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Biologie: Save the Planet! Schützt die Biodiversität!
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 162 Zeilen
- [Musik] Einfach Unterrichten, der Podcast von Friedrich Plus aus dem Friedrich Verlag.
- Wir bringen innovativen Unterricht für Lehrkräfte auf den Punkt. Aktuell hört man viel darüber, dass wir
- vielleicht bald ausgestorbene Arten wie Mammut und Beutelwolf zurückbringen könnten. Doch wie können wir verhindern,
- dass es überhaupt so weit kommt? Merken wir überhaupt, wie weniger spektakuläre Arten um uns herum immer mehr
- verschwinden? Mit Thomas Gern spreche ich heute über das Thema Biodiversität, wie er schutz konkret aussehen kann und
- wie man Schülerinnen dafür sensibilisieren, vielleicht ja sogar begeistern kann. Thomas, ich bin
- gespannt auf deine Ideen. Schön, dass du da bist. Ja, ich freue mich, dass ich wieder
- dabei sein kann. Dann definieren wir doch erstmal, damit wir alle auf derselbe Seite sind. Was
- verstehst du denn unter Biodiversität? Ja, wenn ich jetzt 100 Leute auf der Straße fragen, was Biodiversität ist, es
- ist da werde ich wahrscheinlich von 30 überhaupt keine Antwort bekommen und die restlichen 70 werden irgendwie sagen,
- das ist halt die Artenvielfalt. Ich lauf irgendwo rum und dann gibt's ein Haussperling, ein Felssperling, ein
- Gänseblümchen und ein Löwenzorn. Macht man so Liste. Das ist Biodiversität. Das ist richtig, aber das ist nur Teil
- der Wahrheit. Biodiversität ist nämlich eigentlich mehr. Neben dieser klassischen Artenvielfalt gibt's noch
- zwei weitere Ebenen, nämlich die Vielfalt der Lebensräume, also Wattenme, äh die Wiesen sind nicht alle gleich,
- die Wälder sind nicht alle gleich und die dritte Ebene, das sozusagen auf dem im kleinsten Bereich auch die Arten, die
- sind nicht alle gleich. Die Individuen das, wenn ich im Klassenzimmer rumschaue, kein Mensch ist irgendwie
- gleich und auch kein Feuersalamander ist gleich. Jedes Lebewesen ist hat da individuelle genetische Ausstattung und
- deswegen gibt's da die dritte Ebene. Das ist halt die Ebene der genetischen Vielfalt, also Lebensraumvielfalt,
- Artenvielfalt, genetische Vielfalt und das zusammen ist das komplexe Begriffsmuster Biodiversität.
- Okay, danke für die Definition. Jetzt können wir natürlich alle vor dieser Diversität so direkt sehen. Gede nehme
- ich jetzt von außen nicht wahr, aber wenn ich spazieren gehe, dann sehe ich natürlich, wie viele Pflanzen da am
- Wegesrand zu wachsen und wie viele verschiedene. Und manchmal bestimme ich die auch super gerne mit
- Pflanzenbestimmungsapps oder merkt man plötzlich, wie vielfält eich selbst so, dass Unkraut am Wegrand ist. Eignen sich
- Bestimmungsapps dann eigentlich auch für ein Einsatz im Unterricht? Bestimmungsapps eignen sich auf jeden
- Fall. Also, da gibt's ganz ganz tolle Möglichkeiten, wie man gegen diese, wo du jetzt gerade beschrieben hast, diese
- Plan Blindness sagt man ankämpfen kann, dass man einfach draußen rumläuft und im schlimmsten Fall ist alles grüne Gras
- und alles bunte Unkraut. Ja, das war auch gerade gehört. Ja, also das kann man mit diesen Pflanzenbestimmungsapps
- total gut loswerden und mit Kindern, also Schülerinnen und Schülern, die hervorragend einsetzen und z.B. mitora
- Incognita oder Plantnet Net da entdecken, was es eigentlich für vielfältige Pflanzenwelt bei uns gibt.
