Die Kreuzigung: Eine der schrecklichsten Hinrichtungsarten! History Check https://www.youtube.com/watch?v=8-jLQSOzdr0 Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Die Kreuzigung war eine der schlimmsten Form der Hinrichtung. Diese Form der Hinrichtung wurde im großen Stil bei den Römern angewandt. Die Bevölkerung in den 0:08 besetzten Gebieten und auch die Bevölkerung in den innerrömischen Provinzen wurde mit dieser grausamen psychologischen Abschreckung vor 0:16 Rebellionen und bewaffneten Aufständen abgehalten. Warum haben die Römer unbedingt die Kreuzigung als eine weit verbreitete Hinrichtungsart in ihrem 0:25 Reich und später Imperium ausgewählt? Zu diesem Zeitpunkt konnten die Römer sich nicht in ihren künsten Träumen ausmalen, dass die Kreuzigung eines einfachen 0:34 Menschen von jüdischer Herkunft eine Weltreligion gründen wird, welche in den nächsten 2000 Jahren sich auf der ganzen Welt ausbreitet. Die Kreuzigung war, 0:44 bevor es die Römer im großen Ziel anwandten, eine vor allem im alten Oriens und im antiken Mittelmeerraum verbreitete Hinrichtungsart. Die 0:52 Kreuzigung entwickelte sich aus der Idee, die Todesqual des Hingerichteten möglichst zu verlängern. Bei der Kreuzigung wurde eine Person an einem 1:00 aufrechten Balken mit oder ohne Querbalken gefesselt oder genagelt. Die Frage stellt sich, wo lag der Ursprung der Kreuzigung? Im römischen Reich 1:10 wurden vor allem nicht Römer und entlaufene oder aufständische Sklaven am Kreuz in Latein übersetzt Arbor Cruzis gekreuzigt. Nach der konstantinischen 1:20 Wende im Jahre 313 nach Christus wurde die Kreuzigung in Europa durch andere Hinrichtungsmethoden ersetzt. In diesem Video erzähle ich euch die Geschichte 1:30 über eine der schlimmsten und grausamsten Hinrichtungsmethoden, die es je gab. Los geht's. 1:45 [Musik] Die Römer waren nicht die Erfinder dieser grausamen Form der Hinrichtung. 2:02 Einige antike Kulturen wandten die Kreuzigung an, um seinen Untertan klar zu machen, was passieren würde, wenn diese nicht so handeln wie ihnen 2:11 befohlen wurde. Zur Zeit des persischen Herrschers Darius dem I., welcher ab dem Jahre 522 vor. Christus Großkönig des persischen Imperiums war, haben die 2:22 Bürger von Babylon, die hohen Regierungsbeamten, aus der Stadt gejagt und begangen einen bewaffneten Aufstand. Großkönig Darius 2:30 I. konnte diesen Aufstand nicht länger hinnehmen und hat mit seinen Truppen die Stadt umstellt. Die Belagerung dauerte ganze 19 Monate, bis schließlich die 2:40 Stadt fiel und Darius die Stadt einnahm. Der griechische Schrifthersteller Herodot erwähnte in einem seiner Berichte über Persien, dass Darius I. I. 2:50 nach der Eroberung Babylons die Befestigungsmauern und Tore niederreißen ließ, damit die Stadt nie wieder so eine Rebellion starten kann. Die Stadt wurde 3:00 wieder den Bürgern von Babylon überlassen. Doch Darius befahl ganze 3000 Menschen aus hohen und wohlhabenden Schichten in der Stadt zu kreuzigen. Im 3:10 Jahre 332 vor. Christus eroberte der hellenische Feldhrer Alexander der Große die pfizische Stadt Tyros. Die Statyrus war vor der Eroberung einige 3:21 Jahrhunderte eine Basis für die Flotte des persischen Imperiums. Die Statyrus wurde nach einer 7 Monate andauernden und blutigen Belagerung schließlich