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Mit Netzwerkeffekten reich werden? Darauf musst du achten!

Jens Rabe17:50 8.872 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 96 Zeilen
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  1. Hallo und herzlich willkommen auf meinem Kanal. Mein Name ist Jens Rabe. Hier geht es um die Themen Börse, Investment und Unternehmertum. Heute sprechen wir über einen der in den letzten Jahren,
  2. und aus meiner Sicht heraus auch in den zukünftigen Jahren, wichtigsten Effekt, der dir helfen kann, an der Börse mit einzelnen Aktien sehr viel Geld zu verdienen, und zwar ist es der
  3. sogenannte Netzwerkeffekt. Wenn dich interessiert, was dieser Netzwerkeffekt ist, wie du ihn erkennen kannst und worauf du dabei achten musst, dann bleibe jetzt dran. Wir sprechen darüber.
  4. [Intro] Du weißt, ich bin kein großer Fan von Börsentipps im klassischen Sinne. Also, dass jetzt einer sagt:
  5. “Du musst die Aktie oder die Aktie kaufen.” Der Grund ist relativ einfach. Diese Tipps können durchaus manchmal funktionieren. Wenn jemand sagt: “Das ist eine tolle Aktie”, und
  6. du kaufst die dann, die steigt vielleicht sogar und dann hast du Geld verdient. Das ist klasse, aber du hast natürlich keinen langfristigen Lerneffekt davon. Ich bin überzeugt,
  7. auch aus meiner persönlichen 25-jährigen Erfahrungen an der Börse, dass du langfristig und dauerhaft nur dann Geld verdienen kannst, wenn du eben weggehst von:
  8. “Ich geb dir mal einen Tipp. Da ist ein heißer Tipp oder da habe ich was gehört”, hin zu: “Ich versuche das Ganze zu verstehen. Ich versuche das große ganze Bild zu erkennen und
  9. lerne einfach ein paar Gesetzmäßigkeiten, die immer wieder gelten. Die haben vor 20, 50, 100 Jahren gegolten und die werden auch in 20, 50 und 100 Jahren wieder gelten.”
  10. Bei einer dieser Punkte denkt man, dass es den nur in der Neuzeit gegeben hat, aber das gab es auch schon vor 50 oder 100 Jahren. Das ist der sogenannte Netzwerkeffekt.
  11. Was ist dieser Netzwerkeffekt? Wenn du eine genaue Definition haben möchtest, dann gehe mal ins Netz auf Wikipedia zum Beispiel. Da gibt es schöne Artikel darüber. Da gibt es
  12. viele Abhandlungen und Bücher darüber. Ich denke, man kann es relativ kurz fassen. Netzwerkeffekt sagt im Grunde genommen aus, wie sich der Nutzen eines Produktes verändert,
  13. wenn sich die Anzahl der Nutzer ändert. Das heißt, je mehr Nutzer ein Produkt hat, kann sich der Wert dieses Produktes verändern. Das ist etwas, was es schon viele Jahre gibt. Netzwerkeffekt klingt
  14. so, als hätte das was mit Technologie zu tun. Heutzutage ja, aber das gab es auch früher schon. Wir nehmen mal ein ganz altes Beispiel. Als es früher die ersten Autos gab. Wenn ein einziger
  15. ein Auto hat, dann gab es natürlich keine entsprechende Infrastruktur. Das heißt, es war nicht sehr hilfreich und nützlich. Als aber viele Menschen das genutzt haben,
  16. kam die ganze Infrastruktur dazu und dann wurde das ein sehr wertvolles Produkt. Wie ist es in der heutigen Zeit? Da gibt es ein paar ganz klassische Vertreter. Wir nehmen das
  17. klassische Beispiel Telefon. Angenommen, es gibt auf der Welt ein einziges Telefon, mit allen drum und dran und allen Features, die du dir vorstellen kannst. Ein richtig tolles Telefon,
  18. wo du sagst: “Wow, das ist super.” Wenn es aber nur ein einziges Telefon und nur einen einzigen Nutzer gibt, dann ist dieses Telefon relativ sinnfrei und damit auch wertlos. Warum? Wen
  19. will der andere anrufen, wenn es keinen anderen Nutzer gibt? Du bist auf einer einsamen Insel, hast ein Telefon dabei und erreichst niemanden. Dann nützt dir dein Telefon nichts.
