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Vulkanismus verstehen | Endogene Prozesse | Magma | Lava | Vulkantypen | Geographie Abitur BW 2026

Geographie Abitur20:25 2.097 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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  1. Hey, am Ende dieses Videos kannst du verschiedene Vulkanlandschaften als charakteristische Oberflächenformen als Ergebnis von Endogenenprozessen
  2. erklären. Vulkanausbrüche haben die Menschen seit jeher fasziniert. Abiturrelevante Begriffe, die du in diesem Video kennenlernst, sind
  3. explosiver und effiver Vulkanismus, Hotspot, vulkanische Förderprodukte, Vulkanform, Schichtvulkan, Schildvulkan, die vulkanische Decke, Mare und Caldera.
  4. Wenn wir in der Geografie von Vulkanlandschaften sprechen, dann meinen wir Oberflächenformen der Erde, die durch endogene Kräfte, das bedeutet aus
  5. dem Inneren heraus entstanden sind. Im Abitur wird genau dieser Zusammenhang geprüft. Wir führen Vorgänge mehr Inneren zu bestimmten Landschaftsformen
  6. an der Erdoberfläche in der Reliefsphäre. In diesem Video schauen wir uns deshalb an, was endogene Prozesse sind, warum
  7. Vulkanismus ein endogener Prozess ist und wie genau Vulkanlandschaften entstehen. Der Begriff endogen bedeutet von innen kommend. Endogene Kräfte sind
  8. also Prozesse und Vorgänge, deren Ursache im Erdinneren liegen. Dies sorgt für geologisch tektonische Prozesse wie Hebungs- und Senkungsvorgängen,
  9. Gebirgsbildung und eben auch Vulkanismus. Endogene Prozesse bilden die Grundform der Erdoberfläche und somit der Reliosphäre. Sie schaffen neue
  10. Oberflächenformen oder verändern bestehende grundlegend. Die Reliosphäre wird durch das Zusammenwirken endogene und exogene Prozesse geprägt. Endogene
  11. Kräfte wirken aus dem Erdinneren heraus. Sie beeinflussen das Relief vor allem durch Plattenbewegung, Gebirgsbildung und Vulkanismus. Dem gegenüber greifen
  12. exogene Kräfte von außen auf die Erdoberfläche ein. Dazu zählen unter anderem fließendes Wasser, Wind und Kletscher, was Prozesse wie
  13. Sedimentation, Verwitterung und Erosion zurfolge hat. Je nachdem, ob endogene oder exogene Kräfte dominieren, entstehen charakteristische
  14. Landschaftstypen wie Vulkanlandschaften, Kletscherlandschaften, Dühnenlandschaften oder auch Flusslandschaften.
  15. Das Ergebnis ist ein ständiger Wandel der Oberflächenform und somit der Reliefsphäre. Vulkanlandschaften sind also das
  16. Ergebnis endogener Prozesse, bei denen Magma aus dem Erdinneren aufsteigt und die Oberfläche nachhaltig umgestaltet. Die Zusammenhänge und Abläufe sind sehr
  17. komplex. Aus diesem Grund nutzen wir teils stark vereinfachte Modelle zur Erklärung und Darstellung. Die Prozesse laufen sehr langsam ab, sodass wir in
  18. von einer Dimension von Millionen von Jahren sprechen, die wir Menschen nur schwer erfassen können. Auch aus diesem Grund sind Vulkane für den Menschen sehr
  19. spannend, denn bei der Entstehung von Vulkanlandschaften gibt es immer wieder Prozesse, die sehr kurzfristig ablaufen wie ein Vulkanausbruch und ein äußeres
  20. Zeichen für die innere Unruhe und Dynamik der Erde sind. Magmen ist der Blural von Magma und bedeutet Gesteinsschmelze.
