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Genregulation bei Prokaryoten - Operon-Modell (veraltet)

Biologie - simpleclub9:28 924.654 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 63 Zeilen
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  1. eine prokarotische eekolizelle hat in etwa 3000 Gene allerdings sind nur 600 ständig aktiv die anderen 2400 Gene können nach Bedarf an und abgeschaltet
  2. werden aber wie funktioniert das in diesem Video erklären wir euch die Genregulation von Prokaryoten anhand vom
  3. [Musik] operonmell Genregulation was ist das noch mal in nicht jeder Zelle können alle vorhandenen Gene immer aktiv sein
  4. wenn Genner aktiv sind müssen sie allerdings keinen Sport machen oder so aktiv oder inaktiv sagt nur ob die transkriptionsrate hoch oder niedrig ist
  5. einfach gesagt ob die Übersetzung der Gene in Proteine oft oder nicht so oft stattfindet weil nicht immer alle Proteine gebraucht werden und die Zelle
  6. ja nichts verschwenden oder umsonst arbeiten will muss die Proteinbiosynthese auch verhindert werden können deshalb wird dann die
  7. Aktivität der Gene gesenkt diese Kontrolle der Genaktivität bzw der transriptionsrate nennt man Genregulation das ganze funktioniert
  8. übrigens natürlich auch andersrum die Aktivität kann auch gesteigert werden bei prokaryioten also Einzellern ohne Zellkern kann man die Genregulation mit
  9. dem operon Modell erklären dieses Modell wurde 1961 von den französischen Wissenschaftlern franois Jacob und Jacques monau entwickelt das operon ist
  10. erstmal einfach ein Abschnitt der DNA dieser Abschnitt besteht aus drei Teilen dem Start Punkt der RNA polymerase der wird auch Promotor genannt dem Operator
  11. und den strukturgen in der Nähe vom operon befindet sich das regulatorgen das regulatorgen schickt dann den Repressor los wenn er gebraucht wird der
  12. Repressor ist eben ein Protein dass die RNA polymerase blockiert und damit die Proteinbiosynthese verhindert der Operator ist jetzt die DNA Sequenz an
  13. die sich der Repressor binden kann die Strukturgene sind einfach die Gene die an oder abgeschaltet werden sollen der Promotor und der Operator plus der
  14. Regulator sind für das an und abschalten vom dritten Teil des Operons den strukturgenen verantwortlich kein aktiver repressorinicht bedeutet also
  15. dass die Proteinbiosynthese ganz normal ablaufen kann die strukturgenene können von der RNA polymerase abgelesen werden und die Transkription findet statt ist
  16. der Repressor allerdings aktiv bindet er sich an den Operator und verhindert die Bindung der DNA polymerase an die DNA diese Bindung wir unmöglich weil der
  17. Repressor die Struktur vom Operator und nebenliegenden Promotor verändert die RNA polymerase kann nicht mehr loslegen jetzt gibt es zwei Möglichkeiten der
  18. Genregulation mit dem operon Modell die erste nennt sich substratinduktion die zweite heißt endproduktrepression keine Panik sind
  19. zwar komplizierte Begriffe aber wir erklären Sie jetzt einfach mal einzeln und langsam zuerst geht's um die substratinduktion um die
  20. substratinduktion relativ einfach zu erklären nehmen wir als Beispiel einfach die Bakterien an denen das operonmell entwickelt wurde ecoli sind die kleinen
  21. Dinger die im Darm von Menschen und Tieren vorkommen sie produzieren Enzyme die zum Abbau von Substraten gebraucht werden Substrat ist einfach ein
  22. Nährstoff der von Enzymen abgebaut werden muss zum Abbau von Laktose also Milchzucker sind zusätzliche Enzyme notwendig warum zusätzlich ecoli ist
  23. normalerweise mit Glucose als Nährstoff happy aber kann auch Zucker die ein bisschen komplizierte aufgebaut sind wie Laktose zersetzen und verwerten dafür
  24. werden allerdings eben ein paar mehr Enzyme benötigt so mal ganz langsam sagen wir jetzt mal dass keine Laktose im nähboden enthalten ist damit sind
  25. auch keine extra Enzyme nötig die die Laktose abbauen müssten die Produktion dieser Enzyme muss abgestellt werden dafür ist dann eben die Genregulation
  26. zuständig das regulatorgen wird aktiviert und stellt daraufhin den Repressor her der bindet an den Operator und die RNA polymerase wird blockiert
  27. der andere Fall ist dass Laktose im nähboden vorhanden ist dann brauchen wir ja plötzlich die Enzyme die Laktose abbauen damit die Enzyme produziert
  28. werden können muss der Repressor blockiert werden das funktioniert dann so die Laktose bindet sich an den Repressor diese Bindung ist spezifisch
  29. das heißt einfach nur dass das schlüsselschlossprinzip gilt nur Laktose kann sich an den laktoserepressor binden was das schlüsselschlossprinzip ist ist
  30. euch noch nicht klar okay eine kurze Zusammenfassung für euch der Name trifft es schon mal ziemlich gut nur der richtige Schlüssel passt in das
