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Klimadiagramm Auswerten: So geht's! -- Studyflix
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 34 Zeilen
- Was ist ein Klimadiagramm und wie wertest du es aus? Das erklären wir dir hier Schritt für Schritt. Wenn du in den Urlaub fährst, machst du
- dir wahrscheinlich direkt einen Überblick, wie dort das Wetter ist. Neben dem Wetterbericht kann dir ein Klimadiagramm für deinen Urlaubsort
- helfen. Es veranschaulicht das Klima eines Ortes. In grafischer Form kannst du dort die Durchschnittstemperaturen und die Niederschlagsverteilung für
- jeden Monat eines Jahres ablesen. In der Wüste Sahara ist es z.B. sehr heiß und trocken im tropischen Regenwald hingegen sehr feucht. Außerdem kannst du mit
- Hilfe eines Klimadiagramms Aussagen zur Vegetation und den Lebensbedingungen der Menschen in einer Region treffen. Prima.
- Bevor wir mit der Auswertung starten, schauen wir uns kurz an, wie ein typisches Klimadiagramm aufgebaut ist und zwar am Beispiel von Palermo in
- Italien. Oben im Titel des Diagramms findest du Name und Lage der Messstation sowie die Höhe über dem Meeresspiegel. Außerdem sind die Jahresmitteltemperatur
- und die Jahresumme der Niederschläge angegeben. Jedes Klimadiagramm hat eine X-Achse und zwei Y-Achsen. Auf der X-Achse findest du die 12 Monate
- im Jahresverlauf. Auf der linken Ya-Achse wird die Temperatur in Grad Celsus angegeben und zwar die monatlichen Mittelwerte. Auf
- der rechten Ya-Achse findest du die monatlichen Niederschlagsummen in Millimeter, also wie vieles pro Monat regnet.
- Daraus ergeben sich zwei Kurven, eine rote Temperaturkurve und eine blaue Niederschlagskurve. Beachte hierbei aber, dass die beiden
- Ya-Achsen im Verhältnis 2:1 stehen. Das bedeutet, dass ich eine Temperatur von 10° und 20 mm Niederschlag auf derselben Höhe im Diagramm befinden. Dadurch
- kannst du gut ablesen, wie Temperatur und Niederschlag zueinander stehen. Hier gilt nämlich verläuft die Temperaturkurve über der
- Niederschlagskurve sprichst du von trockenen, also Aridenmonaten. Hier fällt weniger Niederschlag als verdunstet. Beim umgekehrten Fall
- handelt es sich um Humidemonate. Jetzt ist der Niederschlag höher als die Verdunstung. Super.
- Jetzt können wir mit der Auswertung loslegen. Hierfür gehst du in vier Schritten vor. Als Beispiel verwenden wir ein Klimadiagramm der Stadt Nürnberg
- in Deutschland. Los geht's. Schritt 1: Orientiere dich zunächst, wo die Klimastation genau liegt. Falls das nicht auf dem Klimadiagramm angegeben
- ist, benötigst du hierfür deinen Atlas. Gebe dabei auch immer eine kurze Lagebeschreibung an. Schritt 2: Lies nun die Klimawerte aus
- dem Klimadiagramm ab. Konkret bedeutet das, dass du die mittlere Jahrestemperatur angibst und den wärmsten und kältesten Monat ermittelst.
- Daraus kannst du die Jahreschwankung der Temperatur berechnen und zwar indem du die Differenz zwischen dem wärmsten und dem kältesten Monat bildest. Beachte
- hierbei, dass du die Temperaturdifferenz in Kelvin angibst. Danach liest du den Jahresniederschlag ab und stellst fest, welcher Monat den höchsten und welcher
- den niedrigsten Niederschlag aufweisen. Weiter geht's mit Schritt 3. Beschreibe zunächst, wie die Temperatur und Niederschlagskurven über das Jahr
- verlaufen. Sind Temperatur und Niederschlag konstant oder gibt es jahreszeitliche Schwankungen? Ermittle den Wasserhaushalt. Welche Monate sind
- Ari? Welche sind Hum? Bestimme die Vegetationsperiode. Darunter verstehst du den Zeitraum, in dem Pflanzen wachsen können. Dafür
- brauchen sie eine Temperatur von über 5° CUS und homisse. In unserem Beispiel kannst du starke Temperaturschwankungen und somit
- Jahreszeiten erkennen. Du kannst nämlich ein ausgeprägtes Sommermaximum und ein Winterminimum erkennen. Im Gegensatz zu den Temperaturen schwanken die
- Niederschlagsmengen nur leicht, allerdings ist ein Sommerregen erkennbar. Zudem gibt es 12 humide Monate. Allerdings umfasst die
- Vegetationsperiode nur die Monate April bis Oktober. Zum Schluss sollst du oft Gründe für das Klima an diesem Ort finden. Hier spielen
- z.B. eine Nähe zum Meer oder umliegende Gebirge eine Rolle. Zudem sollst du die Klimastationen einer Klima oder Vegetationszone zuordnen. Verwende
- hierzu am besten deinen Atlas. Nürnberg liegt z.B. in der gemäßigten Klimazone, der Zone zwischen den Subtropen und der subpolaren Zone. Da Nürnberg ganzjährig
- ist und eine sieben monatige Vegetationsperiode besitzt, können landwirtschaftlicher Anbau betrieben werden.
- Prima. Jetzt weißt du, was ein Klimadiagramm ist und wie du es auswertest.
- Aber wie sehen eigentlich das Klima und die Vegetation in den Tropen oder an den Polen aus? Schau dir unser Video zu den Vegetationszonen an und finde es heraus.
- Dir hat das Video gefallen? Dann komm auf studyflix.de und finde den Beruf, der genau zu dir passt. M.
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