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MeKo Unit04-03: Thematische Karten

Environmental Informatics Marburg15:57 1.049 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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  1. hallo schauen wir uns mal thematische karten ein bisschen genauer an topographische karten haben wir uns schon angeschaut die stellen die
  2. sichtbare erdoberfläche da oder objekte die sich auf dieser oberfläche befinden thematische karten nutzen wir um andere informationen die mit einem raum
  3. verbunden sind zu visualisieren so eine typische thematische karte kann zum beispiel hier eine politische karte seien von ghana in diesem beispiel hier
  4. ist nicht die erdoberfläche abgebildet sondern der raum steht hier stellvertretend für die räumliche verteilung von von politischen
  5. distrikten wenn wir uns eine thematische karte konstruieren wollen denn wir eine thematische karte erstellen wollen dann ist einmal der sachbezug relevant und
  6. der raumbezug gewandt sagt betrug bedeutet um was für daten handelt es sich eigentlich sind die qualitativ das wäre dann die frage was ist wo oder zum
  7. beispiel wo ist welche politische region oder quantitativ dann ist die frage wie viel ist wo wie viele katholiken das ist ein beispiel dass später noch kommt sind
  8. in den einzelnen bistümern in deutschland zum beispiel zu finden auf der anderen seite neben diesen sachbezug der raumbezug haben wir diskrete oder
  9. kontinuierliche informationen die wir darstellen wollen diskrete informationen sind zb administrative einheiten wie wir sie auch hier in der karte sie in
  10. deutschland haben zum beispiel landkreise typische administrative einhalten oder bundesländer die wir in thematischen karten darstellen würden
  11. kontinuierliche informationen sind zum beispiel iso linien gleichen niederschlags und wenn wir an iso linien denken an solche vector artigen
  12. darstellungen dann können wir natürlich auch bei kontinuierlichen informationen noch an flächenhafte oder auch an punkt hafte
  13. kaum informationen denken die also sehr genau an dem ort vor ort bar sind nicht für eine fläche sondern eben genau für diesen ort oder genau entlang dieser
  14. linie oder innerhalb einer aber durch die daten geehrte eben abgegrenzten fläche dargestellt sind zb innerhalb einer fläche die den gleichen
  15. niederschlag erhält also sachbezug und raumbezug ist wichtig bei thematischen karten und jetzt schauen wir uns mal ein paar beispiele an
  16. das erste beispiel ist die aareal karte areal karten zeigen einen qualitativen sachbezug und haben einen diskreten raumbezug also zb auf landkreise
  17. genormte daten was wir hier dargestellt sehen ist oder sind mehrere areal karten zu den siedlungs strukturellen raum typisch hier in diesem graustufen
  18. dargestellt sind unterschiedliche verdichtungsraum also differenzierte siedlungsstrukturen raum typen wie es hier genannt ist und die reichen von
  19. ländlichen räumen zu verdichteten räumen zu agglomeration zu räumen in der sehr bunten karte auf der rechten seite sind siedlungsstruktur elle kreis
  20. typen dargestellt die reichen von den kernstädten hochverdichtete kreise verdichtete kreise und wir haben ländliche kreise mit einer höheren oder
  21. einer geringeren dichte die grundlage ist also immer die der drk ist der landkreis der dargestellt ist in der mittleren karte werden beide karten
  22. einfach übereinander gelegt und dadurch verblassen so manche farben je nachdem welche werte wir hier in dieser linken karte
  23. das ist erstmal die erste wichtige betrug areal karte hat einen qualitativen sachbezug und einen diskreten raumbezug wir schauen wir uns
  24. nochmal die fahrbahn an die fahrbahn entscheide sehr stark darüber wie die karte auf uns wirkt und die daten sollten die farben
  25. bestimmen nominal skalierte daten also daten die sich wie hier in diesem beispiel zwar mit den namen unterscheiden hoch verdichtet der kreis
  26. ländliche kreise mit geringer dichte die sind nominal skaliert wie können sie unterscheiden aber es gibt keine reihenfolge
  27. das eine ist nicht besser oder schlechter als das andere das eine ist nicht größer oder kleiner als das andere und wenn wir solche
  28. nominal skalierten daten visualisieren möchten dann sollten wir kontrastreiche farben verwenden und wenn diese nominal skalieren daten
  29. eine inhaltliche bedeutung haben da können wir die mit der farbwahl unterstreichen wir sind es zb gewohnt städte roth darzustellen in karten und
