Wolkenbildung und -typen | Atmosphäre | Abitur | Geographie | Wolken Geographie Abitur https://www.youtube.com/watch?v=n-eJkcjVSSY Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Hey, heute geht es um Wolkenbildung und Wolkentypen. Die Wolkenbildung und Wolkentypen werden dem Abitur vermutlich nicht einfach als Reproduktion 0:07 abgefragt, also, dass du dein Wissen Braskotzen musst, sondern wofür jetzt genau? Die Wolkenbildung und Wolkentypen werden also nicht konkret abgefragt. Es 0:15 ist dennoch sehr sehr relevant. Es bildet nämlich die Basis für Wetterprognosen, für den Föhn, für das Land Cwindsystem, 0:24 für Zyklone und Antiyklone, Nebel, Kontinentalität, Maritimität, der Zuordnung von Klimadiagramm. Legen wir also los. Kommen wir zu den Wolken. 0:35 Warum sind eigentlich Wolken sichtbar? Wolken sind sichtbar, weil sie aus sehr vielen kleinen Wassertröpfchen und oder Eiskristallen bestehen, also 0:42 kondensiertes Wasser. Unterschiedliche Wolkentypen sind typische Kennzeichen bestimmter Wetterlagen und helfen sogar bei Prognosen. 0:51 Man kann also sagen, Wolken sind nicht nur schön anzusehen, um Wolkenbildchen zu sehen, sondern echte Hinweise darauf, was in der Atmosphäre gerade passiert 1:00 und welche Wetterprognose man stellen kann. Wichtig ist das Prinzip, Wolkentropfen brauchen Kondensationskerne. Das kann z.B. z.B. 1:07 Staub oder Feinstaub sein oder eben Pollen. Und Tropfen wachsen oft aus wiederholten Prozess, aus Kondensation und Verdunstung. Doch erst wenn das 1:15 Gewicht der Tropfen größer ist als der Auftrieb durch die Luft fällt regen. Wolken bedeuten also nicht automatisch, dass es regnet. Das hast du bestimmt 1:23 selbst schon sehr oft festgestellt. Und eine Wolke kann sichtbar sein, ohne dass die Tropfen groß genug sind, um als Niederschlag zu fallen. Deshalb sieht 1:31 man oft eine dichte Bewolkung, aber es bleibt trotzdem trocken. All diese Wolken, die du jetzt hier sehen kannst, sind verschiedene 1:38 Entstehungen und daraus lassen sich verschiedene Wetterprognosen schließen. Und das ist der eigentliche Grund, warum wir die uns jetzt auch im Detail 1:44 anschauen. Wolken lassen sich in sehr viele verschiedene Wolkentypen unterscheiden. Lass uns zuerst die Stockwerke der Wolken anschauen. 1:51 Insgesamt lassen sich Wolken bis zur Tropopause, also 12 km Höhe, einteilen. Die Kumuloonyolimbus Wolke, also hier ganz links, ist eine Gewitterwolke und 2:01 hat eine starke Vertikalbewegung. Häufig steht sie mit dem Kaltfrontdurchzug oder Hitzegewittern in Zusammenhang. Die Wolke reicht von 1 km Höhe bis zu 9 km 2:12 Höhe und bildet oben eine typische Ambusform aus. Wenn du also diese typische Ambusform erkennst, ist Vorsicht angesagt. Dann sind kräftige 2:20 Schauer, Gewitterhagel oder Böhen möglich. Die zweithöchste vertikale Ausdehnung hat die Nimbo Stratusfolge hier ganz rechts zu sehen. Auch aus ihr 2:29 fällt Regen jedoch eher ein Dauerregen. Sie entsteht vor einer Warmfront und reicht von 1 km Höhe bis zu 7 km Höhe. Das ist also eher der Landregentyp als 2:39 eine dramatische Gewitterwolke. Die letzte vertikal ausgeprägte Wolke ist die Kumulus. Welche Haufenwolken sind. Sie ist eine Schönwetterwolke, 2:49 welche über Bergen oder an Küsten häufig zu finden ist. Diese Wolke kennst du sicher aus deinem Alltag. Klassisch weiße Quellwolken an einem freundlichen 2:58 Sommertag. Innerhalb der unterenwei Kilometer sind Stratuswolken niedrige Schichtwolken zu finden, die auf eine ruhige Wetterlage hindeuten. Sie 3:07 entstehen als Winterwolken im Hoch und seltener im Warmluftsektor eines Tiefdruckgebiets. Das sind oft diese grauen eher 3:14 eintönigen Wolkendecken, die den Himmel so komplett zumachen. Weiterhin finden wir die Stratumuluswolken, welche Haufenschichtwolken sind, die 