MeKo Unit04-03: Thematische Karten Environmental Informatics Marburg https://www.youtube.com/watch?v=hoewwGqwZUs Transkript (automatisch erstellt) 0:03 hallo schauen wir uns mal thematische karten ein bisschen genauer an topographische karten haben wir uns schon angeschaut die stellen die 0:12 sichtbare erdoberfläche da oder objekte die sich auf dieser oberfläche befinden thematische karten nutzen wir um andere informationen die mit einem raum 0:22 verbunden sind zu visualisieren so eine typische thematische karte kann zum beispiel hier eine politische karte seien von ghana in diesem beispiel hier 0:34 ist nicht die erdoberfläche abgebildet sondern der raum steht hier stellvertretend für die räumliche verteilung von von politischen 0:45 distrikten wenn wir uns eine thematische karte konstruieren wollen denn wir eine thematische karte erstellen wollen dann ist einmal der sachbezug relevant und 0:57 der raumbezug gewandt sagt betrug bedeutet um was für daten handelt es sich eigentlich sind die qualitativ das wäre dann die frage was ist wo oder zum 1:09 beispiel wo ist welche politische region oder quantitativ dann ist die frage wie viel ist wo wie viele katholiken das ist ein beispiel dass später noch kommt sind 1:22 in den einzelnen bistümern in deutschland zum beispiel zu finden auf der anderen seite neben diesen sachbezug der raumbezug haben wir diskrete oder 1:32 kontinuierliche informationen die wir darstellen wollen diskrete informationen sind zb administrative einheiten wie wir sie auch hier in der karte sie in 1:43 deutschland haben zum beispiel landkreise typische administrative einhalten oder bundesländer die wir in thematischen karten darstellen würden 1:50 kontinuierliche informationen sind zum beispiel iso linien gleichen niederschlags und wenn wir an iso linien denken an solche vector artigen 2:00 darstellungen dann können wir natürlich auch bei kontinuierlichen informationen noch an flächenhafte oder auch an punkt hafte 2:09 kaum informationen denken die also sehr genau an dem ort vor ort bar sind nicht für eine fläche sondern eben genau für diesen ort oder genau entlang dieser 2:18 linie oder innerhalb einer aber durch die daten geehrte eben abgegrenzten fläche dargestellt sind zb innerhalb einer fläche die den gleichen 2:28 niederschlag erhält also sachbezug und raumbezug ist wichtig bei thematischen karten und jetzt schauen wir uns mal ein paar beispiele an 2:39 das erste beispiel ist die aareal karte areal karten zeigen einen qualitativen sachbezug und haben einen diskreten raumbezug also zb auf landkreise 2:55 genormte daten was wir hier dargestellt sehen ist oder sind mehrere areal karten zu den siedlungs strukturellen raum typisch hier in diesem graustufen 3:07 dargestellt sind unterschiedliche verdichtungsraum also differenzierte siedlungsstrukturen raum typen wie es hier genannt ist und die reichen von 3:18 ländlichen räumen zu verdichteten räumen zu agglomeration zu räumen in der sehr bunten karte auf der rechten seite sind siedlungsstruktur elle kreis 3:29 typen dargestellt die reichen von den kernstädten hochverdichtete kreise verdichtete kreise und wir haben ländliche kreise mit einer höheren oder 3:38 einer geringeren dichte die grundlage ist also immer die der drk ist der landkreis der dargestellt ist in der mittleren karte werden beide karten 3:52 einfach übereinander gelegt und dadurch verblassen so manche farben je nachdem welche werte wir hier in dieser linken karte 4:00 das ist erstmal die erste wichtige betrug areal karte hat einen qualitativen sachbezug und einen diskreten raumbezug wir schauen wir uns 4:10 nochmal die fahrbahn an die fahrbahn entscheide sehr stark darüber wie die karte auf uns wirkt und die daten sollten die farben 4:22 bestimmen nominal skalierte daten also daten die sich wie hier in diesem beispiel zwar mit den namen unterscheiden hoch verdichtet der kreis 4:32 ländliche kreise mit geringer dichte die sind nominal skaliert wie können sie unterscheiden aber es gibt keine reihenfolge 4:40 das eine ist nicht besser oder schlechter als das andere das eine ist nicht größer oder kleiner als das andere und wenn wir solche 4:48 nominal skalierten daten visualisieren möchten dann sollten wir kontrastreiche farben verwenden und wenn diese nominal skalieren daten 4:57 eine inhaltliche bedeutung haben da können wir die mit der farbwahl unterstreichen wir sind es zb gewohnt städte roth darzustellen in karten und 5:06 grün assoziieren viele von uns bestimmt mit ländlichem raum eine andere skala von