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Gasfermentation - Gamechanger für die Kreislaufwirtschaft?

Universität Stuttgart2:43 362 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 16 Zeilen
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  1. Wir alle wollen, dass der Klimamandel zurückgedrängt wird und unsere Technologien sind diejenigen, die aus dem CO2 Wertstoffe herstellen und gerade
  2. vermeiden, fossile Rohstoffe dafür zu verwenden. Es gibt einige großen Fragen, die uns gerade umtreiben. Eine ist der
  3. Klimawandel, das heißt auch weg von fossilen Rohstoffen hin zu nachhaltigen zirkulären Wirtschaften. Und das machen wir im Bereich der Biotechnologie
  4. dadurch, dass wir nachwachsene Rohstoffe nehmen, Zucker beispielsweise, um die in Produkte umzusetzen, die wir heute schon tagtäglich um uns haben. Medikamente
  5. oder auch andere Lebensmittel, Zusatzstoffe, was auch immer, die ursprünglich aus fossilen Rohstoffen hergestellt wurden.
  6. Die Gasfermentation ist ein besonderes Verfahren, weil wir es hier damit zu tun haben, dass wir Gase mit Hilfe von Mikroorganismen, mit Hilfe von ganzen
  7. Zellen in Wertstoffe umwandeln. Reststoffe wie beispielsweise schlecht abzubauende Kunststoffe, die werden dann in speziellen Vorverfahren vergast und
  8. dann kommen diese Abgase zu uns, werden dann den Mikroorganismen gegeben, damit die dort mit Hilfe ihrer mikrobiellen Stoffwechselleistung Produkte
  9. herstellen, die wir brauchen. Gasfermentation schließt den Kohlenstoffkreis und das tut's nicht nur bei solchen Kunststoffen, das tut's auch
  10. bei Abgasen. beispielsweise aus der Zementindustrie oder anderen sehr starken CO2 Emittenten. Wir versuchen gerade durch unsere Technologien hier
  11. die Auslegung, der Betrieb, die Prozessentwicklung so durchzuführen, dass auch große Firmen immer mehr davon Gebrauch machen. Wir haben z.B. eine
  12. Kooperation mit einer Zementfirma, um dann die Auslegung von großvolumigen Bioreaktoren zu optimieren. Dafür sind sehr gute mathematische
  13. modellierungstechnische Ansätze notwendig, die wir beispielsweise entwickeln. Unser Ziel ist es natürlich von vorne herein direkt unmittelbar
  14. vorhersagen zu können, wie die großvolumigen Reaktoren optimal designed und betrieben werden sollen. Also von dem Labor, von der Stammkonstruktion bis
  15. hin in den großen Produktionsmaßstab. Da wollen wir diesen Bogen spannen und da bringen wir uns ein für die Zukunft, für solche Firmen, die eben ein CO2
  16. Emissionsproblem haben, gleichzeitig aber auch Kohlenstoffe bereitstellen für eine Chemie der Zukunft basierend auf CO2. Yeah.

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