Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Unsterblichkeit und ewiges Leben 7: Digitale Unsterblichkeit

Sebastian Gäb41:56 844 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 288 Zeilen
Herunterladen
  1. hallo zusammen wir haben bisher gesprochen über unsterbliche seele über die reinkarnation über die auferstehung der toten
  2. jetzt ist es an der zeit dass wir diesen bereich klassischer vorstellung vom leben nach dem tod verlassen und uns eine etwas modernere idee zu wenden
  3. wollen die frage die wir heute diskutieren wollen lautet ist und sterblichkeit glaube eigentlich mit einem modernen naturalismus vereinbar
  4. nun die meisten von ihnen würden wahrscheinlich spontan antworten nein der glaube an die und sterblichkeit gehört für uns ja normalerweise immer in
  5. einem irgendwie religiösen kontext rein alle religionen oder praktisch alle religionen kennen ja irgendeine form von unsterblichkeit glauben und aus
  6. archäologischer perspektive wissen wir beispielsweise dass das vorhandensein von bestattungsrituale oder von irgendeiner art von jenseits kult als
  7. ein sicherer beleg für die existenz von religion in einer bestimmten menschlichen population gelten kann also wenn sie wissen wollen ob die
  8. menschen des neolithikum soo religion gehabt haben oder nicht dann ist der beste weg diese frage zu beantworten die man sich anschaut ob sie
  9. beispielsweise bestattungskultur erkannt haben und sterblichkeit ist für uns also eine durch und durch religiöse vorstellung und nicht eine
  10. wissenschaftliche und umgekehrt bedeutet es für die allermeisten die die religion ablehnen also für hat ist in und atheisten für
  11. säkulare humanisten dass sie auch den glauben an die unsterblichkeit ablehnen dass sie also die endlichkeit des menschlichen daseins radikal akzeptieren
  12. und jedweden glauben und eine möglichkeit des lebens nach dem tod verwerfen als ein beispiel für diese haltung sei
  13. hier nur knapp vorne genannt der amerikanische schriftsteller und ein langjähriger ihren präsident der american unister sasion der fasste die
  14. sache mal in seinem gewohnt lapidaren und lakonischen stil so zusammen nimmer sagte bildungsminister means trying to behave diesen lieb und expectations of
  15. reward punishment partie gedreht also die allermeisten naturalisten und naturalisten würden sagen nein keine unsterblichkeit und sterblichkeit
  16. und naturalismus sind nicht miteinander vereinbar alles was existiert dass es die grundposition des naturalismus sind
  17. natürliche dinge also es gibt nichts übernatürliches es gibt es recht keine seele und keine götter solche entitäten abzulehnen ist fast schon das
  18. alleinstellungsmerkmal des naturalismus das heißt dass wird personen personen wie wir sind identisch mit ihren körpern wurde zu mindestens reduzierbar auf ihre
  19. körper also personale identität mag vielleicht die identität des bewusstseins seien die allermeisten zeitgenössischen naturalisten vertreten
  20. auch eine psychologische theorie der personalen identität aber dieses bewusstsein ist letzten endes ein produkt des gehirns also eine
  21. bewusstseins vorne lassen sich reduzieren auf vorgänge im gehirn wenn also decke repair stirbt dann stirbt nach naturalistischen verständnis auch
  22. die personen und zwar endgültig es gibt keine seele die den tod des körpers überleben könnte und es gibt keinen gott dir diesen körper wieder zum
  23. leben erwecken könnte also heißt das und sterblichkeit ist unmöglich rein logisch betrachtet ist das jetzt allerdings keine notwendigkeit also es
  24. gibt keinen logischen notwendigen zusammenhang zwischen einem naturalismus und der ablehnung von unsterblichkeit und sterblichkeit setzt ja kein gott und
  25. auch keine religiöse begründung voraus auch wenn das de facto in den allermeisten fällen so ist dass religion und und sterblichkeit hand in hand gehen
  26. es sei denn natürlich ja sie sagen die und sterblichkeit wäre eine art wunder also das wäre eine verletzung der natur besetzung nur durch verletzung der
  27. naturgesetze wäre es überhaupt möglich zur unsterblichkeit zu gelangen dann ja dann käme und sterblichkeit glaube nicht ohne religion aus aber
  28. könnte es nicht auch einfach sein das um sterblichkeit das ergebnis vollkommen natürliche prozesse ist eine kleine gruppe von philosophen und philosophen
  29. sagt ja das ist möglich ja um sterblichkeit und naturalismus sind miteinander vereinbar wie soll das nur funktionieren der
  30. grundlegende gedanke ist der dass man den begriff der information mit einbezieht in das naturalistische weltbild die these
  31. lautet bewusstsein ist nichts anderes als information und information ist nummer unabhängig von dem trägermedium auf dem sie gespeichert ist wenn ich als
  32. person also was die person die ich bin ultimativ informationen bin dann kann diese informationen die aktuell in meinem gehirn gespeichert ist übertragen
  33. werden auf ein anderes speichermedium und ich kann damit den tod meines gehirns und meines körpers insgesamt überleben
  34. sie sagen das klingt jetzt aber ziemlich nach science fiction da haben sie wahrscheinlich recht und so filme oder serien wie farben oder upload
  35. thematisieren dieses gedankenexperiment der physischen oder naturgesetz nicht nur ein sterblichkeit durch information auf eine
