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Alle DEUTSCHEN Kreaturen und Monster aus Legenden erklärt!
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 176 Zeilen
- Vor einigen Tagen hatten Zuschauer mir über Instagram und über Twitter ein und dasselbe Bild geschickt. Und zwar war
- dies eine Karte, die auf Social Media verbreitet wurde, wo angeblich alle Horrormonster, alle Kreaturen und
- übernatürlichen Gestalten, die in Deutschland leben, wiederzufinden waren und wo sie herkam. Und da ich in der
- Vergangenheit schon häufiger Videos gemacht habe über übernatürliche Kreaturen hier in Deutschland, wollte
- ich euch gerne mal alle diese Kreaturen erklären, die auf dem Bild zu sehen waren. Dies sind sowohl Kreaturen, die
- wir schon kennen, als auch Wesen, von denen ich noch nie gehört hatte. Also lehnt euch zurück und viel Spaß mit
- diesem Video. Und wenn ihr noch irgendwelche Kreaturen kennt, vielleicht auch aus eurer Gegend, dann schreibt das
- gerne mit Erklärung in die Beschreibung. Vielen Dank. Klabautermann.
- Bestimmt habt ihr irgendwo schon einmal den Begriff Klabautermann gehört. Es handelt sich hierbei um ein
- Schiffsgeist, der in der Nord und Ostsee vorkommen soll. Dies ist ein Poltergeist, der in Laderäumen von
- Schiffen lebt, gegen Wände schlägt, mit Objekten wirft und alle möglichen Dinge tut, die man eben von Poltergeistern
- kennt. Manchmal sieht man seine Gestalt sogar, wie er auf den Masten sitzt und das Meer oder die Crew beobachtet.
- Sollte man ihn jedoch sehen können, so ist dies kein gutes Zeichen, da es bedeutet, dass eine große Katastrophe
- bevorsteht, die meisten der Zerstörung des Schiffes endet. Niespuk. Als nächstes kommt der Niespuk.
- Es handelt sich hierbei um eine Sagengestalt aus Norddeutschland, welche besonders an der deutschdänischen Grenze
- bekannt ist. Nespuck ist ein kleines Männchen, welches sich auf Dachböden oder in Scheunen versteckt und nicht von
- Erwachsenen gesehen werden kann. Sollte die Familie, bei der er lebt, gute Menschen sein, so kümmert er sich in
- ihrer Abwesenheit um Haushof und Tiere. Als Belohnung will er dafür zu Weihnachten eine Schüsselgrütze.
- Sollte ihm dies nicht gebracht werden, so verläßt er den Hof und dieser wird Opfer von Haraber und Verfall werden.
- Frau Goden. Frau God war einst eine lebende Frau, die es liebte zu jagen. Dabei sagte sie einmal, dass die Jagd
- besser sei als der Himmel. Wegen dieser Gotteslästerung wurde sie verflucht und muß nun zwischen Himmel und Erde jagen.
- Dabei hat sie 24 Hunde bei sich. Sie erscheint in den zwölf Nächten vor Weihnachten und führt die wilde Jagd.
- Dabei kann sie für Menschen gefährlich werden. Wenn man seine Türen nicht verschließt, so schickt sie einen ihrer
- Hunde hinein, der das Haus ein Jahr heimsuchen wird. Tötet man diesen Hund, so wird die Familie von Krankheit und
- Unheil heimgesucht. Ist man allerdings hilfsbereit, so schenkt sie einem Dinge, bevor sie wieder geht.
- Nachtalp. Die Nachtalp ist ein bösartiges Wesen, das auch als Ma bekannt ist. Es handelt
- sich um ein kleines schwarzes Wesen, welches schlafende Menschen und Tiere aufsucht und diese angreift. Dabei setzt
- es sich nachts auf seine Opfer, während sie schlafen und sorgt dafür, daß sie schreckliche Albträume bekommen, die
- manchmal in Panikattacken enden, die so schlimm sind, dass sie zu dauerhaften Angstzuständen und Atemnot führen.
- Manche meinen sogar, dass bei einer Schlafparalyse der Nachtalb gesehen werden kann.
- Uglei da, wo heute der Ugleisee in Eutin ist, war einst eine Waldkapelle, wo ein Ritter einer arm Bauerntochter seine
- Liebe schwor. Trotz seiner Bekundung brach er diesen Schwur, als er eine reiche Gräfin heiraten wollte und
- daraufhin verstarb die Bauertochter an Liebeskummer. Ihr Geist, die Uglei, wie man sie nennt,
- erschien an seinem Hochzeitstag in der Kapelle und löste daraufhin ein mächtiges Unwetter aus. welches die
- gesamte Kapelle mit allen Anwesenden versinken ließ. So entstand der Ugleisee. Bis heute soll man nachts die
- Glocken der Kapelle hören können und sogar den Geist der Uglei sehen. Petermännchen.
