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Das Reich Gottes | Religion einfach erklärt | Grundlagen Abitur
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 50 Zeilen
- im Zentrum der Leere Jesu steht die Botschaft vom Reich Gottes dieser Begriff taucht allein im Neuen Testament über 120 mal auf Jesus erklärt
- allerdings nirgendwo was das genau ist er setzt bei seinen Hörer die Kenntnis einfach voraus in diesem Video möchte deshalb einen kurzen Blick auf die
- inhaltliche und zeitliche Dimension dieses Begriffes werfen das heißt also was ist damit gemeint und wann soll dieses Reich Gottes kommen
- wie immer gilt unter dem Video gibt es Verlinkungen und Quellen jesus ist aufgewachsen als Jude und kannte damit natürlich sowohl die
- Verheißungen als auch die apokalyptischen Texte der Thora oder bei den Propheten das heißt die Vision im Buch Daniel die Texte bei Jesaja bei
- Sacharja in den Chroniken Synonym werden die Formulierungen Königsherrschaft Herrschaft Gottes Himmelreich zum Teil sogar Paradies
- verwendet Jesus greift in seiner Botschaft vieles auf geht aber wie so oft über die Vorstellung des Judentums hinaus ergänzt
- sie konkretisiert sie und deutet neu also gucken wir uns die Sache mit dem Reich Gottes im Neuen Testament genauer an
- eigentlich müssen wir den Begriff anders formulieren im griechischen Urtext heißt es nämlich basileus Tutu hiermit verbinden viele aber immer ein
- räumlichen Herrschaftsbereich der irgendwie dem bestehenden Herrschaftsverhältnissen der Welt gleich wie die Herrschaft der mittelalterlichen
- Könige oder der preußenkönige diese Assoziation sind aber wenig hilfreich und alle theologischen Auslegungen stimmen darüber ein dass dieses
- angesprochene Reich keine räumliche Grenze hat und es auch von der Art und Weise nicht mit irischen Königreichen vergleichbar ist das was Jesus verkündet
- ist anders Jesu inhaltliche Vorstellung vom Reich Gottes wird in dreierlei Hinsicht deutlich einmal in seiner Person zum
- anderen in seinen Taten und dann in sein Worten das heißt der Bergpredigt und den gleichen in seiner Person bedeutet dass er sich
- selber im Zentrum des Gottes Reiches sah mit ihm habe das Reich Gottes begonnen er verkörpert es auf Erden und nur durch ihn kommt man dorthin niemand kommt zum
- Vater der durch mich so wird er bei Johannes zitiert hinsichtlich seiner Taten sind die Wunder und Heilungsgeschichten gemeint
- Jesus bringt den Betroffenen Heilung und Zuwendung durch sein Wirken ist das Reich Gottes angebrochen das Reich Gottes wird also ohne Leid
- Krankheit und Schmerzen sein auch wenn Theologen zu bedenken geben dass in den Geschichten nur einzelne Menschen geheilt werden nicht aber die
- ganze Menschheit Heil erfährt wird dies so vom Reich Gottes erwartet in der Bergpredigt wird über die Werte die hier zum Ausdruck kommen auch das
- Wesen des Reiches angedeutet die Barmherzigen friedfertigen und sanftmütigen werden dort ihren Platz finden sie finden dort ihren Lohn bei
- Gott und in den Gleichnissen wird durch Vergleiche und Bilder das Reich Gottes
- ausgedrückt manche Texte fangen mit einem direkten Bezug an das Himmelreich ist wie irgendwie Pünktchen aber auch in den Gleichnissen die nicht
- explizit so beginnen liegt dieser Gedanke nahe oder wird sogar von Jesus direkt angestoßen das schwer vorstellbare soll in der
- Vorstellung der Zuhörer gestaltet bekommen das gemeinsame in all diesen Aussagen ist dass das Reich Gottes etwas absolut
- positives ist dass dort die Menschen heilerfahren und das ist größer und ganz anders ist als alles bekannte da dies aber nur in Bildern mit