  36. teilweise ganz unterhaltsam art und weise aber diese idee einer naturalistischen digitalen um sterblichkeit hat eine veritable
  37. philosophische basis und die wollen wir heute ein bisschen näher untersuchen nun fangen wir mit der allerersten frage an wie kann das bewusstsein eigentlich
  38. information sein denn das ist offensichtlich die theoretische voraussetzungen die wir machen müssen wenn es etwas wie eine digitale
  39. unsterblichkeit geben sollte ändern sich nochmal zurück wir haben bereits darüber gesprochen was eigentlich eine person ist und der berge sagt naja personen
  40. sind eine bestimmte art von wesen die über bestimmte fähigkeiten oder kapazitäten verfügen zum beispiel personen besitzen ein bewusstsein
  41. personen haben vernunft sprache können andere personen als personen anerkennen und so weiter sofort also die fähigkeiten um die es hier geht die
  42. fähigkeiten die ein wesen als person identifizieren sind reinweg mentale fähigkeiten es können also nur bewusst gewesen
  43. personen sein wesen die über ein bewusstsein und entsprechende bewusstseins fähigkeiten verfügen was eine person ausmacht liegt
  44. ausschließlich im bereich des bewusstseins das heißt allerdings auch die materiellen grundlagen dieses bewusstseins machen keinen unterschied
  45. auf die kommt es nicht an also es ist nicht relevant in welcher form in welchem material in form eine person instanziert ist dieser körper den
  46. ich jetzt gerade habe ist eine möglichkeit wie die person die ich bin realisiert werden kann aber ob dieser körper jetzt ein
  47. menschlicher körper ist das ist vollkommen egal ob es überhaupt irgendeine form von körper ist ist damit eigentlich auch egal
  48. irgendetwas muss in der materiellen realität diese person instanz ihren aber was es ist dass es für das person seien nicht weiter von bedeutung es können
  49. auch andere körper personen seien als werten ganz gut zur gesprochen dass möglicherweise auch zum beispiel gorillas und delfine personen sein
  50. könnten und dann sind eben gorilla oder delfin körper installationen einer person oder meinetwegen wenn sie wollen auch außerirdische wesen könnten
  51. natürlich personen seien solange sie sprache bewusstsein rationalität und so weiter und so fort besitzen in welcher physischen form diese
  52. außerirdischen ihre fähigkeiten instanz ihren das ist irrelevant und dann ist es nur noch ein kleiner schritt dahin zu sagen das ist ja
  53. prinzipiell auch ein computer sein könnte der diese fähigkeiten instanziert in uns in uns biologischen wesen ist es eben ein biologisches gehirn das mentale
  54. fähigkeiten realisiert mentale fähigkeiten wie vernunft sprache bewusst sein und so weiter und so fort aber natürlich könnte genauso gut ein
  55. digitaler computer diese fähigkeiten realisieren was immer es ist was diese fähigkeiten realisiert und das ist der punkt auf denen sie ankommt sei es ein
  56. mensch sei es ein tier sei es ein computer ist vollkommen egal solange es diese fähigkeiten überhaupt ist es eine person wie ist das nun aber möglich wie
  57. könnte es überhaupt möglich sein einen anderen wesen als uns menschen ein bewusstsein zuzuschreiben nun die grundlage dafür ist eine bestimmte
  58. theorie aus der philosophie des geistes nämlich der sogenannte funktionalismus also eine funktionale theorie des bewusstseins diese theorie beantwortet
  59. die frage was bewusstsein ist indem sie bewusst sein als funktion beschreibt so der name oder indem sie die kausale rolle erklärt die
  60. bewusstsein zukommt was ist also eine funktion nun sagen wir es mal ganz abstrakt eine funktion ist etwas das einen bestimmten input nach einer
  61. festgelegten regel mit einem bestimmten output verknüpft wir können uns so eine funktion vorstellen als eine art blackbox auf der einen seite geht
  62. irgendwas in diese blackbox hinein dann rumpelt und auf der anderen seite kommt irgendwas aus dieser black box raus und zwei liegt die blackbox fest was bei
  63. einem gegebenen input als output herauskommen soll nehmen wir das beispiel aus der mathematik von woher sie vielleicht aus
  64. der schule noch diesen begriff der funktion kennen da gab es solche sachen wie zum beispiel eine funktion namens iks quadrat eine
  65. funktion namens quadrat heißt einfach wir haben eine blacksburg eine black box auf der iks quadrat draufsteht sie stecken irgendeine beliebige zahl in
  66. diese blackbox rein und diese blackbox spuckt ihnen nach der festgelegten regeln im die zahl mit sich selbst mal eine andere zahl raus also sie stecken
  67. die zwei reihen die blackbox spuckt ihnen eine 4 ausgesteckten die drei reihen die blackbox spuckt eine neue aus und so weiter und so fort
  68. ein anderes beispiel von der funktion das vielleicht jetzt nicht so intuitiv naheliegend ist wäre ein parkscheinautomat ein parkscheinautomat
  69. reagiert auch mit einem bestimmten output auf einen bestimmten input nach einer vorher festgelegten regeln beispielsweise wenn ein euro reinkommt
  70. gibt ein paar zettel für eine stunde aus oder so etwas also könnten wir vielleicht auch etwas allgemeiner und abstrakter formulieren
  71. die funktion ist ganz einfach diejenige regel die festlegt bei welchem input welcher output herauskommt nach diesem modell kann man jetzt auch das
  72. bewusstsein als eine art von funktion beschreiben was ist ein bewusstsein nur ein bewusstsein heißt in einem bestimmten mentalen zustand zu sein
