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Tagesgeld-Lockangebote: Wo ist der Haken? | 50k HR
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 145 Zeilen
- Die größte und mächtigste Bank der westlichen Welt ist nach Deutschland gekommen.
- Seit Ende Mai können deutsche Sparer bei der amerikanischen Bank JPMorgan Chase Geld anlegen.
- Auf einem Tagesgeldkonto. Da gibt's 4 Prozent Zinsen in den ersten 4 Monaten.
- 4 Prozent! Krass, weil vor ein paar Jahren war Tagesgeld ja quasi tot. Das Angebot von JPMorgan Chase
- ist auf den ersten Blick gerade das krasseste auf dem Markt. Aber Spoiler!
- Das ist nicht die einzige Bank, wo die Zinsen verdächtig gut klingen. Irgendwie zu gut?
- <font color="yellow">Wir sehen momentan einen</font> <font color="yellow">Riesenwettbewerb zwischen den Banken</font> <font color="yellow">um das Geld der Kunden.</font>
- <font color="yellow">Hier sind</font> <font color="yellow">sehr interessante Angebote.</font> <font color="yellow">Man muss aber genau hingucken.</font>
- <font color="yellow">Gerade die tollen Angebote, wo z.B.</font> <font color="yellow">4 % aufs Tagesgeld geboten werden,</font> <font color="yellow">sind ja Optionen,</font> <font color="yellow">die zeitlich begrenzt sind.</font>
- Ein Tagesgeldkonto ist der perfekte Parkplatz für den Notgroschen. Es ist sicher. Man kann immer rangehen.
- Und es ist alles in allem ziemlich unkompliziert. Einfach ein Konto, wo man für sein Erspartes Zinsen kriegt.
- Zumindest ist es jetzt wieder so. Wer vor 5 Jahren Geld auf einem Tagesgeldkonto hatte,
- bekam oft keinen Cent. Die Zinsen waren quasi bei Null.
- Wenn man jetzt nach Tagesgeldkonten sucht, ist das kaum vorstellbar. Die Banken liefern sich einen Wettbewerb.
- Sie überbieten sich mit immer krasseren Angeboten. Da kann man sich schon fragen, woher kommt dieser krasse Wandel?
- Um den zu verstehen, müssen wir einen kurzen Exkurs machen. In Europa gab es viele Jahre lang eine Niedrigzinsphase.
- Nach der Finanzkrise 2008 und während der Corona-Pandemie hat die Europäische Zentralbank versucht,
- die Wirtschaft mit billigem Geld zu stabilisieren. Mit einem Leitzins, der teilweise unter Null war.
- Die Folge davon war, Banken sind extrem günstig an Geld gekommen und es gab kaum Inflation.
- Die Banken hatten also keinen Anlass, ihren Sparern Zinsen zu zahlen. Aber dann kam die Inflationswelle.
- Energiepreise sind gestiegen, Lieferketten sind zusammengebrochen und dann auch noch der Krieg in der Ukraine.
- Plötzlich lag die Inflation in Europa nicht mehr bei 1-2 Prozent, sondern teilweise bei über 10.
- Um die Inflation zu bekämpfen, hat die EZB zwischen 2022 und 2024 den Leitzins massiv erhöht.
- <font color="yellow">Auch eine Bank legt Geld an,</font> <font color="yellow">und das macht sie bei der EZB.</font> <font color="yellow">Der Leitzins ist der Zins,</font> <font color="yellow">den die EZB den Banken bezahlt.</font>
- <font color="yellow">Eigentlich könnten die Banken</font> <font color="yellow">also diesen Zins durchgeben.</font> <font color="yellow">Das machen auch einige Banken,</font>
- <font color="yellow">dass sie dem Kunden 1:1 das zahlen,</font> <font color="yellow">was die EZB ihnen gibt.</font> <font color="yellow">Das ist transparent</font> <font color="yellow">und nachvollziehbar.</font>
- <font color="yellow">Jeder weiß immer,</font> <font color="yellow">was er für Zinsen bekommt.</font> <font color="yellow">Wenn der Zins steigt,</font>
- <font color="yellow">wenn der Leitzins steigt,</font> <font color="yellow">was gerade passiert ist,</font> <font color="yellow">dann bedeutet das für uns Sparer</font> <font color="yellow">und Sparerinnen,</font>
- <font color="yellow">dass wir, wenn die Bank</font> <font color="yellow">das weitergibt,</font> <font color="yellow">auch mehr Zinsen</font> <font color="yellow">auf unsere Einlagen bekommen.</font>
- Also, durch den höheren Leitzins hat sich der Sparzins erhöht. Die Banken brauchen wieder unsere Einlagen.