- Das Petermännchen ist ein Schlossgeist aus Mecklenburg Vorpormann. Eine zwergenhafte Gestalt mit einer Laterne,
- einem Schwert und einem Schlüsselbund. Er hält sich meist im Keller des Schwerina Schlosses auf und gilt als
- Schutzgeist. Wenn er Einbrecher bemerkt, so vertreibt er sie, indem er in dem Gebäude spukt
- und ihn Angst einjagt. Er wirkt dann wie ein normaler Poltergeist, macht also Geräusche oder bewegt Dinge geisterhaft.
- Die Bremer Stadtmusikanten. Die Bremer Stadtmusikanten sind auf diesem Bild vertreten, auch wenn sie
- weniger monströs oder gruselig sind. Es sind vier ausgediente Tiere, Esel, Hund, Katze und Hahn, die zusammen nach Bremen
- ziehen wollen, um da als Musikanten zu arbeiten. Auf dem Weg nach Bremen verängstigen sie mit einem Konzert eine
- Bande Jäger und leben von da an in der leerstehenden Räuberhütte. Sie kommen der Geschichte nicht einmal nach Bremen.
- Schlangenkönig. Der Schlangenkönig ist eine Kreatur aus dem Sprehwald. Es handelt sich dabei um
- eine Art Schlangenherrscher, der sich durch eine goldene Krone auszeichnet. Der Schlangenkönig war nicht boshaft. Er
- spielte gerne mit seinen Schlangen und ließ dafür seine Krone meist auf einer Wiese liegen. Ein habgieriger Graf stahl
- sie darauf hin und wurde von dem Schlangen des Königs verfolgt, doch er schaffte es zu entkommen. Daraufhin
- verkaufte dieser Graf die Krone und wurde reich und baute ein Schloss. Nachzehrer.
- Der Nachzehrer ist die deutsche Version eines echten Vampirs. Es handelt sich hierbei um einen Toten, der im Grab
- jedoch wieder zum Leben erwacht. Allerdings kann der Nachzehrer nicht das Grab verlassen. Das muss er aber auch
- nicht. Indem er an seinem Leichentuch nagt oder an seinen eigenen Gliedmaßen, saugt er Menschen, meist sein
- Hinterbliebenen, die Lebensenergie aus, bis diese sterben oder schwer krank werden. Mehrfach soll es passiert sein,
- dass man auf Verdacht von Nachzehrern Särge wieder öffnete und im Inneren sah, wie die Leichen sich selbst in den Arm
- gebissen haben oder das Leichentuch im Maul trugen. Klage Weib.
- Beim Klageweib handelt es sich um einen ruhelosen Geist einer verstorbenen Frau, die nachts durch Städte, Dörfer und
- Wälder wandert und dabei bitterlich und lautstark weint und jammert. Das zu hören kann schon gruselig genug sein,
- doch es wird noch schlimmer, denn Ihr Erschein gilt als Ankündigung für Tod und Unglück. Wenn man sie also hört, ist
- es meist schon zu spät und etwas Schreckliches wird bald passieren. Glühschwanz.
- Kommen wir direkt zum nächsten Geist. Der Glühschwanz ist ein Geist in Tiergestalt. Es handelt sich um einen
- brennenden kleinen Drachen, der nachts über die Dächer von Häusern fliegt und Ausschau nach Schornstein hält. Findet
- er ein, so fliegt er in diesen hinein, um im Inneren Familien und Hexen zu besuchen. Wenn man ihm dann keine süße
- Milch gibt, so wird er wütend und setzt den Schornstein und manchmal das ganze Haus in Brand, bevor er wieder
- verschwindet. Drag. Der Drag ist ein fliegender Hausgeist und erneut ein kleiner Drache,
- ebenso wie der Glühschwanz. Es handelt sich quasi genau um den entgegengesetzten Paar zum Glühschwanz.
- Er ist ein Geist, der durch Schornsteine kommt und die Menschen im inneren Reich beschenkt, meist mit Gold, Korn, Butter
- oder Speck. Weiße Frauen. Weiße Frauen sind eine Gestalt, die
- nicht auf einen Ort in Deutschland beschränkt sind. Überall in Deutschland gibt es Legenden von gruseligen Frauen,
- die komplett in weiß getaucht sind und durch Wälder laufen oder in alten Häusern und Höfen spuken. Meist sind
- diese Frauen zu Lebzeiten Opfer brutaler Verbrechen geworden und suchen nun die Orte ihres Todes nach dem Tod heim.
