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Auch die Artenzähler sterben aus - Kaum noch Taxonomie-Lehrstühle in Deutschland

nanomaniac1005:07 6.048 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 44 Zeilen
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  1. rund 2 Millionen Tier und Pflanzenarten sind bisher weltweit bekannt aber es gibt viel mehr allerdings hat sich das
  2. Artensterben in den letzten Jahrzehnten dramatisch beschleunigt diese Tiere können nur in einem intakten Lebensraum
  3. überleben die Artenvielfalt ist heute eine zentrale Frage der Biologie zu diesem Zweck mussten diese schillernen
  4. Käfer ihr Leben lassen es gibt auffällige und weniger auffällige Exemplare wie diese Maikäfer hier für
  5. den wissenslerk AR sind aber gerade die hoch interessant er ist maikäferspezialist hier an der
  6. Forschungsanstalt Alexander König in Bonn gibt es genügend Arbeit für den artenkenner er ist ein taxonom ein
  7. Experte für die Bestimmung von Tierarten 700.000 Käfer warten darauf bestimmt zu werden selbst wenn Dirk Arenz jeden Tag
  8. 8 Stunden lang nur die mit roten Zetteln markierten bestimmen sollte hätte er d Jahre lang zu
  9. tun Biss Kriminalist ne also immer nicht aufgeben immer weitermachen immer weiteruchen und ja auch nicht sich nicht
  10. einschüchtern lassen man hat oft einfach damit zu tun die Schrift von den Alten Herren zu
  11. entziffern ja die Sammlung sind teilweise über 150 Jahre alt zusammengetragen wurden sie
  12. aus der ganzen Welt das auflauern und Fangen von Tieren erfordert viel Ruhe und Geduld und ist nicht immer so
  13. erfolgreich die Taxonomen sind froh dass sie ehrenamtliche Helfer haben Studenten und
  14. Praktikanten die ihnen einen Teil der aufwendigen Feinarbeit abnehmen denn alles muss ganz genau untersucht und
  15. kategorisiert werden allerdings kann das nicht jeder das Allgemeinwissen über das was kreäucht und fleucht nimmt ab unser
  16. Auge meint Arens ist nicht mehr auf Natur geschult der Blick für biologische Details fehlt zumindest in unserem Teil
  17. der Welt wenn ich z.B einen xbeliebigen ein einem Kind in Indien zeige das Kind ist in der Lage mir alle Käfer die so
  18. aussehen in ein halben Stunde zu bringen während ich in Europa eher den Eindruck habe dass Kinder die automagen gut
  19. unterscheiden können oder dem mit dem sie täglich Umgang haben Computer eben das eine ganz andere wissenswelt auch an
  20. den Universitäten geht dieses Wissen verloren es gibt einfach immer weniger Menschen die sich auf wissenschaftlichem
  21. Niveau mit verschiedenen Tierarten auskennen und kaum jemand lernt das noch dabei sterben täglich weltweit gut 50
  22. Arten aus welche genau das sind wird bald niemand mehr wissen weil auch die Taxonomen langsam aussterben es ist
  23. natürlich klar dass dann auch nur noch Leute ausgebildet werden für Fachbereiche wo sie eine Chance haben
  24. eine Arbeit zu finden und das ist meistens nicht mehr in der Taxonomie und somit findet man z.B die Tatsache dass
  25. an vielen Universitäten diese organismische Lehre also was ist was immer weniger stattfindet einfach weil
  26. es zeitaufwendig ist Geld kostet und auch sehr viel Aufwand bedeutet als der Urvater der Taxonomie gilt der Schwede
  27. Karl von Lin er reiste kreuz und quer durch Europa und gab den Tieren und Pflanzen einheitliche lateinische Namen
  28. die heute noch Gültigkeit haben seitdem ist das Reisen zwar unbeschwerter geworden aber Gelder für
  29. Forschungsreisen zu bekommen ist immer noch schwierig der wirtschaftliche Nutzen der Taxonomie ist nicht immer auf
  30. den ersten Blick erkennbar eine Entwicklung denn nur mit Artenkenntnis lässt sich beurteilen welche Naturräume
  31. schützenswert sind und Taxonomen braucht man auch wenn exotische Schädlinge in heimische Gefielde eingeschleppt werden
  32. das kommt inzwischen ziemlich häufig vor das ist natürlich eine auch eine neue Herausforderung für die Taxonomie
  33. dass wir sofort wenn solche ein vererschleppung von Organismen passieren dass wir das auch erkennen können und
  34. dementsprechend dann auch biologische Schädlingsbekämpfung nutzen können aus den Ursprungs Ländern wo solche käer
  35. herkommen das heißt deine natürlichen Feinde herbringen und das können wir nur wenn wir wissen was es ist und woher es
  36. kommt und wenn wir das über die DNA auch machen können dann wissen wir oft auch welche Population es war der
  37. Wissenschaftler sieht die Zukunft der Taxonomie deshalb in der Modernisierung Gentechnik und DNA Bestimmung müssen aus
  38. seiner Sicht eine größere Bedeutung bekommen wenn Taxonomen mit genetischen Fingerabdrücken arbeiten und diese
  39. weltweit veröffentlichen können so wäre das auch für Wissenschaftler in Entwicklungs und Schwellenländern eine
  40. Hilfe durch das Internet ist das teilweise schon möglich das gilt jetzt praktisch immer mehr Taxonomen mit ins
  41. Boot holen insbesondere die Einbeziehung der Hobby taxonom dass man da den Verbund schafft dass man sich zusammen
  42. findet und zusammenarbeitet das ist die Zukunft und das wird auch dann dazu führen dass wieder mehr Taxonomen
  43. gebraucht werden und das Ressourcen frei werden auch finanzielle Ressourcen denn das Wissen über die ist
  44. die Lebensgrundlage des Menschen überall auf der Welt

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