- Deshalb fahren viele Institute so krasse Werbekampagnen. Die Banken konkurrieren da richtig.
- Wir merken: "Cool, unser Geld kann wieder Zinsen bringen." Bei der einen Bank vielleicht mehr als bei der anderen.
- Früher sind Leute ewig bei ihrer Bank geblieben. Inzwischen vergleichen viele Zinsen wie Strom- oder Handyverträge.
- Den Überblick zu behalten, ist gar nicht so einfach. Nicht jedes Angebot, was gut klingt, ist auch langfristig gut.
- Das große Ding im Wettbewerb um die Einlagen sind Lockangebote. Institute zahlen krasse Zinsen, aber nur für kurze Zeit.
- Die höchsten Lockangebote liegen im Moment zwischen 3 und 4 Prozent. Laut dem Vergleichsportal Verivox sind das die Top 5.
- Auf Platz 1 liegt wie gesagt JPMorgan Chase, die US-Bank, die neu in Deutschland ist.
- Da gibt es 4 Prozent für bis zu 4 Monate. Auf Platz 2: Raisin, 3,51 Prozent für bis zu 3 Monate.
- Auf Platz 3: Suresse Direktbank, 3,4 Prozent für bis zu 4 Monate. Platz 4 belegt die Consorsbank, mit 3,4 Prozent für bis zu 5 Monate.
- Auf Platz 5 ist ein schwedisches Institut, die Ikano-Bank, mit 3,36 Prozent für 3 Monate.
- Neben Aktionszinsen werben manche Banken auch noch mit Bonusmodellen, z.B. Geldprämien, Cashback oder Kombi-Angeboten mit Girokonten.
- Solche Angebote sind auch nicht per se unseriös. <font color="yellow">Einige Banken sagen,</font> <font color="yellow">wenn du zu uns kommst</font>
- <font color="yellow">und hier dein Gehaltskonto anlegst,</font> <font color="yellow">bekommst du einmalig</font> <font color="yellow">50 Euro von uns überwiesen.</font>
- <font color="yellow">Das ist völlig in Ordnung.</font> <font color="yellow">Ich als Kunde muss mir überlegen,</font> <font color="yellow">was ich will.</font>
- JPMorgan Chase, also Platz 1 der Verivox-Liste, könnte den Markt ziemlich auf den Kopf stellen.
- Dass die Zinsen gerade da hoch sind, ist kein Zufall. Das ist eine US-Bank,
- die sich gezielt in den deutschen Markt einmischt. Wenn man sparen will, kann man davon kurzfristig stark profitieren.
- Höhere Tagesgeldzinsen, bessere Neukundenangebote, aggressivere Bonusaktionen
- und vielleicht zum ersten Mal wieder dauerhaft höhere Standardzinsen. Den deutschen Banken macht es wahrscheinlich schon Angst.
- <font color="yellow">Das ist eine Riesensache.</font> <font color="yellow">Die Banken sind da sehr aufgeregt,</font> <font color="yellow">und das ist auch richtig so.</font>
- <font color="yellow">JPMorgan Chase ist</font> <font color="yellow">eine der größten Banken der Welt.</font> <font color="yellow">Es ist die größte</font> <font color="yellow">Privatkundenbank in den USA.</font>
- <font color="yellow">Und die kommen jetzt</font> <font color="yellow">nach Deutschland.</font> <font color="yellow">Die werden hier für Verschiebungen</font> <font color="yellow">auf dem Markt sorgen.</font>
- <font color="yellow">Das macht die anderen Banken</font> <font color="yellow">natürlich nervös</font> <font color="yellow">Wir werden in den nächsten</font> <font color="yellow">Monaten und Jahren sehen,</font>
- <font color="yellow">dass hier der Konkurrenzdruck</font> <font color="yellow">unter den Banken größer wird,</font> <font color="yellow">was für die Kunden nicht</font> <font color="yellow">das Schlechteste sein könnte.</font>
- In Deutschland ist die Bank ja neu. Sie hat hier eine große Challenge. Außerhalb der Finanzbubble kennt sie niemand.