- Aber man sollte natürlich auch ein bisschen kritische dafragen, was in diesen Apps rauskommt, ob es stimmt oder
- nicht. Ähm und da haben wir z.B. auch ein Artikel in diesem in unserem Jubiläumsheft Biodiversität
- untergebracht, wie man mit Kindern eben mit solchen Apps Gewinn bringend im Schulunterricht, im Biounterricht
- umgehen kann. Ich persönlich find es ja aber ganz spannend. Wer hat ja gerade das Stichwort?
- Wenn man dann feststellt, das sind ja gar nicht nur so Unkräuter, sondern manche sind vielleicht sogar Pflanzen,
- die kann man essen, die wurden vielleicht mal als Heilplatzen genutzt. Ich glaube, manche von diesen Apps
- können einfach so bisschen Fun Facts erzählen. Trifft das auf die beiden zu? Genau. Also das Lernen der biologischen
- Vielfalt umfasst ja mehr als den eigentlichen Artnamen. Das ist ja langweilig, wenn ich draußen rumlaufe
- und einfach nur so Etiketten an alle Pflanzen und Tiere ranhänge. Ich will ja was über diese Tiere und Pflanzen und
- Pilze und was auch immer gern wissen. Und ähm das können jetzt natürlich wissenschaftliche Fakten sein. Wie
- pflanzen die sich vor, wie sehen die aus, keine Ahnung, aber es können natürlich auch lustige Begebenheiten.
- Also, ich sage jetzt mal Fun Facts sein, die ja so in die Rubrik Biologie für Angeber reingehen und halt man jetzt
- nicht unbedingt das Leben besser macht, wenn man es weiß, aber es ist irgendwie schöne schöner ja Hingucker oder schöner
- Hinhörer, wo man halt aufmerksam wird und sich dann die Sachen auch besser merken kann. auch ein großer Vorteil
- gegen zu dem klassischen Bestimmungsschlüssel, weil wenn ich mich das so an mein
- Studium zurückerinnere, der schmal Fitchen. Am Ende weiß man, was der Artname ist, aber
- wenn es gut läuft, weiß man am Ende wie der Artname ist. So, so sicher ist man da gar nicht, aber ja, also ich glaube
- im im Profibereich haben natürlich diese Bestimmungsschlüssel schon weiterhin ihre Berechtigung, aber Spaß machen tun
- die Apps natürlich mehr eindeutig. Was ich dann auch festgestellt habe, was ich so auf meiner
- 1. Mai war, es ist extrem heiß für den Mai, schön für den Spaziergang, nicht so schön für die Umwelt. Klimawandel ist ja
- aktuell deswegen einfach ein Thema, da kommen wird gerade durch Sommerhitze und Extremwetterlagen äh einfach nicht drum
- rum. Wir spüren es, es ist viel in den Medien und auch das Schwinden bekannte einheimische Arten wird ja immer
- sichtbarer. Wie kann man denn gerade dieses Thema, weil klar, Hitze kriegen die Schüler mit, Schwinden der Arten,
- wie können wir das für die Schüler in greifbar machen? Also, der Klimawandel und der Verlust der biologischen
- Vielfalt, das sind eigentlich zwei Krisen, die Hand in Hand gehen. Also die eine ist die Ursache fürs andere und
- umgekehrt. Und das ist vielleicht noch gar nicht so richtig so in der breiten Bevölkerung und natürlich
- dementsprechend auch nicht bei den Schülerinnen und Schülern angekommen. Also mit Klimawandel, da hat man schon
- verstanden, dass das ein Problem ist, aber der Verlust der biologischen Vielfalt, dass es damit zusammenhängt,
- vielleicht sogar noch ein größeres Problem sein könnte, da wird's schon schwieriger, ne? Und das sozusagen, da
- gibt's auch ganz spannende Unterrichtsgestaltungsmöglichkeiten, wie man das miteinander verzahnen kann.
