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Das Reich Gottes | Religion einfach erklärt | Grundlagen Abitur

Religion verstehen7:47 14.657 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 50 Zeilen
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  1. im Zentrum der Leere Jesu steht die Botschaft vom Reich Gottes dieser Begriff taucht allein im Neuen Testament über 120 mal auf Jesus erklärt
  2. allerdings nirgendwo was das genau ist er setzt bei seinen Hörer die Kenntnis einfach voraus in diesem Video möchte deshalb einen kurzen Blick auf die
  3. inhaltliche und zeitliche Dimension dieses Begriffes werfen das heißt also was ist damit gemeint und wann soll dieses Reich Gottes kommen
  4. wie immer gilt unter dem Video gibt es Verlinkungen und Quellen jesus ist aufgewachsen als Jude und kannte damit natürlich sowohl die
  5. Verheißungen als auch die apokalyptischen Texte der Thora oder bei den Propheten das heißt die Vision im Buch Daniel die Texte bei Jesaja bei
  6. Sacharja in den Chroniken Synonym werden die Formulierungen Königsherrschaft Herrschaft Gottes Himmelreich zum Teil sogar Paradies
  7. verwendet Jesus greift in seiner Botschaft vieles auf geht aber wie so oft über die Vorstellung des Judentums hinaus ergänzt
  8. sie konkretisiert sie und deutet neu also gucken wir uns die Sache mit dem Reich Gottes im Neuen Testament genauer an
  9. eigentlich müssen wir den Begriff anders formulieren im griechischen Urtext heißt es nämlich basileus Tutu hiermit verbinden viele aber immer ein
  10. räumlichen Herrschaftsbereich der irgendwie dem bestehenden Herrschaftsverhältnissen der Welt gleich wie die Herrschaft der mittelalterlichen
  11. Könige oder der preußenkönige diese Assoziation sind aber wenig hilfreich und alle theologischen Auslegungen stimmen darüber ein dass dieses
  12. angesprochene Reich keine räumliche Grenze hat und es auch von der Art und Weise nicht mit irischen Königreichen vergleichbar ist das was Jesus verkündet
  13. ist anders Jesu inhaltliche Vorstellung vom Reich Gottes wird in dreierlei Hinsicht deutlich einmal in seiner Person zum
  14. anderen in seinen Taten und dann in sein Worten das heißt der Bergpredigt und den gleichen in seiner Person bedeutet dass er sich
  15. selber im Zentrum des Gottes Reiches sah mit ihm habe das Reich Gottes begonnen er verkörpert es auf Erden und nur durch ihn kommt man dorthin niemand kommt zum
  16. Vater der durch mich so wird er bei Johannes zitiert hinsichtlich seiner Taten sind die Wunder und Heilungsgeschichten gemeint
  17. Jesus bringt den Betroffenen Heilung und Zuwendung durch sein Wirken ist das Reich Gottes angebrochen das Reich Gottes wird also ohne Leid
  18. Krankheit und Schmerzen sein auch wenn Theologen zu bedenken geben dass in den Geschichten nur einzelne Menschen geheilt werden nicht aber die
  19. ganze Menschheit Heil erfährt wird dies so vom Reich Gottes erwartet in der Bergpredigt wird über die Werte die hier zum Ausdruck kommen auch das
  20. Wesen des Reiches angedeutet die Barmherzigen friedfertigen und sanftmütigen werden dort ihren Platz finden sie finden dort ihren Lohn bei
  21. Gott und in den Gleichnissen wird durch Vergleiche und Bilder das Reich Gottes
  22. ausgedrückt manche Texte fangen mit einem direkten Bezug an das Himmelreich ist wie irgendwie Pünktchen aber auch in den Gleichnissen die nicht
  23. explizit so beginnen liegt dieser Gedanke nahe oder wird sogar von Jesus direkt angestoßen das schwer vorstellbare soll in der
  24. Vorstellung der Zuhörer gestaltet bekommen das gemeinsame in all diesen Aussagen ist dass das Reich Gottes etwas absolut
