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Islam - Eine missionarische Religion? - Frag einen Imam
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 190 Zeilen
- Assalam alikum warahmatullahi wabarakatuhu. Frieden und segen Allah sei miten. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, herzlich willkommen zu einem
- weiteren Stream. Frag einen Imam. Ja, sie haben wie immer die Möglichkeit, Ihre Fragen in den YouTube Livechat zu stellen und wir werden inshallah auf
- diese Fragen eingehen. Weiterhin können Sie auch gerne unsere Webseite www.media.de besuchen sowie unsere kostenfreie
- Hotline kontaktieren unter 0800210 77758. Ja, wie jedes Mal leiten wir das Thema ähm leiten wir frag einen Imam mit einem
- Thema ein. Und dieses Mal lautet das Thema: Ist der Islam eine missionarische Religion? Lehrt der Islam die Missionierung? Ja, und hier können wir
- einleiten noch gleich sagen, der Islam lehrt, dass man die Botschaft Gottes verbreiten soll, dass man diese auch an die Menschen ähm näher bringen soll und
- ähm hat aber auch gleich klare Definitionen gemacht, in welchem Rahmen dies geschiehen soll, dies geschehen soll und ähm was vermieden werden soll.
- Ja, wir werden uns diesem Thema nähern und sehen auch, dass die islamische Theologie da auch ganz klare Vorgaben gemacht hat, die auf schönste Art und
- Weise diese Missionierung umsetzen sollen. Die sagt, ich möchte zu Beginn äh ganz einfach erstmal auf den theologischen
- Aspekt eingehen und das auch aus dem heiligen Koran näher erläutern. Es heißt in der Sure 16 Vers 126, indem Allah sagt,
- also rufe auf zu dem Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung. Und da sehen wir auch, dass äh die Weisheit und die schöne Ermahnung eine
- wesentliche Rolle spielt und nicht wie es auch angenommen wird, dass man halt mit Zwang versuchen sollte, die Menschen zu konvertieren, sondern einfach die
- Weisheit und auch der Dialog und so wie wir den auch in unserer Gemeinde in der Ahmed Muslim Gemeinde ähm auch wie wie es uns auch prägt und auszeichnet, dass
- wir auch den Dialog fördern und auch den interreligiösen Dialog fördern und dann auch auf die Gemeinsamkeiten und auf schöne Art und Weise auch auf die
- Unterschiede dann eingehen. Des weiteren gibt es dann auch ein Vers im heiligen Koran in der Sure 5 Vers 68, in dem es heißt, ja,
- also da wird auch der Prophet, der heilige Prophet Mohammed angesprochen und zu ihm gesagt, dass er verkündigen soll, was zu ihm hinabgesandt wurde von
- seinem Herrn. Und da sehen wir auch, also es geht um die Verkündung. Da ist keineswegs auch irgendwo Gewalt mit äh äh einbehalten. Und dann gibt es noch
- einen Vers möchte ich noch einführen aus der Sure 88, in der es heißtak in Musak, also ermahne, denn du bist ein Ermaher. Ja, und das ist äh zu dem Aspekt, also
- aus dem aus derologischen äh Perspektive. Dann möchte ich auch noch mal äh auf diesen Begriff Missionierung noch etwas
- näher eingehen. Ähm es ist genauso wie es z.B. auch im Christentum ähm die es ganz natürlich ist, dass man auch äh dieses die Religion, von der man dann
- überzeugt ist, die auch an die anderen Menschen bringen möchte, da man von dieser Ideologie fasziniert ist und von dieser Ideologie glaubt, dass diese ein
- ideales Weltbild ist und ein ideales Weltbild schaffen könnte. Und äh deshalb möchte man das auch an die anderen Menschen bringen. Und äh genauso auf
- diese Art und Weise möchte der Islam das auch, weil der Islam von äh also die davon ausgeht oder auch sagt, dass das die ideale Lebensweise ist und diese
