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Ionengitter & Gitterenergie - Ionenbindung
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 38 Zeilen
- Moin Leute, ich weiß ja nicht, ob ihr sowas schon mal gesehen habt, deshalb schaut euch mal hier an. Das sind
- Salzkristalle unter einem Mikroskop. Sieht doch echt cool aus, vor allem so gleichmäßig. Warum die Salze so
- aussehen, was das mit Gitterstrukturen und Gitterenergie auf sich hat, das schauen wir uns jetzt an.
- Um zu kapieren, was die Gitterenergie ist, schauen wir uns erstmal an, was ein Gitter ist. Ich denke, jeder von euch
- kennt ein Gitter. Ob Gitterstäbe aus dem Gefängnis oder irgendwelche Gitter Zäunen oder einfach nur so eine
- Gitterstruktur wie auf jedem beknackten karierten Blattpapier. Und so billig die Anschauung wirkt, ist sie doch
- hilfreich, weil jetzt, stellt euch einfach mal vor, auf jeder Ecke von dem karierten Papier sitzt ein ION. Also
- setzen wir die da mal hin. Die Ionen sind ja geladen und damit das ganze cool aussieht und sich nicht gegenseitig
- abstößt, sind die geordnet, nämlich immer abwechselnd positive und negative Ladung. Zwei Negative hätten ja auch gar
- keinen Bock nebeneinander zu sein. Und das Spiel kann man jetzt nicht nur in einer Linie machen, sondern auf dem
- ganzen Blatt und in echt dann sogar noch ins Dreidimensionale, sodass ihr dann einen Würfel habt, in dem abwechselnd
- positive und negative Ionen sitzen. Das ist schon mal die Vorstellung für ein ganz einfaches Salz. Ist nämlich genau
- die Struktur von Kochsalz. Und man spricht hier auch davon, dass die Salze eine gute Fernordnung haben. Das klingt
- im ersten Moment ein bisschen komisch. Was soll denn eine Fernordnung sein? Aber auf den zweiten Blick ist das voll
- logisch. Wenn ihr jetzt irgendwelche Ionen anschaut, dann liegen die immer an den Ecken vom Gitter, also haben immer
- einen bestimmten Abstand voneinander und die Ordnung vom Gitter bleibt theoretisch im ganzen Kristall so ist
- also auch über die Ferne voraussagbar. Es gibt auch Salze, bei denen ist die Anordnung bisschen komplizierter als
- hier beim Kochsalz. Damit man da aber nicht so wahnsinnig viel zeichnen muss und nach einer Zeit vor vielen Ionen
- durchdreht, zeichnet man nur eine Elementarzelle, also so eine Art Minibaustein von dem ganzen Gitter,
- sowie ein kleiner Lego Baustein. Hier mal am Beispiel vom Salzkristall oben. Wenn man jetzt mehrere Zellen
- zusammenhängt, dann bekommt man wieder so einen Gitter. Aber genug über die Gitter allein geredet, kommen wir
- endlich mal zur Energie. Wenn ihr euch das anschaut, dann liegen ja positive neben negativen Ionen und umgekehrt. Und
- wie bei Magneten mit positiv und negativ ziehen sich die einzelnen Ionen natürlich auch an. Wenn ihr jetzt ein
- einzelnes Ion rausziehen wollt, dann müsst ihr erstmal die Energie, mit der sich das Ding festhält, überwinden. Und
- die Energie, die er braucht, um das Müding aus seinem Gitter rauszuziehen, ist genau die Gitterenergie. Anders kann
- man aber auch sagen, die Gitterenergie ist die Energie, die frei wird, wenn sich das Gitter bildet. Kann man sich ja
- energetisch so vorstellen. Das Gitter ist super. Da kuscheln sich die Ionen nah zusammen und ziehen sich an. An und
- nicht aus. Deshalb ist das energetisch gesehen günstiger, als wenn die nicht zusammen in dem Gitter sind. Und wenn
- das günstiger ist, dann muss da eine Energie bei frei werden. Dabei muss man wissen, dass nicht so wie wir sonst
- alles immer möglichsten energiearmen Zustand erreichen will, denn das ist ja entspannter. Somit läuft es in beide
- Richtungen ab. Entweder ich habe Gitter und haue Energie rein, bis ich die Ionen auseinander krieg, oder aber ich habe
- rumfliegende Ionen und wenn die sich in dem Gitter ordnen, dann wird energiefrei. Das Gitter ist dann z.B.
- auch für andere coole Dinge verantwortlich, weil die Ionen ja so fest miteinander verbunden sind, sind
- die Salze auch ziemlich hart. Und durch die spezielle Form der Gitter hat man bei Salzkristallen auch immer eine
- regelmäßige Struktur, die man oft mit dem Auge oder dem Mikroskop erkennen kann. Hohe Schmelztemperaturen der Salze
- sind auch in der Folge der Gitterenergie. Die Ionen halten sich fest, das heißt, man braucht viel
- Energie, um sie voneinander zu lösen und eine Flüssigkeit hinzubekommen. Und nachdem wir die ionische Bindung von
- Salzen angeschaut haben, geht's hier weiter mit den Bindungen von Metallen. As da und ciao.
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