  30. grün assoziieren viele von uns bestimmt mit ländlichem raum eine andere skala von daten gerne kardinal skalierte daten also solche die eine rangordnung haben
  31. und hier in diesem beispiel ein bisschen künstlich aber immerhin in diesem beispiel drin werde das hier so eine original skalierte datensatz bereich wir
  32. kommen vom ländlichen raum und gehen dann mit zunehmender verdichtung in die über die verdichteten räume in die agglomeration träume und ändern
  33. entsprechend hier unseren grauton das zeigt schon wir bleiben hier innerhalb einer farbe und verändern diese frage entsprechend des rangs auf und zwar
  34. marginal skala b kollegen karte ist auf den ersten blick der aareal karte sehr ähnlich hat
  35. auch einen diskreten räumlichen bezug ist also auf landkreise oder wie hier in diesem beispiel auf bistümer also auch auf administrative einheiten bezogen
  36. begrenzt aber der sachbezug ist quantitativ und genauer gesagt es ist ein relativer quantitativer sagte cook was heißt das hier in diesem beispiel
  37. die katholische bevölkerung nach bistümern hier ist relativ abgetragen zb kleinert prozent 10 bis 20 und so weiter bis größer 70 prozent das ist also der
  38. bevölkerungsanteil an katholischer bevölkerung innerhalb des jeweiligen bistums wir nominieren die daten also auf eine größe in diesem fall auf die
  39. gesamtanzahl der bevölkerung in diesem bistum und das beispiel normierung auf bistümer zeigt schon die grundeinheit auf die wir nominieren die muss keine
  40. raum einheit im sinne von quadratmetern sein sondern die grundeinheit kann durchaus so eine diskrete einheit wie ein bistum oder eine diskrete einheit
  41. wie ein landkreis sein und wir können natürlich auch so einen umgebung treffen dass wir eine anzahl zb anzahl der studierenden auf eine gewisse anzahl an
  42. einwohnern um ihren zb anzahl anzahl studierende pro 1000 einwohner auch eine valide normierung eine relative zahl die auf irgendetwas
  43. normiert ist was einen gewissen raum bezug hat 1000 einwohner ist irgendwo im raum verortet deshalb ist auch die normierung studierende auf 1000
  44. einwohnern valide das ist der wichtige punkt keine absoluten quantitativen daten sondern relative quantitative daten die auf irgendetwas normiert sind
  45. die sich also auf eine zahlen um jetzt sind die sich irgendwie auf eine raumgröße zurückführen lässt
  46. jetzt haben wir über den sachbezug und den raumbezug gesprochen schauen wir uns mal noch an was denn für die klassenbildung in so einer karte
  47. relevant ist die einzelnen klassen hier sind ja unterschiedlich eingefärbt und dazu muss man mal sagen dass unser auge nur in der lage ist eine sehr sehr
  48. kleine zahl an farbabstufungen zu unterscheiden die liegt irgendwo zwischen vier und zwölf klassen das kommt sehr stark auf
  49. den farbton und die helligkeit die aktion an und für so eine klassenbildung sollten wir deshalb schon mal uns folgendes
  50. merken also erstens natürlich nicht zu viele klassen zweitens die klassen sollten den gesamten wertebereich überschneiden also
  51. ist es ganz wichtig dass hier unten nicht zehn prozent steht sondern dass hier unten kleiner zehn prozent steht die klassen sollten überschneidungsfrei
  52. sein das ist hier schon nicht ganz gegeben weil wir haben hier zum beispiel die aussage 10 bis 20 prozent 20 bis 30 prozent die 20 kommt also
  53. zweimal vor sehr viel besser wäre zehn bis kleiner 20.20 bis kleiner 30 prozent und so weiter das ist eine vereinheitlichung freie klassen und die
  54. klassen sollten ein wirklichkeitsnahes verteilungsmuster visualisieren also nicht dass wir die klassengrenzen künstlich verschieben um in diesem
  55. beispiel irgend ein ganz bestimmtes bistum besonders hervorzuheben wenn es tatsächlich die daten nicht von sich aus hätte also eine gute visualisierung
  56. werde hier eine tatsächlich neutrale visualisierung die interpretation sehr sehr stark den lesenden dieser karte überlässt
  57. über karten gesprochen die qualitativ sind aber relativ schauen wir uns mal karten an die quantitativ sind mit absoluten zahlen immer noch auf diskrete
  58. raumeinheiten gezogen und wenn wir so etwas darstellen wollen dann kommt sehr häufig eigentlich nur dass säulen diagramm erstmal in frage
  59. bei den säulen ist wichtig dass sich die fläche proportional zum wert ändert und dass die säulen breite konstant bleibt also alle serien werden gleich breit
  60. gezeichnet sie unterscheiden sich nur in der höhe und die flächen änderung unserer säulen soll proportional zum wert sein und dann zeichnen wir sie so
