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Dur-Tonleitern - Einfach erklärt: Ohne Vorwissen (lange Version)

Musikunterricht online11:57 112.714 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 77 Zeilen
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  1. Herzlich willkommen zu diesem ausführlichen Erklärvideo. Heute gehen wir anhand von Beispielen durch, wie man Durtonleitern
  2. aufschreibt. Dieses Video geht sehr langsam vor und ist für Leute, die noch kein Vorwissen im Bereich Musik haben. Das kurze Durtonleiter Video findet ihr
  3. in der Infobox und der Videobeschreibung. Das ist besonders geeignet für Leute, die schon Noten lesen können und die Tonnamen auf dem
  4. Klavier kennen. Als erstes bilden wir die DDonleiter. Zunächst schreibt man den Grundton in den Noten auf. Das ist immer der Ton,
  5. nachdem die Tonleiter benannt ist. Also in diesem Fall das D. Bei der Aortonleiter wäre es das A. Bei der Fortonleiter das F und so weiter. Wie
  6. kann man diese Töne jetzt in den Noten finden? Ihr müsst euch für den Violin bzw. Gschlüssel mindestens eine Notenlinie merken. Im G-Schlüssel kann
  7. man sich gut das G merken. Der Schlüssel ist nämlich aus dem Buchstaben G entstanden. Alle Töne auf der zweiten Linie von
  8. unten, also da, wo der Bauch des GS ist, sind somit ein G. Die restlichen Töne kann man jetzt einfach mit Hilfe des ABCs abzählen.
  9. Hierbei muss man nur daran denken, dass das B im Deutschen H heißt. Also muss man immer A H C D E F G zählen. Nach dem G geht's dann wieder von vorne los. Also
  10. wieder A H C D E F G und so weiter. Ihr seht hier unten diese ExtraLinien, die nennt man Hilfslinien. Wenn die fünf Notenlinien des Notensystems nicht
  11. ausreichen, können einfach beliebig viele Hilfslinien genutzt werden. Wenn man jetzt also Töne vom G nach oben abzählt, muss man dieses kurze ABC
  12. vorwärts aufsagen, also G AC D und so weiter. Wenn man allerdings vom G nach unten zählen möchte, muss man es natürlich rückwärts aufsagen, also G, F,
  13. E, D und so weiter. Jetzt haben wir das D gefunden und können hier den ersten Notenkopf setzen. Dann schreiben wir einfach sieben
  14. weitere Noten auf die Linien bzw. Zwischenräume darüber. So, ein großer Schritt ist jetzt getan. Jetzt müssen wir nur noch die
  15. Halbtonschritte finden und korrigieren. Ein Halbtonschritt ist der Schritt von einer zur nächsten Taste auf dem Klavier. Also z.B. von dieser weißen
  16. Taste zu dieser schwarzen Taste oder von dieser weißen Taste zu dieser weißen Taste. Allerdings nicht von dieser weißen Taste
  17. zu dieser weißen Taste. Da liegt nämlich noch diese schwarze Taste dazwischen. Somit sind das dann zwei Halbtonschritte und zu zwei Halbtonschritten kann man
  18. auch ganzt sagen. Von dieser schwarzen Taste zu dieser weißen Taste ist also auch ein Ganztonschritt, weil da diese Taste zwischen liegt. Für das
  19. Halbtonritte zählen ist es also komplett egal, ob die Tasten schwarz oder weiß sind. Die Klaviatur ist so aufgebaut, dass es
  20. immer zwei schwarze Tasten und dann drei schwarze Tasten gibt. Die weißen Tasten dazwischen sind auch wieder nach dem ABC benannt. Auch hier heißt das B
  21. allerdings nicht B, sondern wieder H. Jetzt müssen wir uns also nur das A merken. Das ist immer diese rechte weiße Taste zwischen den drei schwarzen
  22. Tasten. Von da aus können wir dann einfach den Rest abzählen. Also wieder A H C D E F G und dann geht's wieder von vorne los. Falls ihr in einem Test kein
  23. Foto von der Klaviatur vor euch habt, malt sie euch einfach auf. Das hilft enorm. Ihr könnt sie ganz einfach aufmalen, indem ihr zwei Balken malt,
  24. eine kleine Lücke lasst und dann drei Balken malt. Wenn ihr das insgesamt zweimal hintereinander macht, sollte das reichen. Jetzt zieht ihr einfach dünne
  25. Striche immer da, wo die Lücken sind und von jedem Balken aus. Schon habt ihr eine Klaviatur vor euch und könnt damit arbeiten.