- Im Ebersberger Forst gibt es die bekannteste weiße Frau, die nachts bei einer Waldkapelle an der Straße
- auftauchen soll und in vorbeifahrende Autos steigt, um dann die Autofahrer zu verängstigen und sie dazu zu bringen,
- dass sie einen Unfall bauen und sterben. Hocker. Aufhocker sind koboldartige Gestalten,
- die in Wäldern und an Wanderwegen lauern und nur darauf warten, dass Wanderer nachts an ihn vorbeigehen. Sollte ein
- einzelner Wanderer nachts unterwegs sein, so springen sie auf seinen Rücken und klammern sich fest. Das Opfer fühlt
- sich dann wie gelehmt, kann man nur unter viel Mühe weiterlaufen oder bricht sogar komplett zusammen. Wenn man von
- einem Aufhocker erwischt wird, muss man warten, bis die Sonne wieder aufgeht oder Kirchenglocken zu hören sind, denn
- diese vertreiben das Wesen. Feuermann. Der Feuermann, auch Feuerputz genannt,
- ist eine Art brennender Geist. Häufig wird sein Aussehen beschrieben wie ein feuriger Reiter, ein brennendes Skelett
- oder ein verkohlter Mann in einer Feuersäule. Feuermänner gelten als Seelen von Verstorbenen, die im Leben
- viele Sünden begingen und nun im Fegefeuer brennen. Dabei werden sie aber auf die Erde gebracht, um hier zu
- brennen. Sie bleiben dabei oft in Wäldern und leuchten Wanderern den Weg. Durch diese guten Taten hoffen sie ihre
- Schuld schneller wieder verlieren zu können. Irrlicht. Ehrlich, da sind kleine
- flammenähnliche Geister, die meist aus Sympfen, Mohen oder Sehen aufsteigen. Sie versuchen mit ihrem betörenden Licht
- Wanderer und verlorene Menschen anzulocken. Wenn diese Opfer in der Hoffnung auf
- Rettung zu den leuchtenden Geistern gehen, so gehen sie unbemerkt in die Mohre, den Schlick und Morast und
- versinken darin. Ihre Körper werden meistens nie gefunden. Poblitzer Popelmännchen.
- Das Poplitzer Popelmännchen ist ein böswilliger koboldartiger Schlossgeist, der beim Bau des Poplitzerschlosses die
- Bauarbeiten sabotierte und versuchte den Bau zu verhindern. Als man das schloss weite, tauchte der Kobold erneut auf und
- wurde dabei gegen einen Feiler geschleudert. Dort erstarrte er zu Stein und bis heute zu sehen. Angeblich konnte
- er nie entfernt werden. Nachts zur Geisterstunde behaupten viele, dass der böse Geist zum Leben erwacht und durch
- die Flure des Schlosses wandert. Roggenmume. Die Roggenmume ist eine Art Hexe oder
- weibliches Naturwesen, welches auf Roggenfeldern auftaucht. Sie sieht häufig wie eine alte Frau aus in
- schwarzen oder schneeweißen Kleidern. Sie ist größer als ein normaler Mensch und trägt eine riesige Sense in ihren
- Händen. Wenn sie eine Person sieht, die gerade auf dem Feld schläft oder nur eine Pause macht, so geht sie zu diesem
- Menschen hin und schlitzt ihn mit der Sense auf. Nur tüchtige Arbeiter werden von ihr
- verschont. Rübezahl. Rübezahl ist ein Riese oder riesiger
- Berggeist, der in einem Moment sehr hilfreich und freundlich ist, aber im nächsten extrem wütend und rachsüchtig
- werden kann. Wer ein guter Mensch ist, der wird reich beschenkt. Wer aber Rübe Zahl hintergeht oder unhöflich ist, der
- wird seine gefährliche Rache zu spüren bekommen. Buschgroßmutter.
- Die Buschgroßmutter oder einfach nur Buschmutter genannt ist ein uralter weiblicher Waldgeist, der besonders im
- Osten von Deutschland vorkommen soll. Ihr erscheinen gleicht einer alten gekrümmten Frau mit weißen, verfilzten
- Haaren. Sie trägt ein zerfetztes Kleid und hat große weitoffene Augen. Wer der Buschgroßmutter hilft und sie kämt, der
- bekommt Gold und unendliches Garn. Wer sich allerdings über sie lustig macht, der wird von Krankheiten und
- körperlichen Plagen heimgesucht. Besonders Kinder werden gewarnt, nicht in der Nähe von Wäldern zu gehen, da die
- Buschgroßmutter sich dort versteckt hält. Hans Jagenteufel.
