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Christoph Magirius über die Friedliche Revolution 1989
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 15 Zeilen
- Ich brauche bloß die Augen zu schließen, da habe ich die Bilder vor mir. Unbeschreiblich.
- Man wird kaum dafür Worte finden, dass jeder von den Leuten die da waren,
- irgendwie wach im höchsten Maße war. Es ist ein richtiges Privileg, dass Menschen diesen Oktober und dieses Jahr 1989 erlebt haben.
- So einen Umbruch, also so eine Bewegung, die das Volk, die Bevölkerung erfasst,
- durch alle Schichten hindurch, gibt es meiner Ansicht nach nur, naja, aller 500 Jahre.
- Ich habe immer gesagt, die Reformation war die letzte Bewegung, die so Leute auf die Beine gebracht hat, wie 1989.
- Man kann es schwer heute nachvollziehen weil der Unterschied von damals zu heute so gravierend ist.
- Wo sollten sich Menschen versammeln, die sagen wir haben Gedanken zu dieser Gesellschaft und haben auch Überlegungen und auch kritische Punkte
- und wir möchten richtig vorkommen. Es gab keine Versammlungsmöglichkeit für Menschen
- die eigentlich andere Gedanken hatten und andere Vorstellungen von einer Gesellschaft. Und da gab es nun Kirchen, die ein Dach hatten und eine Tür hatten und einen Raum hatten,
- der groß genug war um Menschen da zusammenkommen zu lassen. Ich habe seit 1979 hier so die Gruppen verfolgen können, mit allen Anliegen
- und die haben intensiv gearbeitet, etwa die ganzen Friedensgruppen, die sich hier versammelt haben. Andere Leute, die hat beschäftigt, warum
- man eigentlich verurteilt ist nur parteilinienmäßig zu denken. Diese Gruppen waren nicht sehr angesehen.
- Weil die Gesellschaft wusste genau, was sie tat und die hat gesagt, wir haben sowieso die besten Konzepte, wir brauchen keine Kritik
- und keine neuen Vorschläge. Das können wir alles selber.