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Kurze Geschichte der Programmiermethoden: Von Lochkarten hin zum Low Code
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 55 Zeilen
- Hallo Freunde, Mein Name ist Alexey und ich bin «Head of Digital Solutions» in der Unternehmensberatung sysberry-absc.
- Ich habe über 10 Jahre Erfahrung in der Softwareentwicklung sowie der Digitalisierungsberatung.
- Heute erkläre ich euch folgendes: Kurze Geschichte der Programmiermethoden: Von Lochkarten hin zum Low Code. Viel Spaß bei diesem Video!
- Heute will ich einen kurzen Blick darauf werfen, wie sich die IT über die vergangenen Jahrzehnte entwickelt hat.
- Ein kleiner Disclaimer: ich setze hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Entwicklung war natürlich wesentlich komplexer
- und von deutlich mehr Schritten geprägt. In früheren Zeiten Anfang des 20en Jahrhunderts
- haben Entwickler ihre Programme auf Lochkarten kodiert. Jedes Programm musste daher sehr gut vorbereitet
- und exakt in Maschinensprache abgebildet werden, bevor dieses in einem Computer laufen konnte.
- War ein Programm fehlerhaft, so musste man mehrere Tage, oder gar Wochen bis Monate für den nächsten Versuch warten,
- da Rechnerkapazitäten zur damaligen Zeit sehr knapp waren. Ende 40er Jahre hat man angefangen auf Assemblersprachen Programme zu schreiben.
- Der Code konnte von Menschen gelesen und vom Computer über ein Zwischenprogramm vom Assembler —
- zur Maschinencode übersetzt werden. Diese anfänglichen Programme waren an spezifische
- Hardware gebunden und die Entwicklung dauerte sehr lang. Die Generation der Programmierer war demnach sehr stark darauf orientiert
- keine Fehler zu machen und ihre Programme sehr lange zu bedenken und gedanklich zu überprüfen.
- Die Abhängigkeiten von Hardware und die schlechte Lesbarkeit durch Menschen waren so eklatant,
- dass bereits wenige Jahren später die erste Generation von Programmiersprachen kamen. Ende Diese Sprachen wie zum Beispiel FORTRAN und COBOL
- 50er waren deutlich lesbarer sowie hardwareunabhängig. Mitte der 70er Jahre waren Lochkarten weitgehend außer Gebrauch.
- In den 80er Jahre begann dann der Siegeszug der Heimcomputer. In Verbindung mit dem allgemeinen technischen Fortschritt
- führte dies dazu, dass viele weitere Programmiersprachen entstanden sind und die Entwickler nicht mehr Tage,
- oder Wochen auf die Ausführung warten mussten. Dadurch entstand eine neue Generation von Entwicklern,
- die jederzeit ihre Programme ausführen konnten. Der Fokus lag nicht mehr auf der Fehlerfreiheit,
- worüber wir noch sprechen werden, sondern auf der Effizienz der Programme. Dies war auch die Zeit, in der die objektorientierte
- Programmierung an Bedeutung gewann. Irgendwann werde ich auch darüber ein Video drehen.
- In den nächsten Jahrzenten wurden sehr viele Programme entwickelt und auch die Programmiersprachen verbessert.
- Die Entwickler begannen Programmcode einerseits zu bündeln und andererseits objektorientiert zu arbeiten.
- Auf diese Weise entstanden die ersten Frameworks - also Code-Sammlungen, die bestimmte Vorgänge bündeln und wiederverwendbar waren.
- Programmierer sind ziemlich kreative Menschen und vermeiden es gerne, Code erneut zu schreiben, der bereits geschrieben wurde.
- Der Fokus dieser Generation an Entwicklern lag nun auf Algorithmen. Wie soll ein Problem gelöst werden?
- Wie arbeitet man effizienter? Wie verbraucht man weniger Ressourcen?
- Es wurde auch viel mehr Wert daraufgelegt, dass Code sauber geschrieben wird,
- leicht lesbar durch Menschen, erweiterbar und vor allem wartbar bleibt. Bis dahin gehörte die Welt der Entwicklung einzig und allein den Entwicklern —
- speziell ausgebildete Menschen, die den Code schreiben und verstehen konnten. Der Bedarf an Applikationen wächst aber viel schneller,
- als Entwickler sie erzeugen können. Die Programme sind ebenso immer komplexer geworden
- und man brauchte eine Lösung, wie auch Nicht-Entwickler die Applikationen erstellen können.
- Man hat überlegt, dass einfache Apps und einfache Logiken wohl vom Business selbst erstellt werden sollten.
- Die Frameworks (also Code-Bündel) sind so weit entwickelt worden, dass man mit Mouse-Clicks und Konfigurationassistenten
- einfache Aufgaben lösen konnte, ohne einen Programmierer zu benötigen. Natürlich kann man ohne Profi die komplexen Logiken und Abläufe nicht abbilden.
- Trotzdem können leichte Aufgaben, die man oft in Fachabteilungen mit Excel, Word, oder Access erstellt,
- mit solchen Frameworks weiterhin im Business gelöst werden. Dies war der Anfang von «Low Code», also einem Ansatz,
- in dem man Applikationen erstellt, ohne Programmierkenntnisse haben zu müssen. Diese Generation der Softwareentwickler,
- oder auch Software Modellierer fokussiert sich nun auf Business Logiken. Wozu dient die Applikation?
- Welchen Businesszweck erfüllt dieser? Welchen Mehrwert bringt es?
- Heutzutage sind auf Basis des «Low Code» Ansatzes viele Plattformen entstanden, wie auch früher viele Programmiersprachen.
- Der Einsatz von solchen Plattformen ist genauso vielfältig, wie das Programmieren an sich.
- Von der App-Entwicklung bis zur Robotics Process Automation, von Machine Learning zu Kommunikationsplattformen und Künstlicher Intelligenz.
- Die Digitalisierungstechnologien sind dabei sehr unterschiedlich und breit einsetzbar. Kommen wir nun zum Fazit.
- Am Anfang waren Lochkarten und die Programmierung sehr langsam mit dem Fokus auf Fehlerfreiheit.
- Dann kamen höhere Sprachen und Methoden und der Fokus lag auf Algorithmen. Und nun kommt «Low Code» mit dem Fokus auf Businesslogiken und - Abläufe.
- Bedeutet es, dass sich am Ende nur «Low Code» durchsetzen wird? Das glaube ich nicht, weil nicht alle Business-Anforderungen so generisch sind,
- dass alles man nur mit vorgefertigten Bausteine erstellen kann. Allerdings gibt es deutlich mehr generische Aufgaben, als man denkt.
- Deswegen wird die Anzahl der «Low Code» Applikationen mit der Zeit wachsen. Die renommierte Analyse - und Marktforschungsfirma Gartner prognostiziert,
- dass bis 2024, 65% aller Applikationen mittels Low-Code erstellt werden. Willst Du mehr darüber wissen?
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- Hinterlasse auch einen Kommentar, ob sich dein Unternehmen bereits mit Low Code auseinandergesetzt hat.
- Das würde mich sehr interessieren! Ich bin Alexey, wir sehen uns im nächsten Video.