von 3:31 Alexander den Großen eingenommen. Nachdem die Streitkräfte der Griechen die Befestigung durchbrochen haben, war die Armee der Penizia am Ende ihrer 3:40 Kräfte. Allein am Tag der Kapitulierung von Tyros sind nach historischen Quellen ca. 6000 Menschen gestorben. Außerdem geht aus Quellen hervor, dass Alexander 3:50 der Große befahl 2000 Menschen der Bevölkerung von Tyrus zu kreuzigen, egal ob diese Kinder, Frauen oder ältere Leute waren. Die Kreuze wurden entlang 4:00 der Küste von Tyros aufgestellt. Nach dem römischen Gesetz war die Kreuzigung nicht eine gewöhnliche tödliche Hinrichtung. Das heißt, die Kreuzigung 4:09 wurde in besonderen Situationen angewandt. Sklaven durften nach dem römischen Gesetz für das Stehlen und das Anzetteln und Durchführen von 4:18 Rebellionen und Aufständen gekreuzigt werden. Bei den römischen Bürgern durfte die Kreuzigung nicht durchgeführt werden. Ein Sonderfall bei der 4:27 Kreuzigung römischer Bürger war, wenn diese dem Hochverrat an dem römischen Staat oder des Putsches in Form der Veränderung der Staatsform verurteilt 4:36 wurden. In den Provinzen des römischen Imperiums wurde die Kreuzigung angewandt, um Menschen zu bestrafen, welche sich nichts der Macht Roms 4:45 fügten. Diese Menschen wurden des Stehlens und des Anzettelns von lokalen Unruhen beschuldigt. Der Sklave Spartakus, welcher ursprünglich aus 4:55 Trakien stammte, brach im Jahre 73 vor Christus aus einer Gladiatorschule in Kapua aus. Bei dem Ausbruch aus der Gladiatorschule in Kapua entflohen mit 5:05 Spartacos weitere 78 Sklaven. Spartacos und seine Gefährten wurden durch den Hass auf die reiche, überhebliche und dekadente römische Gesellschaft geeint. 5:16 Diese Gesellschaft hat ihren Wohlstand und unermesslichen Reichtum auf den Rücken der Sklaven erbaut. Der Zorn aller entflorenen oder befreiten Sklaven 5:26 auf die gesellschaftlichen Strukturen Roms, welche aus allen Ecken des Imperiums sich dem Aufstand des Spartakus anschließten, war so gewaltig, 5:35 dass Spartakus eine Armee von mehreren tausend Kriegern daraus formen konnte. Spatakus konnte eine so starke Armee aufbauen, welche der römischen 5:44 Kriegsmaschinerie zwei Jahre erheblichen Widerstand leisten konnte. Der römische General Markus Krassus konnte letztendlich den 5:53 Aufstand niederschlagen. Doch dieser Sieg hat dem römischen Reich zahlreiche Legionen gekostet. Das Ende der Rebellion von Spatakus hatte die größte 6:02 Massenkreuzigung in der Geschichte des römischen Reiches als Folge. Spartakus fiel in der letzten Schlacht und seine Gefährten, welche belebt haben, wurden 6:11 mit allen anderen Sklaven des Aufstandes entlang der Straße Abia zwischen Rom und Kappu gekreuzigt. Für diese Hinrichtung wurden ca. 6000 Kreuzer aufgestellt. Die 6:23 Legende, dass die Handflächen des Hingerichteten ausschließlich bei der Kreuzigung mit einem Nagel an den Balken des Kreuzes geschlagen werden, dominiert 6:33 in allen Bildern und Illustrationen der christlichen Kirche bei der Kreuzigung von Jesus von Nazareth. Doch heute wissen die Forscher, dass die 6:42 Handflächen, welche mit einem Nagel durchbohrt wurden, das Gewicht des Hingerichteten nicht halten konnten. Das Gewicht des Körpers würde wahrscheinlich 6:50 das Gewebe zwischen den Fingern