Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).
Sukzession (Biologie)
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 53 Zeilen
- unter Sukzession versteht man in der Ökologie und Botanik die zeitliche Abfolge von Pflanzen Tier oder pilzgesellschaften an einem Standort
- diese sukzessive Entwicklung führt von einem gestürten oder veränderten ausgangsstadium im Extremfall vom vegetationsfreien Boden über
- verschiedene Stadien zu einer klimaxgesellschaft in der Umgangssprache werden Flächen die früher genutzt und seither über einen längeren Zeitraum
- sich selbst überlassen wurden als sukzessionsf bezeichnet Sukzession wird dann häufig mit Verbuschung gleichgesetzt Ablauf Sukzession kann in
- allen Ökosystemen stattfinden ausgangspunkt sind neu entstandene gestörte oder genutzte Lebensräume aber auch in natürlichen Lebensräumen kann
- Sukzession stattfinden wenn sich die Lebensbedingungen ändern folgt die Lebensgemeinschaft wie in diesem Fall passiv sich graduell ändernden
- abiotischen Umweltbedingungen spricht man auch von allogener Sukzession die lebensgemein selbst stellt dabei aber oft eine
- wesentliche Ursache bzw einen Antrieb für den weiteren Verlauf der Sukzession da etablierte Lebensgemeinschaften können die Standortfaktoren selbst
- verändern z.B durch Bodenbildung oder beim whlanden eines Sees durch abgestorbene pflanzenstreu der röhichtarten neu hinzukommende Arten
- können weiteren Arten die Besiedlung erleichtern oder Sie können sie verdrängen eine solche Sukzession die durch die Einwirkung der Organ einer
- Lebensgemeinschaft selbst vorangetrieben wird wird autogene Sukzession genannt es gibt drei mögliche Schlüsselprozesse bei einer Sukzession Förderung Vorgänger
- fördern Nachfolger zB in dem Schatten bevorzugende Pflanzenarten erst durch Vorläufer Vegetation begünstigt werden Toleranz konkurrenzs schwache Pioniere
- werden durch konkurrenzstarke Nachfolger ersetzt Hemmung spätere Arten können sich nur trotz der frühbesiedler etablieren das Verständnis über die
- Sukzession lässt sich z.B in Landschaftsplanung und Naturschutz anwenden wenn es darum geht den gestörten Naturhaushalt als
- Lebensgrundlage für den Menschen wiederherzustellen und langfristig zu sichern die Annahme eines ökologischen Gleichgewichts auf dass sich Ökosysteme
- nach Störungen durch Sukzession hinentwickeln würden wurde in der Ökologie durch empirische Studien in Frage gestellt und ist neueren Modellen
- dynamischer und multipler gewichte gewichen regressive Sukzession neben der oben geschilderten normalen Sukzession auf eine höher organisierte
- klimaxgesellschaft hin kann es in Ausnahmefällen zu einer rückwärtsgerigtheten regressiven Sukzession kommen bei der
- hochentwickelte Lebensgemeinschaften durch einfacher strukturierte ersetzt werden dies ist z.B der Fall wenn nach einer wahzerstörung der Boden so stark
- beeinträchtigt oder erodiert worden ist dass die Entwicklung an schließend in eine völlig andere Richtung abläuft und nicht der
- Ausgangszustand sondern eine einfacher strukturierte Lebensgemeinschaft folgt Sukzession in der Botanik werden unterschieden primäre Sukzession diese
- setzt auf neugeschaffenen unbelebten Lebensräumen ein sekundäre Sukzession ausgangspunkt sind hier bereits besiedelte und von den vorkommenden
- Arten veränderte Lebensräume das können vorhandene vegetationsbestände sein z.B suzession von Wiese zu Wald bei Nutzungsaufgabe aber auch bei
- vegetationslosen Standorten sind hier bereits bodenentwicklungen abgelaufen und im Boden ist meist eine Samenbank vorhanden sekundärsukzession tritt
- ebenfalls bei Störung einer Gemeinschaft auf die den Boden intakt ließ häufig entwickelt sich dann das gestörte Gebiet wieder in seinen ursprünglichen Zustand
- zurück im Falle einer Sukzession auf unbewachsenem Boden ist folgende Abfolge typisch initialst um folgestadien Klimaxstadium im Initialstadium
- erschließen Pionierarten das unbesiedelte Gebiet erste ist aufgrund einer Störung durch Menschen oder aufgrund menschlicher Nutzung entstanden