- dann auch an die Menschen bringen möchte. Aber ähm keineswegs natürlich mit Gewalt, sondern einfach mit äh wie auch vorhin in den Vers auch gesehen
- wurde, dass es halt mit Schönheit und äh weise Ermahnung sein sollte. Und äh Allah sagt auch, also die Weisheit oder der Glaube ist an die Menschen gebracht
- worden. Nun kann glauben, wer will und der kann auch nicht glauben, wer möchte. Ähm ich glaube aber ein wesentlicher Aspekt ist
- hier auch ähm der z.B. aus dem geschichtlichen Kontext eine Rolle spielt, dass dieser Begriff Missionierung negativ behaftet ist. Also
- ähm z.B. jetzt im 15. Jahrhundert die Spanier dann äh nach Amerika gegangen sind, um dort dann äh dieses neue Land sozusagen äh entdeckt haben und dann
- auch die Maya, Inka und Aztheken dann auch zwangs konvertiert haben zu der katholischen Religion. Ähm daraus äh resultiert dann auch, dass man
- heutzutage noch diesen Begriff Missionierung als Zwangsmissionierung deutet und dann auch noch diesen so versteht. Und äh deshalb ist dieser
- Begriff an sich etwas ganz schönes und auch, dass man halt mit äh mitinander in Dialog treten möchte, miteinander sprechen möchte, aber durch diesen durch
- diese geschichtliche Perspektive gerätt auch äh in so einen negativen ähm Aspekt. Und äh da ist es ja auch so, dass z.B. muss man aber auch ganz klar
- sagen, dass äh das Christentum an sich ja nicht ähm äh solch eine Lehre predigt. Also das z.B. im 15. Jahrhundert, dass von äh äh Christen das
- so gehandhabt wurde oder so gehandelt wurde. Ähm heißt ja nicht, dass die christliche Lehre davon ausgeht. Wenn wir da äh uns auch die Geschichte des
- Christentums äh vor Augen führen, wo z.B. Jesus Alam damals zu seinen Jüngern gesagt hatte, dass er ähm dass sie auch gehen sollen und dann auch dem das
- Christentum verkünden sollen, haben sie das auch auf eine friedliche Art und Weise gemacht. Aber ähm dass das jetzt z.B. was im 15. Jahrhundert passiert
- ist, dass das auch ähm ganz andere territuale Erweiterungen waren und äh ganz andere Aspekte da eine Rolle gespielt haben, politische und
- wirtschaftliche ähm dass eher davon ausging und nicht von der Religion dann letztendlich. Ja, wir können ja dann zusammenfassen,
- dass ähm der Islam ja dazu aufruft, dass man missionieren soll. Man soll die Botschaft Allahs weiter verkünden, allerdings nicht so,
- wie es die ähm damaligen Christen getan haben, wie es die Religionen davor gemacht haben, mit Gewalt, ähm sondern der Islam sagt ganz klar äh, dass man
- mit Weisheit und schöne Ermahnung, wie eben der Versorgetragen ist, die Botschaft Last näher bringen möchte. Ähm ja, jetzt wurde eben erwähnt,
- Missionierung hat ja auch seine äh historischen Aspekt mit Gewalt und Zwang. Äh und das wird ja auch dem Islam vorgeworfen und es gibt ja auch
- muslimische Extremisten, die ähm Gewalt ausüben. Ähm aber inwiefern ähm hat das dann mit der Theologie des Islam zu tun? Genau.
- Es ist äh richtig, dass den Islam vorgeworfen wird, dass der Islam die Menschen zwingt, den Glauben anzunehmen. Bevor ich jetzt zu der Antwort komme,
- möchte ich auch sagen, was ist Islam? Auf was basiert der Islam? Wenn wir sagen oder wenn einer sagt, Islam zwingt jemanden den Islam anzunehmen oder die
- Religion Islam anzunehmen, dann heißt es, dass der Koran und die Praxis des heiligen Propheten shimauert.
- Daher müssen wir gucken, was der Koran dazu sagt. Was sagt der heilige Prophet sah al und was haben die Rashidin, die rechtgeleiteten Hulafa gesagt? Denn wenn
- denn wir wissen, wir sollen an Koran festhalten, wir sollen an Sunnah festhalten und das, was die Rashidin uns gegeben hat, festhalten.