durchreißen und der hingerichtete fällt herunter. Aus diesem Grund wurden die Arme mit Seilen an den Balken des 6:58 Kreuzers gebunden, um das Gewicht des Körpers zu halten. Doch eine andere Methode war, den Nagel durch den Unterarm zu schlagen. Die Knochen, das 7:07 Gewebe des Unterarms sind kräftig genug, um das Gewicht des Körpers zu tragen. Die erste Methode im Zusammenhang mit der Kreuzigung im römischen Reich war, 7:16 den hingerichteten an den Querbalken hinzubinden. Historische Quellen beschreiben, dass der Hingerichtete bis zum Hinrichtungsort nicht das ganze 7:25 Kreuz tragen musste, sondern nur den Querbalken. Doch der vertikale Holzbalken war schon in der Erde festgegraben und wurde nicht entfernt. 7:34 So wurde der Hingerichtete mit seinem Querbalken an den vorhandenen Längstbalken aufgehängt. Der Längsbalken wurde für eine mehrfache Kreuzigung 7:43 verwendet. Dieses Vorgehen der Römer war effektiv und ressourcensparnd. Laut dem jüdischen Historiker Josophos war Holz Mangelware im Jerusalem des ersten 7:54 Jahrhunderts nach Christus. Der hingerichtete wurde größtenfalls entkleidet und wurde an das Kreuz mit Nageln und Seilen befestigt. Der 8:02 Querbalken wurde immer weiter hochgehoben, bis die Füße des hingerichteten in der Luft hingen. Danach wurden die Füße entweder mit 8:09 Nägeln an den Längsbalken geschlagen oder mit Seilen gebunden. Wenn die Römer sahen, dass der Hingerichtete doch zu lange als gewollt immer noch am Leben 8:18 war, wurden ihm die Beine gebrochen, um den Tod schneller herbeizuführen. In manchen Fällen ist der Verurteilte bereits bei der Peitschung gestorben. 8:27 Besonders wenn die Peitschenenden Wiederhaken versehen waren. Wenn die Hinrichtung an einem kalten Tag erfolgte, konnte der hingerichtete zuvor 8:36 in einer Unterkühlung sterben, wenn dieser am Kreuzing als durch die Kreuzigung selbst. Doch die Haupttodesursache bei der Kreuzigung war 8:44 nicht der Blutverlust durch die eingeschlagenen Nägel oder die zuvor durchgeführte Auspeitschung. Durch Hängen am Kreuz und die Streckung der 8:51 Arme wurden die Rippen durch die Spannung nach einiger Zeit so verformt, dass die Lungenmuskeln sich immer mehr anstrengen mussten. Die Lunge wurde dann 9:01 irgendwann zu schwach und der verurteilte konnte irgendwann nicht mehr atmen. Das Brechen der Beine hat den Todesprozess beschleunigt. Das 9:09 Christentum, welche zur Zeit des römischen Imperiums entstanden ist, durchlebte viele Zeiten bis zum heutigen Tag. Der römische Imperator Konstantin 9:17 der Große hat im Jahre 313 nach Christus den Beschluss von Milan verkündet. Dieser Beschluss beinhaltete das Tolerieren des christlichen Glaubens und 9:26 dass alle Christen die gleichen Rechte erhalten wie römische Bürger. Erst im römischen Imperium verfolgt wurde das Christentum zur Staatsreligion des 9:35 späten römischen Imperiums. Nach vielen Jahrhunderten der schrecklichen Hinrichtungen wurde im Jahre 337 nach Christus durch den Imperator Konstantin 9:45 den Großen die Kreuzigung im römischen Imperium verboten. Diese Handlung wurde durch den christlichen Glauben und das Leiden von Jesus Christus am Kreuz 9:53 motiviert. Ich hoffe, das Video hat dir gefallen. Wenn ja, lasst bitte ein Abo und Daumen hoch da. Bis bald. Dein Kanal History Check.