  20. Jetzt stelle dir vor, es gibt nicht nur dieses eine Telefon, sondern vielleicht 2. Dann erhöht sich der Nutzen. Wenn aus den 2 beispielsweise 4 werden, also es hat sich verdoppelt,
  21. dann hat sich nicht nur der Wert dieses Telefons verdoppelt, sondern es hat sich ins Quadrat verdoppelt. Das heißt, du könntest mit 3 Leuten telefonieren und 3 Leute mit dir und so weiter.
  22. Der Netzwerkeffekt bedeutet im Grunde genommen, dass der Nutzen eines solchen Produkts nicht linear, sondern exponentiell ansteigt. Das haben wir bei vielen Dingen in der Vergangenheit
  23. gesehen. Als Apple sein erstes Smartphone herausbracht hat - das war, glaube ich, vor 11, 12 Jahren -, dann war das am Anfang zwar eine tolle Entwicklung und Erfindung,
  24. aber man war sich noch nicht darüber klar, ob das ein wirklich wertvolles Produkt ist. Warum? Solange nur wenige Menschen ein Smartphone genutzt haben und es nur wenige Apps gab,
  25. dann hat das gar nicht den ganz großen Effekt gehabt. Je mehr Menschen so ein Smartphone nutzen, je mehr Entwickler es gab, die Apps dafür geschrieben
  26. haben und je mehr sich die Menschen mithilfe ihres Smartphones austauschen konnten, umso wertvoller wurde das. Damit wurde auch dieses Produkt wertvoller. Das hat zum Beispiel dazu geführt,
  27. dass Apple in den letzten 10, 12 Jahren den Preis für so ein iPhone extrem in die Höhe schrauben konnten. Heutzutage ist es für niemanden mehr eine außergewöhnliche Sache,
  28. wer Apple-Nutzer ist, dass der sagt: “Ich bezahle für so ein Teil 1000 €.” Die neue iPhone-Generation kostet etwa ab 800 € oder so, aber auch mal 1200, 1300, je nachdem,
  29. was du für einen Speicher hast. Das geht schon relativ weit hoch. Das ist dieser Netzwerkeffekt. Wenn du dir natürlich diesen Chart von Apple anschaust - ich blende ihn dir mal an dieser
  30. Stelle ein -, dann brauchen wir nicht darüber reden. Dann hat jeder im Kopf: “Boah, der ist natürlich im Kommen.” Das ist unter anderem durch diesen Netzwerkeffekt gekommen. Viele Firmen,
  31. die es in den letzten Jahren geschafft haben, solche extreme Kurszuwächse zu verzeichnen und heute zu den Big Tech-Companys gehören, die haben das über sogenannte Netzwerkeffekte geschafft.
  32. Facebook: Wenn 10 Leute auf Facebook sind, dann ist das relativ wertlos. Sind aber, wie jetzt, eine Milliarde Menschen auf Facebook, dann ist das schon ein extrem hilfreiches Medium,
  33. weil sich die Menschen untereinander austauschen können. Bei Amazon ist das genau das gleiche Beispiel, dadurch, dass das weltweit vertreten ist. Jeder kann da von überall bestellen. Das
  34. ist extrem hilfreich. Wir haben ein paar neuere Firmen, die an der Börse sind. Wir schauen uns mal beispielsweise Airbnb an. Airbnb ist einer meiner Watchlist-Kandidaten. Die
  35. möchte ich gerne kaufen. Das mache ich momentan noch nicht, weil die Aktie nicht so toll aussieht, aber die Idee finde ich super. Airbnb lebt auch ausschließlich von diesem Netzwerkeffekt.
