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Der Prozessor - Komponenten eines Computers 2

Informatik - simpleclub7:03 250.730 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 70 Zeilen
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  1. Moinsen was geht wie steht’s,
  2. wie hängt der Sack? Heute schauen wir uns mal den Chef an
  3. Wasn fürn Chef? Es geht um den Boss in unserm Rechner, auch gerne
  4. Prozessor genannt. Was der so treibt und wie er aufgebaut ist, gucken wir uns jetzt mal an.
  5. Bevor wir anfangen eins vor weg: Wir gehen auf die Von-Neumann Architektur ein.
  6. Von-Neumann? Jap das ist so ein Mathematiker der nebenbei mal so ein Konzept für ein Computer entwickelt
  7. hat. Wird oft auch als der Vadder der Informatik bezeichnet.
  8. Also dann let’s go: Der Prozessor wird auch gern CPU genannt
  9. CPU steht für “Central Processing Unit” Und wie der Name schon sagt ist die CPU das Gehirn eines jeden Computers.
  10. Also so gesehen ist der Prozessor der Chef im Geschäft :D Die Aufgaben des Prozessors sind:
  11. Die Befehle ausführen und die Abläufe im System zu steuern.
  12. Deswegen unterteilt sich der Prozessor in ein Datenprozessor und ein Befehlsprozessor Und die schauen wir uns mal genauer an.
  13. Fangen wir mal mit dem Datenprozessor an Im Datenprozessor werden wie der Name schon sagt Daten verarbeitet und diverse Berechnungen
  14. ausgeführt. Dazu benötigt er folgende Bestandteile:
  15. Ein Rechenwerk, die so genannte ALU ALU steht für “Arithemtic Logical Unit”
  16. und die kann arithmetische und logische Operationen durchführen, wer häts gedacht? ;) :P
  17. Die ALU ist so gesehen der eigentliche Rechner, denn wir müssen ja im Rechner irgendwas rechnen :D
  18. Durch das Rechenwerk ist das Befehlswerk in der Lage den Haufen von Daten zu verarbeiten. Damit wir die Daten mit der die ALU so cool rumrechnet auch aufnehmen können brauchen
  19. wir Register. In Registern kann man in der Regel etwas speichern, ihr könnt euch das Vorstellen wie Schubladen
  20. an eurem Schreibtisch. Folgende Schubladen ähm Register gibt es im Datenprozessor:
  21. der Akkumulator, zur Speicherung der Ergebnisse von der ALU. Bedeutet in dem Register oder Schublade liegen die ganzen Berechnungen drin.
  22. Der Akkumulator hat noch zwei Unterregister. also Schubladen in der Schublade….Irgendwie :)
  23. ein Multiplikator Register (abgekürzt MR), für die Aufnahme von Multiplikationsergebnissen ein Link Register (abgekürzt mit L), zur Aufnahme einer Additon
  24. Zu guter letzt gibt es noch das Memory Buffer Register (MBR), mit dem die Kommunikation zum Speicher stattfindet.
  25. Dort werden Inhalte zwischengespeichert um dann benutzt oder berechnet zu werden. Puh ganz schön viele Begriffe aufeinmal.
  26. Fürs erste könnt ihr euch merken: Im Datenprozessor sind Bestandteile wie ALU und die Register wichtig, damit der Prozessor
  27. mit den Daten umgehen kann. Kommen wir zum Befehlsprozessor
  28. Der Befehlsprozessor hat die Aufgabe Befehle zu entschlüsseln und deren Ausführung zu steuern.
  29. Wie des halt so ein Chef macht, gell? :)
  30. Damit er das tun kann benötigt er erstmal ein Befehlsdecodierer. Damit kann er Befehle in für ihn verständliche Sprache übersetzen.
  31. Auch der Befehlsprozessor besitzt mehrere Register oder Schubladen, wie auch immer :D Dazu gehören:
  32. Instruction Register (IR), dort befindet sich der aktuelle bearbeitete Befehl D.h in der Schublade liegt der Befehl den wir gerade behandeln.
  33. Im Memory Adress Register (MAR) wird die Speicheradresse eines Befehls reingeschrieben. Die Befehle liegen so gesehen in irgendeiner Speicherzelle und mit der Adresse dieser Zelle
  34. weiß der Prozessor wo dieser Befehl liegt. Diese Information schreiben wir deshalb ins Memory Adress Register.