- Wenn wir jetzt den Koran aufschlagen, dann sehen wir eindeutig, dass Allah Taala nicht die Gläubigen oder die allgemein
- die Menschen zwingt, eine Religion anzunehmen. sagt bezüglich den heiligen Propheten Mohammad.
- Du bist nicht ein das Poot für sie. Du bist nicht oder dir wurde nicht die Aufgabe gegeben, die Menschen zu zwingen. Ja, genauso sagt Allah Teala,
- du bist kein Wächter über sie. Allah sagt weiter, es gibt kein Zwang in Glauben. All diese Verse sind eindeutig, wo der heilige
- Prophet die Eigenschaft von der heiligen Propheten s erwähnt. Der Prophet ist nur ein Botschaftler. Er sagt von sich
- nichts. Er bekommt all sagt, bekommt er äh offenbart von Allah Taala. Deswegen sagt auch Allah in Surat.
- Ja, das ist Koran wurde von heiligen Propheten übergeben, aber es ist eine Offenbarung von Allahala.
- Wir sehen, dass Allah Teala den Menschen freie Willen gegeben hat, die Freiheit gegeben hat zu glauben. Wieso denn? Der Islam Allah Taala hat Menschen
- erschaffen, damit er Allah Taala anbetet. Daf braucht dafür braucht der Mensch einen Willen. Er muss den richtigen Weg selber bahnen, um die
- Wahrheit zu finden. Um diese Wahrheit zu finden, braucht er Wissen. Und wenn ein Gläubiger oder wenn ich ein wenn ein Mensch gezwungen wäre, dann
- wäre diese Situation ja gar nicht gegeben, dass er wetteifert, der nachforscht. Deswegen sagte Allah auch wir haben den Weg gezeigt im
- Entweder glaubt er oder er glaubt nicht. Genauso sagt Allah sag, dass die Wahrheit von Allah ist.
- Der möchte, soll glauben. Und derjenige, der nicht glauben möchte oder derjenige, der will, der soll nicht
- glauben. Wenn überhaupt Islam jemand zwingen würde, dann würde diese diese Situation überhaupt nicht gegeben. Deswegen sagt Allah Teala auch, dass er
- wir haben den Menschen zwei Wege gegeben, die Rechtleitung und den keine den Weg zu ihrer Leitung. Und der Mensch hat dann die Wahl, selber zu suchen, zu
- forschen und mit seinen eigenen Willen die richtige Religion auszusuchen. Deswegen sagt Allah auch in heiligen Koran,
- er zeigt euch seine Wunder, sein Zeichen, damit ihr überhaupt nachdenkt. Allah Taala,
- wenn wir jetzt auch diese Sache rational angehen, der heilige Prophet shi.
- Er hat das gemacht, was der heilige Koran offenbart hat. Wir sehen keinen Fall, wo der heilige Prophet sah al jemanden
- gezwungen hat in Islam anzunehmen. Sehen wir die Beispiel von Omar. Er wusste nicht von Islam. Als er den Koran gelesen, hat er sofort
- den Islam angenommen. Wir sehen auch die Praxis von Sahaba. Ein ein Muslim kam zu er sagte: "Ich habe den Islam deswegen angenommen, weil
- ich gezwungen wurde. Ich möchte jetzt den Islam verlassen." Omar sagte, ja, du kannst die Religion verlassen.
- Wenn gezwungen, wenn er wirklich, wenn der Islam jemand zwingen würde, dann hätte Om gesagt, nee, du bist gezwungen, du darfst die
- Religion nicht verlassen. Und es gibt sehr viele äh Beispiele. Am Ende möchte ich noch ein Beispiel geben, dass es eine absolute Lüge ist über den Islam,
- dass man sagt, Islam zwingt jemanden die Religion anzunehmen. Allah Teala sagt, ihr habt euren Glauben, ich habe meinen Glauben.
