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Wie funktioniert eigentlich WLAN? - Einfach erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 38 Zeilen
- Das Internet kann schnell sein und trotzdem stocken Videos, Seiten laden nicht oder Verbindungen brechen ab. Der Grund liegt dabei oft nicht irgendwo im
- Netz, sondern genau bei uns zu Hause in den letzten Metern. Am Ende entscheidet ein kleines Gerät, ob die Daten überhaupt ankommen. Die
- Rede ist vom WLAN. Fast jeder Haushalt besitzt es. Doch was genau steckt hinter dieser Technik und wie funktioniert sie? WLAN steht für Wireless Local Area
- Network. Es beschreibt eine kabellose Verbindung über Funkwellen. Geräte wie Handys, Laptops oder Fernseher werden dabei zu einem lokalen
- Netzwerk zusammengefasst und mit dem Internet verbunden. Es handelt sich jedoch nicht um das Internet selbst.
- WLAN ist nur der letzte Abschnitt eines deutlich größeren Systems. Das eigentliche Internet kommt von außen in den Haushalt und wird über einen
- Router bereitgestellt. Entweder über Kabelverbindungen wie Glasfaser oder DSL. Zusätzlich kann die Anbindung auch über
- Mobilfunk erfolgen, meist über Technologien wie LTE oder 5G, die bereits in einem eigenen Video genauer erklärt wurden.
- Grundsätzlich könnten alle Geräte im Haushalt auch direkt per Kabel verbunden werden. Doch WLAN ermöglicht eine flexible und komfortable Nutzung
- störende Kabel. Besonders dann, wenn ständig neue Geräte hinzukommen oder sich entfernen, etwa in einem Cafée.
- Wie eingangs erwähnt, übernimmt der Router dabei die zentrale Rolle. Er ist speziell dafür ausgelegt, ein möglichst stabiles Funksignal
- bereitzustellen. Zwar können auch Smartphones über einen Hotspot ein WLAN erzeugen, doch im Vergleich zu einem Router ist dieses
- meist weniger stabil und hat eine geringere Reichweite. Grundlegend übernimmt ein Router mehrere Aufgaben.
- Er verteilt eingehende Daten gezielt an die richtigen Endgeräte und sorgt dafür, dass mehrere Geräte gleichzeitig im Netzwerk genutzt werden können.
- Moderne Router können dabei je nach Modell mehrere Dutzend Geräte gleichzeitig verwalten. Doch wie funktioniert nun diese
- Datenübertragung genau? Wird beispielsweise ein Video gestartet, fordert das Gerät Daten aus dem Internet an.
- Diese liegen im Router zunächst als elektrische Signale vor. Damit sie kabellos übertragen werden können, wandelt der Router sie in Funkwellen um.
- Vereinfacht gesagt, sendet ein Router dauerhaft Funkwellen aus. Sobald Informationen übertragen werden, werden diese Wellen gezielt verändert, etwa in
- ihrer Höhe, ihrem Abstand oder ihrer Lage. Jede dieser Veränderungen steht für bestimmte Daten. Das geschieht extrem
- schnell. Die Welle wird mehrere hunderttausend mal pro Sekunde angepasst. Der Empfänger erkennt diese Veränderung
- und wandelt sie wieder in elektrische Signale um. Ein moderner Router sendet dabei nicht nur eine einzelne Funkwelle, sondern nutzt mehrere Frequenzbereiche
- und oft auch mehrere Antennen gleichzeitig, um Daten parallel zu übertragen. In der Praxis werden meist 2,4 Gahz und
- 5 GHz verwendet. Dabei haben beide unterschiedliche Vorteile. 2,4 GHz bietet eine größere Reichweite
- und kommt besser durch Wände, ist jedoch langsamer. 5 GHz hingegen ermöglicht höhere Geschwindigkeiten, hat dafür aber eine
- geringe Reichweite und wird stärker durch Hindernisse abgeschwächt. Die Menge an Daten, die übertragen werden kann, ist jedoch begrenzt.
- Diese Grenze wird als Bandbreite bezeichnet und meist in Megabit pro Sekunde angegeben. Sie beschreibt, wie viele Informationen
- maximal pro Sekunde übertragen werden können und wird je nach abgeschlossenem Tarif vom Internetanbieter vorgegeben. Hingegen zeigt die tatsächliche
- Geschwindigkeit, wie viele dieser Daten gerade wirklich beim Gerät ankommen. Sie kann nie höher sein als die verfügbare Bandbreite.
- Befinden sich mehrere Geräte gleichzeitig im WLAN, so müssen sie sich die verfügbare Bandbreite des Routers teilen.
- Dadurch steht jedem Gerät weniger Geschwindigkeit zur Verfügung, sodass Inhalte wie Videos oder Bilder langsamer geladen werden.
- Ähnlich wie auf einer Autobahn. Ist nur wenig Verkehr, kommt man schnell voran. Wird es voller, wird alles langsamer. So kann es in einem Haushalt häufig zu
- längeren Ladezeiten kommen, wenn gleichzeitig mehrere Filme laufen oder viele Geräte aktiv sind. Doch selbst bei guter Verbindung
- funktioniert Wähler nicht überall gleich gut. Wände, Decken und Möbel können das Signal abschwächen. Besonders dicke Betonwände oder
- Metallflächen stellen große Hindernisse dar. Deshalb kann es vorkommen, dass in einem Raum alles einwandfrei funktioniert,
- während es im direkten Nebenraum bereits zu Verbindungsproblemen kommt. Eine zentrale und möglichst freie Position des Routers kann hier spürbar
- helfen. Mit diesem Wissen lässt sich das eigene Wählern zu Hause gezielt verbessern und zukünftige Kaufentscheidungen bewusster
- treffen. Wenn dich solche Technologien interessieren, dann abonniere jetzt Erzähluniversum und verpasse kein neues
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