- Also Klimawandel bedeutet in Mitteleuropa, dass es wärmer und trockner wird. Was hat es für Folgen? Na
- ja, wir werden andere Arten kriegen. Es werden Arten als Verlierer des Klimawandels dashen, weil es ihnen halt
- zu heiß und zu trocken wird und es wird andere Arten geben, die werden davon profitieren. Also, es gibt Gewinner und
- Verlierer in diesem Klimawandel äh System und ähm bei den Gewinnern, da haben wir z.B. für jede Menge
- Karteikarten geschrieben, äh welche Gewinner eigentlich beim Klimawandel gibt. Da sind welche dabei, die werden
- wir gerne mögen. Also jeder sieht gern so ein Bienenfresservogel, weil er halt so schön bunt ist und
- super anzuschauen ist. Aber es gibt natürlich auch dummerweise etliche Gewinner im Klimawandel, die man nicht
- so gern haben, also von äh Zecken und Mücken und anderen äh Überträgern von Krankheiten, die halt ja auf einmal bei
- uns die Winter überstehen, was sie früher nicht getan haben. Das ist sozusagen ein ganz interessanter,
- wichtiger Aspekt, dass man sich das immer vor Augen hält. Natur ist nichts statisches. ist immer im Wandel und äh
- unsere heimischen Ökosysteme inklusive ihrer Bewohner werden sich auf den Klimawandel einstellen. Ob uns das
- gefällt oder nicht, das haben wir gar nicht zu entscheiden. Und es gibt halt nicht nur positive Aspekte, dass es halt
- im Sommer schön Eisessen ist, es gibt halt auch viele negative Aspekte, we gerade auch, wenn man sich häufig
- denkt man erst an die großen Arten oder so, du hast ja auch erstmal den Wienfresser genannt, der super einfach
- optisch auffällig ist und ich habe ja meiner Einleitung auch erstmal an das Mammut gedacht. Äh, aber natürlich wie
- du eben auch gesagt hast, den Karteikarten kommen auch so die kleinen Gewinner und Verlierer vor, wie z.B. die
- Moskitos. Und was ich daran auch ganz besonders spannend finde, ist es geht ja auch nicht nur um dieses kleine Tier
- selbst, es geht ja auch natürlich um das ganze ähm Umfeld, was eben von bestimmten Pflanzen oder Insekten lebt,
- welche dann eben verschwinden oder plötzlich neu in die Nahrungskette dazu kommen.
- Absolut richtig. Also kein Lebewesen existiert für sich allein. Also mal ganz abgesehen davon, dass ich persönlich
- jetzt schon auf Zecken verzichten könnte, gibt's natürlich andere Lebewesen, die auf die Zecken vielleicht
- auch angewiesen sind. Und wenn es die Borellien Bakterien sind, die halt äh in meinem Immunsystem große Probleme
- verursachen, also alles, um den großen Alexander von Humbol zu zitieren, alles hängt mit allem zusammen. Und äh wenn
- wir an einer kleinen Schraube irgendwo vielleicht auch unabsichtlich natürlich drehen, hat es große Auswirkungen an
- vielleicht einer anderen Stelle, die man gar nicht ja jetzt absehen können. Und deswegen heißt da wirklich vorsichtig
- sein und den biologischen oder den Verlust der biologischen Vielfalt, den wir schon zu beklagen haben, ist ja
- schon da, dass man das halt so krass eindämmt, wie es nur irgendwie möglich geht, weil wir nicht wissen, was
- passieren wird, wenn wir weniger biologische Vielfalt zu unserer Verfügung haben.
- Ich glaub, das ist auch richtig spannend. Ja, da wahrscheinlich für Schüler in wenn man dann erstmal denkt,
- ha ja, weniger Moskitos finde ich gut, aber dann ich denke, okay, aber dann haben die Vögel nichts mehr zu fressen
- und dann äh setzt sich die Kette fort. Genau. Und äh ich bin ja bin ja Anlieger am Kiemse, ja, und ich esse total gerne
- Renken, das sind Fische und äh ohne die Moskitolarfen im Kiemsee keine Renken und dann auch keine leckeren Fische.