- Ja. Ja. Wir können wieder festhalten, dass der Islam auch hier wieder ähm klargestellt hat, dass ähm von also laut der Theologie des Islam ist der
- Glaubenszwang nicht erlaubt. Das haben wir auch oftmals hier angesprochen gehabt. Darüber hinaus ist die Missionierung gegeben, geboten worden,
- aber auf eine ähm Art, in der man den Dialog fördert, nicht indem man mit Gewalt vorgeht. Ja, wie jedes Mal gehen wir jetzt auch schon auf die Fragen im
- Chat ein und es sind auch viele Fragen wieder im Chat zu finden. Ähm, die erste Frage lautet: Bald ist Ramadan. Was bedeutet Nia für Fasten? Also, der
- Begriff Nia bedeutet die Absicht haben, sich vornehmen zu fasten. Ähm nur nie bedeutet die Absicht. Und ähm in einer Berlieferung des Propheten Mohammed
- Frieden und Segen Allah sei mit ihm hieß es ähm heißt es, dass man dass derjenige, der nicht vor dem Morgen ähm die Nia hat zu fasten, also die Absicht
- hat zu fasten, dessen Fasten ist nicht gültig. Das heißt, man muss eine feste Absicht haben. Man muss fest entschlossen sein zu fasten. Nur dann
- hat man die Bedingung des Fastens erfüllt. Ja, die ist auch eine weitere Frage, in der
- es heißt, äh wir haben in unserer Wohnung ein Zimmer als Moschee genutzt. Nun brauchen wir das aber für eine weitere Person darf man dann dieses
- Moscheezimmer wieder umwandeln. Ähm, also dazu ist es so, dass äh es ja eigentlich für den Mann verpflichtet ist, dass er auch in die Moschee gehen
- soll, um zu beten. Also, er soll das äh tägliche Gebet in der Moschee verrichten und das ist ihm auch auferlegt, dass er das Gebet in der Moschee verrichten
- muss. Und äh dazu ist es dann einfach ganz einfach so, dass man, wenn man z.B. auch zu Hause auch ein Zimmer hat, in dem man betet. Ähm, das ist auch gut.
- Sollte man auch ruhig machen. Also, spricht nichts dagegen. Man sollte auch eine Ecke haben, z.B., die man wirklich äh für das Gebet dann auch platziert
- hat. Genauso wie man z.B. ein Esszimmer hat oder ein ähm ein Schlafzimmer hat und so weiter. Man hat bestimmte Ecken oder bestimmte Gebiete, da wo man für
- bestimmte Sachen das äh vorreserviert hat sozusagen. So kann man das auch fürs Gebet machen. Aber nichtsdestotrotz heißt es nicht, dass wenn man jetzt z.B.
- das Zimmer jetzt auch zum ähm für eine Person zum Schlafen benötigt oder was auch immer, dass man das da nicht umwandeln kann. Man kann es umwandeln,
- man sollte halt versuchen, eine Ecke zu haben, in der man das Gebet dann auch äh weiterhin verrichtet, wenn man es zu Hause verrichtet.
