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Wie entstehen Farben? - Physik des Lichts einfach erklärt!

Backstage Wissen5:11 523 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 31 Zeilen
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  1. Unsere Welt ist bunt. Überall begegnen uns Farben. Doch wie entstehen diese Farben? Wie nehmen wir sie wahr? Und warum erscheinen Objekte überhaupt
  2. farbig? Genau darum geht es in diesem Video. [musik]
  3. Um das zu verstehen, müssen wir zuerst einen Schritt zurückgehen und uns weißes Licht genauer anschauen. Blicken wir noch einmal auf das
  4. sichtbare Spektrum. Hier sehen wir die einzelnen Spektralfarben von violett [musik] bis rot. Was wir darin jedoch nicht sehen, ist
  5. weißes Licht. Der Grund dafür ist einfach. Weißes Licht ist keine einzelne Farbe. Es entsteht durch die Überlagerung aller
  6. Spektralfarben des sichtbaren Lichts. Wird weißes Licht durch ein Prisma geschickt, werden diese einzelnen Farbahnteile sichtbar, sowie bei einem
  7. Regenbogen. Weißes Licht existiert also nicht als eigene Spektralfarbe. Wir nehmen es nun dann als weiß wahr,
  8. wenn alle Spektralfarben gemeinsam unser Auge treffen. Genau hier stellt sich eine entscheidende Frage. Wie nehmen wir
  9. Menschen Farben überhaupt wahr? Das Licht, das in unser Auge fällt, trifft auf lichtempfindliche Sinneszellen in der Netzhaut.
  10. Für das Farbsehen sind dabei die sogenannten Zapfen verantwortlich. Der Mensch besitzt in der Regel drei verschiedene Zapfentypen, die auf
  11. unterschiedliche Wellenlängenbereiche des Lichts reagieren. Die Esszapfen reagieren besonders stark auf kurzfälliges läuliches Licht. die
  12. M-Zapfen auf mittlere grünliche Wellenlängen und die Lzapfen vor allem auf langweiliges rötliches Licht. Diese Zapfen sind jedoch nicht exakt auf eine
  13. einzelne Farbe abgestimmt, sondern auf überlappende Bereiche des sichtbaren Spektrums. Erst aus dem Zusammenspiel dieser
  14. Signale der Zapfen interpretiert unser Gehirn einen Farbeindruck. Farben sind also keine objektive Eigenschaft des Lichts, sondern
  15. entstehen durch eine physiologische Wahrnehmung und sind damit auch immer subjektiv. Doch warum erscheinen die Dinge um uns
  16. herum überhaupt unterschiedlich farbig? Die Farbe eines Objekts entsteht dadurch, dass es bestimmte Anteile des einfallenden Lichts reflektiert und
  17. andere absorbiert, also aufnimmt. Trifft weißes Licht, also eine Mischung aller Spektralfarben, auf einen roten Körper, dann absorbiert dieser den
  18. Großteil der Wellenlängen. Nur der rote Anteil des Lichts wird überwügend reflektiert und gelangt so in unser Auge. Genau deshalb erscheint uns der
  19. Körper rot. Wird derselbe rote Körper hingegen mit blauem Licht beleuchtet, [musik] fehlt der rote Lichtanteil vollständig.
  20. Das blaue Licht wird absorbiert. Es wird also kaum Licht reflektiert und der Körper erscheint sehr dunkel oder schwarz.
  21. Ein weißer Körper hingegen reflektiert nahezu alle Spektalfarben gleichmäßig. Ein schwarzer Körper absorbiert fast das gesamte einfallende Licht und
  22. reflektiert nur sehr wenig. Welche Lichtanteile reflektiert oder absolute dabei klaren Regeln. Um diese Zusammenhänge besser zu verstehen, nimmt
  23. man sich den Farbkreis zur Hilfe. Der Farbkreis ist eine einfache Darstellung des sichtbaren Lichts und ihrer Beziehung zueinander. Farben, die sich
  24. im Farbkreis gegenüber stehen, nennt man komplementärfarben, z.B. Rot und Zan, Blau und gelb oder grün und Magenta.
  25. Diese Farbpaar haben einen besonderen Zusammenhang und spielen eine zentrale Rolle bei der Farbwahrnehmung und Mischung.
  26. Trifft Licht einer Farbe auf ein Objekt oder einen Filter, wird häufig genau die jeweilige Komplementärfarbe absorbiert. Ein roter Filter lässt rotes Licht
  27. passieren und absorbiert den farbenen Anteil. Komplementärfarben können sich also gegenseitig entweder ergänzen oder
  28. neutralisieren, je nachdem, ob Licht hinzugefügt oder aus dem Spektrum entfernt. Farben entstehen also nicht allein im
  29. Licht, sondern erst im Zusammenspiel von Spektrum, Material und unserer Wahrnehmung. Wie man sich dieses Wissen zu Nutze
  30. macht und farbengezielt miteinander kombiniert, schauen wir uns im nächsten Video an. Dort geht es um Farbmischung und den
  31. Unterschied zwischen additiver und subtraktiver Farbmischung. Danke fürs Zuschauen. Ja.

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