- Deshalb nutzt sie als Eintrittskarte in den Markt jetzt das Tagesgeld. Die Kunden sollen mit Lockangeboten angezogen werden,
- damit sie später mehr Produkte kaufen. Bei Lockangeboten arbeiten die Banken eigentlich alle gleich.
- Außergewöhnlich hohe Zinsen, aber für einen begrenzten Zeitraum. Es können sogar sechs oder zwölf Monate sein,
- und dann sinkt der Zins richtig stark. Verbraucherschützer sagen,
- der wichtigste Punkt beim Wettkampf rund ums Tagesgeld versteckt sich nicht in der Werbung, sondern im Kleingedruckten.
- Ein typisches Beispiel könnte so aussehen: Eine Bank wirbt mit 3,5 Prozent Zinsen für sechs Monate.
- Klingt erst mal super. Aber nach Ablauf der Frist
- fällt das Guthaben in den normalen Standardzins zurück. Und da gibt es zwischen den Banken echt große Unterschiede.
- Bei manchen Banken gehen die Zinsen nur ein bisschen zurück, z.B. von 3,5 auf 2,2 Prozent.
- Andere Banken reduzieren aber viel stärker, z.B. von 3,5 Prozent auf 0,5 Prozent.
- 10.000 Euro werden also nicht mehr mit 350 Euro verzinst, sondern nur noch mit 50 Euro.
- Es ist also wichtig, sich zu merken, nur weil eine Bank starke Aktionszinsen hat,
- heißt es nicht automatisch, dass auch der Standardzins hoch ist. Aus einem Top-Angebot kann innerhalb von ein paar Monaten
- ein schlechtes Tagesgeldkonto werden. Das muss man echt im Blick halten.
- Bei solchen Angeboten spekulieren die Banken darauf, dass man es gar nicht merkt oder zumindest nichts tut,
- wenn die Zinsen plötzlich so niedrig sind. Im Finanzsektor gibt es dafür sogar einen Begriff.
- "Träge Einlagen" oder "träge Gelder". <font color="yellow">Träges Geld ist Geld,</font> <font color="yellow">das man irgendwo hingelegt hat</font>
- <font color="yellow">und dann mehr oder weniger</font> <font color="yellow">vergessen hat.</font> <font color="yellow">Geld, das auf</font> <font color="yellow">dem Girokonto schlummert</font>
- <font color="yellow">oder um Gottes willen</font> <font color="yellow">auf dem alten Sparbuch.</font> <font color="yellow">Das ist natürlich für mich</font> <font color="yellow">als Privatperson fatal,</font>
- <font color="yellow">wenn ich eine größere Summe</font> <font color="yellow">Geld habe</font> <font color="yellow">und darauf deutlich weniger Zinsen</font> <font color="yellow">bekomme, als wir Inflation haben.</font>
- <font color="yellow">Das heißt, Sie haben hier Geld,</font> <font color="yellow">das von Tag zu Tag weniger wird.</font> Die meisten beschäftigen sich nicht leidenschaftlich gern mit Finanzen.
- Und das wissen die Banken. Für viele ist es ein anstrengendes oder sogar schwieriges Thema.
- Viele bleiben einfach lieber auf ihren "trägen Geldern" sitzen. Vielleicht auch, weil sie gar nicht wissen,
- dass es auch stabilere Optionen gibt. Oder weil es halt mühsam ist, nach kurzer Zeit wieder zu wechseln.
- Dieses System der trägen Gelder kann man zum Beispiel bei der ING oder bei der Consorsbank beobachten.
- Die Banken konkurrieren auf Online-Vergleichsportalen. Da können schon wenige Zehntelprozent darüber entscheiden,
- wer ganz oben als attraktivste Bank erscheint. Nach Ende der Aktion orientiert sich der Zinssatz
- dann meistens am allgemeinen Marktdurchschnitt. Im Vergleichsportal sind sie trotzdem die Sieger.
- Der Kunde denkt: "Nice, ich habe das beste Angebot gekriegt." Anders arbeiten Autobanken wie die Volkswagen Bank.