- menschlicher Sprache ausgedrückt werden kann bleibt das Wesen des Reiches Gottes häufig auch nur angedeutet und letztlich nicht präzise definiert es stellt sich
- dann die zweite Frage wann kommt das verkündete Reich Gottes sein Kommen ist nicht zeitlich klar erkennbar es gibt unterschiedliche
- Aussagen im Neuen Testament es wird von Jesus berichtet dass er bei seiner Kreuzigung z.B zu dem neben ihm Sterbenden sagte heute wirst du mit mir
- im Paradies sein also liegt der Gedanke nahe das mit dem individuellen Tod eines Menschen dieser in das Reich Gottes eingeht auch bei Paulus findet sich
- dieser Gedanke in Matthäus aber wird das Bild eines weltgerichts vom Ende der Zeit verwendet in diesem Gericht wird dann über den Himmel das Reich Gottes
- oder die Verdammnis entschieden der individuelle Tod der Menschen will keine Rolle es scheint er um das Ende der Zeit bzw der Menschheit zu gehen das Reich
- Gottes ist also noch weit entfernt und wird am Jüngsten Tag für alle gleichzeitig anbrechen andere Textstellen sprechen davon dass man
- werden muss wie die Kinder um das Reich Gottes zu kommen die zeitliche Dimension bleibt hier völlig unberücksichtigt scheint aber eng
- mit dem Leben verknüpft zu sein die Bitte Jesu in den Bergpredigt dein Reich komme zeigt das zukünftige an gleichzeitig gibt es aber auch
- Formulierungen im Lukas-Evangelium wie das Reich Gottes ist mitten unter euch hier wird also nicht erst ein Zeitpunkt nach dem Tod oder am Ende der Zeit
- nahegelegt aber gilt dann dass ich jetzt schon im Reich Gottes bin oder zumindest daran Teilhabe in der Theologie hatte sich eingebürgert
- diesen Zustand des Reiches Gottes mit dem Fachterminus schon jetzt und noch nicht zu benennen es gibt verschiedene gute Aussagen
- Erklärung und Deutungen zum Reich Gottes zum Beispiel war Augustinus bei Luther aber auch bei modernen Theologen wie Wolfgang Huber Dorothe Säule Eugen
- Drewermann oder anderen abschließend möchte ich eine Auslegung exemplarisch vorstellen die Aussagen des Schweizer Theologen Hans weder finde ich geeignet
- sowohl den inhaltlichen als auch den zeitlichen Aspekt in ein interessanten Zusammenhang zu bringen weder betont dass die Gleichnisse Bilder
- aus Welt und Umwelt der Natur oder aus dem menschlichen Leben sind das Wachstum etwa oder das Verhalten eines Vaters eines Hirten oder eines
- weinbergbesitzers sie bilden den erzählerischen Hintergrund es werde etwas in Erinnerung gerufen dass die Menschen kennen das in der Welt
- um sie herum geschieht es ging in diesen Texten so weder aber nicht um die Welt oder um die Umwelt sondern um das Reich Gottes
- es werde mit dem außergewöhnlichen Verhalten von Figuren dem Wachstum dem suchen oder finden übertrieben und gewiss ist es außergewöhnlich dass
- ein Vater einen heimgekehrten Sohn so aufnimmt und umarmt und in der heimgebliebenen zum Fest bittet wie in dem Gleichnis vom
- verlorenen Sohn aber dennoch so betont weder gäbe es in der Welt die Umarmung und die Bitte der Väter und Mütter im übertriebenen und außergewöhnlichen
- werde das Gottes Reich erkennbar die Umarmung der Väter und Mütter habe etwas zu tun mit der Liebe auch mit der Liebe die im Gottes Reich allein
- maßgebend ist in dieser Auslegung zeigt sich also das oben erklärte die Liebe die Umarmung das Vertrauen der Menschen in der Gegenwart ist ein schon jetzt
- gleichzeitig ist es aber auch ein noch nicht das Reiches Gottes der viel größeren Liebe Gottes in diesem Reich und mit diesem Gedanken dem Vertrauen
- darauf kann ich hier gut schließen