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Ethik2go - Organspende
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 25 Zeilen
- also das was am menschlichen leben lebenswert ist ist ja gerade das bewusste leben und nicht bloß das regieren
- ich habe einen organspendeausweis du bis jetzt habe ich eigentlich noch kein weil ich einfach noch nicht die zeit hatte mir hinreichend genaue
- gedanken darüber zu machen die rechtslage zu studieren und so weiter aber wenn ich jemand fragen würde würdest du dann zustimmen ein organ zu
- entnehmen prinzipiell schon also wenn die rechtslage sauber ist wovon ich auch in deutschland ausgehen würde ich mir das
- sehr genau wie gesagt trotzdem noch mal ansehen aber prinzipiell denke ich schon dass es meine moralische pflicht wäre organe zu spenden wenn ich den tod bin
- und damit anderen menschen helfen kann jetzt ist es natürlich so dass es kritiker gibt die sagen der kappe wird ausgeweitet und der mensch lebt ja
- eigentlich noch da ist ja nur hirntod ja die frage ist natürlich ob wir noch mal wieder ein bewusstes leben führen können also das was am menschlichen leben
- lebenswert ist ist ja gerade das bewusste leben und nicht bloß das vegetieren ja also nicht bloß das vegetative leben dass unsere zellen
- wachsen und oder wir weiter atmen sondern dass wir ein bewusstes geistiges leben führen können wenn es klar ist dass jemand auf gar keinen fall bewusst
- ist und auch ganz sicher niemals mehr bewusst werden kann dann ist nach allem was für menschliches leben relevant ist der tod eingetreten und dann kann man
- auch organe abdrehen und wenn es jetzt ein kind wäre das hier ein tod wäre weil es einen schweren unfall hätte würdest du zustimmen
- ich glaube durch die schocksituation und dadurch dass es fast unendlich schwer ist anzuerkennen dass eine solche person aus dem eigenen leben scheidet wird man
- wahrscheinlich dazu neigen nein zu sagen aus vorstellungen vor respekt aber im grunde genommen ist es auch in dem fall genau gleich und es ist moralisch
- geboten das zu tun aber ich glaube man konnte niemandem vorwerfen sein eigenes kind unberührt ins grab zu legen man zweifelt ja auch ist es jetzt
- wirklich tod habe ich es ihm leicht selbst getötet also ich glaube das unbehagen hätte ich nicht sondern mein unbehagen wäre er so die vorstellung
- dass meinem kind irgend ein organ entnommen wird ist eine allgemein schwer erträgliche vorstellung aber ich glaube vom ethischen gesichtspunkte aus gibt es
- da gar kein problem das hat nur damit zu tun dass eben allgemeines für uns extrem unerträglich ist dass unser kind sterben du warst ja gerade in österreich da ist
- es anders jeder der dort als bürger lebt ist automatisch gleichzeitig ein spender wie siehst du das ja das halte ich für eine ganz erschreckende idee das halte
- ich für ganz problematisch für einen übertritt der grenzen des rechtsstaates wir idealerweise sein sollte aus dem ganz einfachen grund organspende sollte
- sein ein moralischer akt das heißt freiwillig in dem augenblick wo mich die rechtliche lage dazu zwingt diesen akt zu vollziehen greift sie bereits in
- meinem körper ein und ich werde gegenstand mein körper wird gegenstand der politik und zwar am main schon sozusagen als tot angesehener körper
- ersten könnte man das extrem leicht missbrauchen unter falschen politischen umständen das ist natürlich eine gefahr und zweitens wird damit etwas was
- eigentlich freiwillig abgegeben wird staatlich erzwungen insofern klar dass nine finde ich schrecklich aber es ist doch eigentlich gut das ist doch auch
- ein akt der nächstenliebe oder in dem fall ist es glaube ich überhaupt gar kein akt der nächstenliebe sondern eine medizinische staatlich gesteuerte zwangs
- versorgung mit organen
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