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Die Physik Einsteins - Teil 1: Der Photoeffekt (mit Harald Lesch)

Kalurac Nigoris14:28 66.311 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 96 Zeilen
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  1. [Musik] tja ich darf Sie ganz herzlich begrüßen zu einer Sendung über deren Titel wir lange nachgedacht haben wir
  2. sind im Deutschen Museum und wir gehen in die Ausstellung über Albert Einstein über die Physik Albert Einstein es gibt ja über Einstein schon so viele
  3. verschiedene Titel sie machen sich keine keine Vorstellung es gibt einsteinserben Einsteins das ganze Universum also Einsteins Universum einsteinswelt
  4. Einstein ist also fast unbetitelbar wir haben uns gedacht wir machen das ganz Knochen trocken machen h ja seriöses Fernsehen wir nennen die Sendereihe die
  5. Physik Albert Einsteins das heißt der Herr Einstein und ich wir werden uns jetzt in ein Reihe von Sendungen mal miteinander unterhalten also würde
  6. ich natürlich gerne nun ist er ja schon tot also müssen wir uns mit seiner Physik behelfen und das werden wir auch tun wir werden also in dieser
  7. Ausstellung hier im Deutschen Museum so eins nach dem anderen durchgehen uns mal in detail damit beschäftigen wofür dieser Mann eigentlich berühmt geworden
  8. ist und der hat ja so viele verschiedene Dinge erdacht entdeckt gedacht quergedacht Einstein ist ja einer dieser Typen also jetzt mal unter uns gesagt er
  9. ist ja einer dieser Typen wenn die heute in der Wissenschaft Versuch en würden Fuß zu fassen der Mann der war so genial der hätte überhaupt keine Chance gehen
  10. wir mal rein und gucken uns mal die Ausstellung an wir werden damit beginnen über den sogenannten Fotoeffekt zu sprechen das ist eine hochgradig
  11. interessante Angelegenheit wenn sie zu Hause Solarzellen haben wissen natürlich sofort wovon die Rede ist das ist nämlich der Effekt der völlig
  12. unverstanden war bis jemand nämlich der Junge Albert Einstein im Jahr 1905 eine Arbeit veröffentlicht hat die so revolutionär war dass man am Anfang
  13. gedacht hat das kann doch gar nicht wahr sein weil er hat nämlich eine Hypothese ernst genommen die bis dahin nur einer auf die Welt gebracht hatte das nämlich
  14. Energie gequantelt sei also in Portionen auftaucht bis dann hat man gedacht na Energie das hat was mit Wellen zu tun also namentlich Licht hat was mit Wellen
  15. zu tun das schwankt und Intensität die höhere Intensität von Licht würde bedeuten ist mehr Energie drin also hatte man sich z.B folgendes überlegt
  16. wenn man ein Metall mit Strahlung bescheint also möglichst intensiv bescheint dann was sollte dann passieren dann sollte es eigentlich gelingen z.B
  17. Elektronen das kannte man nämlich damals schon sollte man Elektronen aus diesem Metall herausschlagen können die Wechselwirkung von Strahlung mit Materie
  18. das war die entscheidende Frage man stellte aber fest egal wie intensiv nun die Strahlung also diese Wellen unter uns gesagt man hat einfach ein riesen
  19. Denkfehler gemacht also noch mal man hatte man versuchte mit Strahlung aus einem Metall Elektronen heraus Z schießen man hat eine Spannung angelegt
  20. das dann war es natürlich möglich entlang dieser Spannung ein Strom abzugreifen denn Strom ist ja nichts anderes als Elektronen die sich
  21. bewegen und auf diese Art und Weise dachte man könnte man tatsächlich aus einem Metall nämlich Elektronen herausschlagen man Haut also Strahlung
  22. drauf donnerte und donnerte und donnerte und donnerte Strahlung drauf was ist passiert niich gar nichts man stellte also fest dass wenn man mehr und mehr
  23. Strahlung drauf schickt dann passiert NS bis jemand herausfand dass es offenbar gar nichts