  26. Schreibt euch am besten noch die Tonnamen der weißen Tasten darunter. Also wie gesagt beim A zwischen den drei schwarzen Tasten beginnen und dann H C D
  27. E F G. Jetzt markiert ihr den Grundton, also den ersten Ton der Tonleiter, die ihr aufschreiben wollt. Ohne Vorzeichen stehen die Noten nur für die weißen
  28. Tasten auf dem Klavier. Vorzeichen werde ich gleich erklären. Dann müssen wir also wie gesagt nach den Halbtonschritten schauen. Für
  29. Dortonleitern brauchen wir hauptsächlich Ganztonschritte. Nur zwischen dem dritten und vierten und dem 7 und achten Ton ist ein Halbtonschritt.
  30. Das sollten wir uns als erstes über unsere gemalte Klaviatur schreiben. Meistens wird dieses offene Dreieck als Zeichen für Halbtonschritte und dieses
  31. offene Viereck als Zeichen für ganzt Schritte genutzt. Wir nummerieren also die Töne von 1 bis 8 und schreiben dann auf, wie die Halbton und Ganztonschritte
  32. eigentlich verteilt sein sollten. Am einfachsten ist es, wenn wir als erstes nur die Stellen markieren, wo Halbtonschritte sein sollten. Also vom
  33. dritten zum vierten und vom 7 zum achten Ton. Alle anderen Schritte müssen dann Ganztonschritte sein. Jetzt müssen wir
  34. schauen, wo wir im Moment tatsächlich Halbtonschritte haben. Die sind nämlich im Moment noch an falschen Stellen. So wie die Noten im Moment sind, klingt das
  35. nämlich folgendermaßen. [Musik] Es soll aber so klingen.
  36. Wir sehen, dass beim Schritt vom ersten zum zweiten Ton eine Taste dazwischen liegt, diese schwarze hier. Somit ist das ein Ganztonschritt, also alles
  37. richtig. Beim Schritt vom zweiten zum dritten Ton liegt allerdings keine Taste dazwischen. Hier haben wir also einen Halbtonschritt.
  38. Der müsste eigentlich erst beim nächsten Schritt kommen. Was können wir jetzt dagegen tun? Wir müssen diese schwarze Taste nutzen,
  39. damit wieder eine Taste zwischen den beiden Tönen liegt und wir einen Ganztonschritt haben. Wenn wir nämlich diese Taste benutzen, liegt da diese
  40. weiße Taste, also das F zwischen den Tönen. Aber wie notieren wir das jetzt in den Noten? Die Notenköpfe dürfen wir nicht mehr verändern. Die müssen so
  41. bleiben, wie sie bisher sind. Aber wir können sogenannte Vorzeichen benutzen. Es gibt die zwei folgenden Arten von Vorzeichen: BS und Kreuze. Wenn man ein
  42. B vor einen Ton schreibt, spielt man die Taste links vom eigentlichen Ton. Also macht das B den Stammton einen Halbton tiefer. Wenn man einen Kreuz vor einen
  43. Ton schreibt, wird der Stammton einen Halbton höher. Also wird die Taste rechts vom eigentlichen Ton gespielt. In unserem Fall wird ja eigentlich diese
  44. Taste gespielt. Das F. Wenn wir stattdessen diese schwarze Taste spielen wollen, die liegt ja einen Halbton höher, also rechts vom eigentlichen Ton,
  45. müssen wir also ein Kreuz nutzen. Das schreiben wir unten vor die Note. Jetzt gehen wir weiter. Von dieser schwarzen Taste ist es bereits ein Halbtonschritt
  46. zum nächsten Ton, weil da keine Taste zwischen liegt. Also ist alles richtig. Vom vierten zum fünften Ton ist ein Ganztonschritt, wie es sein sollte. Da
  47. liegt diese Taste zwischen den beiden Tönen und vom fünften zum sechsten Ton ebenfalls wegen dieser Taste. Vom sechsten zum siebten Ton sollte auch
  48. ein Ganztonschritt sein, aber hier stellen wir fest, dass da stattdessen erstmal wieder ein Halbtonschritt ist. Wenn wir wieder die schwarze Taste
  49. rechts neben der eigentlichen Taste benutzen würden, wäre wieder alles richtig. Also müssen wir wieder diesen Ton, das
  50. C, hoch alterieren. Das ist der Fachausdruck dafür, indem wir ein Kreuz davor schreiben. Jetzt kommt der letzte Schritt vom 7 zum
  51. Ton. Der muss ein Halbtonschritt sein, was er bereits ist. Somit sind wir fertig. Das ist also die D-Durtonleiter. So kann man jetzt beim Aufschreiben
  52. jeder Durtonleiter vorgehen. Jetzt bleibt noch die Frage, wie diese Töne mit den Vorzeichen heißen. Wenn man ein Kreuz vor einen Ton schreibt, wird ein
  53. is an den Namen des eigentlichen Tons, also des Stammtons gehängt. Also C wird zuis, D zu Dis, F zu Fis, G zu Gis und A zu A ist.
