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Die Kreuzigung: Eine der schrecklichsten Hinrichtungsarten!
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 64 Zeilen
- Die Kreuzigung war eine der schlimmsten Form der Hinrichtung. Diese Form der Hinrichtung wurde im großen Stil bei den Römern angewandt. Die Bevölkerung in den
- besetzten Gebieten und auch die Bevölkerung in den innerrömischen Provinzen wurde mit dieser grausamen psychologischen Abschreckung vor
- Rebellionen und bewaffneten Aufständen abgehalten. Warum haben die Römer unbedingt die Kreuzigung als eine weit verbreitete Hinrichtungsart in ihrem
- Reich und später Imperium ausgewählt? Zu diesem Zeitpunkt konnten die Römer sich nicht in ihren künsten Träumen ausmalen, dass die Kreuzigung eines einfachen
- Menschen von jüdischer Herkunft eine Weltreligion gründen wird, welche in den nächsten 2000 Jahren sich auf der ganzen Welt ausbreitet. Die Kreuzigung war,
- bevor es die Römer im großen Ziel anwandten, eine vor allem im alten Oriens und im antiken Mittelmeerraum verbreitete Hinrichtungsart. Die
- Kreuzigung entwickelte sich aus der Idee, die Todesqual des Hingerichteten möglichst zu verlängern. Bei der Kreuzigung wurde eine Person an einem
- aufrechten Balken mit oder ohne Querbalken gefesselt oder genagelt. Die Frage stellt sich, wo lag der Ursprung der Kreuzigung? Im römischen Reich
- wurden vor allem nicht Römer und entlaufene oder aufständische Sklaven am Kreuz in Latein übersetzt Arbor Cruzis gekreuzigt. Nach der konstantinischen
- Wende im Jahre 313 nach Christus wurde die Kreuzigung in Europa durch andere Hinrichtungsmethoden ersetzt. In diesem Video erzähle ich euch die Geschichte
- über eine der schlimmsten und grausamsten Hinrichtungsmethoden, die es je gab. Los geht's.
- [Musik] Die Römer waren nicht die Erfinder dieser grausamen Form der Hinrichtung.
- Einige antike Kulturen wandten die Kreuzigung an, um seinen Untertan klar zu machen, was passieren würde, wenn diese nicht so handeln wie ihnen
- befohlen wurde. Zur Zeit des persischen Herrschers Darius dem I., welcher ab dem Jahre 522 vor. Christus Großkönig des persischen Imperiums war, haben die
- Bürger von Babylon, die hohen Regierungsbeamten, aus der Stadt gejagt und begangen einen bewaffneten Aufstand. Großkönig Darius
- I. konnte diesen Aufstand nicht länger hinnehmen und hat mit seinen Truppen die Stadt umstellt. Die Belagerung dauerte ganze 19 Monate, bis schließlich die
- Stadt fiel und Darius die Stadt einnahm. Der griechische Schrifthersteller Herodot erwähnte in einem seiner Berichte über Persien, dass Darius I. I.
- nach der Eroberung Babylons die Befestigungsmauern und Tore niederreißen ließ, damit die Stadt nie wieder so eine Rebellion starten kann. Die Stadt wurde
- wieder den Bürgern von Babylon überlassen. Doch Darius befahl ganze 3000 Menschen aus hohen und wohlhabenden Schichten in der Stadt zu kreuzigen. Im
- Jahre 332 vor. Christus eroberte der hellenische Feldhrer Alexander der Große die pfizische Stadt Tyros. Die Statyrus war vor der Eroberung einige
- Jahrhunderte eine Basis für die Flotte des persischen Imperiums. Die Statyrus wurde nach einer 7 Monate andauernden und blutigen Belagerung schließlich von
- Alexander den Großen eingenommen. Nachdem die Streitkräfte der Griechen die Befestigung durchbrochen haben, war die Armee der Penizia am Ende ihrer
- Kräfte. Allein am Tag der Kapitulierung von Tyros sind nach historischen Quellen ca. 6000 Menschen gestorben. Außerdem geht aus Quellen hervor, dass Alexander
- der Große befahl 2000 Menschen der Bevölkerung von Tyrus zu kreuzigen, egal ob diese Kinder, Frauen oder ältere Leute waren. Die Kreuze wurden entlang
- der Küste von Tyros aufgestellt. Nach dem römischen Gesetz war die Kreuzigung nicht eine gewöhnliche tödliche Hinrichtung. Das heißt, die Kreuzigung
- wurde in besonderen Situationen angewandt. Sklaven durften nach dem römischen Gesetz für das Stehlen und das Anzetteln und Durchführen von
- Rebellionen und Aufständen gekreuzigt werden. Bei den römischen Bürgern durfte die Kreuzigung nicht durchgeführt werden. Ein Sonderfall bei der
- Kreuzigung römischer Bürger war, wenn diese dem Hochverrat an dem römischen Staat oder des Putsches in Form der Veränderung der Staatsform verurteilt
- wurden. In den Provinzen des römischen Imperiums wurde die Kreuzigung angewandt, um Menschen zu bestrafen, welche sich nichts der Macht Roms
- fügten. Diese Menschen wurden des Stehlens und des Anzettelns von lokalen Unruhen beschuldigt. Der Sklave Spartakus, welcher ursprünglich aus
- Trakien stammte, brach im Jahre 73 vor Christus aus einer Gladiatorschule in Kapua aus. Bei dem Ausbruch aus der Gladiatorschule in Kapua entflohen mit
- Spartacos weitere 78 Sklaven. Spartacos und seine Gefährten wurden durch den Hass auf die reiche, überhebliche und dekadente römische Gesellschaft geeint.