  21. Wenn das Magma an die Erdoberfläche gelangt, wird es als Lava bezeichnet. Die genaue Entstehung von Magma kann in dieser Abbildung sehr gut erklärt
  22. werden. Da die Erklärung aber etwas umfangreicher ist, habe ich dazu ein separates Video für dich aufgenommen. So einfach gesagt entsteht Magma, wenn sich
  23. der Druck, die Temperatur oder die Tiefe von Gestein so verändert, dass die Schmelzkurve, auch Solidus genannt, überschritten wird. Das heißt, aus
  24. festem Gestein wird flüssiges Magma. Außerdem spielt auch Wasser eine große Rolle bei der Verschiebung der Schmelzkurve. So sinkt beispielsweise an
  25. Subduktionszonen durch die Zufuhr von mehrwasser oder das Herauspressen des eingelagerten Wassers aus der ozeanischen Kruste. Die Temperatur des
  26. Schmelzpunktes von 1300 auf 1100°, also 200° weniger. Das geschmolzene Magma ist leichter als das umgebende Gestein. Es steigt entlang
  27. von Schwächezon der Erdkruste nach oben. Ob Magma die Erdoberfläche erreicht oder nicht, hängt unter anderen von seinem Gasgehalt, der chemischen
  28. Zusammensetzung und der tektonischen Situation der Erdkruste ab. Um die Entstehung von Vulkanen zu verstehen, sind die Grundlagen der Plattentektonik
  29. notwendig, ebenso wie ein Verständnis für den Hotspot Vulkanismus. Vulkane kommen meist an divergenten und konvergenten [räuspern]
  30. Plattengrenzen vor, sowie seltener als Intraplattenvulkanismus innerhalb von Platten als Folge von Hotspotvulkanismus.
  31. Bei Divergentenplattengrenzen bewegen sich zwei Platten voneinander weg. Hier entstehen z.B. mittelozeanische Rücken, kontinentale Crem oder Rifts. Lava
  32. fließt bei divergenten Blattengrenzen meist effiv aus, wodurch weitläufige Schildvulkane oder vulkanische Decken entstehen können. Durch die
  33. Druckentlastung und die austretende Lava heben sich die Platten leicht, sodass der Ridge Push als Antriebsmechanismus der Plattentektonik verursacht wird.
  34. Bei konvergenten Blattengrenzen bewegen sich zwei Platten aufeinander zu, wodurch z.B. Subduktionszonen entstehen. Entstehende Vulkanforms sind
  35. Schichtvulkane, da deren Magma und Lava aufgrund der hohen Viskosität, also sie sind sehr zähflüssig, häufig explosiv ist. Die abtauchende ozeanische Platte
  36. in die Subduktionszone gilt durch den Slap Pull. Das heißt, das Eigengewicht zieht die Platte nach unten als eine der Hauptantriebsmotoren der
  37. Plattentektonik, da die Platte sich am anderen Ende dehnt und ebenfalls eine divergente Plattenze verursacht. Hotspotvulkanismus ist unabhängig von
  38. Plattenrenzen und wird aus diesem Grund als Intraplattenvulkanismus bezeichnet. Als Ursache für die Entstehung von Hotspots gelten
  39. Manteldiappiere [räuspern] oder auch Mantelblums als ortsfeste bis zu 150 km breite schlauchförmige Zonen in denen Magma aus der Diskontinuität,
  40. das heißt der Grenze zwischen dem unteren Erdmantel und dem äußeren Erdkern eben gespeist wird. Der Aufstieg ist zum einen aufsteigende
  41. Konvektionsströme, einem weiteren Antriebsmechanismus der Plattentektonik zurückzuführen, da das Magma teilweise eine Temperatur von 3000° CSUS aufweist
  42. und aufsteigt. Zum anderen handelt es sich vermutlich um recycletes Blattenmaterial, z.B. aus einer Subduktionszone. Das Material ist
  43. leichter und steigt somit auf. Es bildet sich in der Nähe der Erdoberfläche ein Hotspot, ein pilzförmiger Hut mit sehr heißem Magma, welcher auch die
  44. Magmakammer bildet. Der Hotspot unter Hawaii hat beispielsweise einen Durchmesser von 1000 km und bildet den weltweit höchsten Schildvulkan mit einer
  45. Höhe von 10.000 m. Über Meeresspiegel ist Manua 4205 m hoch. Hier sehen wir eine einige der relevantesten Hotspots, äh die wir kennen. Auch immer schön
  46. markiert bzwise benannt sind die bedeutendsten wie Hawaii, Galapacos, der Yellowstone in den USA, Island, die Azoren oder AFA.