  54. Bei BS wird ein S an den Namen des Stammtons gehängt. Also D wird zu des, E zu S, G zu Ges, A zu AS. Und Achtung, wieder einmal die Ausnahme. H wird zu B.
  55. Dieses Wissen brauchen wir nämlich für die nächste Tonleiter, die Asturton Tonleiter. Wir merken sofort, dass Ass mit einem BV Vorzeichen und somit die
  56. schwarze Taste links vom A sein muss. Als nächstes schreiben wir wieder sieben weitere Noten auf und nummerieren alle. Dann markieren wir wieder die Stellen,
  57. an denen ein Halbtonritt sein muss. Also vom dritten auf den vierten und vom siebten auf den achten Ton. Die restlichen Schritte müssen wieder
  58. Ganztonschritte sein. Jetzt gehen wir also wieder alle Schritte vom ersten Ton aus durch. Der erste Ton ist das As, der zweite im Moment das H. Dazwischen haben
  59. wir jetzt 1 2 3 Halbtonschritte, also mehr als einen Ganztonschritt. Ein ganzt Schritt sind ja nur zwei Halbtonschritte.
  60. Also müssen wir diese schwarze Taste nutzen, damit wir einen Ganztonschritt haben. Somit schreiben wir ein B vor das H, damit diese tiefere schwarze Taste
  61. genutzt wird. Der nächste Ton ist das C. Das ist bereits ein Ganzton vom zweiten Ton entfernt, also alles richtig. Der vierte Ton ist im Moment diese weiße
  62. Taste, das D und somit einen Ganzton vom C entfernt. An dieser Stelle muss aber eigentlich ein Halbtonschritt sein. Das ist ja der Schritt vom dritten auf den
  63. vierten Ton. Also müssen wir das D tief alterieren, indem wir ein B da vorschreiben. Jetzt haben wir wieder das Problem, dass
  64. der nächste Ton, das E drei Halbtonschritte entfernt ist. Wir brauchen eigentlich einen Ganztonschritt, also zwei Halbtonritte.
  65. Somit müssen wir das Ebenfalls mit einem B tief alterieren. Beim Schritt zum nächsten Ton haben wir jetzt einen Ganztonschritt. Da ist also
  66. alles richtig. Beim Schritt vom F zum G, dann ebenfalls. Beim letzten Schritt vom 7 auf den achten Ton brauchen wir aber wieder einen Halbtonschritt.
  67. Der letzte Ton ist im Moment noch das A und somit einen Ganzton vom G entfernt. Also müssen wir auch da ein B vorschreiben, damit wir vom siebten auf
  68. den achten Ton einen Halbton haben. Man kann sich aber auch einfach merken, dass der letzte Ton der gleiche wie der erste sein muss. Wenn also vor dem ersten Ton
  69. ein Vorzeichen steht, muss das gleiche Vorzeichen auch vor dem achten Ton stehen. Also, was muss man sich merken? Zunächst
  70. sucht man den Grundton in den Noten. Das ist immer der Ton, nachdem die Tonleiter benannt ist. Den kann man im GSchlüssel ganz leicht finden, indem man von der
  71. G-Linie aus einfach mit dem ABC abzählt, wobei man beachten muss, dass das B im Deutschen H heißt. Danach setzt man sieben weitere Noten
  72. auf den Linien bzw. Zwischenräumen darüber. Jetzt malt man sich eine Klaviatur über die Noten, falls man kein Foto davon nutzen kann. Man findet den
  73. ersten Ton auf der Klaviatur und nummeriert alle weiteren. Dann markiert man die Stellen, an denen Halbtonschritte sein sollten. Also beim
  74. Schritt vom dritten auf den vierten und beim Schritt vom siebten auf den achten Ton. Alle anderen Schritte müssen Ganztonschritte sein. Dann schaut man
  75. sich Ton für Ton an, welche Halbtonschritte ohne Vorzeichen vorhanden sind und passt diese durch die Vorzeichen so an, dass immer vom dritten
  76. auf den vierten Ton und vom siebten auf den achten Ton welche sind. Hat euch dieses Video geholfen oder habt ihr noch Fragen? Wenn ihr sie in die
  77. Kommentare schreibt, beantworte ich eure Fragen so schnell es geht. Vielen Dank fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal. Ja.

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