  31. zugehörige Schloss das kennt ihr ja vielleicht von den Enzymen in unserem Beispiel werden von den strukturgenen Enzyme kodiert die Laktose abbauen ihr
  32. Substrat ist hier die Laktose die sie nach dem schlüsselschlossprinzip Binden die Laktose bindet sich jetzt an ihren entsprechenden Repressor nach dem
  33. gleichen Prinzip es ist ihr nur möglich sich an diesen einen speziellen zu binden so funktioniert das schlüsselschlossprinzip zurück zum Thema
  34. die Laktose hat sich jetzt also an den Repressor gebunden deswegen kann er nicht mehr an den Operator andocken und kann die RNA polymerase nicht mehr
  35. blockieren diese setzt also am Promotor an um die Strukturgene abzulesen und um dabei die RNA für die Proteinbiosynthese der Enzyme zum laktoseabbau zu
  36. synthetisieren einfach gesagt sind die Strukturgene in diesem sogenannten lackoperon jetzt ablesbar und die Laktose kann so wieder abgebaut werden
  37. weil die entsprechenden Enzyme hergestellt werden der Vorgang geht direkt vom Substrat aus das abgebaut werden soll deshalb ist in diesem
  38. Beispiel Laktose ein Induktor der Name substratinduktion kommt auch daher das Substrat selbst ist der Induktor der den Vorgang auslöst noch mal zum
  39. Mitschreiben wenn kein Substrat vorhanden ist das extra Enzyme zum Abbau benötigt blockiert der Repressor was das Zeug hält und die Proteinbiosynthese
  40. diese Enzyme findet nicht statt der Repressor bindet an den Operator und stellt sich mitten in den Weg von der RNA polymerase die deshalb nicht weiter
  41. kann und die Proteinbiosynthese kann dann auch nur noch Ciao Leben sagen jetzt zum anderen Fall es ist ein Substrat vorhanden das mit Enzymen
  42. abgebaut wird die die Strukturgene in unserem operon codieren dann klammert sich das Substrat an den zuständigen Repressor so verändert es die Form des
  43. repressors der Repressor kann nicht mehr am Operator ansetzen und die Proteinbiosynthese läuft wieder das war die substratinduktion jetzt kommen wir
  44. zum anderen Begriff der endproduktrepression bei der endproduktrepression bleiben die Aufgaben des Regulators und des gesamten
  45. Operons gleich vorher bei der substratinduktion wurde der Abbau von Stoffen kontrolliert diesmal wird der Aufbau von Stoffen reguliert als
  46. Beispiel nehmen wir hier mal die Aminosäure Tryptophan jetzt soll reguliert werden wie oft die vor en ist anders als bei der substratinduktion
  47. chillt der Repressor in diesem Beispiel jedoch so lange bis das Endprodukt oft genug in der Zelle vorhanden ist davor wird tryptopan ohne Limit oder Kontrolle
  48. synthetisiert noch mal langsam das Endprodukt ist erstmal das was die Enzyme der Strukturgene in diesem operon herstellen in unserem Beispiel tryptopan
  49. bevor der Repressor aktiv ist wird einfach am laufenden Band tryptofan hergestellt erst wenn die Konzentration in der Zelle hoch genug ist wird der
  50. Repressor aktiviert das passiert so das Endprodukt also Tryptophan bindet sich an den Repressor er wird dadurch aktiv und lagert sich wie bei der
  51. substratinduktion an den Operator an so wird die Proteinbiosynthese blockiert aber natürlich nicht die Proteinbiosynthese der gesamten Zelle
  52. sondern es wird nur der Teil larm gelegt der Tryptophan synthetisiert das Tryptophan wird weiter verarbeitet und das Level der Konzentration sinkt
  53. deswegen ist auch nicht mehr so viel Tryptophan da um sich an den Repressor zu binden jetzt liegt der Repressor wieder öfter in seiner originalen
  54. inaktiven Form vor und kann sich nicht mehr an den Operator binden die Strukturgene sind wieder bereit für die Transkription und das Endprodukt kann
  55. wieder herergestellt werden für euch zu merken ist wichtig dass hier das Endprodukt für die Kontrolle zuständig ist das Endprodukt aktiviert den
  56. Repressor erst wenn genug davon in der Zelle ist und legt dann dadurch die Trans ption der Struktur Genen l zusammengefasst müsst ihr wissen dass
  57. das operon Modell aus Regulator und operon besteht das operon hat selbst noch mal seine drei Teile den Promotor den Operator und die Strukturgene bei
  58. der substratinduktion wird der Repressor durch den Induktor ausgenockt damit die Transkription möglich ist ist kein Induktor da na ja dann macht der
  59. Repressor halt das einzige was er kann er unterdrückt die Proteinbiosynthese indem er am Operator andockt und die apolymerrase abblitzen lässt wenn das
  60. Endprodukt den Repressor aktiviert weil genügend in der Zelle ist wird die Transkription blockiert diesen Vorgang nennt man
  61. endproduktrepression wenn ihr noch mehr Themen braucht oder irgendwo Hilfe braucht dann geht einfach auf unsere Lernplattform
  62. www.simpelkpp.de und benutzt dort die Suchzeile dort findet ihr jeden Scheiß Leute ohne Witz das ist brutal ansonsten bis zum nächsten Video
  63. also Leute bis gleich

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