Der Prozessor - Komponenten eines Computers 2 Informatik - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=YgdbUHUETBA Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Moinsen was geht wie steht’s, 0:02 wie hängt der Sack? Heute schauen wir uns mal den Chef an 0:05 Wasn fürn Chef? Es geht um den Boss in unserm Rechner, auch gerne 0:08 Prozessor genannt. Was der so treibt und wie er aufgebaut ist, gucken wir uns jetzt mal an. 0:16 Bevor wir anfangen eins vor weg: Wir gehen auf die Von-Neumann Architektur ein. 0:23 Von-Neumann? Jap das ist so ein Mathematiker der nebenbei mal so ein Konzept für ein Computer entwickelt 0:27 hat. Wird oft auch als der Vadder der Informatik bezeichnet. 0:30 Also dann let’s go: Der Prozessor wird auch gern CPU genannt 0:35 CPU steht für “Central Processing Unit” Und wie der Name schon sagt ist die CPU das Gehirn eines jeden Computers. 0:43 Also so gesehen ist der Prozessor der Chef im Geschäft :D Die Aufgaben des Prozessors sind: 0:49 Die Befehle ausführen und die Abläufe im System zu steuern. 0:52 Deswegen unterteilt sich der Prozessor in ein Datenprozessor und ein Befehlsprozessor Und die schauen wir uns mal genauer an. 0:59 Fangen wir mal mit dem Datenprozessor an Im Datenprozessor werden wie der Name schon sagt Daten verarbeitet und diverse Berechnungen 1:08 ausgeführt. Dazu benötigt er folgende Bestandteile: 1:11 Ein Rechenwerk, die so genannte ALU ALU steht für “Arithemtic Logical Unit” 1:17 und die kann arithmetische und logische Operationen durchführen, wer häts gedacht? ;) :P 1:21 Die ALU ist so gesehen der eigentliche Rechner, denn wir müssen ja im Rechner irgendwas rechnen :D 1:27 Durch das Rechenwerk ist das Befehlswerk in der Lage den Haufen von Daten zu verarbeiten. Damit wir die Daten mit der die ALU so cool rumrechnet auch aufnehmen können brauchen 1:36 wir Register. In Registern kann man in der Regel etwas speichern, ihr könnt euch das Vorstellen wie Schubladen 1:41 an eurem Schreibtisch. Folgende Schubladen ähm Register gibt es im Datenprozessor: 1:47 der Akkumulator, zur Speicherung der Ergebnisse von der ALU. Bedeutet in dem Register oder Schublade liegen die ganzen Berechnungen drin. 1:55 Der Akkumulator hat noch zwei Unterregister. also Schubladen in der Schublade….Irgendwie :) 2:01 ein Multiplikator Register (abgekürzt MR), für die Aufnahme von Multiplikationsergebnissen ein Link Register (abgekürzt mit L), zur Aufnahme einer Additon 2:12 Zu guter letzt gibt es noch das Memory Buffer Register (MBR), mit dem die Kommunikation zum Speicher stattfindet. 2:19 Dort werden Inhalte zwischengespeichert um dann benutzt oder berechnet zu werden. Puh ganz schön viele Begriffe aufeinmal. 2:27 Fürs erste könnt ihr euch merken: Im Datenprozessor sind Bestandteile wie ALU und die Register wichtig, damit der Prozessor 2:33 mit den Daten umgehen kann. Kommen wir zum Befehlsprozessor 2:37 Der Befehlsprozessor hat die Aufgabe Befehle zu entschlüsseln und deren Ausführung zu steuern. 2:44 Wie des halt so ein Chef macht, gell? :) 2:46 Damit er das tun kann benötigt er erstmal ein Befehlsdecodierer. Damit kann er Befehle in für ihn verständliche Sprache übersetzen. 2:53 Auch der Befehlsprozessor besitzt mehrere Register oder Schubladen, wie auch immer :D Dazu gehören: 2:59 Instruction Register (IR), dort befindet sich der aktuelle bearbeitete Befehl D.h in der Schublade liegt der Befehl den wir gerade behandeln. 3:07 Im Memory Adress Register (MAR) wird die Speicheradresse eines Befehls reingeschrieben. Die Befehle liegen so gesehen in irgendeiner Speicherzelle und mit der Adresse dieser Zelle 3:18 weiß der Prozessor wo dieser Befehl liegt. Diese Information schreiben wir deshalb ins Memory Adress Register. 