  47. Es gibt drei strukturell verschiedene vulkanische Förderprodukte. Hier kann man schon einiges sehr schön sehen, was hier wie Schnee aussieht, ist
  48. Asche beispielsweise. [schnauben] Wir haben Lavaströme, Intrusionen und pyrooklastische Ablagerungen, die charakteristische
  49. Oberflächenform durch Vulkanismus auslösen. Die schauen wir uns jetzt genauer an. Bei einem effosiven Vulkanausbruch ist die Lava dünnflüssig,
  50. heiß und wenig sauer. Die Lavaströme fließen entlang der Vulkanhänge, was man hier auch sehr gut sehen kann. Hierbei entstehen in der Regel
  51. Schildvulkane oder vulkanische Decken. Bei einem explosiven Vulkanismus ist die Lava zählflüssig, viskos und kälter. Gleich explodiert der Vulkan. Kann man
  52. hier sehr schön sehen. Oftmals kühlt die Magma bereits im Schlot des Vulkans ab, wodurch dieser verstopft. Das Gas der Magma tritt aber
  53. kontinuierlich in der Magmakammer aus und sammelt sich an. Der Druck steigt und der Vulkan bricht explosiv aus, was man jetzt hier gerade gesehen hat.
  54. Hierbei entstehen in der Regel Schichtvulkane oder eine Caldera. Als Intrusion wird das Eindringen von Magma in die Erdkruste bezeichnet. Die trinkt
  55. eben in die Erdkruste ein, kühlt dort ab und erstarrt. Mögliche entstehende Form sind Dikes, die wir als magmatische Gänge bezeichnen. Die Intrusion tringt
  56. also in vertikale Risse und Klüfte ein und erweitert diese. Ein beachtliches Beispiel für eine magmatische Intrusion ist der Devils Tower in den USA, den ihr
  57. hier sehen könnt. Da war eben deutlich mehr und auch noch an der Oberfläche. Das heißt, wir haben den Vulkan, die Intrusionen und durch die Erosion wurde
  58. dieser jetzt freigelegt und ist eben hier singulär zu erkennen. Pyroastische Ablagerungen von Lockermaterial ist ebenfalls auf
  59. explosiven Vulkanismus zurückzuführen. Als Überbegriff wird Locker Material als Tefhra bezeichnet und nach seiner Kornröße weiter unterteilt. Asche ist
  60. das kleinste Lockermaterial von unter 2 mm. Sie besteht aus sehr feinen, scharfkantigen Gesteinspartikeln. Die Asche wird in Aschewolken transportiert.
  61. Lapil umfasst eine Größe von 2 bis 64 mm und Locker Material, welches größer als 64 mm ist, wird als Bomben bezeichnet. Diese sind ebenfalls Magmafetzen, die
  62. sich während der explosiven Flugphase bei den Vulkanausbruch in der Luft verformen und oftmals Blöcke bilden. Wenn eine Eruptionssäule kollabiert oder
  63. ein seitlicher Abbruch durch das Entlehren der Magmakammer stattfindet, fließen heiße Asche und Gaswolken als pyroklastischer Strom mit extrem hohen
  64. Geschwindigkeiten von bis zu 400 km pro Stunde die Vulkanhänge herab. Zuletzt können Lahare entstehen. Das sind vulkanische Schutt und Schlammströme,
  65. die entstehen, wenn Aschströme in den Wasserlauf gelangen, Vulkane auf Kletschern ausbrechen und viel Wasser vorhanden ist oder eben nach langen
  66. Regenfällen. Und hier unten im Bild kannst du eben erkennen, was für massive Auswirkungen Lahare haben können, auch aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit.
  67. Das Gestein, welches durch Tefra entsteht, ist Tfgestein. Vulkanformen beschreiben das äußere Erscheinungsbild eines Vulkans.