- Diese Gesellschaft hat ihren Wohlstand und unermesslichen Reichtum auf den Rücken der Sklaven erbaut. Der Zorn aller entflorenen oder befreiten Sklaven
- auf die gesellschaftlichen Strukturen Roms, welche aus allen Ecken des Imperiums sich dem Aufstand des Spartakus anschließten, war so gewaltig,
- dass Spartakus eine Armee von mehreren tausend Kriegern daraus formen konnte. Spatakus konnte eine so starke Armee aufbauen, welche der römischen
- Kriegsmaschinerie zwei Jahre erheblichen Widerstand leisten konnte. Der römische General Markus Krassus konnte letztendlich den
- Aufstand niederschlagen. Doch dieser Sieg hat dem römischen Reich zahlreiche Legionen gekostet. Das Ende der Rebellion von Spatakus hatte die größte
- Massenkreuzigung in der Geschichte des römischen Reiches als Folge. Spartakus fiel in der letzten Schlacht und seine Gefährten, welche belebt haben, wurden
- mit allen anderen Sklaven des Aufstandes entlang der Straße Abia zwischen Rom und Kappu gekreuzigt. Für diese Hinrichtung wurden ca. 6000 Kreuzer aufgestellt. Die
- Legende, dass die Handflächen des Hingerichteten ausschließlich bei der Kreuzigung mit einem Nagel an den Balken des Kreuzes geschlagen werden, dominiert
- in allen Bildern und Illustrationen der christlichen Kirche bei der Kreuzigung von Jesus von Nazareth. Doch heute wissen die Forscher, dass die
- Handflächen, welche mit einem Nagel durchbohrt wurden, das Gewicht des Hingerichteten nicht halten konnten. Das Gewicht des Körpers würde wahrscheinlich
- das Gewebe zwischen den Fingern durchreißen und der hingerichtete fällt herunter. Aus diesem Grund wurden die Arme mit Seilen an den Balken des
- Kreuzers gebunden, um das Gewicht des Körpers zu halten. Doch eine andere Methode war, den Nagel durch den Unterarm zu schlagen. Die Knochen, das
- Gewebe des Unterarms sind kräftig genug, um das Gewicht des Körpers zu tragen. Die erste Methode im Zusammenhang mit der Kreuzigung im römischen Reich war,
- den hingerichteten an den Querbalken hinzubinden. Historische Quellen beschreiben, dass der Hingerichtete bis zum Hinrichtungsort nicht das ganze
- Kreuz tragen musste, sondern nur den Querbalken. Doch der vertikale Holzbalken war schon in der Erde festgegraben und wurde nicht entfernt.
- So wurde der Hingerichtete mit seinem Querbalken an den vorhandenen Längstbalken aufgehängt. Der Längsbalken wurde für eine mehrfache Kreuzigung
- verwendet. Dieses Vorgehen der Römer war effektiv und ressourcensparnd. Laut dem jüdischen Historiker Josophos war Holz Mangelware im Jerusalem des ersten
- Jahrhunderts nach Christus. Der hingerichtete wurde größtenfalls entkleidet und wurde an das Kreuz mit Nageln und Seilen befestigt. Der
- Querbalken wurde immer weiter hochgehoben, bis die Füße des hingerichteten in der Luft hingen. Danach wurden die Füße entweder mit
- Nägeln an den Längsbalken geschlagen oder mit Seilen gebunden. Wenn die Römer sahen, dass der Hingerichtete doch zu lange als gewollt immer noch am Leben
- war, wurden ihm die Beine gebrochen, um den Tod schneller herbeizuführen. In manchen Fällen ist der Verurteilte bereits bei der Peitschung gestorben.
- Besonders wenn die Peitschenenden Wiederhaken versehen waren. Wenn die Hinrichtung an einem kalten Tag erfolgte, konnte der hingerichtete zuvor
- in einer Unterkühlung sterben, wenn dieser am Kreuzing als durch die Kreuzigung selbst. Doch die Haupttodesursache bei der Kreuzigung war
- nicht der Blutverlust durch die eingeschlagenen Nägel oder die zuvor durchgeführte Auspeitschung. Durch Hängen am Kreuz und die Streckung der
- Arme wurden die Rippen durch die Spannung nach einiger Zeit so verformt, dass die Lungenmuskeln sich immer mehr anstrengen mussten. Die Lunge wurde dann
- irgendwann zu schwach und der verurteilte konnte irgendwann nicht mehr atmen. Das Brechen der Beine hat den Todesprozess beschleunigt. Das
- Christentum, welche zur Zeit des römischen Imperiums entstanden ist, durchlebte viele Zeiten bis zum heutigen Tag. Der römische Imperator Konstantin
- der Große hat im Jahre 313 nach Christus den Beschluss von Milan verkündet. Dieser Beschluss beinhaltete das Tolerieren des christlichen Glaubens und
- dass alle Christen die gleichen Rechte erhalten wie römische Bürger. Erst im römischen Imperium verfolgt wurde das Christentum zur Staatsreligion des
- späten römischen Imperiums. Nach vielen Jahrhunderten der schrecklichen Hinrichtungen wurde im Jahre 337 nach Christus durch den Imperator Konstantin
- den Großen die Kreuzigung im römischen Imperium verboten. Diese Handlung wurde durch den christlichen Glauben und das Leiden von Jesus Christus am Kreuz
- motiviert. Ich hoffe, das Video hat dir gefallen. Wenn ja, lasst bitte ein Abo und Daumen hoch da. Bis bald. Dein Kanal History Check.