  73. angst haben schmerzen haben hunger haben gelangweilt sein und so weiter und so fort sind alles mentale zustände solche mentale zustände kann man jetzt auch
  74. verstehen als eine art von funktionen die mit einem stimmten input einen bestimmten output korreliert nehmen wir mal das beispiel
  75. vom schmerz ich stoße mir meinen dicken zeh irgendwo an der tür kannte oder so etwas und habe dann schmerzen ich sage aber und halte meinen zeh festen drei
  76. bedienen oder sonst etwas in diesem modell können wir jetzt den schmerz zustand den mentalen zustand schmerzen haben als eine funktion
  77. beschreiben die einen bestimmten input nämlich die verletzung des cs an der tür konnte mit einem bestimmten output korrigiert nämlich aussagen schmerz
  78. verhalten zeigen das ding festhalten reiben was weiß ich was also schmerz ist ganz einfach derjenige zustand der diesen input mit diesem output
  79. korreliert nichts anderes als das heißt es schmerzen zu haben wenn jetzt beispielsweise jemand auf den gleichen input also sich den zeh zu
  80. stoßen mit einem anderen output als schmerz verhalten reagieren würde also nicht aus sagt sondern nur heiße luft oder was weiß ich was dann würden wir
  81. wahrscheinlich sagen nun diese person empfindet offensichtlich keinen schmerz oder empfindet irgendwas ganz anderes aber nicht das was wir schmerzen nennen
  82. würden diese verknüpfung von input und output funktioniert also rein kausal der input ist eine ursache für den output und deswegen können wir auch davon
  83. sprechen dass mentale zuständig eine bestimmte kausale rolle spielen in der kausale verknüpfung von input und output verwechseln sie jetzt bitte allerdings
  84. nicht den funktionalismus mit dem bh juris muss das sind zwei unterschiedliche theorien der bhw iris muss sagt ein mentaler zustand ist
  85. gleich oder ist identisch mit beobachtbaren verhalten also das würde in unserem beispiel bedeuten der schmerz ist ganz einfach dass schmerz verhalten
  86. über das beobachtbare verhalten hinaus also aber sagen und rumhüpfen mit den zähnen hat das wort schmerz keinerlei sinnvolle bedeutung dieser bravuris muss
  87. gerät ziemlich schnell in probleme wenn man sich überlegt was ist eigentlich mit so sachen wie schmerzen die man nicht wahrnimmt die man nicht sich anmerken
  88. lässt ja also schmerzen die man nicht zeigt nach außen hin die idee eines mentalen zustandes der sich nicht in irgendeiner form von
  89. verhalten manifestiert ist nicht widersprüchlich und wbf iris muss kann sowas sehr sehr schwer bis gar nicht erklären
  90. der funktionalismus entgegen sieht die sache anders funktionalismus sagt mentale zustände sind real und sie sind nicht identisch mit dem beobachtbaren
  91. verhalten sie sind dasjenige was ein beobachtbare verhalten erzeugt ausgehend von einem bestimmten input aber sie sind nicht
  92. identisch damit sie stellen bloß die verknüpfung her zwischen dem beobachtbaren input und in beobachtbaren output also mentale zustände wäre nach
  93. funktionalistischen verständnis diejenigen inneren zustände mentalen bewusstseins gehirn zustände die bestimmte inputs also reize mit
  94. bestimmten outputs also verhalten verknüpfen prinzipiell ist dieser funktion ist muss ich ihn jetzt beschrieben habe
  95. unabhängig vom naturalismus er sagt ja nicht was genau es ist was diese funktion realisiert also rein theoretisch wäre es natürlich auch
  96. denkbar dass es zustände einer immateriellen seele sind die diese korrelation von input und output herstellen aber de facto sind eigentlich
  97. alle naturalisten funktional ist innen und funktion listen auch zugleich anhängern des naturalismus also würden sagen nach allem was wir wissen sind
  98. mentale zustände bei menschen und allen anderen lebewesen funktionen des gehirns also normalerweise versteht manchen funktionalismus so dass er heil
  99. naturalismus mit einschließt mentale zustände sind zustände des gehirns sie sind funktionen durch die das gehirn bestimmte formen von verhalten mit
  100. bestimmten formen von reizen verknüpft okay aber wie macht das gehirn das jetzt was passiert eigentlich bei dieser verknüpfung von input und output im
  101. gehirn das lässt sich erklären mit einer erweiterung des funktionalismus der sogenannten komplikation ahlen theorie des bewusstseins die komposition alle
  102. theorie des bewusstseins sagt wie sie annahmen und schwer erkennen können dass das gehirn im eigentlichen sinne ein computer ist das
  103. heißt hirn zustände sind eigentlich computer nationale zustände was es jetzt dass schon wieder ein kompott azionare zustand nun ein
  104. kombination aller zustand ist ein zustand eines computers computer sind abstrakt betrachtet nicht bloß die dinge die sie auf ihrem schreibtisch stehen
  105. haben um hausarbeiten zu schreiben sondern computer sind ganz allgemein gesagt die systeme die zeichen manipulieren können und zwar zeichen
  106. allein aufgrund ihrer syntax ohne ihre semantik zu verstehen dennoch berücksichtigen sie dabei ihre semantik was soll das heißen
  107. ja also die syntax eines zeichens ist seine formale struktur wie ein zeichen konstruiert ist die semantik eines zeichens ist hingegen
  108. dass das zeichen bedeutet also die inhaltliche bedeutung diesem zeichen zukommt ein computer kann die semantik eines zeichens nicht verstehen er kann