- Beim Thema Tagesgeld lohnt es sich, auf die noch mal genau zu gucken. Für Autobanken ist Tagesgeld nämlich keine Werbeaktion,
- um Kunden anzulocken, sondern was ziemlich Wichtiges. <font color="yellow">Autobanken haben die Aufgabe,</font> <font color="yellow">Autos zu finanzieren.</font>
- <font color="yellow">Die machen Leasing-Verträge,</font> <font color="yellow">die machen Kreditverträge für Autos.</font> <font color="yellow">Für die ist es interessant, wenn sie</font> <font color="yellow">Einlagen von Kunden bekommen,</font>
- <font color="yellow">weil sie das 1:1 weitergeben</font> <font color="yellow">können für die Autofinanzierung.</font> <font color="yellow">Für Autobanken ist es attraktiv,</font> <font color="yellow">Einlagen von Kundinnen zu bekommen,</font>
- <font color="yellow">weil das gut</font> <font color="yellow">zu ihrem Geschäftsmodell passt.</font> Je mehr Kundengeld die haben,
- desto unabhängiger sind sie von anderen Finanzierungsquellen. Da gibt es zwar weniger spektakuläre Aktionszinsen,
- dafür oft aber stabilere Zinssätze. Die Fragen kann man wie eine Checkliste behandeln.
- Wie hoch ist der Standardzins? Wie oft hat die Bank ihre Zinsen in der Vergangenheit angepasst?
- Gibt sie steigende EZB-Zinsen schnell an Kunden weiter? Arbeiten die hauptsächlich mit kurzfristigen Lock-Angeboten?
- Wenn du die Fragen beantwortet hast, ist es leichter, durchdachte Entscheidungen zu treffen.
- Was man auch machen kann, ist sogenanntes Tagesgeld-Hopping. Das heißt, alle paar Monate die Bank wechseln,
- immer hin und her zum nächstbesten Aktionszins und die höchstmögliche Rendite einsacken.
- Aber das ist Arbeit. Da musst du wirklich Bock drauf haben. <font color="yellow">Natürlich macht Banken-Hopping</font> <font color="yellow">total Sinn,</font>
- <font color="yellow">wenn man eine größere Summe Geld hat</font> <font color="yellow">und die Zeit und die Lust,</font> <font color="yellow">regelmäßig die Bank zu wechseln.</font>
- <font color="yellow">Erfahrungsgemäß schaffen das</font> <font color="yellow">aber nicht viele.</font> <font color="yellow">Wir sind einfach faul.</font>
- <font color="yellow">Das ist es,</font> <font color="yellow">worauf die Banken wetten.</font> <font color="yellow">Wenn wir diszipliniert sind und uns</font> <font color="yellow">in unseren Kalender schreiben:</font>
- <font color="yellow">"An dem Tag musst du wechseln",</font> <font color="yellow">kann es sinnvoll sein.</font> Banken wollen Tagesgeld-Hopping natürlich gern vermeiden.
- Deshalb entwickeln auch die Banken langsam neue Strategien, die gar nicht so uninteressant sind.
- Ein Beispiel ist die ING. Zum ersten Mal bieten die auch hohe Aktionszinsen für Bestandskunden an.
- Voraussetzung: die Kunden zahlen Geld von einer anderen Bank bei der ING ein.
- Für die ING ist das ein doppelt guter Deal. Ihre Kunden wechseln nicht,
- sondern bleiben und lagern noch mehr Geld ein. Worauf man auch ein Auge haben sollte, ist das Thema Sicherheit.
- Grundsätzlich gilt: Tagesgeld ist ziemlich sicher. In der EU gibt es pro Kunde eine Einlagensicherung von 100.000 Euro.
- Sollte die Bank pleite gehen, ist das Guthaben bis zur Grenze geschützt. Für die meisten Sparer reicht das locker.
- Weil Einlagensicherung aber national organisiert wird, empfehlen viele Vergleichsportale
- trotzdem Banken aus Ländern mit stabilen Finanzsystemen, wie Deutschland, Frankreich oder den Niederlanden.