daten gerne kardinal skalierte daten also solche die eine rangordnung haben 5:18 und hier in diesem beispiel ein bisschen künstlich aber immerhin in diesem beispiel drin werde das hier so eine original skalierte datensatz bereich wir 5:29 kommen vom ländlichen raum und gehen dann mit zunehmender verdichtung in die über die verdichteten räume in die agglomeration träume und ändern 5:38 entsprechend hier unseren grauton das zeigt schon wir bleiben hier innerhalb einer farbe und verändern diese frage entsprechend des rangs auf und zwar 5:49 marginal skala b kollegen karte ist auf den ersten blick der aareal karte sehr ähnlich hat 6:04 auch einen diskreten räumlichen bezug ist also auf landkreise oder wie hier in diesem beispiel auf bistümer also auch auf administrative einheiten bezogen 6:13 begrenzt aber der sachbezug ist quantitativ und genauer gesagt es ist ein relativer quantitativer sagte cook was heißt das hier in diesem beispiel 6:26 die katholische bevölkerung nach bistümern hier ist relativ abgetragen zb kleinert prozent 10 bis 20 und so weiter bis größer 70 prozent das ist also der 6:41 bevölkerungsanteil an katholischer bevölkerung innerhalb des jeweiligen bistums wir nominieren die daten also auf eine größe in diesem fall auf die 6:53 gesamtanzahl der bevölkerung in diesem bistum und das beispiel normierung auf bistümer zeigt schon die grundeinheit auf die wir nominieren die muss keine 7:06 raum einheit im sinne von quadratmetern sein sondern die grundeinheit kann durchaus so eine diskrete einheit wie ein bistum oder eine diskrete einheit 7:15 wie ein landkreis sein und wir können natürlich auch so einen umgebung treffen dass wir eine anzahl zb anzahl der studierenden auf eine gewisse anzahl an 7:26 einwohnern um ihren zb anzahl anzahl studierende pro 1000 einwohner auch eine valide normierung eine relative zahl die auf irgendetwas 7:40 normiert ist was einen gewissen raum bezug hat 1000 einwohner ist irgendwo im raum verortet deshalb ist auch die normierung studierende auf 1000 7:49 einwohnern valide das ist der wichtige punkt keine absoluten quantitativen daten sondern relative quantitative daten die auf irgendetwas normiert sind 8:02 die sich also auf eine zahlen um jetzt sind die sich irgendwie auf eine raumgröße zurückführen lässt 8:16 jetzt haben wir über den sachbezug und den raumbezug gesprochen schauen wir uns mal noch an was denn für die klassenbildung in so einer karte 8:27 relevant ist die einzelnen klassen hier sind ja unterschiedlich eingefärbt und dazu muss man mal sagen dass unser auge nur in der lage ist eine sehr sehr 8:36 kleine zahl an farbabstufungen zu unterscheiden die liegt irgendwo zwischen vier und zwölf klassen das kommt sehr stark auf 8:43 den farbton und die helligkeit die aktion an und für so eine klassenbildung sollten wir deshalb schon mal uns folgendes 8:51 merken also erstens natürlich nicht zu viele klassen zweitens die klassen sollten den gesamten wertebereich überschneiden also 9:00 ist es ganz wichtig dass hier unten nicht zehn prozent steht sondern dass hier unten kleiner zehn prozent steht die klassen sollten überschneidungsfrei 9:08 sein das ist hier schon nicht ganz gegeben weil wir haben hier zum beispiel die aussage 10 bis 20 prozent 20 bis 30 prozent die 20 kommt also 9:17 zweimal vor sehr viel besser wäre zehn bis kleiner 20.20 bis kleiner 30 prozent und so weiter das ist eine vereinheitlichung freie klassen und die 9:32 klassen sollten ein wirklichkeitsnahes verteilungsmuster visualisieren also nicht dass wir die klassengrenzen künstlich verschieben um in diesem 9:39 beispiel irgend ein ganz bestimmtes bistum besonders hervorzuheben wenn es tatsächlich die daten nicht von sich aus hätte also eine gute visualisierung 9:49 werde hier eine tatsächlich neutrale visualisierung die interpretation sehr sehr stark den lesenden dieser karte überlässt 10:03 über karten gesprochen die qualitativ sind aber relativ schauen wir uns mal karten an die quantitativ sind mit absoluten zahlen immer noch auf diskrete 10:14 raumeinheiten gezogen und wenn wir so etwas darstellen wollen dann kommt sehr häufig eigentlich nur dass säulen diagramm erstmal in frage 10:23 bei den säulen ist wichtig dass sich die fläche proportional zum wert ändert und dass die säulen breite konstant bleibt also alle serien werden gleich breit 10:34 gezeichnet sie unterscheiden sich nur in der höhe und die flächen änderung unserer säulen soll proportional zum wert sein und dann zeichnen wir sie so 10:44 in die karte dass wir zu