- spricht man auch von ersatzgesellschaften Arten solcher pioniergesellschaften müssen über effektive Mechanismen zur
- fernverbreitung Verfügen oft besitzen sie im Gegensatz zu Arten der klimxgesellschaften eine größere Toleranz gegenüber extremen
- Standortfaktoren im alstadium und in frühen Stadien der Sukzession herrschen Arten mit hohem fortpflanzungspotenzial die erstategen vor erstrategen
- reproduzieren sich rasch und in großer Zahl im Lauf der Zeit wandern weitere Arten ein die sich langsamer ausbreiten und die meistkonkurrenzs Schwachen
- Pionierarten verdrängen die Pionierarten verändern außerdem die Standortfaktoren z.B durch Akkumulation von Stickstoff anderen Nährstoffen und Humus verändern
- Wasserhaushalt und Klima wirken auf den Boden und auf die Fauna ein aufgrund der veränderten Standortfaktoren sind nun wiederum andere Arten in der Lage das
- veränderte Biotop zu besiedeln diese Arten sind anspruchsvoller und besitzen eine höhere Produktivität in folgestadien setzen sich deshalb mehr
- und mehr die kstrategen durch kstrategen vermehren sich weniger stark haben also weniger Nachkommen diese besitzen aber ein höheres Durchsetzungsvermögen im
- überlebensg und verdrängen die Pionierarten auch die neuen Arten verändern ihrerseits die Standortfaktoren und der Prozess geht
- weiter eine nächste anspruchsvollere und produktivere Gesellschaft übernimmt das Regiment das Artenreichtum nimmt dabei über die Zeit
- zu während die Änderungsrate immer weiter abnimmt das Klimaxstadium ist erreicht wenn sich die Art Zusammensetzung nicht mehr oder nur noch
- sehr geringfügig verändert klassisch wird davon ausgegangen dass das Klima Stadium auch die höchste Produktion an Biomasse besitzt die auf einem Standort
- möglich ist das Klimaxstadium verwertet seine Ressourcen am effektivsten der klimaxbegriff in der Botanik geht auf Fred Erik Edward Clemens zurück in
- seiner ursprünglichen Fassung ginge von einer für jede Klimazone einheitlichen Pflanzengemeinschaft aus die sich bei genügend langer Entwicklungszeit
- schließlich überall und auf allen Standorten durchsetzen würde in der modernen ökolog Fachdiskussion wird der Begriff meist relativiert und mit
- abgewandelter Bedeutung verwendet in der Regel geht man davon aus dass sich stark unterschiedliche Standorte nicht völlig nivellieren würden außerdem werden
- Veränderungen auch im Klimaxstadium als Möglichkeit angenommen die klimaxvegetation entspricht dem durch den
- vegetationskundler Reinhold tüchen eingeführten Begriff der potenziellen natürlichen Vegetation Punkt nach vorherrschender Auffassung ist die Max
- Vegetation in Mitteleuropa außer auf extrem und ausnahmestandorten ein weitesgehend geschlossener Wald auf den meisten Standorten handelt es sich um
- einen Pflanzenart namenwald nur auf Sonderstandorten finden sich andere klimaxgesellschaften mohre bilden meistens hochmohre als Klimaxstadium
- hochgebirgslagen Watten bilden wiederum andere klimaxstadien weitere Ausnahmen bilden unter anderem azonale Waldgesellschaften
- wie z.B Spiel Auwälder Bruchwälder zu beachten ist dabei allerdings dass manche Gesellschaften einer natürlichen Dynamik unterliegen hier wird aufgrund
- dieser Störungen die klimaxvegetation unter Umständen nie erreicht diskutiert werden auch fortdauernde Lichtungen im klimaxwald aufgrund Störungen durch
- große Pflanzenfresser siehe auch potenielle natürliche Vegetation die mosaikzyklusthorie geht auf Kurt Michael zugregel zurück und wurde in den letzten
- Jahrzehnten vor durch Hermann REM propagiert sie geht anstelle eines einheitlichen klimaxstadiums von einer mosaikartigen Struktur aus in der
- unterschiedlichste Sukzessionsstadien nebeneinander existieren
Zum Nachlesen
BiologieAuf dem Gebiet der Pharmazie werden Medikamente, wie beispielsweise Insulin oder zahlreiche Antibiotika, aus genetisch veränderten Mikroorganismen statt aus …
Sukzession (Biologie)Ausgangspunkt der Sukzession ist eine Störung des betroffenen Gebietes durch vom Menschen verursachte oder natürliche Einflüsse. Auch in menschlich veränderten …