Vulkanismus verstehen | Endogene Prozesse | Magma | Lava | Vulkantypen | Geographie Abitur BW 2026 Geographie Abitur https://www.youtube.com/watch?v=3eR9jAml2hs Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Hey, am Ende dieses Videos kannst du verschiedene Vulkanlandschaften als charakteristische Oberflächenformen als Ergebnis von Endogenenprozessen 0:08 erklären. Vulkanausbrüche haben die Menschen seit jeher fasziniert. Abiturrelevante Begriffe, die du in diesem Video kennenlernst, sind 0:17 explosiver und effiver Vulkanismus, Hotspot, vulkanische Förderprodukte, Vulkanform, Schichtvulkan, Schildvulkan, die vulkanische Decke, Mare und Caldera. 0:29 Wenn wir in der Geografie von Vulkanlandschaften sprechen, dann meinen wir Oberflächenformen der Erde, die durch endogene Kräfte, das bedeutet aus 0:36 dem Inneren heraus entstanden sind. Im Abitur wird genau dieser Zusammenhang geprüft. Wir führen Vorgänge mehr Inneren zu bestimmten Landschaftsformen 0:46 an der Erdoberfläche in der Reliefsphäre. In diesem Video schauen wir uns deshalb an, was endogene Prozesse sind, warum 0:53 Vulkanismus ein endogener Prozess ist und wie genau Vulkanlandschaften entstehen. Der Begriff endogen bedeutet von innen kommend. Endogene Kräfte sind 1:03 also Prozesse und Vorgänge, deren Ursache im Erdinneren liegen. Dies sorgt für geologisch tektonische Prozesse wie Hebungs- und Senkungsvorgängen, 1:12 Gebirgsbildung und eben auch Vulkanismus. Endogene Prozesse bilden die Grundform der Erdoberfläche und somit der Reliosphäre. Sie schaffen neue 1:21 Oberflächenformen oder verändern bestehende grundlegend. Die Reliosphäre wird durch das Zusammenwirken endogene und exogene Prozesse geprägt. Endogene 1:31 Kräfte wirken aus dem Erdinneren heraus. Sie beeinflussen das Relief vor allem durch Plattenbewegung, Gebirgsbildung und Vulkanismus. Dem gegenüber greifen 1:39 exogene Kräfte von außen auf die Erdoberfläche ein. Dazu zählen unter anderem fließendes Wasser, Wind und Kletscher, was Prozesse wie 1:48 Sedimentation, Verwitterung und Erosion zurfolge hat. Je nachdem, ob endogene oder exogene Kräfte dominieren, entstehen charakteristische 1:56 Landschaftstypen wie Vulkanlandschaften, Kletscherlandschaften, Dühnenlandschaften oder auch Flusslandschaften. 2:02 Das Ergebnis ist ein ständiger Wandel der Oberflächenform und somit der Reliefsphäre. Vulkanlandschaften sind also das 2:10 Ergebnis endogener Prozesse, bei denen Magma aus dem Erdinneren aufsteigt und die Oberfläche nachhaltig umgestaltet. Die Zusammenhänge und Abläufe sind sehr 2:19 komplex. Aus diesem Grund nutzen wir teils stark vereinfachte Modelle zur Erklärung und Darstellung. Die Prozesse laufen sehr langsam ab, sodass wir in 2:27 von einer Dimension von Millionen von Jahren sprechen, die wir Menschen nur schwer erfassen können. Auch aus diesem Grund sind Vulkane für den Menschen sehr 2:36 spannend, denn bei der Entstehung von Vulkanlandschaften gibt es immer wieder Prozesse, die sehr kurzfristig ablaufen wie ein Vulkanausbruch und ein äußeres 2:44 Zeichen für die innere Unruhe und Dynamik der Erde sind. Magmen ist der Blural von Magma und bedeutet Gesteinsschmelze. 2:53 Wenn das Magma an die Erdoberfläche gelangt, wird es als Lava bezeichnet. Die genaue Entstehung von Magma kann in dieser Abbildung sehr gut erklärt 3:01 werden. Da die Erklärung aber etwas umfangreicher ist, habe ich dazu ein separates Video für dich aufgenommen. So einfach gesagt entsteht Magma, wenn sich 3:09 der Druck, die Temperatur oder die Tiefe von Gestein so verändert, dass die Schmelzkurve, auch Solidus genannt, überschritten wird. Das heißt, aus 3:19 festem Gestein wird flüssiges Magma. Außerdem spielt auch Wasser eine große Rolle bei der Verschiebung der Schmelzkurve. So sinkt beispielsweise an 3:27 Subduktionszonen durch die Zufuhr von