3:23 schön Wetterwolken darstellen. Im Sommer bilden sie über Sehen, im Winter auch über Land. Es ist eine typische Wolkenvor Form nach dem 3:31 Kaltfrontdurchzug. Sie wirken oft wie eine Mischung aus Schicht und Haufen, also strukturierter als Stratuswolken, aber nicht so markant 3:38 wie die Kumulus. Zwischen 2 km und 6 km lassen sich Altouswolken finden, welche mittelho Schichtwolken bei Warmfrontendurchzug den Zirstratus 3:49 Wolken folgen. Wenn diese Wolken dichter werden, ist das oft ein Zeichen dafür, dass sich das Wetter weiter verändert und Niederschlag näher rückt. Ebenfalls 3:57 sind die Altoumuluswolken zu finden, welche auch als grobe Schäfchenwolken bezeichnet werden. Diese lassen sich nicht ganz eindeutig einer sauberen 4:06 Wetterprognose zuordnen. Wenn die Luft ruhig ist, dann sind sie ohne größere Bedeutung bei Instabilität jedoch weißen sie auf einen Föhn oder Gewitterneigung 4:14 hin. Hier lohnt sich also ein intensiverer Blick auf den Gesamtkontext. Dieselbe Wolke kann je nach Wetterlage bei der Altoumulus ganz 4:23 unterschiedliches bedeuten. Zwischen 6 km und 7 km Höhe lassen sich Zeroumuluswolken finden, welche hohe Schärfchenwolken darstellen. Sie sind so 4:33 in so einem typisch welligen Muster. Sie bilden sich in Abhängigkeit der Ziruswolken. Dieses Muster wirkt auf sehr fein und regelmäßig und ist eine 4:42 typisches Merkmal hoher Wolkenfelder. Die Zirostratuswolken lassen sich in einer Höhe zwischen sieben und 9 km finden. Sie sind Vorläufer einer 4:50 Warmfront, welche hohe Schleierwolken darstellen. Typisch ist dabei manchmal auch ein Halo Effekt um Sonne oder Mond, also so ein Lichtgranz, der durch 4:59 verschiedene Eiskristalle aufgrund der Höhe entsteht. Zeroswolken sind Federwolken, welche Vorläufer von Zirostratuswolken darstellen. Sie sind 5:08 an einer Aufkleidfront von einem Tiefdruckgebiet zu finden. Sie sind in der Höhe zwischen 8 km und 12 km zu finden. Wenn du diese federartigen 5:18 Wolken am Himmel siehst, kann das also ein frühes Zeichen für einen herannenden Wetterumschwung darstellen. So und musst du das jetzt alles auswendig lernen? Na 5:27 ja, das kommt drauf an. Schau bitte in deinem Atlas nach, ob die Wolkentypen dort zu finden sind. Wenn ja, du glückliche, du glücklicher. Ansonsten 5:34 musst du diese Wolkentypen auswendig lernen. Oftmals sind sie in Realität leider auch gar nicht so eindeutig zu erkennen, dass es ja keine Höhenangaben 5:42 gibt und Wolkentypen auch ineinander übergehen können. Du brauchst die Wolkentüy Typen aber für die Fachsprache bei Zyklonen und Antizyklonen, bei Hoch 5:51 und Tiefdruckgebieten und außerdem bei der Erstellung von Wetterprognosen. Da Wolkentypen so vielseitig einbringbar sind, lohnt es sich die zehn 5:59 verschiedenen auswendig zu lernen. Mein Tipp: lernen die Wolken nicht isoliert, sondern immer zu in Zusammenhang mit typischen Wetterlagen. Also z.B. Zirus, 6:08 Zirostratus, Altostratus, Nimbostratus, typischer Ablauf vor und bei einer Warmfront oder Kumolonybus, Gewitterwolke, starke 6:16 Vertikalbewegung, labile Luft. Dann lernst du eben nicht nur die Namen, sondern verstehst die Zusammenhänge und die Bedeutung der einzelnen Wolken. Und 6:24 genau das bringt dir im Abi deutlich mehr als reines Aufsagen. Schreib mir gerne in die Kommentare, welche Wolke kannst du denn schon sicher erkennen und 6:32 welche verwechselst du nach wie vor. Wenn du noch mehr Videos möchtest, like gern dieses Video und abonniere den Kanal. Ich freue mich immer sehr über 6:39 liebe Kommentare. Wenn du die beste Vorbereitung auf dein Geoabi möchtest und kurze Zusammenfassung zu allen Abiturrelevanten Themen, schreib dich 6:47 gerne in die Link in den Link zur Warteliste für den Geoabikurs Badenwürtemberberg in in der Beschreibung. M.