- Also alles hängt mit allem zusammen. Und das ist manchmal lästig, aber in vielen oder in den aller allermeisten Fällen
- profitieren wir. Okay, also super spannend auf jeden Fall sich dann wirklich mal genauer
- anzugucken, wer die Gewinner und Verlierer in diesem Wandel sind. Und jetzt ist natürlich die Frage, wenn man
- dann vielleicht begriffen hat, okay, das ist jetzt eine Veränderung, die ich vielleicht nicht so gut finde, die ich
- vielleicht auch aufhalten möchte. Äh, welche Möglichkeiten gibt es denn, die heimische Biodiversität zu schützen, die
- man vielleicht mit Schülerinnen auch ä besprechen oder praktisch erleben kann? Also ein ganz ganz ganz zentraler
- Ansatz, das sage jetzt nicht ich, sondern das sagt äh die Weltnaturschutzorganisation
- ist Bildung und da bin ich jetzt natürlich als Biologielehrkraft und und halt alle meine Kolleginnen und Kollegen
- auch ein kleines bisschen dafür zuständig, dass wir dieses Wissen und Können vermitteln, damit wir und
- natürlich auch die Freude an der Naturbeobachtung weitergeben können, damit in den jungen
- Menschen das Bewusstsein so bisschen wächst, wie toll, wie großartig diese Natur ist und zwar nicht nur die im
- Tierfilm äh in äh in der afrikanischen Savanne, sondern die, wenn ich bei uns daheim die Haustür aufmach, in den Wald
- auf die Wiese gehe. Wir haben ganz hochteressante Arten. Es gibt, also wir haben jetzt z.B. in dem äh letzten den
- Biodiversitätsheft einen Artikel über Arten, die es nur in Deutschland gibt. Also wir haben auch unsere Orangutons,
- die sind halt keine Orangutans, sondern das sind halt kleine Höhlenkäfer, aber das sind Arten, für die wir ganz
- besondere Verantwortung tragen. Und wenn man das weiß, dass es auch in Deutschland Arten gibt, auch der
- Feuersalamander z.B. oder ein Verbreitungsschwerpunkt hier bei uns, dann weiß man auch, hoppala, also wir
- haben auch eine Verantwortung, wir dürfen nicht immer nur auf die afrikanischen Menschen zeigen und auf
- die Südamerikaner, ihren tropischen Regenwäldern, dass die halt ihre Biodiversität schützen, sondern wir
- müssen bei uns selber anfangen und ähm das können wir auch Lebensräume schützen,
- weniger Pestizide verwenden, Klimawandel aufhalten, das sind alles so schlag. Wir wissen ja eigentlich, wie es geht. Das
- Problem ist in unserem Kopf. Wir müssen bereit sein, es zu tun. Und da ist Bildung ganz wichtig.
- Genau. Also das jetzt schon die Käferwind in eurer Ausgabe betrachtet, hat das natürlich eine schöne
- Expression, die nicht so umsetzbar ist natürlich für Menschen, die weiters wegleben von den Höhlenkäfern, aber habt
- ja auch ein ganz tolles Beispiel, was jeder Mörder oder wir direkt vom Schulhaus hat. Was kann man denn alles
- mit so einer Feldhecke anstellen? Welthen ähm sind insofern wunderbare Objekte für die Schule, weil sie überall
- gibt. Ich muss jetzt nicht groß rumfahren, sondern ich habe das vermutlich in äh vor meiner
- Schulhaustüre und zur Not auch im Schulgarten. Es muss jetzt nicht zwischen zwei Feldern der Hecke sein,
- sondern es reicht, wenn ich quasi so lineare Vegetationsstruktur mit ein paar Büschen
- und so weiter habe und da kann ich tolle Messungen machen und ähm lassen sich überraschen, was wir da alles für sie
- ausgedacht haben, was es da alles an tollen Möglichkeiten gibt. Punkt ist halt wieder, wenn ich das mit PowerPoint
- vorstelle und erzähle, was Hacken alles so tolles für Klimaboden, Gegenbodenerosion und so weiter leisten,
- das ist ganz was anderes wie wenn ich das selber erlebt und gemessen habe. Und deswegen rausgehen, rausgehen,
- rausgehen, damit die Kinder und Jugendlichen das nicht einfach nur aus dem Buch rauslernen, sondern vor Ort.
- Und da ist Biodiversitätsbildung ganz weit vorne. Da haben wir viele Möglichkeiten.
- Definitiv. Und wir wollen natürlich jetzt nicht zu viel vorweg. Ja, magst du vielleicht um die Leute ein bisschen
- neugierig zu ein kleines Beispiel nennen, was man denn da messen könnte ohne gleich zu viel vorwegzunehmen.