  109. einzig und allein die syntax eines zeichens verstehen er reagiert dementsprechend nur auf die besondere form der syntaktischen zusammenstellung
  110. von zeichen um irgendeine andere folge von zeichen auszugeben aber wunderbarer weise berücksichtigt er die semantik dieser zeichen obwohl er sie nicht kennt
  111. und nicht verstehen also nehmen sie sich den taschenrechner autos etwas wenn sie in diesen taschenrechner eingeben 2+2 punkt der ihnen das ergebnis vier aus
  112. sie wissen inzwischen das ist nichts anderes als eine funktion auch der taschenrechner ist nichts anderes als eine funktion nur eben eine ziemlich
  113. komplizierte und dieser taschenrechner versteht nicht was 2 heißt er versteht auch nicht was plus bedeutet er berücksichtigt nichts weiter als die
  114. syntax dieser zeichen und er berücksichtigt nichts weiter als die syntax das ergebnis aber er reagiert auf einen bestimmten input nach einer
  115. bestimmten syntax mit einem bestimmten output nach bestimmten syntax und komischerweise obwohl er von der semantik dieser zeichen keine ahnung hat
  116. berücksichtigt er diesem amt xr zeichen das heißt er spuckt das richtige ergebnis aus die idee des computer zionismus ist nun folgende als der kombi
  117. nationalen theorie des bewusstseins hirn zustände sind mentale zeichen der schmerzreiz in meinem c beispielsweise denken wir noch mal an
  118. diese situation ich stoße mit den c an der tür kannte und ein schmerzreiz wandert über die nervenbahnen meines fußes und das verlängert rücken hat in
  119. mein gehirn das heißt hier wird ein bestimmtes signal gesendet von meinen zeh an meinem gehirn dieses signal ist nichts anderes als information
  120. es ist ein string von informationen codiert sind als elektrische impulse die durch meine nerven bahn geschickt werden das ist im prinzip nichts anderes als
  121. beispielsweise ein telegraph also der rauchzeichen als elektrische schwingung codiert und durch eine leitung zu einem empfänger sendet das gehirn
  122. interpretiert jetzt diese informationen die über die nerven waren weitergeleitet wird allein aufgrund ihrer syntax also aufgrund ihrer form ohne zu wissen was
  123. es bedeutet gibt entsprechend der syntax ein anderes signal weiter an irgendwelche anderen regionen meines körpers zum beispiel an eine sprech
  124. werkzeuge ebenfalls wieder über die nervenbahnen ebenfalls wieder codiert als ein elektrischer impuls und löst damit in meinen sprechwerk zeugen eine
  125. bestimmte reaktion aus zum beispiel dass die sah genauer weder der fuß noch das gehirn noch die spreche werkzeuge haben irgendwie verstanden was da passiert sie
  126. haben einfach nur signal und informationen ausgetauscht und weitergeleitet das heißt der schmerz in meinem c ist ein funktionaler zustand
  127. ein zustand des gehirns bei dem bestimmte signale empfangen werden und nach bestimmten kombination ahlen regen verarbeitet werden und andere signale
  128. ausgesandt werden wir haben nichts weiter als dasselbe schema wie eben input funktion autobot nur eben dass dieser input jetzt elektrische signale
  129. meines körpers sind und der output andere elektrische signale die bestimmte körperliche reaktionen verursachen also nach diesem verständnis wäre jetzt das
  130. gehirn ein biologischer zwar aber immer in einen computer und das bewusstsein ist das programm das auf diesem computer läuft ist also die
  131. funktionale programm das regelt auf welche in puts mit welchen outputs reagiert wird das gilt jetzt nicht nur verschmerzen das gilt auch für hunger
  132. das gilt für freude das gilt für nachdenken über den gestrigen abend und so weiter und sofort für alle ihre bewusstseinszustände und damit gilt ist
  133. auch für die person insgesamt denn wer bin ich eigentlich wer bin ich ich bin eine bestimmt person ein bestimmtes individuum und diese person oder dieses
  134. individuum kann beschrieben werden als ein bestimmtes programm das ist eine idee die geht zurück auf einen berühmten amerikanischen
  135. mathematiker und dem gründer der kybernetik norbert winner der name ist für amerikanische ohren vielleicht ein bisschen gewöhnungsbedürftig aber er
  136. vertritt die idee dass lebewesen nichts anderes sind als nachrichten was soll das jetzt heißen nun jedes lebewesen ist ja eigentlich nichts
  137. anderes als eine bestimmte anordnung von materie also eine bestimmte struktur oder man könnte auch sagen ein muster englisch pendeln nach dem materie
  138. angeordnet und aufgebaut ist also in diesem fall schauen sie mich an ich bin ein lebewesen und dieses lebewesen besteht aus einem menschlichen körper
  139. mit den entsprechenden organen von gehirn herz lunge nieren und so weiter und so fort diese ganzen organe sind natürlich
  140. nichts anderes als anordnungen von materie und zwar funktionale anordnungen von materie dieser menschliche körper der mich ausmacht ist ein identisch mit
  141. sich selbst im verlauf der zeit wie bleibt diese identität eigentlich bestehen wir haben schon die frage gestellt das kann ja nicht die gleiche
  142. materie sein denn die materie meines körpers verändert sich an dauert nun ganz einfach die antwort lautet das muster oder das betteln der anordnung
  143. von materie bleibt gleich wir haben ein kontinuierlich fortlaufendes mit sich selbst gleich bleibendes muster der anordnung von materie wie kommt diese in