- Ähm, hat der Mensch einen frei Willen? Wenn ja, wieso? Gemis im Islam hat jeder Mensch einen freie einen freien Willen. Gott hat uns
- erschaffen, damit wir ihn anbeten. Um diese Anbetung auch zu vollziehen, brauchen wir Willen. Und die Begründung sagt Allah in heilen Koran,
- wir Menschen habla sagt, ich habe den Menschen den Sinn gegeben zu unterscheiden, was richtig ist und was nicht richtig ist. Und dort dafür
- braucht man Willen. Willen ist auch sehr wichtig, damit Allah Teala unsere Taten akzeptiert. Einer der gezwungen ist zu beten. Allah
- Teala ihn nutzt ihn wird das Gebeten nichts nutzen. Noch wird er von Allah Teala eine Belohnung dafür bekommen. Der Mensch bekommt immer eine Belohnung wenn
- seinen Willen auch dabei ist, wenn er eine gute Tat mit mit seiner mit seinem Willem es tut. Deswegen sagt auch der heilige Prophet und Imam Buari
- hat ja sein Werk mit dieser Hadith begonnen. Jede Tal jede Tat basiert auf einen Willen. Und deswegen ist das für uns
- Muslimen sehr wichtig, dass wir einen Willen haben, damit all das, was wir in Wege von Allah Teala tun auch belohnt belohnt werden. Und der Wille ist so
- wichtig, dass der heilige Prophet sah sagte, wenn wir einen Willen haben, dass wir etwas Gutes tun, aber das nicht umsetzen konnten, dann wird Allah Taala
- uns so belohnen, als hätten wir diese Tat auch gemacht. Und wenn wir einen Willen haben, dass wir etwas gut, eine gute Tat machen möchten und diese Tat
- auch umsetzen, dann dann gibt Allah Taala uns eine Blohnung von 7 bis zu 700 Fache oder so oder noch mehr. Deswegen ist für uns Menschen der Wille sehr
- wichtig, weil wir so Allah Teala erkennen und damit wir Allah Teala auch beten können. Deswegen ist der Wille für uns auch wichtig. Deswegen sagt ihr auch
- Allah Taala, ich habe euch den Sinn gegeben, damit ihr den Mensch, damit ihr zwischen das falsche und das Gute unterscheiden konnt. Deswegen sagt Allah
- auch in heiligen Koran: "Denken Sie nicht über den Koran nach, wäre dieses Koran nicht von Allah,
- so hätten sie in diesem Buch sehr viele Fehler aufgefunden." Um diese Sache wahrzunehmen, um nachzudenken,
- brauchen wir Willen. Und deswegen hat Allah Teala uns Willen gegeben, damit wir ihn anbeten, ob und er hat uns an Willen gegeben, dass wir uns selber
- selber entscheiden können. Und deswegen hat Allah Teala uns auch erschaffen. Und ja, der Islam sagt, Allah Teala hat den Menschen Willen gegeben, damit er
- zwischen gut und schlecht unterscheiden kann. Ja. Ja. Eine weitere Frage, die hier gestellt worden ist, lautet ähm ab
- welchem Tag nach der Geburt ist das Akika? Ähm, das Akika ist laut den verschiedenen Überlieferungen des
- Propheten Mohammed Frieden und Sing am siebten Tag stattfinden. Das Sakika ist eine islamische Tradition, in der man ein bis zwei Opfertiere schlachtet und
- das neugeborene Kind, also als Anlass für dieses neugeborene Kind, als eine Art Zed für das Neugeborene ähm äh schlachtet man Opfertiere und ähm
- rasiert dem Kind die Haare und entsprechend dem Gewicht der Haare ähm zahlt man auch noch mal Spenden bzw. Almosen und ja, laut den verschiedenen
- Überlieferungen des Propheten Frieden und Sengeras sein mit ihm soll dieses Akika am siebten Tag stattfinden. Ähm allerdings ist es auch so, dass wenn man
- nicht dazu in der Lage ist, nicht die Möglichkeiten hat, diese äh diese Praxis des Propheten Frieden und Singer lass mit ihm umzusetzen, dass man
- das dann auch verschieben kann auf einen Zeitpunkt, wenn man wieder dazu in der Lage ist. Es gibt ähm auch ähm Überlieferung in den es heißt, dass der
- Prophet Frieden und Singer Lass mit ihm sein eigenes Sakika im Alter von 40 Jahren oder älter vollzogen hat. Und ä daher ist ähm der siebte Tag der der
- vorgegeben worden ist. Allerdings hat man weiterhin auch Möglichkeiten ähm das umzusetzen. Genau. Es gibt hier eine weitere Frage.