  68. Vulkantypen berü berücksichtigen die geologische Entstehung, die Magma Zusammensetzung und die Art des Ausbruchs. In Abhängigkeit der
  69. chemischen Zusammensetzung der Magma bzw. der Lava und der vulkanischen Förderprodukte entstehen sehr unterschiedliche Vulkantypen, die wir
  70. uns jetzt genauer anschauen. Die vulkanische Decke. Eine vulkanische Decke entsteht bei dünnflüssiger heißer Lava, die wenig sauer ist und häufig als
  71. Lava Fontäne eine flächenhafte Ausbreitung hat, wie man hier gut erkennen kann. Es ist den effen Vulkanismus zuzuordnen.
  72. Das Magma kommt durch den mittelozeanischen Rücken oder Kräben an die Erdoberfläche, wod durch vulkanische Decken meistern Spalten oder flachen
  73. Hängen zu finden sind. Synonyme Namen für die vulkanische Decke sind Flutbassalte oder Lavadecken. Beispiele sind die Caro Flutbasalte mit
  74. einer Fläche von mehr als 250 000 Quadrkm oder Taravera in Neuseeland. Schildvulkane entstehen bei dünnflüssiger mehr als 1000° Celsus
  75. heißer und wenig saurer Lava, häufig als Lava Fontäne und umfasst eine lange kontinuierliche Eruptionsdauer. Viele Schildvulkane befinden sich über
  76. Hotspots und es ist dem effusiven Vulkanismus zuzuordnen. Durch die geringe Viskosität der Lava erreicht sie hohe Fließgeschwindigkeiten und die
  77. Neigung der Hänge von Schildvulkanen können daher sehr flach sein. Hier in dem Bild könnt ihr beispielsweise Manuakea erkennen auf Hawaii. Bei über
  78. 4000 m Höhe hat es lediglich eine Hangneung von 10°. Aufgrund der Mächtigkeit und der flachen Hangausbildung sind sie landschaftlich
  79. charakteristisch für den Menschen oft eben nicht deutlich als Vulkanlandschaften zu erkennen. Hier kannst du jetzt mal dein Wissen zum
  80. Aufbau von Schildvulkanen überprüfen. Tatsächlich werden einige der Fachbegriffe der Nummern nicht direkt im Abitur abgefragt. Ich bin jedoch der
  81. Meinung, dass es nicht schadet, die Begriffe schon mal gehört zu haben, um bei realen Bildern z.B. die Vulkanform besser erkennen zu können. Pausiere das
  82. Video gerne jetzt und füge den Nummern die passenden Fachbegriffe zu. Wenn du soweit bist, starte das Video wieder, um zur Lösung zu gelangen.
  83. Das ist die entsprechende Lösung zu den Nummern. Zu Nummer 5 möchte ich kurz was sagen. Fumarole ist eine vulkanische Dampfaustrittsstelle.