- Also ein klassisches Beispiel sind Temperaturunterschiede. Es geht mit dem Thermometer und wenn man
- jetzt nicht einmal mehr Thermometer mitnehmen will, dann empfehle ich mal mit meinem wunderbaren Messinstrument
- der Haut auf die Leh und auf die Loofseite von einer Hecke zu gehen und dann wird man sofort messell: "Hoppala,
- da gibt's einen riesengroßen Unterschied, was z.B. so Windgeschwindigkeiten angetrifft.
- Okay, wunderbar. Dann haben wir, glaube ich, noch gerade genug Zeit, um kurz noch ein Wort zum Salab Mander zu sagen.
- Äh weil wie ich ja gerade am Anfang gesagt habe, man denkt häufig an das, was man sehen kann, Arten Lebensräume,
- aber natürlich ist Biodiversität auf der Genebene auch super wichtig. Was hat das Ganze mit dem Feuersalamander zu tun?
- Also, was für Menschen gilt? Kein Mensch ist gleich gilt auch für Feuersalamander, gilt für alle Lebewesen
- und bei den Feuersalamandern, das kommt halt uns Menschen entgegen, die kann man wirklich optisch gut
- unterscheiden, weil jeder Feuersalamander individuelles Muster trägt. Jetzt kann man sagen, na ja, das
- ist doch wurscht, die sind halt unterschiedlich. Okay, aber da gibt's einen ganz interessanten ähm ja Vorteil.
- Die sind nämlich jetzt nicht nur unterschiedlich gemustert, sondern manche von denen sind auch gegen
- Krankheiten resistent und manche nicht. Und das ist im Moment ein riesen Thema, weil die Feuersalamander, das sind ja
- putzige kleine Amphibien, Sympathieträger, die werden gerade in Mitteleuropa stark bedroht von einem
- eingeschleppten Pilz, der hat schon ein krassen Namen, der heißt Salamander Frresser und dieser Salamander Fresser
- hat in äh die Niederlanden 90% aller Feuersalamander umgebracht. Das ist viel, 90%, ne? Also krasse Pandemie
- unter Feuersalamandern. Und äh jetzt haben 10 % aber Gott sei Dank überlebt, weil die resistent waren.
- Und wenn die 10% aber vorher schon irgendwie durch Autos überfahren worden wären oder ein Lebensraum verloren
- hätten, da wären alle Feuersalamander weg gewesen. Heißt, lange Rede, kurzer Sinn, es kommt nicht nur bei
- Feuersalamandern, sondern bei alle Lebewesenarten auf jedes Individuum waren, weil das möglicherweise Gene
- trägt für eine Fähigkeit, die es in Zukunft die ganze Art brauchen könnte, wo man jetzt noch gar nicht weiß, was
- die Zukunft bringt. Deswegen jedes einzelne Lebewesen ist wichtig. Wunderbares Abschlusswort. Ähm, wir
- sehen das super wichtig, dass Schüler Schüler mit allen drei Säulen der Biodiversität, sowohl der Arten der
- Lebensräume als auch der Gene vertraut sind. Dazu eignet sich super Beispiel aus dem eigenen Umfeld von der
- Wegrandpflanze, die vielleicht doch nicht nur Unkraut ist, über bekannte Tiere, sei es Insekten oder
- Feuersalamander, äh die wir manchmal vielleicht sogar auch in unserer Feldhecke direkt vor der Haustür finden
- können. Dabei ist es wichtig, die Schülerin auch emotional mit dem Thema zu erreichen. Und natürlich können wir
- und auch das finden unsere Zuhörenden in der neuesten Ausgabe auch natürlich kritisch über manche
- Naturschutzmaßnahmen sprechen. Äh ein Klassiker wäre z.B. der Biokraftstoff, der zwar erstmal nach einer guten Lösung
- klingt, aber durch Monokulturen natürlich auch genau solche Probleme wie Pandemien unter den Pflanzen ähm
- begünstigen kann. Und wer jetzt Lust bekommen hat in eure Material wie die Kateikarten oder die ganzen Messideen
- reinzuschauen, der findet alle Anregerialien in Ausgabe 50 Biodiversität von Biologie 5 bis 10.
- Danke, dass du da warst. Das war einfach Unterrichten, der Podcast von Friedrich Plus aus dem
- Friedrich Verlag. Wir bringen innovativen Unterricht für Lehrkräfte auf den Punkt. Ah.