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Klimadiagramm Auswerten: So geht's! -- Studyflix

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  1. Was ist ein Klimadiagramm und wie wertest du es aus? Das erklären wir dir hier Schritt für Schritt. Wenn du in den Urlaub fährst, machst du
  2. dir wahrscheinlich direkt einen Überblick, wie dort das Wetter ist. Neben dem Wetterbericht kann dir ein Klimadiagramm für deinen Urlaubsort
  3. helfen. Es veranschaulicht das Klima eines Ortes. In grafischer Form kannst du dort die Durchschnittstemperaturen und die Niederschlagsverteilung für
  4. jeden Monat eines Jahres ablesen. In der Wüste Sahara ist es z.B. sehr heiß und trocken im tropischen Regenwald hingegen sehr feucht. Außerdem kannst du mit
  5. Hilfe eines Klimadiagramms Aussagen zur Vegetation und den Lebensbedingungen der Menschen in einer Region treffen. Prima.
  6. Bevor wir mit der Auswertung starten, schauen wir uns kurz an, wie ein typisches Klimadiagramm aufgebaut ist und zwar am Beispiel von Palermo in
  7. Italien. Oben im Titel des Diagramms findest du Name und Lage der Messstation sowie die Höhe über dem Meeresspiegel. Außerdem sind die Jahresmitteltemperatur
  8. und die Jahresumme der Niederschläge angegeben. Jedes Klimadiagramm hat eine X-Achse und zwei Y-Achsen. Auf der X-Achse findest du die 12 Monate
  9. im Jahresverlauf. Auf der linken Ya-Achse wird die Temperatur in Grad Celsus angegeben und zwar die monatlichen Mittelwerte. Auf
  10. der rechten Ya-Achse findest du die monatlichen Niederschlagsummen in Millimeter, also wie vieles pro Monat regnet.
  11. Daraus ergeben sich zwei Kurven, eine rote Temperaturkurve und eine blaue Niederschlagskurve. Beachte hierbei aber, dass die beiden
  12. Ya-Achsen im Verhältnis 2:1 stehen. Das bedeutet, dass ich eine Temperatur von 10° und 20 mm Niederschlag auf derselben Höhe im Diagramm befinden. Dadurch
  13. kannst du gut ablesen, wie Temperatur und Niederschlag zueinander stehen. Hier gilt nämlich verläuft die Temperaturkurve über der
  14. Niederschlagskurve sprichst du von trockenen, also Aridenmonaten. Hier fällt weniger Niederschlag als verdunstet. Beim umgekehrten Fall
  15. handelt es sich um Humidemonate. Jetzt ist der Niederschlag höher als die Verdunstung. Super.
  16. Jetzt können wir mit der Auswertung loslegen. Hierfür gehst du in vier Schritten vor. Als Beispiel verwenden wir ein Klimadiagramm der Stadt Nürnberg
  17. in Deutschland. Los geht's. Schritt 1: Orientiere dich zunächst, wo die Klimastation genau liegt. Falls das nicht auf dem Klimadiagramm angegeben
  18. ist, benötigst du hierfür deinen Atlas. Gebe dabei auch immer eine kurze Lagebeschreibung an. Schritt 2: Lies nun die Klimawerte aus
  19. dem Klimadiagramm ab. Konkret bedeutet das, dass du die mittlere Jahrestemperatur angibst und den wärmsten und kältesten Monat ermittelst.
  20. Daraus kannst du die Jahreschwankung der Temperatur berechnen und zwar indem du die Differenz zwischen dem wärmsten und dem kältesten Monat bildest. Beachte
  21. hierbei, dass du die Temperaturdifferenz in Kelvin angibst. Danach liest du den Jahresniederschlag ab und stellst fest, welcher Monat den höchsten und welcher
  22. den niedrigsten Niederschlag aufweisen. Weiter geht's mit Schritt 3. Beschreibe zunächst, wie die Temperatur und Niederschlagskurven über das Jahr
  23. verlaufen. Sind Temperatur und Niederschlag konstant oder gibt es jahreszeitliche Schwankungen? Ermittle den Wasserhaushalt. Welche Monate sind
  24. Ari? Welche sind Hum? Bestimme die Vegetationsperiode. Darunter verstehst du den Zeitraum, in dem Pflanzen wachsen können. Dafür
  25. brauchen sie eine Temperatur von über 5° CUS und homisse. In unserem Beispiel kannst du starke Temperaturschwankungen und somit
  26. Jahreszeiten erkennen. Du kannst nämlich ein ausgeprägtes Sommermaximum und ein Winterminimum erkennen. Im Gegensatz zu den Temperaturen schwanken die
  27. Niederschlagsmengen nur leicht, allerdings ist ein Sommerregen erkennbar. Zudem gibt es 12 humide Monate. Allerdings umfasst die
  28. Vegetationsperiode nur die Monate April bis Oktober. Zum Schluss sollst du oft Gründe für das Klima an diesem Ort finden. Hier spielen
  29. z.B. eine Nähe zum Meer oder umliegende Gebirge eine Rolle. Zudem sollst du die Klimastationen einer Klima oder Vegetationszone zuordnen. Verwende
  30. hierzu am besten deinen Atlas. Nürnberg liegt z.B. in der gemäßigten Klimazone, der Zone zwischen den Subtropen und der subpolaren Zone. Da Nürnberg ganzjährig
  31. ist und eine sieben monatige Vegetationsperiode besitzt, können landwirtschaftlicher Anbau betrieben werden.
  32. Prima. Jetzt weißt du, was ein Klimadiagramm ist und wie du es auswertest.
  33. Aber wie sehen eigentlich das Klima und die Vegetation in den Tropen oder an den Polen aus? Schau dir unser Video zu den Vegetationszonen an und finde es heraus.
  34. Dir hat das Video gefallen? Dann komm auf studyflix.de und finde den Beruf, der genau zu dir passt. M.

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