  61. in die karte dass wir zu ordnen können welches eure diagramm in diesem beispiel zu welchem stadtbezirk in berlin gehört ein anderes beispiel singkreis diagramm
  62. karten auch hier bleibt der sachbezug quantitativ und absolut es sind absolute zahlen der raumbezug bleibt diskret aber so ein kreis diagramm erlaubt uns jetzt
  63. mehr als eine information darzustellen hier in dieser karte zum beispiel wie verhalten sich die wikipedia seiten hinsichtlich ihrer sprache und anzahl
  64. der seiten gibt es zb in deutschland sehr sehr viel mehr deutsche seiten als nicht deutsche seiten die hier gepflegt werden und so ist das für alle anderen
  65. seiten hier alle anderen länder und bietet ihr verhalten auch dargestellt und diese kreis diagramme die geben uns zwei informationen einmal über die kreis
  66. größe einen absoluten wert der proportional zur kreisfläche ist und auf der anderen seite eine relative zusammensetzung wie sich dieser wert
  67. ergibt zb hier am beispiel deutschland vor allem aus seiten in deutscher sprache und dann kommen noch ein paar andere sprachen dazu die machen aber
  68. insgesamt wenn man das in diesem kreis diagramm anschaut weniger als ein viertel als fläche des kreises proportional zum wert und torten sieht
  69. man innerhalb dieses kreises zeigen uns die zusammenstellung dieses wertes an differenziert dann prozentual nach
  70. unterschiedlichen beitragen eigenschaften zu diesem gesamt wird das könntet ihr solche sprach seiten bei dtp design das kann zb auch irgendwie seien
  71. der absolute wasserverbrauch nach bundesländern und innerhalb des kreis diagramms dann dargestellt was die wasserquellen sind wie viele ausdruck
  72. kommen wie viel aus fernleitungen kommt und sowieso linien karten als letztes beispiel für karten auch wieder quantitativer absoluter sachbezug aber
  73. diesmal kein diskreter raumbezug sondern ein kontinuierlicher raumbezug und wenn wir so etwas darstellen wollen hier in diesem beispiel temperaturen dann sind
  74. iso linien karten sehr häufig dafür im einsatz die iso linien sehen sie hier auch als ich hier an dieser stelle sind diese iso
  75. denen hier deutlich zu sehen wo wir solche abweichungen in der temperatur haben hier in diesem bereich da können sie die iso linie nicht so genau sehen
  76. weil für die meeresflächen keine temperaturmessungen vorliegen und damit an den kontinenten oder an den küsten sollte ich besser sagen diese iso linie
  77. einfach unterbrochen und abgeschlossen wird und dann eben hier wieder auftaucht aber mit solchen iso linien die flächen gleicher temperatur einschließen können
  78. wir so einen kontinuierlichen datensatz visualisieren und wenn wir solche isolieren haben sagt können wir natürlich auch die flächen der iso
  79. linien in einer farbskala differenziert darstellen und hier eine farbskala gewählt wo der 0 durchgang also null grad celsius dann auch zu einem
  80. deutlichen wechsel in der farbskala führt kleiner 0 er so bläuliche farbe größer null er grünlich rötliche farbe so dass wir auch sehr sehr
  81. gut unterscheiden können auch in so einem grenzbereich hier noch ab wann sind wir denn im positiven bereich und wo sind wir noch im negativen bereich
  82. negative temperaturen kommen hier offensichtlich gar nicht vor jetzt habe ich ihnen sehr viel über thematische karten gesagt in dieser kurzen zeit habe
  83. ihn ein paar beispiele gesagt habe von sachbezügen und raum gesprochen hier nochmal so ein kleiner entscheidungsbaum der ihnen helfen soll
  84. die richtige karte visualisierung zu finden wenn du es das mal anschauen beginnen die mit der frage sind die daten
  85. qualitativ ja oder nein wenn die daten qualitativ sind und einen raumbezug haben das müssen wir immer voraussetzen dann ist die aareal karte die karte der
  86. wahl wenn sie nicht qualitativ sind also quantitativ dann müssen sie sich fragen habe ich hier ein relativ wenig darstelle oder einen absoluten wenn er
  87. relativ ist ist die kollegen karte das mittel der wahl wenn er absolut ist dann kommt eigentlich zum ersten mal die frage ob es sich um einen diskreten
  88. raumbezug handelt weil diese arten von datensätzen sind immer auf einen diskreten raumbezug bezogen ist der raum also sind die daten absolut ist der
  89. raumbezug diskret sind sollen umkreis diagramme das mittel der wahl ist der raum bezug nicht diskret also kontinuierlich dann erstellen sie so
  90. eine iso linien karte und mit dieser kleinen hilfe sind wir auch am ende dieser kleine übersicht über thematische karten

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