  36. Das heißt, wenn du jetzt sagst: “Ich gründe auch sowas wie Airbnb”, dann ist das nicht wahnsinnig kompliziert. “Ich sage zu privaten Anbietern, dass die ihre Wohnung vermieten können.” Das ist kein
  37. Hexenwerk. Aber was ist, wenn man es so will, das Hexenwerk dahinter? Man hat eine Plattform, die es den Anwendern sehr leicht macht und man eine weltweite Verbreitung hat. Das ist auch
  38. der Grund, warum diese Firmen am Anfang so massiv Geld verbrennen, um sich Marktanteile zu sichern. Heutzutage wird es unglaublich schwer sein, an Airbnb vorbeizuziehen. Deswegen wird es über kurz
  39. und lang - das ist zumindest meine Überzeugung - eine hochprofitable Angelegenheit werden. Man wird wahrscheinlich mit dieser Airbnb-Aktie, wenn sie irgendwann anfängt, sich auch ein
  40. bisschen zu bewegen, viel Geld verdienen können, weil sie eben diesen großen Netzwerkeffekt hat. Das Gleiche gilt, aus meiner Sicht heraus, auch für Uber. Auch von Uber schauen wir uns mal den
  41. Chart an. Ich blende ihn euch auch mal ein. Da geht es schon los. Die sind kurz davor, auf ein neues Allzeithoch aufzubrechen. Bei Uber ist es beispielsweise so, dass die ganz brutal von diesem
  42. Netzwerkeffekt leben. Am Anfang - und das ist auch immer das Schwierige - versteht man immer nicht, was daran besonders sein soll. Die verdienen kein Geld und die haben private Anbieter,
  43. die ihr Auto zur Verfügung stellen und fahren. Aber: Wenn ich zum Beispiel auf meinem Smartphone die Uber-App habe, dann kann ich mittlerweile fast überall auf der Welt - Deutschland
  44. ist da die unrühmliche Ausnahme - eintippen: “Ich will da und da hin”, und dann kommt ein Uber-Taxi gefahren, fährt mich irgendwo hin und das zu einem vernünftigen Preis.
  45. Das ist auch dieser Netzwerkeffekt. Hättest du das nur in einer einzelnen Stadt, also du bist ein regionaler Anbieter, dann ist das für die Stadt vielleicht eine ganz
  46. schöne Sache und wird auch genutzt, aber du wirst als Unternehmen, was das macht, nicht sehr wertvoll sein. Die Kunden werden auch sagen: “Na ja, das ist nicht so optimal.” Wenn
  47. du aber eine weltweite Verbreitung hast, überall vertreten bist und es einfach zu nutzen ist, dann ist es natürlich etwas, wo dieser Netzwerkeffekt entsteht. Je mehr Menschen das nutzen,
  48. umso besser wird das auch. Gerade bei Uber kann man sich vorstellen, was die alles machen können. Ich habe erst eine witzige Story gelesen. Die wollen jetzt in Amerika anbieten,
  49. dass in den Staaten, wo es erlaubt ist, über Uber sogar Marihuana liefern lassen. Das klingt witzig, aber überlegt euch mal, wie genial das eigentlich ist. Auch Uber Eats ist beispielsweise auch eine
  50. geniale Idee. Stellen wir uns einfach mal vor, es ist Freitagabend. Du bist irgendwo unterwegs, bist mit Freunden feiern, dann bekommst hunger und sagst: “Komm, bestellen wir
  51. uns doch über Uber schnell noch was zu essen.” Dann ruft von hinter einer los: “Lasst euch noch ein Joint mitbringen.” Dann machen die das auch gleich noch mit. Die verdienen natürlich überall
  52. ein bisschen was dran. Das geht aber nur, weil sie so groß und super verbreitet sind. Wer das beispielsweise sehr schön beschrieben hat - ich kann euch nur empfehlen,
  53. das Buch zu lesen -, ist Peter Thiel, dem Mitgründer von PayPal damals. Er ist ein extrem erfolgreicher Unternehmer, der andere Denkweisen hat. Es ist hochinteressant. Man muss nicht allem,
  54. was er sagt, zustimmen, aber man kann von dem vernünftige Denkansätze lernen, also wie man ein bisschen contrarianmäßig unterwegs ist. Der hat das in seinem Buch “Zero to One” - so heißt das,
  55. glaube ich - auch schon beschrieben, warum solche Netzwerkeffekte so wahnsinnig gut sind. Es ist natürlich nicht so - das muss man auch sagen -, dass jede Firma,
  56. die einen Netzwerkeffekt hat, natürlich nicht automatisch durch die Decke geht. Es gibt auch eine Menge Beispiele, wo dieser Netzwerkeffekt nicht mehr funktioniert hat. Ein
  57. gutes Beispiel ist - vielleicht kennt das der ein oder andere - Second Life. Das ist diese Computerwelt. Das war ein riesengroßer Hype und ein riesiger Netzwerkeffekt. Je mehr Leute drin
  58. waren, umso besser hat es funktioniert. Irgendwann ist es aber weggebrochen. StudiVZ kennt vielleicht auch der eine oder andere noch. Das war ein soziales Medium,
  59. noch weit vor Facebook. Mittlerweile weiß ich gar nicht, ob es die überhaupt noch gibt. Das heißt, nur weil du einen Netzwerkeffekt in dieser Firma hast, heißt es noch lange nicht,
  60. dass es die Garantie dafür ist, dass du eine 2000 Milliarden Company wirst. Aber Netzwerkeffekte helfen eben unglaublich, das ganze Ding groß zu machen. Gerade
  61. heute, in so einer digitalisierten Welt ist das eben etwas, was enorm wichtig ist. Natürlich gibt es nach wie vor tolle Geschäftsmodelle, die diesem Netzwerkeffekt nicht so haben, aber es gibt
  62. eben auch sehr viele Geschäftsmodelle, wenn die so einen Netzwerkeffekt haben, dann hast du eine gute Chance, dass die auch überdurchschnittlich profitieren.