ordnen können welches eure diagramm in diesem beispiel zu welchem stadtbezirk in berlin gehört ein anderes beispiel singkreis diagramm 10:55 karten auch hier bleibt der sachbezug quantitativ und absolut es sind absolute zahlen der raumbezug bleibt diskret aber so ein kreis diagramm erlaubt uns jetzt 11:06 mehr als eine information darzustellen hier in dieser karte zum beispiel wie verhalten sich die wikipedia seiten hinsichtlich ihrer sprache und anzahl 11:19 der seiten gibt es zb in deutschland sehr sehr viel mehr deutsche seiten als nicht deutsche seiten die hier gepflegt werden und so ist das für alle anderen 11:29 seiten hier alle anderen länder und bietet ihr verhalten auch dargestellt und diese kreis diagramme die geben uns zwei informationen einmal über die kreis 11:40 größe einen absoluten wert der proportional zur kreisfläche ist und auf der anderen seite eine relative zusammensetzung wie sich dieser wert 11:53 ergibt zb hier am beispiel deutschland vor allem aus seiten in deutscher sprache und dann kommen noch ein paar andere sprachen dazu die machen aber 12:05 insgesamt wenn man das in diesem kreis diagramm anschaut weniger als ein viertel als fläche des kreises proportional zum wert und torten sieht 12:16 man innerhalb dieses kreises zeigen uns die zusammenstellung dieses wertes an differenziert dann prozentual nach 12:26 unterschiedlichen beitragen eigenschaften zu diesem gesamt wird das könntet ihr solche sprach seiten bei dtp design das kann zb auch irgendwie seien 12:37 der absolute wasserverbrauch nach bundesländern und innerhalb des kreis diagramms dann dargestellt was die wasserquellen sind wie viele ausdruck 12:47 kommen wie viel aus fernleitungen kommt und sowieso linien karten als letztes beispiel für karten auch wieder quantitativer absoluter sachbezug aber 13:00 diesmal kein diskreter raumbezug sondern ein kontinuierlicher raumbezug und wenn wir so etwas darstellen wollen hier in diesem beispiel temperaturen dann sind 13:10 iso linien karten sehr häufig dafür im einsatz die iso linien sehen sie hier auch als ich hier an dieser stelle sind diese iso 13:19 denen hier deutlich zu sehen wo wir solche abweichungen in der temperatur haben hier in diesem bereich da können sie die iso linie nicht so genau sehen 13:28 weil für die meeresflächen keine temperaturmessungen vorliegen und damit an den kontinenten oder an den küsten sollte ich besser sagen diese iso linie 13:40 einfach unterbrochen und abgeschlossen wird und dann eben hier wieder auftaucht aber mit solchen iso linien die flächen gleicher temperatur einschließen können 13:50 wir so einen kontinuierlichen datensatz visualisieren und wenn wir solche isolieren haben sagt können wir natürlich auch die flächen der iso 13:57 linien in einer farbskala differenziert darstellen und hier eine farbskala gewählt wo der 0 durchgang also null grad celsius dann auch zu einem 14:07 deutlichen wechsel in der farbskala führt kleiner 0 er so bläuliche farbe größer null er grünlich rötliche farbe so dass wir auch sehr sehr 14:17 gut unterscheiden können auch in so einem grenzbereich hier noch ab wann sind wir denn im positiven bereich und wo sind wir noch im negativen bereich 14:24 negative temperaturen kommen hier offensichtlich gar nicht vor jetzt habe ich ihnen sehr viel über thematische karten gesagt in dieser kurzen zeit habe 14:37 ihn ein paar beispiele gesagt habe von sachbezügen und raum gesprochen hier nochmal so ein kleiner entscheidungsbaum der ihnen helfen soll 14:45 die richtige karte visualisierung zu finden wenn du es das mal anschauen beginnen die mit der frage sind die daten 14:52 qualitativ ja oder nein wenn die daten qualitativ sind und einen raumbezug haben das müssen wir immer voraussetzen dann ist die aareal karte die karte der 15:03 wahl wenn sie nicht qualitativ sind also quantitativ dann müssen sie sich fragen habe ich hier ein relativ wenig darstelle oder einen absoluten wenn er 15:15 relativ ist ist die kollegen karte das mittel der wahl wenn er absolut ist dann kommt eigentlich zum ersten mal die frage ob es sich um einen diskreten 15:24 raumbezug handelt weil diese arten von datensätzen sind immer auf einen diskreten raumbezug bezogen ist der raum also sind die daten absolut ist der 15:36 raumbezug diskret sind sollen umkreis diagramme das mittel der wahl ist der raum bezug nicht diskret also kontinuierlich dann erstellen sie so 15:46 eine iso linien karte und mit dieser kleinen hilfe sind wir auch am ende dieser kleine übersicht über thematische karten