- Hans Jagenteufel ist ein kopfloser Waldgeist, der in einem Wald bei Dresden sein Unwesen treibt. Er reitet auf einem
- Grauschimmel und trägt eine typische altmodische Jagduniform. Doch das gruseligste Merkmal ist sein
- fehlender Schädel. Es heißt, dass der kopflose Reiter einst grausamer Mensch war, der zu Lebzeiten hartherzig und
- verhöhnt gewesen ist. Und daher muß er nun auf der Erde verweilen und seine Strafe als kopfloser Reiter abbüßen.
- Der lange Mann, der lange Mann ist eine hochgewachsene geisterhafte Gestalt, die angeblich die Inspiration für den
- Slenderman gewesen ist. Er ist eine übergroße, menschenähnliche, dürre Gestalt, die meist steife Beine besitzt
- und mit lang herabhängenden Arm über den Boden schwebt. Er soll sich in Wäldern verstecken, aber auch nachts in Häuser
- kriechen oder an Fenster klopfen. Daher warnt man seit jeher Kinder, dass man niemals sich dem langen Mann nähern
- soll, wenn man ihn irgendwo stehen sieht. Barkauf.
- Der Barkauf [musik] ist ein mythologisches Wesen aus Achen und sieht aus wie eine Art Raubkatze oder ein Kalb
- mit zottligem Fell, welches in Abwasserkanälen der Stadt lebt. Das Wesen hat scharfe Zähne und Klauen sowie
- glühende Augen. Auch wenn es sich leise bewegt, kann man seine Ketten, die es am Leib trägt, rasseln hören. Der Barkauf
- kommt nachts aus dem Kanal und springt Betrunkenen auf die Schultern und lässt sich von ihnen bis nach Hause tragen,
- bevor das Wesen verschwindet und sich ein neues Opfer sucht. Lorelei.
- Die Lorelei ist eine sagenhafte Nixe, die auf einem hohen Schieferfelsen am Reihen sitzt und seit Jahrhunderten die
- Schiffer der Umgebung ins Verderben lockt. Mit ihrem langen goldenen Haar und ihrem betürenden Gesang verzaubert
- sie die vorbeifahrenden Männer so sehr, dass sie die gefährliche Strömung missachten und ihre Schiffe an den
- Felsen zerschellen lassen. Morbach Monster. Das Morbach Monster ist eine moderne
- Werwolfsage aus Rheinlandfalz, die besonders seit einem Vorfall im Jahr 1988 bekannt ist. Amerikanische Soldaten
- berichteten damals von einer riesigen wolfsartigen Gestalt, die sich nachts am Munitionslager Morbach zeigte. Es war
- ein Wesen, fast zwei Meter groß, halb Mensch, halb Wolf, das sich lautlos über den Zaun bewegte und im Mondlicht wieder
- im Wald verschwand. Die Sage besag, dass dieses Ungeheuer der verfluchte Deserteur Thomas Johannes
- Baptist Schweizer gewesen sei, der im Jahr 1812 eine Bauernfamilie tötete und von der sterbenden Frau mit dem
- Werwolfsfluch belegt wurde. Seitdem soll er bei jedem Vollmond als Werwolf durch die Wälder der Region ziehen und wenn
- eine ganz bestimmte Kerze im Wald erlischt, so soll die Gefahr des Morbachmonsters
- steigen. Haist. Der Halgeist im Halerdialekt Holgas
- genannt ist der übernatürliche Hüter der alten Salzquelle von Schwebischhall. Er gilt als guter Geist, der die Stadt vor
- Pest, Feuer und Hochwasser warnt und besonders den Staldienern früher oft erschienen sein soll. Sein Wesen ist
- allerdings zweischneidig, hilfsbereit, wenn Gefahr droht, aber auch zu groben Scherzen aufgelegt, wenn man ihn reizt.
- So soll er z.B. einen frechen Sieder kurzer Hand über den Kocher geworfen haben oder junge Frauen, die nachts
- heimlich unterwegs waren, heftig erschreckt haben. Doppelgänger.
