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Erörterung schreiben | Die besten Tipps & Tricks!
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 43 Zeilen
- In unserem Video erfährst du, welche Arten von Erörterungen es gibt und wie du beim Schreiben eine Erörterung am
- besten vorgehst. Die Erörterung ist der Klassiker unter den Aufsatzformen in Deutsch. In einer
- Erörterung setzt du dich intensiv mit einem Thema auseinander. Das heißt, du untersuchst verschiedene Ansichten zu
- einer Fragestellung und nimmst dazu Stellung. Ziel ist es, den Leser mit Argumenten
- von deiner Meinung zu überzeugen. Bei der Erörterung kannst du zwei grundlegende Arten unterscheiden, die
- freie und die textgebundene Erörterung. Wie der Name schon sagt, nutzt du bei der textgebundenen Erörterung einen Text
- als Grundlage. Dabei arbeitest du erst dessen Argumentation aus. Das ist in der Regel ein Sachtext, wie z.B. ein
- Zeitungsartikel. Danach nimmst du zu der Aussage des Autors Stellung und führst weitere Argumente an.
- Anders ist es bei der freien Erörterung. Hier nutzt du keinen Text als Grundlage. Stattdessen überlegst du dir
- selbstständig die Argumente zu deiner vorgegebenen Fragestellung. Bei der freien Erörterung unterscheidest du die
- lineare und die dialektische Erörterung. Unter der linearen Erörterung verstehst du eine Argumentation in nur eine
- Richtung. Bei vielen strittigen Fragen gibt es oft zwei verschiedene Seiten. Z.B. kannst du für oder gegen ein
- Handyverbot an Schulen, also pro oder kontra sein. In der linearen Erörterung schaust du dir allerdings nur eine Seite
- an. Die dialektische Erörterung ist genau das Gegenstück dazu. Dialektisch
- bedeutet hier nämlich zwei Seiten. Daher verwendest du in der dialektischen Erörterung sowohl Pro als auch
- Kontraargumente. Am Ende deiner dialektischen Erörterung entscheidest du dich dann für eine der
- beiden Seiten. [schnauben] Du möchtest kostenlose Bildung unterstützen? Dann abonniere
- unseren Kanal. Aber wie gehst du nun beim Erörtern genau vor? Jede Art von Erörterung
- beginnst du mit der Vorarbeit. Dazu gehört als erstes eine gute Stoffsammlung. Zu Beginn deiner
- Vorbereitung formulierst du deine These, also Behauptung aus, z.B. ich bin gegen ein Handyverbot an Schulen. Dazu
- sammelst du stichpunktartig Argumente, also Begründungen und Beispiele und ordnest sie anschließend nach
- Wichtigkeit. Bei einer textgebundenen Erörterung gehört zur Vorarbeit auch, den Text gründlich zu lesen.
- Sehr gut. Deine Gliederung bildet das Gerüst deiner Erörterung. Jede Art von
- Erörterung ist in Einleitung, Hauptteil und Schluss gegliedert. Der Aufbau deines Hauptteils hängt sehr von deinem
- Erörterungstyp ab. Bei einer linearen Erörterung steht z.B. am Anfang dein schwächstes und am Ende dein stärkstes
- Argument. So stellst du sicher, dass der Leser das stärkste Argument am Ende im Gedächtnis behält.
- Danach geht es ans Ausformulieren. Die Einleitung dient dazu, zum Hauptteil deiner Öterung hinzuführen und das
- Interesse deines Lesers zu wecken. Vermeide hier unbedingt langweilige Standardsätze wie: "In letzter Zeit
- wurde das Thema Handys an Schulen oft diskutiert. Daher möchte ich im folgenden dazu stellung nehmen." Als
- Einleitungsgedanken kannst du ein Zitat, einen Beitrag aus den Nachrichten oder eine Frage nutzen. Z.B. Wer geht denn
- heute noch ohne sein Smartphone aus dem Haus? Nach dem Einleitungsgedanken klärst du die Fragestellung, die den
- Leser in deiner Erörterung erwartet. Sehr gut. Der Hauptteil ist der Kern deiner Erörterung. Am Anfang stellst du
- hier deine Meinung in Form einer These auf. Anschließend führst du deine Argumente aus und überzeugst damit den
- Leser von deiner Meinung. Dabei bestehen alle deine Argumente aus einer Behauptung, einer Begründung und einem
- Beispiel. Zwischen deinen Argumenten verwendest du Überleitungen wie ein weiteres wichtiges Argument ist, so wird
- deine Argumentation nachvollziehbar und überzeugend. In deinem Fazit fasst du noch einmal
- knapp die Ergebnisse deiner Argumentation zusammen. Daraus ziehst du dann deinen Schluss, sodass deine
- Meinung deutlich wird. Vermeide hier unbedingt weitere Argumente zu nennen. Stattdessen kannst du durch einen
- Rückbezug auf deine Einleitung einen Rahmen herstellen, z.B. indem du die anfangsgestellte Frage beantwortest.
- Auch ein Ausblick oder persönlicher Wunsch für die Zukunft sind mögliche Schlussgedanken.
- Wie du siehst, ist das Thema Erörterung sehr umfangreich. Wenn du dein Wissen gleich an der Praxis anwenden willst,
- schau dir jetzt unser Beispielvideo zur Erörterung an. Viel Spaß damit. Dir hat das Video gefallen? Für mehr
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Zum Nachlesen
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