  144. formate wie kommt diese kontinuität des musters zustande ganz einfach durch information und deswegen ist das lebewesen auch nichts
  145. anderes als eine nachricht eine nachricht von seinem früheren stadium an sein folgendes stadium wie es weiterhin materie arrangieren soll
  146. die information über die anordnung der materie die in meinem körper gespeichert ist ja wird kontinuierlich abgerufen und umgesetzt so lange ich am leben bin also
  147. für jedes neue molekül das in meinen körper kommt wenn ich esse oder arten oder trinkt oder sonst irgendetwas sagt der körper dieses molekül gehört jetzt
  148. hier hin und das brauchen wir gerade in der lunge und das da kommt in den großen zeh oder was weiß ich was der körper speichert also informationen darüber wie
  149. materie arrangiert werden soll und sendet diese information an jedes spätere stadium von sich selbst ich bin also nichts anderes als information
  150. ich bin ein muster der anordnung von materie und das gilt dann natürlich auch für mein gehirn jeder meiner mentalen zustände ist nichts anderes als ein hirn
  151. zustand heißt ein zustand der durch eine bestimmte information über die arrangements meiner materiellen bestandteile meines gehirns beschrieben
  152. werden kann wenn ich nun aber informationen bin und sonst nichts dann heißt das doch eigentlich jeder
  153. gedanke jede empfinden um jedes gefühl usw entspricht einfach nur eine veränderung in der anordnung der materie in meinem gehirn wenn ich irgendein
  154. gedanken habe heißt das nur dass die materie in meinem gehirn ein bisschen anders arrangiert wird dass das muster ein bisschen umgebaut wird
  155. digitale computer kodieren informationen jetzt ganz einfach durch transistoren durch die strom fließen kann oder auch nicht und so können sie dann alles in
  156. binären zahlen zwischen und eins umsetzen biologische computer hingegen kodieren informationen in zuständen der hirnzellen das heißt ich mein
  157. bewusstsein das ist die summe der in meinen ihren zellen gespeicherten informationen und diese information betrifft nichts
  158. anderes als die anordnung bestimmter materie partikel die mein körper mein gehirn ausmachen ich bin also nichts anderes als dass
  159. pattern als das muster oder die information darüber nach welchem muster materie arrangiert werden soll das ist jetzt also die theoretische
  160. basis für die idee der und sterblichkeit bewusst sein und bewusstsein und person sind ihrem wesen nach information information ist jetzt allerdings
  161. unabhängig von ihrem träger informationen kann beliebig gespeichert werden nehmen sie ein simples beispiel meine frau macht eine einkaufsliste und
  162. frage mich was brauchen wir denn noch alles dann kann hier zum beispiel sagen wir brauchen noch mit dann ist eine bestimmte information nämlich die in
  163. diesem wort milch drin steckt codiert in luft schwingungen wenn ich spreche erzeugen meine sprecher organe luft schwingungen die eine bestimmte
  164. information transportieren können diese information ist also codiert durchschwingen also wellen in der luft wenn meine frau das dann auf schreibt
  165. auf ihren einkaufszettel dann ist dieselbe information nämlich das wort milch kotiert in grafischen schriftzeichen auf dem papier oder wenn
  166. man das ganze jetzt in einer listen app auf dem handy gespeichert dann ist die gleiche information kotiert in den elektrischen ladungen im flash speicher
  167. oder so etwas also die gleiche information kann in sehr unterschiedlichen physikalischen codierungen vorhandensein an der
  168. information selber ändert das nichts also ob sie das wort mild jetzt als luft schwingung als grafisches zeichner papier als muster in der elektrischen
  169. ladungen der festplatte gespeichert haben es ist und bleibt das gleiche wort die ontologische idee die dahinter steckt das ist der so genannte digital
  170. is muss das bedeutet die wirklichkeit ist ihrem wesen nach information information ist das was die wirklichkeit in ihrem fundamentalen wesen ausmacht
  171. also alles was existiert existiert nur insofern es information ist alle materiellen dinge und alle auf materiellen dingen aufgebauten dinge
  172. sind im prinzip nichts anderes als informationen über das von bestimmten sachen nichts existiert außerhalb von information
  173. also wenn wir das zusammenbringen heißt das wenn ich in wirklichkeit information bin und die materielle realisierung dieser information nur nebensächlich ist
  174. ob sie es also im gehirn oder einem anderen computer realisiert ist das egal ist wenn ich also in wirklichkeit informationen bin dann kann diese
  175. information doch von einem speichermedium nämlich meinem hirn in ein anderes medium zb einen digitalen computer übertragen werden ohne dass
  176. etwas wesentliches verloren gehen das ist so ähnlich wie wenn sie dateien von einer cd beispielsweise auf ihre festplatte kopieren oder wenn sie einen
  177. text abtippen dem sie vorher handschriftlich geschrieben haben die information bleibt die gleiche sie wird nur von einem medium ins andere
  178. übertragen aber verlustfrei übertragen worauf es ankommt ist einfach nur dass die information die in diesem falle mich ausmachen würde erhalten bleibt und zwar
  179. über den tod des körpers hinaus wenn das möglich sein sollte wenn die information die mich als person ausmacht in meinem gehirn gespeichert ist und den tod
