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Argumentation schreiben | Die besten Tipps & Tricks

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Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 29 Zeilen
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  1. Mit einer Argumentation möchtest du deinen Leser von deiner Meinung überzeugen. Hier Thema mit gut strukturierten Argumenten dar. Argumente bestehen aus den drei großen Bs:
  2. Behauptung, Begründung und Beispiel. Wie du Argumente sinnvoll aufbaust und eine Argumentation schreibst, die einfach jeden überzeugt, erfährst du jetzt.
  3. Bevor du deine Argumentation schreibst, solltest du dich gut darauf vorbereiten. Schau dir zuerst die Aufgabenstellung genauer an. Sie enthält die Schlüsselbegriffe,
  4. die in deiner Argumentation auf keinen Fall fehlen dürfen. Meistens ist sie als Aussage formuliert. An dieser Stelle triffst du eine sehr wichtige Entscheidung: Stimmst du der
  5. Aussage zu oder nicht? Diese Entscheidung bildet die Basis deiner Argumentation. Du bekommst zum Beispiel die Aufgabe, zu argumentieren,
  6. ob Eltern die Nutzung von sozialen Netzwerken ihrer Kinder regulieren sollten. In der Aufgabenstellung findest du bereits die Schlüsselbegriffe und kannst dir
  7. deine Meinung bilden. Sagen wir, du bist nicht dieser Meinung. Dann sammelst du alle Gründe, die dagegen sprechen. Deine Notizen bilden später die Grundlage für deine Argumente.
  8. Sortiere deine Ideen am besten mit einer Mindmap. Für einen besseren Überblick kannst du mit Farben arbeiten. Markiere thematisch zusammenpassende Gründe jeweils in derselben Farbe. So behältst
  9. du den Überblick. Als Letztes legst du fest, in welcher Reihenfolge du die Gründe in deinem Text anordnen möchtest. Du möchtest kostenlose Bildung unterstützen? Dann abonniere unseren Kanal.
  10. Aber wie wird aus einem Grund eigentlich ein Argument? Ganz einfach: indem du ihn in eine bestimmte Struktur bringst. Argumente bestehen immer aus den drei großen Bs – einer Behauptung,
  11. einer Begründung und einem Beispiel. Schauen wir uns das an unserem Beispiel genauer an. In der Behauptung oder These formulierst du den Inhalt eines Arguments als klare Aussage.
  12. Das könnte zum Beispiel so klingen: „Soziale Netzwerke bieten eine Plattform, auf der Jugendliche ihre eigenen Interessen entfalten können.“
  13. Diese Aussage erklärst du anschließend in der Begründung. Du könntest schreiben: „Das ist der Fall, weil sich Jugendliche im
  14. Internet weniger von den Erwartungen ihrer Eltern beeinflussen lassen.“ Schließlich veranschaulichst du deine Begründung mit einem Beispiel. Dabei kannst du etwa auf eine
  15. persönliche Erfahrung oder eine Studie hinweisen. Und schon hast du ein vollständiges Argument. Achte in deiner Argumentation also immer darauf, dass keiner dieser drei Teile fehlt.
  16. Übrigens: Auch bei einer Erörterung musst du überzeugend argumentieren. Wenn du dich darin noch nicht auskennst, schau dir einfach unser Video dazu an.
  17. Deine Argumentation besteht immer aus einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss. Sie wird im Präsens verfasst,
  18. wenn du über aktuelle Themen schreibst, und im Präteritum, wenn du über Vergangenes schreibst. In der Einleitung steht alles, was dein Leser braucht,
  19. um deine Argumentation zu verstehen. In unserem Beispiel könnte das so aussehen: „In dieser Argumentation möchte ich darlegen, warum Eltern die Nutzung sozialer Netzwerke
  20. nicht regulieren sollten. In einer Studie aus dem Jahr 2018 konnte dies bereits belegt werden.“ Du zeigst hier also das Thema deiner Argumentation auf, machst deutlich,
  21. welche Meinung du vertrittst, und gibst dem Leser noch ein paar interessante Fakten mit. Diese sollen Lust auf das Weiterlesen machen. Dafür eignet sich zum Beispiel
  22. eine persönliche Erfahrung oder eine Statistik besonders gut. Weiter geht’s mit dem Hauptteil. Er besteht aus den Argumenten, die du während der Vorbereitung
  23. gesammelt hast. Achte darauf, dass Argumente, die thematisch zusammenpassen, im gleichen Absatz stehen. Einzelne Absätze werden mit passenden Überleitungen verbunden. Ein Tipp: Wenn du
  24. deine überzeugendsten Argumente zuletzt nennst, bleiben sie deinem Leser besser im Gedächtnis. Jetzt bist du beim Schluss angekommen. Hier ziehst du ein Fazit zu deiner Argumentation,
  25. also eine Schlussfolgerung oder abschließende Bewertung des Themas. Das könnte zum Beispiel so aussehen: „In diesem Text wurde dagegen argumentiert,
  26. dass Eltern die Nutzung von sozialen Netzwerken ihrer Kinder regulieren sollten.“ Du fasst noch einmal kurz deine wichtigsten Argumente zusammen,
  27. bringst aber keine neuen mehr ein. Super! Jetzt kann bei deiner nächsten Argumentation nichts mehr schiefgehen.
  28. Auch bei einer Stellungnahme musst du überzeugend argumentieren. Schau dir also gern noch unser Video dazu an, um das Thema vollständig zu verstehen. Hat dir das Video
  29. gefallen? Für mehr kostenlose Videos komm auf Studyflix.de und hol dir unsere App.

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