  25. positives ist dass dort die Menschen heilerfahren und das ist größer und ganz anders ist als alles bekannte da dies aber nur in Bildern mit
  26. menschlicher Sprache ausgedrückt werden kann bleibt das Wesen des Reiches Gottes häufig auch nur angedeutet und letztlich nicht präzise definiert es stellt sich
  27. dann die zweite Frage wann kommt das verkündete Reich Gottes sein Kommen ist nicht zeitlich klar erkennbar es gibt unterschiedliche
  28. Aussagen im Neuen Testament es wird von Jesus berichtet dass er bei seiner Kreuzigung z.B zu dem neben ihm Sterbenden sagte heute wirst du mit mir
  29. im Paradies sein also liegt der Gedanke nahe das mit dem individuellen Tod eines Menschen dieser in das Reich Gottes eingeht auch bei Paulus findet sich
  30. dieser Gedanke in Matthäus aber wird das Bild eines weltgerichts vom Ende der Zeit verwendet in diesem Gericht wird dann über den Himmel das Reich Gottes
  31. oder die Verdammnis entschieden der individuelle Tod der Menschen will keine Rolle es scheint er um das Ende der Zeit bzw der Menschheit zu gehen das Reich
  32. Gottes ist also noch weit entfernt und wird am Jüngsten Tag für alle gleichzeitig anbrechen andere Textstellen sprechen davon dass man
  33. werden muss wie die Kinder um das Reich Gottes zu kommen die zeitliche Dimension bleibt hier völlig unberücksichtigt scheint aber eng
  34. mit dem Leben verknüpft zu sein die Bitte Jesu in den Bergpredigt dein Reich komme zeigt das zukünftige an gleichzeitig gibt es aber auch
  35. Formulierungen im Lukas-Evangelium wie das Reich Gottes ist mitten unter euch hier wird also nicht erst ein Zeitpunkt nach dem Tod oder am Ende der Zeit
  36. nahegelegt aber gilt dann dass ich jetzt schon im Reich Gottes bin oder zumindest daran Teilhabe in der Theologie hatte sich eingebürgert
  37. diesen Zustand des Reiches Gottes mit dem Fachterminus schon jetzt und noch nicht zu benennen es gibt verschiedene gute Aussagen
  38. Erklärung und Deutungen zum Reich Gottes zum Beispiel war Augustinus bei Luther aber auch bei modernen Theologen wie Wolfgang Huber Dorothe Säule Eugen
  39. Drewermann oder anderen abschließend möchte ich eine Auslegung exemplarisch vorstellen die Aussagen des Schweizer Theologen Hans weder finde ich geeignet
  40. sowohl den inhaltlichen als auch den zeitlichen Aspekt in ein interessanten Zusammenhang zu bringen weder betont dass die Gleichnisse Bilder
  41. aus Welt und Umwelt der Natur oder aus dem menschlichen Leben sind das Wachstum etwa oder das Verhalten eines Vaters eines Hirten oder eines
  42. weinbergbesitzers sie bilden den erzählerischen Hintergrund es werde etwas in Erinnerung gerufen dass die Menschen kennen das in der Welt
  43. um sie herum geschieht es ging in diesen Texten so weder aber nicht um die Welt oder um die Umwelt sondern um das Reich Gottes
  44. es werde mit dem außergewöhnlichen Verhalten von Figuren dem Wachstum dem suchen oder finden übertrieben und gewiss ist es außergewöhnlich dass
  45. ein Vater einen heimgekehrten Sohn so aufnimmt und umarmt und in der heimgebliebenen zum Fest bittet wie in dem Gleichnis vom
  46. verlorenen Sohn aber dennoch so betont weder gäbe es in der Welt die Umarmung und die Bitte der Väter und Mütter im übertriebenen und außergewöhnlichen
  47. werde das Gottes Reich erkennbar die Umarmung der Väter und Mütter habe etwas zu tun mit der Liebe auch mit der Liebe die im Gottes Reich allein
  48. maßgebend ist in dieser Auslegung zeigt sich also das oben erklärte die Liebe die Umarmung das Vertrauen der Menschen in der Gegenwart ist ein schon jetzt
  49. gleichzeitig ist es aber auch ein noch nicht das Reiches Gottes der viel größeren Liebe Gottes in diesem Reich und mit diesem Gedanken dem Vertrauen
  50. darauf kann ich hier gut schließen