- Doppelgänger sind das, was man erwarten würde. Angebliche Wesen, die nachts durch Wälder und Städte streifen und
- ihre Form ändern können, um auszusehen wie andere Personen. Dabei können sie die Form von Menschen annehmen, die du
- kennst, Freunde, Familie oder eben auch von dir selbst. Wenn du also nachts eine Kopie von dir siehst, solltest du sehr,
- sehr schnell rennen. Der Wolf von Ansbach. Der Wolf von Ansbach, oft auch Werwolf
- von Ansbach genannt, war ein berüchtigtes Raubtier, das im Jahr 1685 im Marktgrafentum Anzbach mehrere Kinder
- angriff und tötete. Die Bevölkerung glaubte, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Wolf handelte, sondern um
- den verfluchten Geist des verstorbenen Pflegers Michael Leicht, der zur Strafe als Werwolf wiedergekehrt sei. Der Wolf
- wurde schließlich in einer Grube gelockt und von Bauern erschlagen. Um das angebliche Teufelswesen zu verspotten
- und endgültig zu bannen, zog man das Tier das Fell ab und gab ihm ein künstliches Menschengesicht, eine
- Perücke und ein Umhang und hängte es wie ein Verbrecher an einen eigenserrichteten Galgen.
- Isa. Die Nixe Isa ist eine wunderschöne, Mondlichtglänzende Wasserfrau der Donau,
- die Schiffsleute in größter Not erscheint. Wenn dichter Nebel, türkische Strudel oder ein drohender Sturm die
- Schiffe in Gefahr bringt, steigt Isa aus den Fluten empor, umgeben von leuchtendem Wasser, und weist ihnen den
- sicheren Weg durch die gefährlichen Stromschnellen. Doch es gibt do eine Gefahr, denn wer
- sich von ihrer Schönheit, ihrem Gesang oder ihrer verführerischen Geste betören lässt, der wird leider sterben, weil er
- in den Fluten umkommt. Mummelse, König. Der Mummelsee König ist der Herrscher
- über die Wassergeister, die im Mummelsee leben. Er ist ein furchteinflößender Geist, der wütend wird, wenn man
- Menschen, die am See leben und sich um ihn kümmern, schlecht behandelt. Angeblich kann er Menschen, die die
- Natur missachten, in sein unterirdisches Reich entführen, sodass sie nie wieder gesehen werden.
- Schöne Lau. Die schöne Lau ist eine Wasserfrau, die in der unergründlichen Tiefe des Blautopfs bei Blaubeäuren
- lebt. Halb Mensch, halb Wasserwesen und als Fürstentochter mit einem Donau und nix vom schwarzen Meer verheiratet.
- Danach wurde sie dorthin verbannt, weil sie nur tote Kinder zur Welt brachte. Sentunci.
- Die Sentuni ist eine unheimliche Sagengestalt aus den Alpen, besonders aus Bayern. In der Sageform einsame Sen
- hoch oben auf der Alp aus Kleidern, Stroh und Holz, eine weibliche Puppe, mit der sie reden, sie füttern und auch
- unsagbar schändliche Dinge tun. Kurz vor der Albabfahrt wird die Puppe dann lebendig, beginnt zu sprechen und recht
- sich grausam an den Sennen, die ihr das angetan haben. Es heißt, dass sie so z.B. ein Sen geschnappt hat und ihm die
- Haut vom Leib zog. Tatzelwurm. Der Tatzelwurm ist ein alpenländisches
- Farbeltier, das als kleiner Verwandter von Drache und Lindwurm gilt. Sein Name stammt von Tatze, also Fote und Wurm.
- was auf sein schlangenartiges Aussehen hinweist. Der Tatzelwurm soll einen katzenartigen Kopf, einen
- reptilienartigen Körper sowie nur zwei kräftige Vorderpranken besitzen, während der hintere Teil wie ein langer Wurm
- oder eine Schlange aussieht. Obwohl der Tatzelwurm meist scheu ist, soll er manchmal aggressiv werden,
- blitzschnell sein und Menschen in den Tod bringen. Der Krampus.
- Der Krampus ist die letzte Gestalt dieser Liste. Der Krampus ist eine dämonische Gestalt mit teuflischem
- Körper, Hörnern und einer langen Zunge, der mit dem Nikolaus Familien besucht und als Aufgabe hat, Kinder zu
- bestrafen, die sich im vergangenen Jahr unartig benommen haben. Dabei soll er sogar so grausam sein, dass er die
- Kinder in seinen Sack stopft und daraufhin entführt, sodass sie nie wieder gesehen werden.
- Und das waren sie, die gruseligen Kreaturen, die es in Deutschland so gibt. Kannt ihr diese Wesen? Ist eins
- dieser Wesen vielleicht aus eurer Nähe und kennt ihr noch weitere Geschichten? dann schreibt das gerne in die
- Kommentare. Wir sehen uns beim nächsten, was auch immer ich mache. Bis dann, aber tschüss.