  24. mit der Intensität zu tun hat des Lichtes also mit den Amplituden der Wellen sondern mit was ganz anderem man stellte nämlich fest dass es nur davon
  25. abhängig ist welche Frequenz das Licht hat Frequenz hat offenbar etwas damit zu tun mit der Fähigkeit des Lichtes Elektronen aus der Oberfläche
  26. herauszuschlagen dieser Effekt der Fotoeffekt wie sich herausstellte den kann man nur verstehen und das war Einsteins Idee 1905 wenn man annimmt die
  27. Energie die Energie die im Licht steckt die ist gequantelt die ist importionen die quantenhypothese war 1900 von Max Blck ja schon in die Welt
  28. gebracht worden und Einstein hat sie als erster richtig ernst genommen hat gesagt gut dann nehmen wir eben mal an die Energie im Licht ist nicht in Form von
  29. Wellen sondern in Form von Paketen von energiepaketen und dann wird auch klar verständlich was da passiert aber bevor wir uns jetzt in Theorien Vergehen
  30. wollen wir mal gucken was da eigentlich passiert also schauen wir uns mal an wie der Fotoeffekt tatsächlich funktioniert das können wir hier sehen also wir
  31. drücken mal auf Start und dann wird folgendes passieren sie sehen also jetzt hier wie das rote Licht zum ersten Mal das Metall bescheint und gucken sie
  32. einfach nur auf den Voltmeter da oben ja aha jetzt kommt das gelbe Licht zack da ist schon mehr Spannung drauf interessant also offenbar ist gelbes
  33. Licht energiereicher als rotes Licht dann kommt das nächste grün und was gucken wir sehen wir noch mehr Spannung Donnerwetter Donnerwetter scheint also
  34. zu stimmen einstein hatte offenbar recht und das nächste ist blaues Licht ist nämlich ein hat eine höhere Frequenz als alle anderen lichtsorten zuvor und da
  35. sieht man die meiste Spannung das heißt das was wir da gesehen haben ist genau der Effekt um den es im Jahre 1905 in seiner Arbeit
  36. ging was bedeutet das das bedeutet dass Energie eben nicht in einer Wellenform in beim elektromagnetischen Strahlung transportiert wird sondern in Portionen
  37. da ist das bedeutet dass Energie etwas mit der Frequenz zu tun hat je höher die Frequenz umso höher ist die Energie aber was genau passiert da eigentlich im Atom
  38. nun einstein hat die Idee der Energiequanten dazu benutzt sich folgenden Schritt vorzustellen wenn also eine solches energieportionönchen ein
  39. solches Quantum was übrigens gar nicht so schwierig ist ich vorzustellen sie wissen ja es gibt auch keine halben Cents ja es gibt nur ein Cent oder zwei
  40. Cent oder kein Cent und hier ist es bei den Energiequanten ist es ganz genauso ja also man hat entweder Energie oder man hat keine Energie muss man sich also
  41. gar keine großen Gedanken darum machen obwohl es damals natürlich eine absolut revolutionäre Idee war denn bis dahin haben alle Leute aufgrund der vielen
  42. beugungsexperimente das kennen sie doch alles wie Licht sich an den an den Kanten z.B veränder wie dies sogenannten Beugungsmuster die sie alle also
  43. namentlich wir Brillen wir brillentrräger wir kennen das doch wie Licht sich an so einer Linse z.B brechen kann wir wussten ja also bis 1905 waren
  44. ja alle fest davon überzeugt dass es Wellen sind jetzt stellen sich meine jetzt mal unter uns sind ja hier so quer mehr oder
  45. weniger ganz unter uns können Sie sich vorstellen dass jemand aus einer Institution wie dem Patentamt heutzutage eine wissenschaftliche Publikation an
  46. ein professionellen Wissenschaftler schickt und der liest das dann und dann wird darausß ein ganz berühmter Physiker das ist also in der heutigen Zeit kaum
  47. noch denkbar damals war es denkbar so jemand wie Max Blanck hat eben diese Arbeit von Einstein eben ganz besonders auch hervorgerufen obwohl wir werden am