- Unser Experte sieht das lockerer. <font color="yellow">Es ist tatsächlich so, dass wenn wir</font> <font color="yellow">speziell in Deutschland gucken,</font>
- <font color="yellow">die größeren Banken, die zum Teil</font> <font color="yellow">sehr fremdklingende Namen haben,</font> <font color="yellow">haben trotzdem</font> <font color="yellow">eine Lizenz in Deutschland.</font>
- <font color="yellow">Auch hier greift das deutsche</font> <font color="yellow">Einlagensicherungsgesetz.</font> <font color="yellow">Wenn die Bank pleite gehen würde,</font>
- <font color="yellow">würde das in Deutschland</font> <font color="yellow">abgewickelt werden.</font> <font color="yellow">Das bedeutet für die Kunden, das</font> <font color="yellow">Geld bis 100.000 Euro ist sicher.</font>
- <font color="yellow">Tatsächlich ist bei den allermeisten</font> <font color="yellow">Angeboten das Geld sicher</font> <font color="yellow">und man muss sich da</font> <font color="yellow">keinen Kopf machen.</font>
- Und noch ein kleiner Hinweis. Extrem hohe Zinsen kann man auch kritisch hinterfragen.
- Wenn eine Bank deutlich mehr zahlt als alle anderen, haben sie vielleicht einen extrem hohen Finanzierungsbedarf.
- Das ist nicht automatisch schlecht, aber es lohnt sich hinzuschauen. Stichwort: Transparenz.
- Man muss sich einfach erinnern, Zinsen sind nie ein Geschenk aus purer Güte.
- Ihr merkt schon, der Markt kann unübersichtlich sein. Da bringen wir mal etwas Klarheit rein.
- Wir haben uns angeschaut, welche Banken langfristig, also ohne Hopping, als Tagesgeldkonto interessant sind,
- weil sie als vergleichsweise stabil gelten. Das sind natürlich nur Beispiele.
- Wir geben keine Empfehlung, hier oder dort ein Konto zu eröffnen. Da ist z.B. der Neo-Broker Trade Republic dabei.
- Der orientiert sich direkt am EZB-Zins und gibt einen großen Teil von dem an seine Kunden weiter.
- Die Zinsen werden oft schneller angepasst als bei klassischen Banken. Dann die Autobanken Renaultbank Direkt und die Volkswagen Bank.
- Traditionell gibt es da solide und wettbewerbsfähige Dauerzinsen. Und es lohnt sich auch ein Blick auf die DKB.
- Aktuell gibt es zwar nur 1 Prozent Zinsen, die Bank gilt laut Finanzportalen aber als stabil und transparent
- und sie positionieren sich als nachhaltig. Sie investieren z.B. in erneuerbare Energien und Kitas.
- Hier noch mal ein kurzer Disclaimer. Die DKB ist nicht die einzige Bank,
- die sich als nachhaltig positioniert. Die Umweltbank z.B. finanziert Projekte wie Windparks.
- Sparkassen sind verpflichtet, in ihre Region zu investieren. Sie zahlen aktuell aber auch weniger Zinsen.
- Die Machtverhältnisse zwischen Verbraucher und Banken haben sich verändert.
- Früher gab es jahrelang keine Zinsen und die Banken haben trotzdem kaum Kunden verloren.
- Jetzt ist der Wettbewerb transparenter geworden. Wir können gute Zinssätze genauso vergleichen,
- wie wir es mit Handyverträgen und Stromanbietern machen. Banken können nicht mehr so gut verstecken,
- wenn sie schlechte Zinsen zahlen. Es beginnt ein echter Wettbewerb um unser Spargeld.
- Und neue mächtige Digitalbanken wie JPMorgan Chase aus den USA könnten diesen Wettbewerb völlig verändern.
- Wenn die Zinsen dort hoch bleiben sollten, müssen deutsche Banken nachziehen.
- <font color="yellow">Banken standen ja schon unter Druck</font> <font color="yellow">mit den "Neo-Brokern",</font> <font color="yellow">also Banken,</font> <font color="yellow">die es nur im Internet gibt.</font>
- <font color="yellow">Wenn jetzt eine große Filialbank</font> <font color="yellow">nach Deutschland kommt,</font> <font color="yellow">rechne ich damit,</font> <font color="yellow">dass es zu starker Konkurrenz,</font>
- <font color="yellow">zu starkem Druck führt.</font> <font color="yellow">Das ist am Ende des Tages</font> <font color="yellow">gut für die Kunden.</font>
- Jetzt gerade ist es noch Zukunftsmusik. Was wir aber schon wissen:
- Jahrelang galt in Deutschland, wer aus seinem Geld mehr machen will, kann das nur an der Börse.
- Das kann man so nicht mehr sagen. Wir erleben einen Tagesgeldboom
- und damit die Rückkehr der sicheren Geldanlage. Copyright Untertitel: hr 2026