  180. meines gehirns in einem anderen medium überleben kann dann könnte ich ein vollkommen naturgesetzlich erklärbares
  181. naturalistisch verein bares leben nach dem tod haben geht das funktioniert das wirklich ich will ihnen zwei beispiele
  182. theoretische beispiele dafür vorstellen wie es möglich sein könnte und dann auf ein grundlegendes problem dieser beispiel eingehen die erste idee ist das
  183. sogenannte mind ab loading mein top loading ist eine idee die seit ungefähr den 80er jahren durch die philosophische debatte geistert wurde zunächst
  184. entwickelt von hans moravek einem ausdruck kanadischen ki forscher robotik forscher der das in seinem buch my children als erster beschrieben hat
  185. diese idee gilt als eine ganz zentrale vorstellung des sogenannten trans humanismus also derjenigen philosophischen richtung die das
  186. überschreiten des biologischen menschen propagiert und ist in den letzten jahren jahrzehnten von amerikanischen forscher ray kurzweil stark polarisiert worden
  187. meint ab loading bedeutet nun dass die im gehirn gespeicherten daten in ein anderes ein digitales speichermedium übertragen werden nach auf der basis der
  188. theoretischen grundlagen die wir eben besprochen haben dazu wird das gehirn neuronen für neuronen abgetragen und jeweils die funktion dieses neurons in
  189. einem digitalen computer gespeichert das gehirn wird also so scheibchenweise ausgelesen wenn sie so wollen und eine kopie der verschaltung der
  190. programmierung des gehirns in einem digitalen computer erstellt am ende ist das gehirn zerstört was heißt dass sie definitiv tot sind aber alle in diesen
  191. gehirn gespeicherten informationen sind kopiert worden der computer in dem diese informationen gespeichert sind kann das auf den
  192. biologischen gehirn laufende programm fortsetzen die informationsverarbeitung auf diese einzig und allein an kommt die ist
  193. funktional betrachtet identisch ist es halt eben eine andere form der physischen codierung das hat sich geändert aber an der information ist
  194. nichts verloren gegangen erinnern sie sich doch noch mal wie war das mit den fußschmerzen der schmerz im fuß ist nichts anderes als eine bestimmte
  195. funktion die mit einer konsultation ahlen veränderung in den zuständen meines gehirns einhergeht also kann auch die person die kopie
  196. meines bewusstseins sozusagen die auf der festplatte weiterlebt schmerzen im fuß haben schmerzen im fuß haben heißt ja nichts anderes als dass ein
  197. bestimmter computer nationaler zustand in diesem programm eingestellt wird im normalen biologischen leben geht diese veränderung mit einem schmerzreiz
  198. einher der vom physischen fuß ans physische gehirn gesendet wird aber als auf der bewusstseinsebene entspricht ihm
  199. natürlich einfach nur die veränderungen innerhalb des programms das auf dem gehirn läuft das programm auf der festplatte muss ich nun also nur so
  200. verhalten wie es das hätte wenn es von einem echten fuß in einem echten gehirn einen solchen schmerz impuls gesendet bekäme wir
  201. könnten auch diese auf einer festplatte weiterleben dennig optische oder akustische sensoren verpassen so dass es auch eine art von sinneserfahrung machen
  202. könnt also könnte weiter die welt wahrnehmen die person könnte also quasi in einem robotischen körper weiterleben wir könnten ja sogar sinnesorgane
  203. verpassen die normale menschen nicht haben also vielleicht die fähigkeit besondere elektromagnetische wellen wahrzunehmen oder ultraschall zu hören
  204. oder was weiß ich was alles dass wir natürlich denkbar die person ist damit in gewisser weise unsterblich solange der prozess der
  205. informationsverarbeitung kontinuierlich weiter läuft in irgendeinem medium existiert die person meint ab loading wäre also eine mögliche form der
  206. digitalen unsterblichkeit nehmen wir jetzt ein anderes beispiel nämlich das zweite die sogenannte simulations- hypothese auch das eine möglichkeit wie
  207. ist sowie eine digitale unsterblichkeit denkbar wäre stellen sich dazu folgendes vor sie schreiben ein computerprogramm das die evolution von lebewesen
  208. simulieren sollte das ist prinzipiell nichts besonderes solche programme gibt es seit ungefähr den 70er jahren und die haben inzwischen eine recht beachtliche
  209. komplexität erreicht auch wenn das natürlich meilenweit von der wirklichen realität und der realen biologischen evolution entferntesten also das
  210. programm beginnt mit ganz im tim lebensformen vielleicht sowas wie bakterien oder so die sich dann schritt für schritt durch interaktion mit ihrer
  211. simulierten umwelt zu höheren lebensformen entwickeln sie werden irgendwann so komplex dass sie nicht anders können als diesen lebewesen
  212. intelligenz zurück zu schreiben warum nun innerhalb der simulierten umwelt entwickeln diese lebewesen werkzeuge eine sprache kommunikation sie bauen
  213. vielleicht eine gesellschaft auf und so weiter und so fort alles innerhalb ihres simulierten universums schließlich an irgendeinem
  214. punkt stellen die lebewesen die simulierten lebewesen fest dass sie selbst in einer simulation leben und beschließen
  215. mit ihnen den programmierer in kontakt zu treten jetzt stellen sie sich weiter vor dass sie den spieß umdrehen stellen sie sich
