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Reaktionen an der Zapfsäule: Was halten Sie vom Tankrabatt?

rbb242:46 17.098 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 16 Zeilen
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  1. Das geht ja gar nicht. 2,489 Euro, da kriegste ja ne Macke. Samstagmittag in der Reichstraße. Wer hier zum Tanken vorbeikommt, traut auch mal seinen Augen
  2. nicht. 2,58 Euro für Diesel. E10 kostet 2,42 Euro, 2,48 Euro für 1 Liter Super. Preise, die mit dem nun beschlossenen Tankrabatt der Bundesregierung gesenkt werden sollen. Ab dem 1. Oktober wird
  3. Tanken durch die Reduzierung von Steuern 17 Cent günstiger, zumindest bis Jahresende. Die Kosten dafür betragen ca. 2,5 Milliarden Euro, die sich Bund und Länder teilen. Echte Erleichterung kommt
  4. bei den Menschen, die wir an der Zapfsäule treffen, aber deshalb nur bedingt auf. 17 Cent runter, da sind wir bei 2,25 Euro. Das ist alles noch für mich astronomisch
  5. hohe Tankkosten. Ja, ist doch ganz schön, ne, wenn es ein bisschen billiger wird. Jeder, der Auto fährt, weiß, 17 Cent ist ein Tropfen auf den heißen Stein, ne? Ich meine, im Vergleich,
  6. was wir früher über Preise gesprochen haben, ist noch ein großer Unterschied. Deswegen, ja, hilft vielleicht kurzfristig, aber wirklich lange eigentlich nicht.
  7. Dieser Rabatt soll die Autofahrer entlasten. Der Umweltschutz kritisiert diesen Schritt. Die jetzige Regelung entlastet vor allem die Menschen, die besonders große Autos fahren und
  8. besonders weite Strecken fahren. Also die Leute, die in der Regel mehr verdienen als andere. Und das sind die Menschen, die diese Entlastung eigentlich nicht brauchen. Die Entlastung muss
  9. bei den Menschen ankommen, die wirklich jetzt zu knapsen haben. Und das schafft man nicht durch eine pauschale Steuererleichterung. Da greift dann vielleicht die zweite Maßnahme der Regierung, der
  10. Spritpreisdeckel. Spätestens ab Januar 2027 soll er kommen, wenn die Länder zustimmen. Dabei legt der Staat einen Höchstpreis für Benzin und Diesel fest. Tankstellen dürfen maximal diesen Preis
  11. verlangen, können aber auch weniger berechnen. Der Höchstpreis ist flexibel, er kann angehoben oder gesenkt werden. Die Höhe wird errechnet aus dem Ölpreis, den Kosten für Herstellung
  12. und Transport, der staatlich festgelegten Händlermarge sowie Steuern und Abgaben. Vorbild hierfür sind entsprechende Regelungen aus unseren Nachbarländern. Mit Vorsicht zu genießen,
  13. meint der Mineralölverband. Die Gefahr besteht, dass es ein hochbürokratisches Instrument wird. Die Vorbildländer Belgien und Luxemburg haben viel kleinere und überschaubarere Märkte als
  14. wir mit unseren 14.000 Tankstellen. Und am Ende ist dann auch noch die Versorgung gefährdet, wenn der staatliche Preis falsch gewählt wird. Darüber müssen wir unbedingt reden,
  15. wenn das Instrument weiter verfolgt wird. Ob Tankrabatt oder Preisdeckel, klar ist, die Maßnahmen der Politik müssen laut der Berlinerinnen und Berliner schnell greifen.
  16. Da fällt dir doch nichts mehr ein. Das brauchst du keinem erzählen.