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Essay schreiben einfach erklärt! | Ablauf | No Gos | Beispiel-Themen
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 36 Zeilen
- In diesem Video geht es um den Essay. [Musik] Ein Essay ist ein locker freier Text über ein Thema und der beschreibt im
- Prinzip eine Art Gedankenspaziergang. Das heißt, man macht sich über ein Thema Gedanken und schreibt dann runter, was man sich zu diesem Thema gedacht hat.
- Essay kommt vom französischen Wort Essay und das bedeutet versuchen. Das heißt, dass ein Essay nicht perfekt sein kann. einfach weil es ja nur ein Versuch ist
- über ein Thema zu sprechen. Ein Essay soll also nur Denkansätze geben und nicht Fragen beantworten. Im
- Gegenteil, man soll Fragen stellen, man soll Fragen auch aufwerfen. Es geht also darum, den Leser zum Mitdenken anzuregen und nicht den Leser einfach mit
- irgendwelchen Infos zu füttern. Das heißt, ihr geht selber an die Sache möglichst aus eigener Sicht dran. ihr sagt, was ihr zu einem Thema denkt, was
- euch zu einem Thema einfällt und damit versucht ihr selber einfach dem Leser einen Anhaltspunkt zu geben, wie man eine Sache sehen könnte, der dann
- aber auch gleichzeitig weiß, aha, ich sehe es aber da und da anders. Der Stil eines Essays soll anspruchsvoll sein. Das heißt, dass ihr da nicht
- einfach nur Subjekt Prädikat und fertig habt, sondern dass ihr da wirklich ähm ausgereifte Sätze schreibt, dass ihr euch Gedanken zu dem Thema, aber auch zu
- der Art und Weise, wie ihr das schreibt, macht. An sich darf der Text auf gar keinen Fall langweilig sein, sondern er soll lustig sein oder portiert oder
- sarkastisch oder zynisch oder in irgendeinster Weise locker. Ja, also ihr sollt da jetzt kein Sachbuchrag verfassen, sondern selbst frei von der
- Leber weg, wenn ihr das könnt. Das ist das Problem, das liegt Leuten, die gut schreiben können. Es gibt Leute, die können das besser. Denen liegt das auch
- besser. Wenn ihr jemand seid, der gerne klare Strukturen hat, zuerst muss ich die Stilmittel bewerten und danach muss ich interpretieren und dann das und das
- und das machen, dann ist das erste vielleicht was mit dem ihr euch schwer tun könnt. Nichtsdestotrotz geht's darum, dass ihr einfach locker schreibt,
- dass ihr so schreibt, wie ihr denkt. Das ist glaube ich der beste Tipp, den man geben kann. Schreibt so, wie ihr denkt. Stilistisch soll der dabei anspruchsvoll
- sein. Das heißt, ihr dürft und sollt die komplette Bandbreite an poetischen und rhetorischen Stilmitteln nutzen. Das dürft ihr machen. Ihr müsst jetzt
- natürlich nicht euch eine Liste machen, welche Selmittel ihr noch abarbeiten müsst, aber ähm ihr sollt auf jeden Fall was kreatives und was ähm
- anspruchsvolles da reinbringen. Das Ganze geht natürlich auch mit Zitaten, mit Andeutungen, mit Doppeldeutungen. Das heißt, ihr müsst da nicht eindeutig
- festlegbar sein, sondern ihr dürft mit Worten spielen. Ihr müsst euch nicht auf eine Aussage festlegen. Das ist das, was ich richtig cool finde an dem Essay. Man
- kann sich frei äußern, man kann wirklich selber was schreiben, ohne sich an feste Strukturen zu zu halten. Das heißt, dass man wirklich frei ist in dem, was man
- schreibt, solange man gewisse Regeln beachtet. Ein Essay hat keine festen Vorgaben, wie es geschrieben werden soll, aber und das
- ist das Schwere an der Sache, man muss merken, dass man sich zu dem Thema Gedanken gemacht hat und dass man einem roten Faden folgt. Das heißt, dass
- hinterdem, was man schreibt und wie man schreibt, ein System ist. Und das muss irgendwie vermittelt werden. Mein Tipp, wie ihr an einen Essay herangeht, ist
- ihr macht euch zuerst eine Mindmap über das, worüber ihr schreiben müsst. Das heißt, ihr bekommt in der Aufgabenstellung ein bestimmtes Thema
- vorgelegt und über dieses bestimmte Thema bekommt ihr meistens auch noch so eine Art Gedankenspeicher, das heißt ähm Statistiken, Zitate, vielleicht kleine
- Gedichte, die zu dem Thema passen könnten. Und wenn ihr die Mindmap macht, merkt euch am besten auch, wie ihr rangeht. Das heißt, was fällt euch
- zuerst? Z.B. zum Begriff Freundschaft ein, wenn es heißt, ihr müsst ein über Freundschaft schreiben, dann ähm schaut ihr, was fällt euch als
- nächstes ein und so weiter. Dann verbindet ihr die untereinander, die die Unterpunkte, die zusammengehören, werden verbunden. Und der Clue an der
- Geschichte ist, dass man mit einem interessanten Aspekt oder mit einer interessanten Anfangsgeschichte einsteigt in den Essay und dann am Ende
- von diesem sogenannten Gedankenspaziergang auch wieder bei demselben Punkt rauskommt. Das heißt, ihr müsst eine Brücke schlagen von einem
- Unterpunkt zum nächsten und die möglichst auch galant miteinander verbinden, so dass ihr wirklich am Ende ein Kreis geschlossen habt.
- [Musik] fangt in keinster Weise niemals, niemals, nie ein Essay mit. In diesem Essay geht es um an. Auf gar keinen
- Fall. Sowas macht man gerade so vielleicht in der Gedichtsanalyse. Ich selber habe zur Vorbereitung auf mein Abi äh ganz große Probleme gehabt,
- mir Themen zu überlegen, über die man Essay schreiben könnte. Deshalb habe ich euch jetzt einfach mal ein paar Themen mitgebracht. Das könnte sein und das war
- das Thema in unserem Abi, Sehnsucht, die Bedeutung eines Gefühls, Macht, Musik, Toleranz, ganz toll, Ewig Leben, ewiges Leben, die Wahrheit der Lüge. Acht
- Sports. [Musik]
Zum Nachlesen
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