  216. dieses szenario vor und sie sind nicht der programmierer sondern sie sind das programm das ist die sogenannte simulations-
  217. hypothese die hypothese nach der das universum kein physisches objekt ist sondern die simulation eines universums auf einem gigantischen computer das ist
  218. deshalb überhaupt nur möglich weil informationsverarbeitung auch virtuell sein kann also die information kann in einem physischen träger codiert sein
  219. sowie in einer festplatte beispielsweise oder auf papier ein zeichen aber sie kann auch innerhalb anderer information kotiert sein
  220. das hört sich ein bisschen kompliziert an ist eine ganz simple sache die sie aus dem alltag auch kennen sie kennen ja vielleicht emulatoren die sich auf ihrem
  221. computer installieren können das heißt ein computer simuliert einen anderen computer innerhalb von sich selbst die information ist also dann in der
  222. information selbst sozusagen verschachtelt gespeichert wir wären demnach also wir als wesen in dieser welt hier wären nichts anderes als
  223. komplikation alle prozesse die innerhalb eines größeren komposition ahlen prozesses ablaufen also wir leben nicht in einer realen realität sondern eine
  224. simulierte realität an der komplikation ahlen beschaffenheit unseres bewusstseins ändert das natürlich nichts diese simulation hypothese wurde vor
  225. knapp 20 jahren etwa verfochten von dem oxforder philosophen bekannten trans humanisten nick post schon dieser posthum argumentiert in einem berühmt
  226. gewordenen aufsatz von 2003 eleven computersimulation heißt dass wir höchstwahrscheinlich bereits in einer solchen simulation leben
  227. warum nun sein argument ist verblüffend simpel nehmen wir mal an dass es prinzipiell möglich ist ein universum zu simulieren
  228. also prinzipiell heißt es spricht aus logischer sicht nichts dagegen es ist kein widerspruch in sich zu behaupten dass ein universum simuliert ist auf
  229. anhieb müsste man sagen ja das ist wahrscheinlich in ordnung es gibt nichts was aus logischer perspektive gegen sprechen würde dass das prinzipiell
  230. möglich ist technisch eine ganze menge eigentlich nichts dann sagt posthum gibt es eigentlich nur drei möglichkeiten möglichkeit eins die existenz
  231. intelligenter wesen endet bevor es überhaupt jemand geschafft hat ein universum zu simulieren das ist nach allem was wir wissen bisher nicht
  232. passiert denn hey wir sind ja noch da zweite möglichkeit irgendwann entwickeln wir bewussten intelligenten wesen einmal die fähigkeit ein universum zu
  233. simulieren aber beschließen dass wir diese fähigkeit niemals anwenden wollen das ist zwar möglich aber sagt post zum extrem unwahrscheinlich denn die
  234. beobachtung der menschlichen geschichte zeigt uns dass menschen dazu neigen alles was irgendwie möglich es einmal auszuprobieren und zu essen um zu wissen
  235. was passiert dritte möglichkeit intelligente wesen entwickeln irgendwann die fähigkeit ein universum zu simulieren und tun es auch
  236. das ist höchstwahrscheinlich im vergleich zur these nummer zwei nun gibt es allerdings wenn es möglich ist universen zu simulieren
  237. unendlich viele mögliche simulationen aber es gibt nur eine einzige echte realität das bedeutet rein statistisch gesehen
  238. ist es extrem unwahrscheinlich dass unsere realität die einzig reale realität ist wenn es doch unendlich viele simuliert realitäten gibt also es
  239. wäre höchst ungewöhnlich wenn gerade wir das glück haben sollten in dieser realen realität zu leben also ist es nur vernünftig schließt
  240. posthum davon von der annahme auszugehen dass wir wirklich in einer simulation leben welche konsequenzen hätte das nun für
  241. das leben nach dem tod wenn wir diese simulation hypothese akzeptieren denken sie noch mal an ihre simulierten lebensformen in dem computerprogramm sie
  242. könnten doch das programm dieser simulierten lebewesen nachdem sie mit ihnen in kontakt getreten sind aus der virtuellen umgebung runterladen und auf
  243. einem physischen computer in ihrer realität speichern sie könnten auch dieses programm in einen robotischen körper übertragen
  244. müssten wahrscheinlich ein paar anpassungen vornehmen aber prinzipiell wäre das natürlich möglich dann könnten sie die simulation beenden
  245. die wesen würden also das ende ihrer welt das ende ihres simulierten universums überleben und zwar in einer anderen
  246. realität nämlich in unserer falls auch wir simulationen sind könnte uns nach unserem tod doch prinzipiell das gleiche schicksal blühen also auch nach unserem
  247. tod das heißt nachdem das programm das ich bin ab gelaufen ist könnte dieses programm fortgesetzt werden wenn zum beispiel in analoger weise zu unserem
  248. beispiel von gerade eben diejenigen wesen die das universum simulieren beschließen nicht herunter zu laden aus dieser virtuellen realität und in ihrer
  249. eigenen realität zu übertragen das bedeutet ja nichts anderes als dass wir eine verschiebung haben eine verschiebung des programms von einer
  250. virtuellen umgebung in eine andere also wir könnten hier auch von der portierung des programms sprechen also so als würden sie eine app die es bisher
  251. noch es gibt umschreiben so dass jetzt auch auf windows läuft da was weiß ich wenn das funktionieren sollte wenn wir wirklich in eine simulation leben und