mehrwasser oder das Herauspressen des eingelagerten Wassers aus der ozeanischen Kruste. Die Temperatur des 3:36 Schmelzpunktes von 1300 auf 1100°, also 200° weniger. Das geschmolzene Magma ist leichter als das umgebende Gestein. Es steigt entlang 3:47 von Schwächezon der Erdkruste nach oben. Ob Magma die Erdoberfläche erreicht oder nicht, hängt unter anderen von seinem Gasgehalt, der chemischen 3:55 Zusammensetzung und der tektonischen Situation der Erdkruste ab. Um die Entstehung von Vulkanen zu verstehen, sind die Grundlagen der Plattentektonik 4:03 notwendig, ebenso wie ein Verständnis für den Hotspot Vulkanismus. Vulkane kommen meist an divergenten und konvergenten [räuspern] 4:10 Plattengrenzen vor, sowie seltener als Intraplattenvulkanismus innerhalb von Platten als Folge von Hotspotvulkanismus. 4:19 Bei Divergentenplattengrenzen bewegen sich zwei Platten voneinander weg. Hier entstehen z.B. mittelozeanische Rücken, kontinentale Crem oder Rifts. Lava 4:29 fließt bei divergenten Blattengrenzen meist effiv aus, wodurch weitläufige Schildvulkane oder vulkanische Decken entstehen können. Durch die 4:37 Druckentlastung und die austretende Lava heben sich die Platten leicht, sodass der Ridge Push als Antriebsmechanismus der Plattentektonik verursacht wird. 4:48 Bei konvergenten Blattengrenzen bewegen sich zwei Platten aufeinander zu, wodurch z.B. Subduktionszonen entstehen. Entstehende Vulkanforms sind 4:57 Schichtvulkane, da deren Magma und Lava aufgrund der hohen Viskosität, also sie sind sehr zähflüssig, häufig explosiv ist. Die abtauchende ozeanische Platte 5:07 in die Subduktionszone gilt durch den Slap Pull. Das heißt, das Eigengewicht zieht die Platte nach unten als eine der Hauptantriebsmotoren der 5:16 Plattentektonik, da die Platte sich am anderen Ende dehnt und ebenfalls eine divergente Plattenze verursacht. Hotspotvulkanismus ist unabhängig von 5:26 Plattenrenzen und wird aus diesem Grund als Intraplattenvulkanismus bezeichnet. Als Ursache für die Entstehung von Hotspots gelten 5:33 Manteldiappiere [räuspern] oder auch Mantelblums als ortsfeste bis zu 150 km breite schlauchförmige Zonen in denen Magma aus der Diskontinuität, 5:45 das heißt der Grenze zwischen dem unteren Erdmantel und dem äußeren Erdkern eben gespeist wird. Der Aufstieg ist zum einen aufsteigende 5:53 Konvektionsströme, einem weiteren Antriebsmechanismus der Plattentektonik zurückzuführen, da das Magma teilweise eine Temperatur von 3000° CSUS aufweist 6:04 und aufsteigt. Zum anderen handelt es sich vermutlich um recycletes Blattenmaterial, z.B. aus einer Subduktionszone. Das Material ist 6:12 leichter und steigt somit auf. Es bildet sich in der Nähe der Erdoberfläche ein Hotspot, ein pilzförmiger Hut mit sehr heißem Magma, welcher auch die 6:21 Magmakammer bildet. Der Hotspot unter Hawaii hat beispielsweise einen Durchmesser von 1000 km und bildet den weltweit höchsten Schildvulkan mit einer 6:31 Höhe von 10.000 m. Über Meeresspiegel ist Manua 4205 m hoch. Hier sehen wir eine einige der relevantesten Hotspots, äh die wir kennen. Auch immer schön 6:45 markiert bzwise benannt sind die bedeutendsten wie Hawaii, Galapacos, der Yellowstone in den USA, Island, die Azoren oder AFA. 6:56 Es gibt drei strukturell verschiedene vulkanische Förderprodukte. Hier kann man schon einiges sehr schön sehen, was hier wie Schnee aussieht, ist 7:05 Asche beispielsweise. [schnauben] Wir haben Lavaströme, Intrusionen und pyrooklastische Ablagerungen, die charakteristische 7:13 Oberflächenform durch Vulkanismus auslösen. Die schauen wir uns jetzt genauer an. Bei einem effosiven Vulkanausbruch ist die Lava dünnflüssig, 7:22 heiß und wenig sauer. Die Lavaströme fließen entlang der Vulkanhänge, was man hier auch sehr gut sehen kann. Hierbei entstehen in der Regel 7:31 Schildvulkane oder vulkanische