  63. Warum? Weil die ihre Konkurrenz verdrängen und dieses “The Winner takes it all” machen. Wenn wir uns heute die Großen anschauen, sucht jemand noch woanders, als über Google? Kauft
  64. jemand noch woanders, außer über Amazon? Ja, ich weiß, dass es immer welche gibt, die sagen: “Ja, ich bestelle da und da”, aber die Masse hat sich Google und Amazon gezogen. Messenger hat sich im
  65. Grunde genommen ganz Facebook gezogen, also Facebook Messenger, WhatsApp und so weiter. Das heißt, da gibt es wenig Konkurrenz. Das liegt auch daran, warum es Neue so schwer haben. Wenn
  66. einer kommt: “Hey, da gibt es einen viel besseren Messenger. Wir wollen doch alle gar nicht mehr zu Facebook, weil die so böse sind.” Das mag auch sein, dass sie auch technisch besser ist und dir
  67. nicht deine Daten saugen. Dir nützt es bloß nur nichts, wenn keine darauf ist. Das heißt, wenn ich zu jemanden sage: “Hast du WhatsApp?”, dann werden die meisten sagen: “Ja.” Wenn ich frage: “Hast
  68. du Telegramm?”, dann wird vielleicht noch der ein oder andere sagen: “Ja.” Es gibt, glaube ich, noch Signal. Wenn ich sage: “Hast du Signal?”, dann wird die Masse der Leute abschalten und sagen:
  69. “Nein, habe ich nicht.” - klassischer Netzwerkeffekt. Deswegen ist das einfach wichtig. Was kannst du daraus mitnehmen? Untersuche, wenn du Aktien hast oder kaufen willst,
  70. ob die einen Netzwerkeffekt haben und wie könnten die profitieren, wenn mehr Nutzer hereinkommen. Also was könnte es für einen Nutzen geben, wenn mehr Menschen dieses Produkt,
  71. diese Dienstleistung einfach nutzen? Wenn du dir das vorstellen kannst, also dass du sagst: “Es könnte den und den Nutzen haben”, dann hast du eine gute Idee,
  72. wo es hingehen könnte. Das heißt, dann musst du nicht zwingend darauf schauen, ob das Unternehmen heute Geld verdient oder das oder jenes macht, sondern wo es hingehen könnte.
  73. Wer da ein bisschen was nachlesen will, dann hat Cathie Wood von Ark Investment etwas. Ich habe letztes Mal gesagt, dass das ein bisschen gehyped ist, aber gerade deren Research,
  74. was die machen, beschreiben das immer wieder sehr schön. Da kann man sich viele Denkanregungen holen. Es lohnt sich definitiv, da mal ein bisschen hinzuschauen. Ja, das ist etwas,
  75. was nicht einfach ist. Das ist nichts, wo man sagt: “Ich denke 5 Minuten darüber nach”, sondern da muss man sich schon Gedanken machen, aber es hat auch niemand gesagt, dass es einfach
  76. ist. Börse als solches ist nicht sehr kompliziert. Das sind Mechanismen, die seit vielen Jahrzehnten funktionieren und auch in Zukunft funktionieren, aber du musst ein bisschen darüber nachdenken.
  77. Du musst Gehirnschmalz in das Ganze reinbringen und dann kann das schon sehr lukrativ sein. Dann kann man auch mal hin und wieder Aktien erwischen, wie es beispielsweise letztes Jahr bei Zoom war.
