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Wie funktioniert eigentlich WLAN? - Einfach erklärt

Erzähluniversum5:50 57.393 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 38 Zeilen
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  1. Das Internet kann schnell sein und trotzdem stocken Videos, Seiten laden nicht oder Verbindungen brechen ab. Der Grund liegt dabei oft nicht irgendwo im
  2. Netz, sondern genau bei uns zu Hause in den letzten Metern. Am Ende entscheidet ein kleines Gerät, ob die Daten überhaupt ankommen. Die
  3. Rede ist vom WLAN. Fast jeder Haushalt besitzt es. Doch was genau steckt hinter dieser Technik und wie funktioniert sie? WLAN steht für Wireless Local Area
  4. Network. Es beschreibt eine kabellose Verbindung über Funkwellen. Geräte wie Handys, Laptops oder Fernseher werden dabei zu einem lokalen
  5. Netzwerk zusammengefasst und mit dem Internet verbunden. Es handelt sich jedoch nicht um das Internet selbst.
  6. WLAN ist nur der letzte Abschnitt eines deutlich größeren Systems. Das eigentliche Internet kommt von außen in den Haushalt und wird über einen
  7. Router bereitgestellt. Entweder über Kabelverbindungen wie Glasfaser oder DSL. Zusätzlich kann die Anbindung auch über
  8. Mobilfunk erfolgen, meist über Technologien wie LTE oder 5G, die bereits in einem eigenen Video genauer erklärt wurden.
  9. Grundsätzlich könnten alle Geräte im Haushalt auch direkt per Kabel verbunden werden. Doch WLAN ermöglicht eine flexible und komfortable Nutzung
  10. störende Kabel. Besonders dann, wenn ständig neue Geräte hinzukommen oder sich entfernen, etwa in einem Cafée.
  11. Wie eingangs erwähnt, übernimmt der Router dabei die zentrale Rolle. Er ist speziell dafür ausgelegt, ein möglichst stabiles Funksignal
  12. bereitzustellen. Zwar können auch Smartphones über einen Hotspot ein WLAN erzeugen, doch im Vergleich zu einem Router ist dieses
  13. meist weniger stabil und hat eine geringere Reichweite. Grundlegend übernimmt ein Router mehrere Aufgaben.
  14. Er verteilt eingehende Daten gezielt an die richtigen Endgeräte und sorgt dafür, dass mehrere Geräte gleichzeitig im Netzwerk genutzt werden können.
  15. Moderne Router können dabei je nach Modell mehrere Dutzend Geräte gleichzeitig verwalten. Doch wie funktioniert nun diese
  16. Datenübertragung genau? Wird beispielsweise ein Video gestartet, fordert das Gerät Daten aus dem Internet an.
  17. Diese liegen im Router zunächst als elektrische Signale vor. Damit sie kabellos übertragen werden können, wandelt der Router sie in Funkwellen um.
  18. Vereinfacht gesagt, sendet ein Router dauerhaft Funkwellen aus. Sobald Informationen übertragen werden, werden diese Wellen gezielt verändert, etwa in
  19. ihrer Höhe, ihrem Abstand oder ihrer Lage. Jede dieser Veränderungen steht für bestimmte Daten. Das geschieht extrem
  20. schnell. Die Welle wird mehrere hunderttausend mal pro Sekunde angepasst. Der Empfänger erkennt diese Veränderung
  21. und wandelt sie wieder in elektrische Signale um. Ein moderner Router sendet dabei nicht nur eine einzelne Funkwelle, sondern nutzt mehrere Frequenzbereiche
  22. und oft auch mehrere Antennen gleichzeitig, um Daten parallel zu übertragen. In der Praxis werden meist 2,4 Gahz und
  23. 5 GHz verwendet. Dabei haben beide unterschiedliche Vorteile. 2,4 GHz bietet eine größere Reichweite
  24. und kommt besser durch Wände, ist jedoch langsamer. 5 GHz hingegen ermöglicht höhere Geschwindigkeiten, hat dafür aber eine
  25. geringe Reichweite und wird stärker durch Hindernisse abgeschwächt. Die Menge an Daten, die übertragen werden kann, ist jedoch begrenzt.
  26. Diese Grenze wird als Bandbreite bezeichnet und meist in Megabit pro Sekunde angegeben. Sie beschreibt, wie viele Informationen
  27. maximal pro Sekunde übertragen werden können und wird je nach abgeschlossenem Tarif vom Internetanbieter vorgegeben. Hingegen zeigt die tatsächliche
  28. Geschwindigkeit, wie viele dieser Daten gerade wirklich beim Gerät ankommen. Sie kann nie höher sein als die verfügbare Bandbreite.
  29. Befinden sich mehrere Geräte gleichzeitig im WLAN, so müssen sie sich die verfügbare Bandbreite des Routers teilen.
  30. Dadurch steht jedem Gerät weniger Geschwindigkeit zur Verfügung, sodass Inhalte wie Videos oder Bilder langsamer geladen werden.
  31. Ähnlich wie auf einer Autobahn. Ist nur wenig Verkehr, kommt man schnell voran. Wird es voller, wird alles langsamer. So kann es in einem Haushalt häufig zu
  32. längeren Ladezeiten kommen, wenn gleichzeitig mehrere Filme laufen oder viele Geräte aktiv sind. Doch selbst bei guter Verbindung
  33. funktioniert Wähler nicht überall gleich gut. Wände, Decken und Möbel können das Signal abschwächen. Besonders dicke Betonwände oder
  34. Metallflächen stellen große Hindernisse dar. Deshalb kann es vorkommen, dass in einem Raum alles einwandfrei funktioniert,
  35. während es im direkten Nebenraum bereits zu Verbindungsproblemen kommt. Eine zentrale und möglichst freie Position des Routers kann hier spürbar
  36. helfen. Mit diesem Wissen lässt sich das eigene Wählern zu Hause gezielt verbessern und zukünftige Kaufentscheidungen bewusster
  37. treffen. Wenn dich solche Technologien interessieren, dann abonniere jetzt Erzähluniversum und verpasse kein neues
  38. Video mehr. Dein Erzähluniversum.

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