Decken. Bei einem explosiven Vulkanismus ist die Lava zählflüssig, viskos und kälter. Gleich explodiert der Vulkan. Kann man 7:42 hier sehr schön sehen. Oftmals kühlt die Magma bereits im Schlot des Vulkans ab, wodurch dieser verstopft. Das Gas der Magma tritt aber 7:51 kontinuierlich in der Magmakammer aus und sammelt sich an. Der Druck steigt und der Vulkan bricht explosiv aus, was man jetzt hier gerade gesehen hat. 8:00 Hierbei entstehen in der Regel Schichtvulkane oder eine Caldera. Als Intrusion wird das Eindringen von Magma in die Erdkruste bezeichnet. Die trinkt 8:08 eben in die Erdkruste ein, kühlt dort ab und erstarrt. Mögliche entstehende Form sind Dikes, die wir als magmatische Gänge bezeichnen. Die Intrusion tringt 8:18 also in vertikale Risse und Klüfte ein und erweitert diese. Ein beachtliches Beispiel für eine magmatische Intrusion ist der Devils Tower in den USA, den ihr 8:27 hier sehen könnt. Da war eben deutlich mehr und auch noch an der Oberfläche. Das heißt, wir haben den Vulkan, die Intrusionen und durch die Erosion wurde 8:36 dieser jetzt freigelegt und ist eben hier singulär zu erkennen. Pyroastische Ablagerungen von Lockermaterial ist ebenfalls auf 8:45 explosiven Vulkanismus zurückzuführen. Als Überbegriff wird Locker Material als Tefhra bezeichnet und nach seiner Kornröße weiter unterteilt. Asche ist 8:54 das kleinste Lockermaterial von unter 2 mm. Sie besteht aus sehr feinen, scharfkantigen Gesteinspartikeln. Die Asche wird in Aschewolken transportiert. 9:04 Lapil umfasst eine Größe von 2 bis 64 mm und Locker Material, welches größer als 64 mm ist, wird als Bomben bezeichnet. Diese sind ebenfalls Magmafetzen, die 9:16 sich während der explosiven Flugphase bei den Vulkanausbruch in der Luft verformen und oftmals Blöcke bilden. Wenn eine Eruptionssäule kollabiert oder 9:26 ein seitlicher Abbruch durch das Entlehren der Magmakammer stattfindet, fließen heiße Asche und Gaswolken als pyroklastischer Strom mit extrem hohen 9:35 Geschwindigkeiten von bis zu 400 km pro Stunde die Vulkanhänge herab. Zuletzt können Lahare entstehen. Das sind vulkanische Schutt und Schlammströme, 9:45 die entstehen, wenn Aschströme in den Wasserlauf gelangen, Vulkane auf Kletschern ausbrechen und viel Wasser vorhanden ist oder eben nach langen 9:54 Regenfällen. Und hier unten im Bild kannst du eben erkennen, was für massive Auswirkungen Lahare haben können, auch aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit. 10:05 Das Gestein, welches durch Tefra entsteht, ist Tfgestein. Vulkanformen beschreiben das äußere Erscheinungsbild eines Vulkans. 10:14 Vulkantypen berü berücksichtigen die geologische Entstehung, die Magma Zusammensetzung und die Art des Ausbruchs. In Abhängigkeit der 10:23 chemischen Zusammensetzung der Magma bzw. der Lava und der vulkanischen Förderprodukte entstehen sehr unterschiedliche Vulkantypen, die wir 10:31 uns jetzt genauer anschauen. Die vulkanische Decke. Eine vulkanische Decke entsteht bei dünnflüssiger heißer Lava, die wenig sauer ist und häufig als 10:41 Lava Fontäne eine flächenhafte Ausbreitung hat, wie man hier gut erkennen kann. Es ist den effen Vulkanismus zuzuordnen. 10:51 Das Magma kommt durch den mittelozeanischen Rücken oder Kräben an die Erdoberfläche, wod durch vulkanische Decken meistern Spalten oder flachen 10:58 Hängen zu finden sind. Synonyme Namen für die vulkanische Decke sind Flutbassalte oder Lavadecken. Beispiele sind die Caro Flutbasalte mit 11:09 einer Fläche von mehr als 250 000 Quadrkm oder Taravera in Neuseeland. Schildvulkane entstehen bei dünnflüssiger mehr als 1000° Celsus 11:20 heißer und wenig saurer Lava, häufig als Lava Fontäne und umfasst eine lange kontinuierliche Eruptionsdauer. Viele Schildvulkane befinden sich über 11:29 Hotspots und es ist dem effusiven Vulkanismus