsprechende
  12. Produkte auf den Markt zu bringen. Du hattest jetzt ja gerade schon angesprochen, auch einige Neobroker bieten solche Produkte an. Wie
  13. unterscheidet sich das Angebot von der Deutschen Bank zudem der Neobroker? Ja, also Neobroker wie Trade Republic, Scalable Capital, die bieten das auch
  14. an, teilweise schon ab einem Betrag ab 1 € und die Deutsche Bank setzt dagegen auf eine Mindestsumme von 10.000 €. Also man muss schon doch ein bisschen mehr
  15. Geld noch mit auf den Tisch legen. Dahinter steckt die Überzeugung, dass nur Anleger mit einem gewissen Vermögen dann auch und einem längerfristigen
  16. Anlagehorizont diese Produkte sinnvoll nutzen können. Und die Bank richtet sich damit klar an sogenannte äh affluent Kunden, also Menschen mit mindestens
  17. 200.000 Vermögen, die dann auch locker mal 10.000 € da investieren können. Welche Risiken sollten Anleger kennen, bevor sie auch in solche Produkte
  18. investieren? Also das größte Risiko ist sicherlich die fehlende Liquidität. Also Anteile an diesem Fond können nicht wie eine Aktie mal ebenso in Sekunden
  19. gehandelt werden und täglich an der Börse gehandelt werden. Äh die Rückgaben sind meistens nur quartalsweise möglich und dann auch nur begrenzt und zudem
  20. gibt es auch Sperrfristen, in denen ein Ausstieg nicht möglich ist. Und wer da investiert, sollte sich darauf einstellen, dass sein Geld mindestens 3
  21. Jahre gebunden ist. Das ist ja schon für einige Investoren erheblicher Nachteil. wird man dann aber durch höhere Renditen entschädigt.
  22. Welche Renditeerwartungen sind realistisch? Ja, man kann natürlich nie ganz genaue Prognose sagen, aber die Deutsche Bank
  23. strebt so eine einstellige eine hohe einstellige Rendite an. Ähm zum Vergleich mit klassischen Liquidenanlagen wie Anleihen oder Aktien
  24. ist man meistens so bei 4 5%. Der DAX auf die letzten 10, 20 Jahre hat eine Rendite auch von 8 % immerhin. Also, man sieht, es ist vielleicht gar nicht so
  25. viel besser. Äh, private Markte können auch darüber hinausgehen. Also, da muss man mal schauen, wie sich das Thema dann entwickelt und es hängt natürlich auch
  26. von den Projekten ab, die Deutsche Bank da auch als Investment gibt. Und die Deutsche Bank empfiehlt sowieso das Risikoprofil dann so abzuwägen, dass das
  27. individuell natürlich immer passt. Eine sehr, sehr spannende Entwicklung. Vielen Dank an den Börsenexperten und Chefredakteur von Inside Wirtschaft
  28. Manuel Koch und auch vielen Dank an Sie liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, dass Sie heute wieder hier mit dabei waren.
  29. อ

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