  48. Ende der Sendung noch sehen hat sich auch ein bisschen na getäuscht gucken wir mal also noch mal zurück wir gucken uns unseren Fotoeffekt jetzt mal an wir
  49. also von oben schlägt tatsächlich ein solches energiequant auf das Metall ein Metalle bestehen ja aus den Atomkernen und den Elektronen die sich darüber
  50. bewegen und die Elektronen bewegen sich um die Atom Kerne herum ne was nun passiert wenn also ein solche strahlungsquant in das Metall eindringt
  51. ist das Elektron kann diese Energie der Strahlung aufnehmen und zwar in in wohlefinierten Portionen ja das heißt ein Elektron kann dadurch völlig aus dem
  52. Atom herausgeschleudert werden wenn es nämlich so viel Energie auf aufgenommen hat dass es praktisch dem elektrischen Feld das der Atomkern wissen Sie ja ist
  53. positiv geladen ne um diesen positiv geladenen atomken herum bewegen sich die negativen Elektronen die werden ja ange äh an gezogen vom Atomkern und wenn die
  54. nun zu viel Energie haben dann ist das praktisch genauso wie ein Körper der zu viel Geschwindigkeit hat im Sonnensystem der kann aus dem Sonnensystem entweichen
  55. wie eine Rakete die ordentlich viel Energie hat die kann aus dem Schwerkraftfeld der Erde entweichen so kann ein Elektron aus einem Atom
  56. entweichen und freie Elektronen ist ein elektrischer Strom und damit war im Prinzip das Ding geklärt heutzutage hat der Fotoeffekt natürlich also
  57. fundamentale Auswirkung ich meine jede Art von Physik die was mit Solarzellen zu tun hat ja ist letztlich Physik die mit diesem Effekt zusammenhängt das
  58. heißt wenn wir heute darüber nachdenken dass wir die Sonnen das sonnenlichicht besser ausnutzen wollen also z.B uns überlegen
  59. wollen wir mit wollen wir große Kollektoren auf dem Dach haben wollen wir vielleicht sogar Motoren damit antreiben mit Sonnenenergie dann ist das
  60. die direkte Umsetzung der Ideen von Einstein damals das heißt die man muss es andersrum sagen man muss vielleicht folgendes sagen die Experimente für den
  61. Fotoeffekt die gab es ja schon vorher aber dass man überhaupt verstanden hat hat worum es bei diesen Experimenten geht nämlich bei den Ergebnissen dieses
  62. Experimentes geht das ist natürlich der der ganz große Gewinn den wir durch Einsteins Theorie haben Einstein selber hat zunächste ein Mal glaube ich gedacht
  63. dass es nur eine Hypothese ist denn es war e auch nicht so ganz recht also schon blank hatte riesige Schwierigkeiten sich vorzustellen dass
  64. Energie nicht kontinuierlich verteilt sein soll dass das also so in so Paketen auftauchen soll das war für blan ein Grund also ganz
  65. soll man sagen zurückhaltend darüber zu reden über diese Erkenntnis obwohl er gemerkt hat es geht gar nicht anders es muss also offenbar tatsächlich
  66. gandelt sein sonst kann man bestimmte Eigenschaften von mit der gar nicht verstehen und Einstein hat es ernst genommen einstein hat gesagt okay die
  67. Strahlung ist gequantelt und er hat damit etwas in die Welt gebracht was es bis dahin nicht gegeben hat auf keinen Fall ja niemand hatte vorher ernsthaft
  68. darüber nachgedacht dass es sein könnte dass Elektronen bestimmte Portionen von Energie aus dem Atom aufnehmen können und dass man damit vielleicht sogar
  69. technologisch irgendwas umsetzen kann ja das war völlig undenkbar und sie sie sie machen sich gar keine Vorstellung davon wie quer die Denkrichtung eines Albert
  70. Einstein gewesen ist als er den fotoffekt entdeckte ich meine der hat noch viele andere Dinge entdeckt aber beim Fotoeffekt zeigt sich einfach die
  71. Genialität dieses Mannes dass nämlich jemand bei einem Problem das offenkundig auf der Tagesordnung steht ich meine das war jetzt kein Problem wovon die Welt