  84. Das bedeutet, dass hier meist Wasserdampf und andere vulkanische Gase ausgestoßen werden. Die Nummer 8 bedeutet einfach nur eine Schichtung
  85. Schicht und Zils oder Dikes kennen wir schon von Intrusionen beim Eindringen von Magma in die Erdkruste. Hier erstarrt eben die Magma und kühlt ab und
  86. bildet somit diese Gesteine, die wir z.B. beim Devils Tower in den USA gesehen haben. Der Schicht oder Stratovulkan entsteht
  87. bei zähflüssiger Lava in der Regel an Subduktionszonen entlang des pazifischen Feuerrings. Das hier ist abgebildet der pazifische
  88. Feuerring. Hier haben wir eben extrem viele Schicht oder auch Stratovulkane. Also Schicht und Stratovulkane ist es gleiche, sind Synonyme. Die Hangneigung
  89. bei Schichtvulkanen liegt meist bei über 30°, weshalb sie ideal typisch spitzkegelförmig sind und auch gut als Vulkane für den Menschen zu erkennen
  90. sind. Es findet ein Wechsel der Phasen zwischen effosiven und explosiven Vulkanismus statt. Die effusiven Phasen führen zum Austritt einer gasreichen und
  91. zähflüssigen Lavastroms, welcher langsam die steilen Flanken herunterfließt. In explosiven Ausbruchsphasen wird vulkanisches Lockermaterial, also Tefra,
  92. ausgeworfen und im Laufe der Zeit bilden sich so verschiedene Schichten. Stratchicht von Lava, also Basalten und Tefra, also Tuffen. Aufgrund der
  93. Steilheit und der Kompaktheit stechen Schichtvulkane aus der Landschaft hervor und sind klar zu erkennen. Von den 1500 aktiven Vulkanen abseits der
  94. mittelozeanischen Rückenzählen rund 700 Vulkane zu den Schichtvulkanen. Beispiele für Schichtvulkane sind wie hier zu erkennen der Wesf in Italien,
  95. der Nna, Fujiama in Japan oder der Mountain Helen in den USA. Caldera. Calderen ist spanisches Sword, bedeutet übersetzt Kessel und entsteht
  96. auf zwei verschiedene Prozesse. Zum einen durch explosiven Vulkanismus, wenn Magma im Vulkanschlot erstarrt und durch den Druckanstieg eine Explosion des
  97. Vulkraters stattfindet. Hierbei entsteht eine Explosionskalder. Zum anderen kann eine entlehrte Magmakammer zusammenbrechen und eine
  98. Einsturzkaldera bilden. Kalderen haben häufig einen Durchmesser von mehreren Kilometern, da Magmakammern unter der Erdkruste deutlich größer sind als die
  99. charakteristischen Erdoberflächenform der Vulkantypen. In beiden Fällen kann sich innerhalb der Caldera ein neuer Vulkanegel bilden, wenn der Vulkan
  100. weiterhin aktiv ist. Dies ist beispielsweise beim Wesf in Italien oder beim Crater Lake in den USA der Fall. Beispiele für Calderen sind der Yellow
  101. Stone in den USA, der Pinubo auf den Philippinen oder der Campi Flegri in Italien. Wie ihr hier seht, hat sich dieser jetzt hier auch mit Wasser
  102. gefüllt, einfach durch Regenwasser, Gletscherabschmelze etc. kann also vorkommen, dass ein Kalderer sich auch mit Wasser füllt.
  103. Mares sind kreisrunde trichterförmige Lockermaterialvulkane, die durch heftige Wasserdampfexplosionen entstehen, da das heiße Magma in Kontakt mit kaltem
  104. Grundwasser kommt. Die Drichter haben sich im Laufe der Zeit mit Niederschlagswasser gefüllt, sodass sie ein See oder eine Seelandschaft
  105. ausbilden. Ein bekanntes Beispiel ist der Lacher See in der Eifel in Deutschland. Landschaftlich sind sie tatsächlich sehr schwierig zu erkennen,
  106. da sie Wannen oder trichterförmigen Krater eben mit Wasser gefüllt sind und eigentlich aussehen wie ein ganz normaler Badesee. Sie umfassen wenige
  107. 100 Meter und stellen somit relativ kleine Vulkanformen dar. Okay, jetzt schauen wir gemeinsam, was du bisher kannst. Überprüfe bitte dein
  108. Wissen, stelle dir einen Timer auf 5 Minuten und stoppe das Video. Löse die Aufgabe bitte in Stichpunkten. Die Aufgabe ist: Erläutern Sie. Erläutern
  109. heißt an einem Beispiel erklären die Entstehung einer Vulkanlandschaften als Ergebnis endogener Prozesse. Du kannst hier verschiedene Beispiele auswählen.
