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Christoph Magirius über die Friedliche Revolution 1989

Stadt Chemnitz2:06 174 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 15 Zeilen
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  1. Ich brauche bloß die Augen zu schließen, da habe ich die Bilder vor mir. Unbeschreiblich.
  2. Man wird kaum dafür Worte finden, dass jeder von den Leuten die da waren,
  3. irgendwie wach im höchsten Maße war. Es ist ein richtiges Privileg, dass Menschen diesen Oktober und dieses Jahr 1989 erlebt haben.
  4. So einen Umbruch, also so eine Bewegung, die das Volk, die Bevölkerung erfasst,
  5. durch alle Schichten hindurch, gibt es meiner Ansicht nach nur, naja, aller 500 Jahre.
  6. Ich habe immer gesagt, die Reformation war die letzte Bewegung, die so Leute auf die Beine gebracht hat, wie 1989.
  7. Man kann es schwer heute nachvollziehen weil der Unterschied von damals zu heute so gravierend ist.
  8. Wo sollten sich Menschen versammeln, die sagen wir haben Gedanken zu dieser Gesellschaft und haben auch Überlegungen und auch kritische Punkte
  9. und wir möchten richtig vorkommen. Es gab keine Versammlungsmöglichkeit für Menschen
  10. die eigentlich andere Gedanken hatten und andere Vorstellungen von einer Gesellschaft. Und da gab es nun Kirchen, die ein Dach hatten und eine Tür hatten und einen Raum hatten,
  11. der groß genug war um Menschen da zusammenkommen zu lassen. Ich habe seit 1979 hier so die Gruppen verfolgen können, mit allen Anliegen
  12. und die haben intensiv gearbeitet, etwa die ganzen Friedensgruppen, die sich hier versammelt haben. Andere Leute, die hat beschäftigt, warum
  13. man eigentlich verurteilt ist nur parteilinienmäßig zu denken. Diese Gruppen waren nicht sehr angesehen.
  14. Weil die Gesellschaft wusste genau, was sie tat und die hat gesagt, wir haben sowieso die besten Konzepte, wir brauchen keine Kritik
  15. und keine neuen Vorschläge. Das können wir alles selber.

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