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Essay schreiben einfach erklärt! | Ablauf | No Gos | Beispiel-Themen

How to Deutsch5:25 128.445 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 36 Zeilen
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  1. In diesem Video geht es um den Essay. [Musik] Ein Essay ist ein locker freier Text über ein Thema und der beschreibt im
  2. Prinzip eine Art Gedankenspaziergang. Das heißt, man macht sich über ein Thema Gedanken und schreibt dann runter, was man sich zu diesem Thema gedacht hat.
  3. Essay kommt vom französischen Wort Essay und das bedeutet versuchen. Das heißt, dass ein Essay nicht perfekt sein kann. einfach weil es ja nur ein Versuch ist
  4. über ein Thema zu sprechen. Ein Essay soll also nur Denkansätze geben und nicht Fragen beantworten. Im
  5. Gegenteil, man soll Fragen stellen, man soll Fragen auch aufwerfen. Es geht also darum, den Leser zum Mitdenken anzuregen und nicht den Leser einfach mit
  6. irgendwelchen Infos zu füttern. Das heißt, ihr geht selber an die Sache möglichst aus eigener Sicht dran. ihr sagt, was ihr zu einem Thema denkt, was
  7. euch zu einem Thema einfällt und damit versucht ihr selber einfach dem Leser einen Anhaltspunkt zu geben, wie man eine Sache sehen könnte, der dann
  8. aber auch gleichzeitig weiß, aha, ich sehe es aber da und da anders. Der Stil eines Essays soll anspruchsvoll sein. Das heißt, dass ihr da nicht
  9. einfach nur Subjekt Prädikat und fertig habt, sondern dass ihr da wirklich ähm ausgereifte Sätze schreibt, dass ihr euch Gedanken zu dem Thema, aber auch zu
  10. der Art und Weise, wie ihr das schreibt, macht. An sich darf der Text auf gar keinen Fall langweilig sein, sondern er soll lustig sein oder portiert oder
  11. sarkastisch oder zynisch oder in irgendeinster Weise locker. Ja, also ihr sollt da jetzt kein Sachbuchrag verfassen, sondern selbst frei von der
  12. Leber weg, wenn ihr das könnt. Das ist das Problem, das liegt Leuten, die gut schreiben können. Es gibt Leute, die können das besser. Denen liegt das auch
  13. besser. Wenn ihr jemand seid, der gerne klare Strukturen hat, zuerst muss ich die Stilmittel bewerten und danach muss ich interpretieren und dann das und das
  14. und das machen, dann ist das erste vielleicht was mit dem ihr euch schwer tun könnt. Nichtsdestotrotz geht's darum, dass ihr einfach locker schreibt,
  15. dass ihr so schreibt, wie ihr denkt. Das ist glaube ich der beste Tipp, den man geben kann. Schreibt so, wie ihr denkt. Stilistisch soll der dabei anspruchsvoll
  16. sein. Das heißt, ihr dürft und sollt die komplette Bandbreite an poetischen und rhetorischen Stilmitteln nutzen. Das dürft ihr machen. Ihr müsst jetzt
  17. natürlich nicht euch eine Liste machen, welche Selmittel ihr noch abarbeiten müsst, aber ähm ihr sollt auf jeden Fall was kreatives und was ähm
  18. anspruchsvolles da reinbringen. Das Ganze geht natürlich auch mit Zitaten, mit Andeutungen, mit Doppeldeutungen. Das heißt, ihr müsst da nicht eindeutig
  19. festlegbar sein, sondern ihr dürft mit Worten spielen. Ihr müsst euch nicht auf eine Aussage festlegen. Das ist das, was ich richtig cool finde an dem Essay. Man
  20. kann sich frei äußern, man kann wirklich selber was schreiben, ohne sich an feste Strukturen zu zu halten. Das heißt, dass man wirklich frei ist in dem, was man
  21. schreibt, solange man gewisse Regeln beachtet. Ein Essay hat keine festen Vorgaben, wie es geschrieben werden soll, aber und das
  22. ist das Schwere an der Sache, man muss merken, dass man sich zu dem Thema Gedanken gemacht hat und dass man einem roten Faden folgt. Das heißt, dass
  23. hinterdem, was man schreibt und wie man schreibt, ein System ist. Und das muss irgendwie vermittelt werden. Mein Tipp, wie ihr an einen Essay herangeht, ist
  24. ihr macht euch zuerst eine Mindmap über das, worüber ihr schreiben müsst. Das heißt, ihr bekommt in der Aufgabenstellung ein bestimmtes Thema
  25. vorgelegt und über dieses bestimmte Thema bekommt ihr meistens auch noch so eine Art Gedankenspeicher, das heißt ähm Statistiken, Zitate, vielleicht kleine
  26. Gedichte, die zu dem Thema passen könnten. Und wenn ihr die Mindmap macht, merkt euch am besten auch, wie ihr rangeht. Das heißt, was fällt euch
  27. zuerst? Z.B. zum Begriff Freundschaft ein, wenn es heißt, ihr müsst ein über Freundschaft schreiben, dann ähm schaut ihr, was fällt euch als
  28. nächstes ein und so weiter. Dann verbindet ihr die untereinander, die die Unterpunkte, die zusammengehören, werden verbunden. Und der Clue an der
  29. Geschichte ist, dass man mit einem interessanten Aspekt oder mit einer interessanten Anfangsgeschichte einsteigt in den Essay und dann am Ende
  30. von diesem sogenannten Gedankenspaziergang auch wieder bei demselben Punkt rauskommt. Das heißt, ihr müsst eine Brücke schlagen von einem
  31. Unterpunkt zum nächsten und die möglichst auch galant miteinander verbinden, so dass ihr wirklich am Ende ein Kreis geschlossen habt.
  32. [Musik] fangt in keinster Weise niemals, niemals, nie ein Essay mit. In diesem Essay geht es um an. Auf gar keinen
  33. Fall. Sowas macht man gerade so vielleicht in der Gedichtsanalyse. Ich selber habe zur Vorbereitung auf mein Abi äh ganz große Probleme gehabt,
  34. mir Themen zu überlegen, über die man Essay schreiben könnte. Deshalb habe ich euch jetzt einfach mal ein paar Themen mitgebracht. Das könnte sein und das war
  35. das Thema in unserem Abi, Sehnsucht, die Bedeutung eines Gefühls, Macht, Musik, Toleranz, ganz toll, Ewig Leben, ewiges Leben, die Wahrheit der Lüge. Acht
  36. Sports. [Musik]

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