  110. Welches Beispiel du auswählst, bleibt vollkommen dir überlassen. Pausieren bitte und die Aufgabe machen. Hier hast du drei Stichpunkte, an denen
  111. du dich bei der Lösung der Aufgabe noch weiter orientieren kannst. Also erstmal den Begriff endogene Prozesse erklären oder definieren und Zusammenhang hat
  112. inneres Magma Oberfläche herstellen und dann an einem Beispiel eine Vulkanlandschaft mit verschiedenen Voll oder Hohlformen, also Schicht oder
  113. Schildvulkan oder eben Mar Caldera als Hohlform als Ergebnis benennen. Li dir gern die ausführliche Antwort noch in Ruhe durch. Korrigiere oder ergänze
  114. deine Lösung. Ich habe jetzt hier kein explizites Beispiel mit aufgeführt. Beachte bitte aber, dass der Operator Erläuterer das natürlich notwendig
  115. macht. Nutze auch gern deinen Atlas dazu, denn hier hast du ganz ganz viele vulkanische Beispiele schon drin. Such dir da eins aus und ähm geh da noch mal
  116. genauer drauf ein. Falls notwendig, schau dir auch den entsprechenden Teil des Videos noch mal an. Okay, fassen wir zusammen, was du bisher
  117. gelernt hast. Heute haben wir gesehen, dass endogene Prozesse mit Magma die Grundlage jeden jedes vulkanischen Prozesses ist. Magma entsteht in der
  118. unteren Erdkruste oder im oberen Erdmantel, wenn sich Druck, Temperatur oder Tiefenbedingungen so verändern, dass die Schmelzkurve überschritten
  119. wird. Wasser kann dabei den Schmelzpunkt deutlich absenken, besonders an Subduktionszonen. Gelangt Magma, an die Erdoberfläche,
  120. sprechen wir von Lava. Je nach chemischer Zusammensetzung, Gasgehalt und Viskosität verläuft Vulkanismus entweder effosiv oder explosiv. Wir
  121. haben außerdem die tektonischen Rahmenbedingungen betrachtet. An divergenten Plattengrenzen dominiert meist effver Vulkanismus an konvergenten
  122. Plattengrenzen. Entsteht durch die hohe Viskosität häufig explosiver Vulkanismus. Beim Hotspot Vulkanismus tritt Magma
  123. unabhängig von Blattengrenzen auf. Vulkanische Förderprodukte lassen sich in Lavaströme, Intrusionen und pyroastische Ablagerungen unterteilen.
  124. Besonders gefährlich sind pyroklastische Ströme und Lahaare. Schließlich haben wir die wichtigsten Vulkantypen kennengelernt. Die
  125. vulkanische Decke, der Schildvulkan, Schichtvulkan, Caldera und MA. Entscheidend für das Abitur ist dabei immer Magmaeigenschaften und tektonische
  126. Situation gemeinsam zu betrachten, um dann auf den Vulkantyp zu schließen. Oder anders gesagt Prozess, Eruptionsart, Förderprodukte bilden eben
  127. die charakteristische Oberflächenform und dadurch bildet es ein Endogenprozess.
  128. Vulkanlandschaften entstehen durch endogene Prozesse. Die Ursache liegt im Erdinnerung. Die Wirkung zeigt sich an der Erdoberfläche der Reliefsphäre. Die
  129. Reliefsphäre ist immer geprägt von Großformen wie beispielsweise Vulkanen. [schnauben] Landschaften entstehen durch das Zusammenwirken von Endogen und
  130. Exogenenprozessen. Im Abitur geht es nicht primär um auswendig lernen, sondern darum Zusammenhänge zu erkennen und zu erklären. Prüfe also immer, ob du
  131. dein Wissen auch anwenden kannst. Wir haben den Bildungsstandard Vulkanlandschaften als charakteristische Oberflächenform als Ergebnis von
  132. Endogenprozessen erklären. Somit abgehakt. Wenn du noch mehr Videos möchtest, like dieses Video, abonniere den Kanal und
  133. ich freue mich immer sehr über liebe Kommentare. Wenn du die beste Vorbereitung auf dein Geografieabitur möchtest, Abituraufgaben,
  134. Musterlösungen, Operatoren, Methoden und eine ganz klar klare Struktur willst, schau gern in der Beschreibung findest du den Link zur
  135. Warteliste für den Geo Abikurs Badenwürtemberberg. Viel Erfolg beim Lernen, viel Erfolg beim Abitur.

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