3:24 Damit der Prozessor auch weiß welchen Befehle er als nächstes ausführen soll gibt es den so genannten Programm Counter (PC) 3:33 dieser enthält die Adresse des zu nächst ausführenden Befehls. Alright! 3:37 Klingt alles ganz schön kompliziert und irgendwie strange. Nochmal zum mitschreiben und als Übersicht die Komponenten des Prozessors: 3:44 Im Datenprozessor haben wir: Die drei Register (MR, L, Akkumulator) zum Speichern der Rechenergebnisse. 3:51 Das Rechenwerk auch ALU genannt, eben zum rechnen und das Memory Buffer Register für die Kommunikation mit dem Speicher. 3:58 Der Befehlsprozessor hat: Den Decordierer Das Instruction Register, für den aktuellen 4:03 Befehl Das Memory Adress Register, um Adressen zu speichern und den Programm Counter, damit der Computer 4:09 weiß was als nächstes zu tun ist. Jut! 4:12 Wie läuft das jetzt ab mit den ganzen Zeug da? Was passiertn da? 4:16 Die Arbeitsweise kann man in 2 Phasen einteilen: Die Fetch-Phase Die Ausführungsphase 4:22 Sagen wir mal unser Befehl steht auf einem Blatt Papier und das Blatt Papier ist grün. Die Farbe stellt so gesehen die Adresse dar. 4:29 Alle Blätter mit Befehlen liegen in einer Kiste, die sich Speicher nennt. In der Fetch Phase 4:34 wird zunächst der Inhalt des Programm Counters, also die Adresse des zunächst ausführenden Befehls in das Memory Adress Register geladen. 4:42 Somit weiß der Prozessor jetzt als nächstes wird das grüne Blatt ausgeführt. Damit wir es ausführen können nehmen wir das Blatt aus dem Speicher und legen es in 4:51 die Schublade Instruction Register. Im Prozessor führt der Weg über das Memory Buffer Register, da dieses Register mit dem 4:59 Speicher kommuniziert. Nice! 5:01 Jetzt chillt das grüne Blatt also im Instruction Register rum und kann ausgeführt werden. Die Ausführung findet logischerweise in der Ausführungs Phase statt. 5:09 :) Erst wird es decodiert, 5:11 dann rechnet die ALU ein bissl rum und legt das Ergebnis in einer ihrer Schubladen ab. Der Programm Counter bekommt den Hinweis: Befehl ist fertisch! 5:19 Also kann er schon mal das nächste Blatt in der Kiste bereitstellen. Ihr könnt euch merken: Der Prozessor ruft die Befehle eines Programms 5:26 auf, prüft diese und führt sie dann aus. Dazu muss sich das Programm im Hauptspeicher, also in der Kiste befinden, damit der Prozessor 5:33 darauf zugreifen kann. Die Übertragung der ganzen Daten erfolgt über so genannte Busse, aber die könnt ihr 5:39 in nem anderen Video betrachten :) Damit dieser Zyklus funktioniert gibt es ein paar Eigenschaften: 5:44 1) Der Prozessor führt immer nur ein Befehl aus, 5:48 dieser Befehl bearbeitet stets nur ein Datenwert. Dat ganze nennt sich auch: “Single Instruction, Single Data” 5:54 abgekürzt SISD 2) Werte die der Prozessor verwenden sind entweder 5:59 in Form von Daten, Befehle oder Adressen. 3) Daten und Programme sind in einem Speicher 6:06 untergebracht, dadurch können sie nicht von externen Zugriff geschützt werden. So Leude dann lasst uns nochmal zusammen fassen: 6:13 Ein Prozessor ist die zentrale Einheit in unserm Rechner und steuert quasie alles. Dazu besteht er einmal aus einem Datenprozessor für die Daten und einem Befehlsprozessor 6:22 für die Steuerung. Der Datenprozessor besteht aus dem Rechenwerk und mehreren Registern 6:27 Der Befehlsprozessor hat drei Register zum arbeiten. Die Ausführung eines Befehls erfolgt in 2 Phasen: 6:34 Fetch Phase Ausführungs Phase Die CPU führt immer nur ein Befehl aus, 6:40 sie verwendet nur Daten, Adressen und Befehle als Werte und die Daten sind nicht ausreichend geschützt, weil sie zusammen mit dem Programm in einem 6:48 Speicher chillen Wenn ihr auch sehen wollt was Busse und der Speicher so leisten, dann checkt mal die anderen 6:56 Videos in der Reihe ab und so. Allet klar, macht’s gut 6:59 Ciao!