  78. Zoom war eben dieser riesengroße Netzwerkeffekt. Am Anfang haben das relativ wenige Leute genutzt und mittlerweile nutzen Millionen, Hunderte von Millionen Menschen Zoom oder Microsoft Teams
  79. beispielsweise auch. Stell dir vor, da kommt jetzt ein Dritter und sagt: “Hey, ich mache auch so eine Software.” Der hat keine Chance mehr. Der kommt da nicht mehr rein, außer es wäre so extrem gut,
  80. dass es gleich einen riesengroßen Effekt hätte, aber das muss erstmal jemand schaffen, also das ist sehr schwierig. Das heißt, da sind auch virtuelle Burggraben,
  81. die sich diese Firmen heutzutage aufgebaut haben. Deswegen überprüfe mal, wenn du dir Aktien anschaust, ob es da einen Netzwerkeffekt gibt und wie der sein könnte.
  82. Auf der anderen Seite: Wenn du Aktien hast, wo du sagst: “Die haben definitiv so einen Netzwerkeffekt”, dann überprüfe gedanklich von Zeit zu Zeit, ob der noch vorhanden ist oder
  83. gerade abnimmt. Wenn jetzt zum Beispiel die Menschen aus irgendeinem Produkt herausfliegen - wir haben vorhin StudiVZ gesagt -, dann wusstest du, dass es nicht so gut bei denen aussah. Da muss
  84. man natürlich ein bisschen vorsichtig sein. Das fällt mir gerade bei Facebook auf. Da sagen viele: “Die Leute gehen alle von Facebook weg.” Wenn du dir aber die Zahlen anschaust, dann stimmt das
  85. nicht. Die Nutzerzahl ist nach wie vor riesengroß. Ja, es wandern junge Leute von Facebook weg, aber wo wandern sie hin? Sie wandern halt zu Instagram und Instagram gehört Facebook. Viele
  86. Leute nutzen WhatsApp usw. Das heißt, das sind Dinge, die du dir ein bisschen anschauen musst. Ich finde, der Netzwerkeffekte ist ein ganz tolles Modell, wo es einfach auch Spaß macht,
  87. darüber nachzudenken. Börse soll auch ein bisschen Spaß machen. Das ist auch nicht etwas, wo man blind den ETF kauft und sagt: “Das wird schon werden”, sondern man sollte sich
  88. auch Gedanken machen und versuchen, Wirtschaft zu verstehen. Das ist eine ganz schöne Sache. Deswegen schreibe mir auch in die Kommentare rein, ob du Firmen in deinem Depot hast,
  89. es Firmen gibt, abseits der paar großen, die wir genannt haben und wo du sagst: “Ja, die haben auch so einen Netzwerkeffekt. Das ist eine ganz spannende Sache.” Wenn du sagst:
  90. “Ich möchte zu meinen Gedanken, die ich habe, auch noch ein System haben, wie ich das finde. Also, warum ist zum Beispiel Airbnb eine gedanklich tolle Aktie und warum lohnt es sich jetzt
  91. noch nicht, die zu kaufen? Worauf muss ich achten? Wann kann ich sie anfangen zu kaufen?” Auch eine Apple und eine Tesla waren nicht immer ein Kauf, aber wann lohnt es sich wieder,
  92. diese Aktien zu kaufen? Wie kann man das machen? Wenn du dabei Unterstützung brauchst und sagst: “Ich brauche eine Strategie, wo ich einfach systematisch rangehe”, dann nutze mein Angebot
  93. und trage dich einfach mal für ein kostenloses Erstgespräch ein unter “jensrabe.de/termin”. Da können wir darüber sprechen, wie wir dir helfen können, dass du deinen Börsenhandel einfach
  94. systematisierst. Und dass du weggehst, von dem, was am Anfang sagte, also auf irgendwelche Tipps zu hören, sondern wie du deine eigene Strategie findest und wie du zum Beispiel auch Gedanken,
  95. die du zum Thema Netzwerk hast, in die reale, echte Profite umwandeln kannst. Das war's für heute. Wir sehen und hören uns wieder beim nächsten
  96. Video. Bis dahin alles Gute, viel Erfolg. Danke, dass ihr hier dabei seid. Bis zum nächsten Mal. Tschüss, Servus, macht's gut, Bye Bye.

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