  72. damals abgehängt hat das gebe ich zu das stimmt aber auf der anderen Seite es war ein Problem für die Physik wenn man nämlich ein Erwartungswert hat das ist
  73. ja typisch für uns ja wir haben Erwartungswert wir machen ein Experiment und wir erwarten irgendwas und nach dem Motto da brauche ich gar nicht
  74. hinzugucken da weiß ich sowieso was rauskommt es kommt aber nicht raus es kommt nicht raus und wenn dann sehr sehr viele darüber Nachen dann auf einmal
  75. feststellen ja so mit dem was wir bis jetzt wissen kommen wir überhaupt kein Schritt weiter da war Einstein einer dieser genialen dieser absolut genialen
  76. Fälle dass jemand sagt okay ich pfeife auf den Mainstream wenn die alle der Meinung sind Licht ist eine Welle dann ist mir das egal ich kann dieses
  77. Experiment nicht erklären mit dem Bild was bis dahin da ist ich muss also alles wegschieben und muss etwas völlig Neues entwickeln da ist der Fotoeffekt eben
  78. genau der das Parade Beispiel dafür wie unglaublich genial Albert Einstein gedacht hat und wie wie sehr wie sehr man darauf ja davon abhängig ist dass
  79. jemand Mut besitzt und Fantasie und natürlich seinen Verstand besitzt also der Fotoeffekt ist das das sieht man in dieser
  80. Ausstellung glaube ich schon ziemlich gut man kann hier eben aufgrund des Experimentes ja das alles noch mal nachvollziehen einell ist das das Parade
  81. Beispiel dafür was was alles möglich ist wenn jemand sich tatsächlich ja der allgemeinen Stimmung auch und auch den allgemeinen
  82. Konventionen bei so einem Problem einfach gegen entgegenstellen und sagt das ist mir egal ich halte mich an meinen gesunden Menschenverstand und ich
  83. nehme Probleme ernst das ist es nämlich ja dass man nicht das Gefühl hat dass man ein Problem sozusagen weg disiskutiert sondern es ernst nimmt und
  84. versucht daraus was ganz ganz ganz Neues herauszuentwickeln und wenn man sich heutzutage anschaut wie viel Geld z.B mit Sonnenenergie verdient wird mit
  85. Fotozellen äh verdient wird also mit der Vorstellung dass Energie gequantelt ist wird ein erheblicher Teil des Welt brutosozialproduktes wird damit verdient
  86. dann ist also dieser damalige Querdenker ist ein außerordentlich wichtiger Mann gewesen und ich meine ich muss ihn etwas vorlesen wie wie eben dann auch Leute
  87. die in eigentlich lange Zeit richtig gut verstanden haben sich manchmal tierisch vertun können denn ich sage Ihnen da gleich noch was dazu im Jahre
  88. 1913 schrieb Max blan in seinem Antrag Albert Einstein in die preuische Akademie der Wissenschaften aufzunehmen dass Einstein in seinen Spekulationen
  89. gelegentlich auch einmal über das Ziel hinausgeschossen haben mag wie z.B in seiner lichtgewandten Hypothese wird man ihm nicht allzu sehr anrechnen dürfen
  90. denn ohne einmal ein Risiko zu wagen lässt sich auch in der exaktesten Wissenschaft keine wirkliche Neuerung einführen das war 1913 8 Jahre später
  91. hat Albert Einstein für diese Entdeckung nämlich für den Fotoeffekt den Nobelpreis in Physik bekommen also man sieht es ist einfach eine
  92. perfekte eine perfekte Physik gewesen obwohl viele auch diejenigen die ihn sehr gemocht haben und ihn sehr geschätzt haben und auch seine Fantasie
  93. und sein querdenkertum geschätzt haben sich manchmal ganz schön schwer taten damit dass jemand so weit solche Probleme gehabt hat bzw sow weit sich
  94. aus dem Fenster gelehnt hat und gegen den Mainstream gegangen ist Einstein war ein Querkopf und er hat einmal wunderbaren
  95. wunderbaren satzgesatz was ich finde ist in diesem Zusammenhang ideal es ist schwieriger viel schwieriger ein teil zu zertrümmern als ein Atom und demnächst
  96. werden wir uns über den Äther unterhalten aber davon mehr demnächst [Musik] ciao

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