  35. Damit der Prozessor auch weiß welchen Befehle er als nächstes ausführen soll gibt es den so genannten Programm Counter (PC)
  36. dieser enthält die Adresse des zu nächst ausführenden Befehls. Alright!
  37. Klingt alles ganz schön kompliziert und irgendwie strange. Nochmal zum mitschreiben und als Übersicht die Komponenten des Prozessors:
  38. Im Datenprozessor haben wir: Die drei Register (MR, L, Akkumulator) zum Speichern der Rechenergebnisse.
  39. Das Rechenwerk auch ALU genannt, eben zum rechnen und das Memory Buffer Register für die Kommunikation mit dem Speicher.
  40. Der Befehlsprozessor hat: Den Decordierer Das Instruction Register, für den aktuellen
  41. Befehl Das Memory Adress Register, um Adressen zu speichern und den Programm Counter, damit der Computer
  42. weiß was als nächstes zu tun ist. Jut!
  43. Wie läuft das jetzt ab mit den ganzen Zeug da? Was passiertn da?
  44. Die Arbeitsweise kann man in 2 Phasen einteilen: Die Fetch-Phase Die Ausführungsphase
  45. Sagen wir mal unser Befehl steht auf einem Blatt Papier und das Blatt Papier ist grün. Die Farbe stellt so gesehen die Adresse dar.
  46. Alle Blätter mit Befehlen liegen in einer Kiste, die sich Speicher nennt. In der Fetch Phase
  47. wird zunächst der Inhalt des Programm Counters, also die Adresse des zunächst ausführenden Befehls in das Memory Adress Register geladen.
  48. Somit weiß der Prozessor jetzt als nächstes wird das grüne Blatt ausgeführt. Damit wir es ausführen können nehmen wir das Blatt aus dem Speicher und legen es in
  49. die Schublade Instruction Register. Im Prozessor führt der Weg über das Memory Buffer Register, da dieses Register mit dem
  50. Speicher kommuniziert. Nice!
  51. Jetzt chillt das grüne Blatt also im Instruction Register rum und kann ausgeführt werden. Die Ausführung findet logischerweise in der Ausführungs Phase statt.
  52. :) Erst wird es decodiert,
  53. dann rechnet die ALU ein bissl rum und legt das Ergebnis in einer ihrer Schubladen ab. Der Programm Counter bekommt den Hinweis: Befehl ist fertisch!
  54. Also kann er schon mal das nächste Blatt in der Kiste bereitstellen. Ihr könnt euch merken: Der Prozessor ruft die Befehle eines Programms
  55. auf, prüft diese und führt sie dann aus. Dazu muss sich das Programm im Hauptspeicher, also in der Kiste befinden, damit der Prozessor
  56. darauf zugreifen kann. Die Übertragung der ganzen Daten erfolgt über so genannte Busse, aber die könnt ihr
  57. in nem anderen Video betrachten :) Damit dieser Zyklus funktioniert gibt es ein paar Eigenschaften:
  58. 1) Der Prozessor führt immer nur ein Befehl aus,
  59. dieser Befehl bearbeitet stets nur ein Datenwert. Dat ganze nennt sich auch: “Single Instruction, Single Data”
  60. abgekürzt SISD 2) Werte die der Prozessor verwenden sind entweder
  61. in Form von Daten, Befehle oder Adressen. 3) Daten und Programme sind in einem Speicher
  62. untergebracht, dadurch können sie nicht von externen Zugriff geschützt werden. So Leude dann lasst uns nochmal zusammen fassen:
  63. Ein Prozessor ist die zentrale Einheit in unserm Rechner und steuert quasie alles. Dazu besteht er einmal aus einem Datenprozessor für die Daten und einem Befehlsprozessor
  64. für die Steuerung. Der Datenprozessor besteht aus dem Rechenwerk und mehreren Registern
  65. Der Befehlsprozessor hat drei Register zum arbeiten. Die Ausführung eines Befehls erfolgt in 2 Phasen:
  66. Fetch Phase Ausführungs Phase Die CPU führt immer nur ein Befehl aus,
  67. sie verwendet nur Daten, Adressen und Befehle als Werte und die Daten sind nicht ausreichend geschützt, weil sie zusammen mit dem Programm in einem
  68. Speicher chillen Wenn ihr auch sehen wollt was Busse und der Speicher so leisten, dann checkt mal die anderen
  69. Videos in der Reihe ab und so. Allet klar, macht’s gut
  70. Ciao!

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