- Kann der Mensch auch ohne das äh fünfm fünfmalige Pflichtgebet das Paradies erlangen? Ähm, nun zudem ist zu sagen, dass äh das
- Gebet, also das Namaz, zum einen haben sie auch hier ähm selbst schon den Begriff Pflichtgebet verwendet. Äh, das zeigt auch, dass das Gebet auch
- verpflichtend ist für einen Muslim. Und des weiteren ist es auch so, dass äh es auch von den Grundfeilern des Islams das zweite ist, ja, äh also nach der nach
- der Galima, nach dem Glaubensbekenntnis äh sagt man, dass man das Gebet äh an zweiter Stelle gesetzt hat und dass es verpflichtend ist. Also das Gebet zu
- verrichten ist verpflichtend. Es gibt auch eine Begebenheit, in der es heißt, dass einige Bauern zu dem heiligen Propheten Mohammed s gekommen sind,
- gesagt haben: "Äh Prophet, unsere Kleider sind äh äh oftmals wegen der Arbeit sehr verschmutzt und wir möchten auch das Gebet verrichten." Dabei eine
- Bedingung des Gebets ist auch, dass die Kleidung sauber sein sollte. Und was sollten wir dann machen? Also, wir können das Gebet nicht verrichten. Und
- da sagt auch der heilige Prophet Mohammed sa, dass was ist das denn für ein Glaube, in dem kein Gebet vorhanden ist? Also das Gebet ist äh wirklich
- elementär und grundlegend und das muss man auf jeden Fall verrichten und äh da sollte man natürlich, wenn äh es man es äh vergisst oder äh aus irgendwelchen
- Gründen nicht verrichten konnte, sollte man es auf jeden Fall nachholen. Also es ist nicht so, dass man äh das dann einfach sagen kann, okay, ich habe das
- jetzt ähm ist verpasst und jetzt ist es kein Problem, sondern man sollte es auf jeden Fall sobald es einem wieder einfällt äh
- nachholen. Ähm, die Frage, die hier auch war, ob man dadurch äh äh, also, wenn man das nicht verrichtet, äh also sozusagen dann nicht ins Paradies kommt.
- Also ob man ins Paradies kommt oder nicht, das ist eine Angelegenheit von Allah, die Allah entscheiden wird. die können wir Menschen äh nicht
- entscheiden. Wir werden nicht über jemanden richten, dass diese oder jene Person ins Paradies kommt oder in die Hölle kommt, denn wir können nur die
- äußerlichen Taten einer Person ähm sehen, was in dem Herzen der Person ähm vor sich geht oder wie die Person zu Allah steht. Das äh ist eine
- Herzensangelegenheit von einer Person mit Allah Taala. Und äh das ist generell eine Glaubenssache ist ein äh die die Sache zwischen Allah und der Person. Und
- da kann der Mensch jetzt nicht äußerlich sagen, ja, der wird jetzt in die Hölle kommen, weil er z.B. das Sgebet nicht verrichtet hat. Jetzt äh werden wir auf
- dem eine ähm eine eine Vertwahl setzen. Das können wir nicht machen, aber äh wir können auf jeden Fall sagen, dass das äh verpflichtend ist und jeder Muslim, der
- als Muslim sich bekannt hat, muss das Gebet auf jeden Fall verrichten. Eine weitere Frage lautet: Wie kann man den Mann oder Vater überzeugen als Frau,
- dass das Pflichtgebet verrichten werden soll? Zuerst möchte ich eine Sache klarstellen.
- Ein Mensch kann keinen anderen Mensch rechtleiten. sagt zu den Gesandten, zu seinen gesandten Mohammed
- ganz klar, du kannst keinen Recht leiten, den du liebst,
- aber Allah ist jener. Er leitet wem er will auf den geraden Weg
- oder er weiß am meisten, wer recht geleitet ist. Auch hier noch mal kein Mensch kann sagen, wer in Hülle und Paradies geht, denn Allah,
- weil er am meisten weiß, wer die Rechtgeleiteten sind. Zuerst ist das sehr wichtig, dass wir Wissen aneignen. Das ist A und
- O. Weil Allah nennt eine einige Eigenschaften für Leute, die leider nicht in Paradies gehen
- werden. Allah sagte, es w Leuten sein, die auf unseren Treffen keine Hoffnung haben
- und die sind zufrieden mit dieser irdischen Leben und sie sagen, das reicht uns vollkommen aus. Jetzt sehr wichtig.