  252. wenn wir wirklich nichts anderes sind als simulierte prozesse innerhalb eines größeren kombination ahlen prozesses dann heißt das in so einem fall könnten
  253. wir auch prinzipiell unsterblich werden so lange nämlich das programm das ich bin in irgendeiner umgebung kontinuierlich vor ort läuft nicht nur
  254. in dieser hier so lange setzt sich die existenz von mir als individuum fort die kritische frage an der stelle ist jetzt ist das eigentlich möglich kann das
  255. überhaupt sein dass ich mein leben als datei auf einer festplatte unendlich fortsetzen kann es ist jetzt nicht so sehr die frage ob
  256. das technisch möglich ist davon habe ich erstens keine ahnung und zweitens muss ich nach allem was ich darüber gelesen habe sagen prinzipiell
  257. wüsste ich nicht was dagegen sprechen sollte sofern die kombination aale theorie des bewusstseins korrekt ist sofern das der fall ist spricht
  258. prinzipiell nichts dagegen technisch so etwas umzusetzen dürfte höchst kompliziert werden und vielleicht gibt es da kontingente weise technische
  259. beschränkungen in der maximal möglichen rechenkraft realer computer habe aus einer einen logischen perspektive spricht
  260. nichts dagegen dass es euch maschinen geben könnte also sehe keinen grund warum es prinzipiell nicht möglich sein sollte schwieriger ist jetzt nicht die
  261. technische sondern die philosophische frage die im hintergrund steht wir hatten ja gesagt nur dann kann ich von einem leben nach dem tod sprechen
  262. wenn es mein leben nach dem tod ist wenn ich immer noch da bin nach dem tod und das ist jetzt das problem bin ich denn immer noch da nachdem man mein
  263. bewusstsein in einem digitalen computer kopiert hat ist eine funktional identische kopie meines bewusstseins identisch mit mir selbst könnte ich eine
  264. funktional identische kopie meines bewusstseins sein könnte es nicht auf der anderen seite eher so sein dass das mein top loading nur eine identische
  265. oder aussagen eine perfekte kopie meines bewusstseins erzeugt die dann denkt sie sei ich aber in wirklichkeit nicht mit mir identisch ist die entscheidende
  266. frage an dieser stelle ist ist subjektivität ein funktionaler zustand was heißt diese frage nun konzentriere sich für einen moment auf ihr eigenes
  267. bewusstsein alle ihre gedanken alle ihre empfindungen ihre gefühle und so weiter alles das was in ihrem bewusstsein so vorgeht hat eine spezifische
  268. eigenschaften diese eigenschaft könnten wir einigkeit nennen ihre gedanken sind ihre gedanken und nicht die von jemand anderem
  269. wenn sie in einem museum neben jemand anderem stehen und sie beide schauen sich das gleiche bild an dann haben sie beide eine wahrnehmung
  270. des gleichen gemeldet dass sie sich gerade anschauen trotzdem ist ihre wahrnehmung des gemäldes ihre eigene das was gerade in
  271. den gehirn neben ihnen passiert die wahrnehmung die da gerade bearbeitet wird die ist nicht ihre sie erfahren ihre erfahrung nicht die von jemand
  272. anderem und das ist mit my nicht gemeint also wenn sie und ich wenn wir beide uns das gleiche bild anschauen dann haben wir
  273. qualitativ identische bewusstseinszustände aber diese qualitativ identischen bewusstseinszustände sind nicht absolut
  274. identisch er ist identisch auch wenn sie exakt gleich sind wenn sie also qualitativen nicht voneinander zu unterscheiden sind
  275. denn meine wahrnehmung ist meine und ihre ist irre es fehlt den beiden zuständen also die gleiche einigkeit wenn sie so von diesem
  276. einigkeit aber die ist essenziell für subjektivität ich bin nämlich nur dann das subjekt meiner gedanken wenn sie meine
  277. spezifischem einigkeit haben alles andere sind jemand anderes gedanken die für mich nicht weiter relevant sind aber diesem einigkeit ist nicht
  278. funktional zwei mentale zustände können funktional absolut identisch sein aber der eine ist meine und der andere ist es eben nicht stellen sie sich in einem
  279. gedankenexperiment vor wir könnten unsere gehirne sozusagen per kabel miteinander verbinden also alle gedanken die in ihrem gehirn gerade präsent sind
  280. werden sozusagen in meinem gehirn gespiegelt also in meinem bewusstsein läuft sozusagen wie mentale kopie ihres bewusstseins
  281. dann werden unsere bewusstseinszustände funktional und qualitativ absolut identisch aber trotzdem bin natürlich ich es der ihr gedanken denkt und ich
  282. bin nicht sie auch nicht dann wenn ihr bewusstsein in meinem gespiegelt wird und da kommt sie wieder zum vorschein die einigkeit dann werden ihre gedanken
  283. eben zu meinen gedanken aber es sind halt meine und ich bin nicht identisch mit ihnen geworden selbst wenn unsere gehirne untrennbar
  284. miteinander verbunden sind und unsere bewusstsein exakt identische inhalte haben deswegen sollten wir vermutlich
  285. skeptisch sein gegenüber der idee dass mein top loading oder der simulation hypothesen wenn es darauf ankommt dass ich weiter existiere und wir ansonsten
  286. nicht von einem leben nach dem tod sprechen könnten dann kommt es eben auf jenem einigkeit an wenn es diesem einigkeit gibt dann
  287. ist sie kein funktionaler zustand und dann kann sie auch nicht kopiert werden selbst wenn die kopie meines bewusstseins auf der festplatte exakt
  288. identisch ist mit dem bewusstsein oder mit dem programm in meinem gehirn aber dann ist jede kopie meines bewusstseins eben nur das eine kopie und nichtig

Zum Nachlesen