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Erörterung schreiben | Die besten Tipps & Tricks!

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Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 43 Zeilen
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  1. In unserem Video erfährst du, welche Arten von Erörterungen es gibt und wie du beim Schreiben eine Erörterung am
  2. besten vorgehst. Die Erörterung ist der Klassiker unter den Aufsatzformen in Deutsch. In einer
  3. Erörterung setzt du dich intensiv mit einem Thema auseinander. Das heißt, du untersuchst verschiedene Ansichten zu
  4. einer Fragestellung und nimmst dazu Stellung. Ziel ist es, den Leser mit Argumenten
  5. von deiner Meinung zu überzeugen. Bei der Erörterung kannst du zwei grundlegende Arten unterscheiden, die
  6. freie und die textgebundene Erörterung. Wie der Name schon sagt, nutzt du bei der textgebundenen Erörterung einen Text
  7. als Grundlage. Dabei arbeitest du erst dessen Argumentation aus. Das ist in der Regel ein Sachtext, wie z.B. ein
  8. Zeitungsartikel. Danach nimmst du zu der Aussage des Autors Stellung und führst weitere Argumente an.
  9. Anders ist es bei der freien Erörterung. Hier nutzt du keinen Text als Grundlage. Stattdessen überlegst du dir
  10. selbstständig die Argumente zu deiner vorgegebenen Fragestellung. Bei der freien Erörterung unterscheidest du die
  11. lineare und die dialektische Erörterung. Unter der linearen Erörterung verstehst du eine Argumentation in nur eine
  12. Richtung. Bei vielen strittigen Fragen gibt es oft zwei verschiedene Seiten. Z.B. kannst du für oder gegen ein
  13. Handyverbot an Schulen, also pro oder kontra sein. In der linearen Erörterung schaust du dir allerdings nur eine Seite
  14. an. Die dialektische Erörterung ist genau das Gegenstück dazu. Dialektisch
  15. bedeutet hier nämlich zwei Seiten. Daher verwendest du in der dialektischen Erörterung sowohl Pro als auch
  16. Kontraargumente. Am Ende deiner dialektischen Erörterung entscheidest du dich dann für eine der
  17. beiden Seiten. [schnauben] Du möchtest kostenlose Bildung unterstützen? Dann abonniere
  18. unseren Kanal. Aber wie gehst du nun beim Erörtern genau vor? Jede Art von Erörterung
  19. beginnst du mit der Vorarbeit. Dazu gehört als erstes eine gute Stoffsammlung. Zu Beginn deiner
  20. Vorbereitung formulierst du deine These, also Behauptung aus, z.B. ich bin gegen ein Handyverbot an Schulen. Dazu
  21. sammelst du stichpunktartig Argumente, also Begründungen und Beispiele und ordnest sie anschließend nach
  22. Wichtigkeit. Bei einer textgebundenen Erörterung gehört zur Vorarbeit auch, den Text gründlich zu lesen.
  23. Sehr gut. Deine Gliederung bildet das Gerüst deiner Erörterung. Jede Art von
  24. Erörterung ist in Einleitung, Hauptteil und Schluss gegliedert. Der Aufbau deines Hauptteils hängt sehr von deinem
  25. Erörterungstyp ab. Bei einer linearen Erörterung steht z.B. am Anfang dein schwächstes und am Ende dein stärkstes
  26. Argument. So stellst du sicher, dass der Leser das stärkste Argument am Ende im Gedächtnis behält.
  27. Danach geht es ans Ausformulieren. Die Einleitung dient dazu, zum Hauptteil deiner Öterung hinzuführen und das
  28. Interesse deines Lesers zu wecken. Vermeide hier unbedingt langweilige Standardsätze wie: "In letzter Zeit
  29. wurde das Thema Handys an Schulen oft diskutiert. Daher möchte ich im folgenden dazu stellung nehmen." Als
  30. Einleitungsgedanken kannst du ein Zitat, einen Beitrag aus den Nachrichten oder eine Frage nutzen. Z.B. Wer geht denn
  31. heute noch ohne sein Smartphone aus dem Haus? Nach dem Einleitungsgedanken klärst du die Fragestellung, die den
  32. Leser in deiner Erörterung erwartet. Sehr gut. Der Hauptteil ist der Kern deiner Erörterung. Am Anfang stellst du
  33. hier deine Meinung in Form einer These auf. Anschließend führst du deine Argumente aus und überzeugst damit den
  34. Leser von deiner Meinung. Dabei bestehen alle deine Argumente aus einer Behauptung, einer Begründung und einem
  35. Beispiel. Zwischen deinen Argumenten verwendest du Überleitungen wie ein weiteres wichtiges Argument ist, so wird
  36. deine Argumentation nachvollziehbar und überzeugend. In deinem Fazit fasst du noch einmal
  37. knapp die Ergebnisse deiner Argumentation zusammen. Daraus ziehst du dann deinen Schluss, sodass deine
  38. Meinung deutlich wird. Vermeide hier unbedingt weitere Argumente zu nennen. Stattdessen kannst du durch einen
  39. Rückbezug auf deine Einleitung einen Rahmen herstellen, z.B. indem du die anfangsgestellte Frage beantwortest.
  40. Auch ein Ausblick oder persönlicher Wunsch für die Zukunft sind mögliche Schlussgedanken.
  41. Wie du siehst, ist das Thema Erörterung sehr umfangreich. Wenn du dein Wissen gleich an der Praxis anwenden willst,
  42. schau dir jetzt unser Beispielvideo zur Erörterung an. Viel Spaß damit. Dir hat das Video gefallen? Für mehr
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