- und die von unseren Zeichen unwissen sind, die keine Ahnung haben auf unsere Zeichen. Deswegen ist unsere Aufgabe, die Menschen Wissen weiterzugeben.
- Ohne diesen Wissen ja können wir keine Gewissheit über Allah Taala bekommen. Ohne Gewissheit kann keiner eine Überzeugung haben. Deswegen sagt auch
- Teala in heiligen Koran, wer kann Allah Taala fürchten? Weil wenn ich beten möchte, dann habe ich ein eine Liebe zu Allah Teala und ich fürchte, dass ich
- diese Liebe nicht verliere. Und wer wen bezeichnet Allah Taala oder wer fürchtet Allahala? Allah sagt
- diejenigen, nur diejenigen können Allah fürchen, die Wissen haben. Deswegen ist Wissen sehr wichtig. Der heilige Prophet
- sagte: "Das Verdienst des Wissens ist mir lieber als das Verdienst
- des Betens." Deswegen nach meiner Meinung sollten sie versuchen, dass sie oder dass eine Person Wissen weitergibt,
- ihn oder ihn motiviert, den Koran zu lesen. Ich oder wir können keinen Menschen recht leiten. Aber was können wir machen? Die Propheten sagten auch,
- wir haben nur die Aufgabe, die Botschaft weiterzugeben. Somit sollten wir erstmal, wenn wir die Botschaft weitergeben, selber Wissen aneignen. Wir
- brauchen Wissen. Um wissen um Wissen anzueignen zu können, ist es sehr wichtig, dass wir den Koran lesen, dass wir auch die Sunnah studieren
- und in gegebenen Fall auch die Bücher von verheißen Massias Alam auch lesen. Deswegen mein Rat an Sie erstmal lesen Sie sehr viel, bereichern Sie sich mit
- Wissen und geben Sie oder motivieren Sie Ihren Mann oder ihren Vater, dass er auch lesen soll. Weil das war die erste Aufgabe, die der heilige Prophet zu
- bekommen hat. IR ließ. Und deswegen ist es sehr wichtig, um dieses Gottesfurcht zu bekommen, brauchen wir Wissen. Und wenn wir kein
- Wissen haben, können wir auch nicht praktizieren. Der heilige Prophet Allah sagte, ich habe dichen vorgefunden, ihre vorgefunden. Was heißt
- damit? Das heißt, Allahala hat ihn Wissen gegeben, Shari gegeben, das Gesetz, das Gesetzgebende Buch gegeben
- und dann hat dann haben die gläubigen Menschen bekommen, welche Taten soll ich machen, damit Allah Teala mit mir zufrieden ist. Deswegen ist Wissen sehr
- wichtig und sie sollten mit Wissen auch ihren ihren Mann oder ihren Vater dazu motivieren, dass er Bücher liest, dass der Koran liest und nachdenkt.
- Eine weitere Frage hier lautet noch ähm ist Selbstverteidigung erlaubt im Islam? Also, wenn wir es von Selbstverteidigung sprechen im Rahmen eines Krieges, eines
- Angriffskrieges, der von einer Nation ausgeübt wird auf die andere, im Koran heißt es an einer Stelle,
- also Erlaubnis sich zu verteidigen oder Erlaubnis überhaupt für den Kampf ist jenen gegeben worden, die bekämpft wurden. Heißt, bei einem Angriff ist die
- Verteidigung geboten und ähm auch das Volk erwartet ja auch von ähm dem Führer oder dem Leiter der Nation, dass er sich verteidigt, dass er ähm
- äh sein sein Volk verteidigt. Ähm Angriffskrieger sind verboten, lediglich die Verteidigung wurde hier gebenannt und das auch auf bestimmter Basis,
- nämlich dass die Religionsfreiheit bedroht ist. Denn diesen, wenn man weiter in diesem Vers schaut, ähm heißt es später ähm diejenigen, die aus
- Unrecht aus ihren Häusern vertrieben worden sind, nur weil sie sprachen: "Mein Herr ist Allah." Und liest man noch weiter, heißt es:
- "Hätte Allah die einen nicht vor den anderen im Zaum gehalten, so wären gewiss Klöster, Kirchen, Synagogen, Moscheen niedergerissen worden." Seiß
- zur Selbstverteidigung und zur Verteidigung der anderen Religionen, zur Religion zur Verteidigung der Religionsfreiheit hat der Islam auch den
- Krieg erlaubt. Ähm Angriffskrieger sind allerdings ähm ganz klar verboten. Ähm, ebenso ist es verboten, Kriege zu führen, die ähm äh mit der Absicht
- geführt werden, seine eigenen Gebiete zu erweitern oder andere Völker zu unterdrücken. Lediglich diese Art der Verteidigungskriege hat der Islam
- geboten und demnach ist die Verteidigung in diesem Rahmen erlaubt. Die Selbstverteidigung individuell betrachtet ist ebenso gestattet, wenn
- man attackiert wird. Im Koran heißt es aber in der Surada an einer Stelle, man soll das Maß nicht überschreiten. Also äh da ist ebenfalls die Rede von einem
- von einer Kriegssituation, aber dann heißt es auch ähm äh doch überschreitet das Maß nicht. Heiß, wenn der Angreifer von euch ablässt, dann soll man auch
- davon ablassen. Ähm wenn man sich verteidigt hat, soll man nicht weitere Ungerechtigkeit gegenüber dem Angreifer ausüben. Und das ist ebenfalls eine
- Lehre, die ähm der Islam gegeben hat. Und wenn man heutzutage auch auf die Welt schaut, nirgendwo auf dieser Welt praktiziert wird, zurzeit des Propheten
- Frieden und Singen Allah sein mit ihm praktiziert wurde, ähm auch vieles, also auch ähm der Islam hat auch vielen Sklaven sehr hohe Rechte gegeben,
- gefangenen Rechte gegeben, ähm die man heutzutage überhaupt nicht wiederfindet. Und da deshalb sind wir auch der Ansicht, dass der Islam eine universelle
- und vollkommene Lehre ist, weil dieser die Rechte aller Menschen in sich trägt. Ja, wir haben auch das Ende erreicht und ich bedanke mich auch ganz herzlich für
- alle Fragen, die gekommen sind. Eine Minute noch geben. Ja, da schreibt einer, wo im Koran steht
- Mirsulam Ahmed? Ja, nirgendswo steht Mirsulam Ahmed, aber was sicherlich steht ist, dass verstorben ist. Allah sagt,
- als du mich sterben ließ, warst du wächter über sie gewesen. Und wenn man jetzt glaubt, ich habe ihr eine Minute genommen, deswegen werde ich auch in
- einer Minute abkürzen. Aber wenn jetzt glaubt, dass im Himmel lebt, Allah sagt auf diese Erde werd auf diese Erde werdet ihr leben.
- Auf diese Erde werdet ihr sterben und von dieser Erde werdet ihr wieder erweckt sein. Ja, wir haben oftmals auch dieses Thema
- angesprochen und wir werden noch weitere Clips noch dazu hochladen. Gerne auch bei uns in der Mediathek in der in verschiedenen Videos nachschauen. Da
- haben wir dieses Thema bereits behandelt. Ja, wie gesagt, ich bedanke mich bei Ihnen ganz herzlich, dass Sie wieder dabei waren, ihre Fragen gestellt
- haben. Wir sehen uns wieder nächsten Dienstag um Punkt 18 Uhr und dann werden wir weiter Prag ein Imam streamen und insshallah ihre Fragen beantworten. Ja,
- vielen Dank. Schönen Abend noch. Assalam alumahmullahi wabarakatuh.
Zum Nachlesen
IslamDer Islam ist eine monotheistische Religion, die im frühen 7. Jahrhundert in Arabien durch den Mekkaner Mohammed gestiftet wurde.
DschihadDer Dschihad stellt als eines der Grundgebote des islamischen Glaubens und eine allen Muslimen auferlegte Pflicht ein wichtiges Glaubensprinzip des Islam dar.