zuzuordnen. Durch die geringe Viskosität der Lava erreicht sie hohe Fließgeschwindigkeiten und die 11:39 Neigung der Hänge von Schildvulkanen können daher sehr flach sein. Hier in dem Bild könnt ihr beispielsweise Manuakea erkennen auf Hawaii. Bei über 11:48 4000 m Höhe hat es lediglich eine Hangneung von 10°. Aufgrund der Mächtigkeit und der flachen Hangausbildung sind sie landschaftlich 11:57 charakteristisch für den Menschen oft eben nicht deutlich als Vulkanlandschaften zu erkennen. Hier kannst du jetzt mal dein Wissen zum 12:04 Aufbau von Schildvulkanen überprüfen. Tatsächlich werden einige der Fachbegriffe der Nummern nicht direkt im Abitur abgefragt. Ich bin jedoch der 12:12 Meinung, dass es nicht schadet, die Begriffe schon mal gehört zu haben, um bei realen Bildern z.B. die Vulkanform besser erkennen zu können. Pausiere das 12:21 Video gerne jetzt und füge den Nummern die passenden Fachbegriffe zu. Wenn du soweit bist, starte das Video wieder, um zur Lösung zu gelangen. 12:33 Das ist die entsprechende Lösung zu den Nummern. Zu Nummer 5 möchte ich kurz was sagen. Fumarole ist eine vulkanische Dampfaustrittsstelle. 12:42 Das bedeutet, dass hier meist Wasserdampf und andere vulkanische Gase ausgestoßen werden. Die Nummer 8 bedeutet einfach nur eine Schichtung 12:49 Schicht und Zils oder Dikes kennen wir schon von Intrusionen beim Eindringen von Magma in die Erdkruste. Hier erstarrt eben die Magma und kühlt ab und 13:00 bildet somit diese Gesteine, die wir z.B. beim Devils Tower in den USA gesehen haben. Der Schicht oder Stratovulkan entsteht 13:09 bei zähflüssiger Lava in der Regel an Subduktionszonen entlang des pazifischen Feuerrings. Das hier ist abgebildet der pazifische 13:18 Feuerring. Hier haben wir eben extrem viele Schicht oder auch Stratovulkane. Also Schicht und Stratovulkane ist es gleiche, sind Synonyme. Die Hangneigung 13:27 bei Schichtvulkanen liegt meist bei über 30°, weshalb sie ideal typisch spitzkegelförmig sind und auch gut als Vulkane für den Menschen zu erkennen 13:36 sind. Es findet ein Wechsel der Phasen zwischen effosiven und explosiven Vulkanismus statt. Die effusiven Phasen führen zum Austritt einer gasreichen und 13:45 zähflüssigen Lavastroms, welcher langsam die steilen Flanken herunterfließt. In explosiven Ausbruchsphasen wird vulkanisches Lockermaterial, also Tefra, 13:55 ausgeworfen und im Laufe der Zeit bilden sich so verschiedene Schichten. Stratchicht von Lava, also Basalten und Tefra, also Tuffen. Aufgrund der 14:05 Steilheit und der Kompaktheit stechen Schichtvulkane aus der Landschaft hervor und sind klar zu erkennen. Von den 1500 aktiven Vulkanen abseits der 14:14 mittelozeanischen Rückenzählen rund 700 Vulkane zu den Schichtvulkanen. Beispiele für Schichtvulkane sind wie hier zu erkennen der Wesf in Italien, 14:26 der Nna, Fujiama in Japan oder der Mountain Helen in den USA. Caldera. Calderen ist spanisches Sword, bedeutet übersetzt Kessel und entsteht 14:37 auf zwei verschiedene Prozesse. Zum einen durch explosiven Vulkanismus, wenn Magma im Vulkanschlot erstarrt und durch den Druckanstieg eine Explosion des 14:46 Vulkraters stattfindet. Hierbei entsteht eine Explosionskalder. Zum anderen kann eine entlehrte Magmakammer zusammenbrechen und eine 14:55 Einsturzkaldera bilden. Kalderen haben häufig einen Durchmesser von mehreren Kilometern, da Magmakammern unter der Erdkruste deutlich größer sind als die 15:05 charakteristischen Erdoberflächenform der Vulkantypen. In beiden Fällen kann sich innerhalb der Caldera ein neuer Vulkanegel bilden, wenn der Vulkan 15:14 weiterhin aktiv ist. Dies ist beispielsweise beim Wesf in Italien oder beim Crater Lake in den USA der Fall. Beispiele für Calderen sind der Yellow 15:24 Stone in den USA, der Pinubo auf den Philippinen oder der Campi Flegri in Italien. Wie ihr hier seht, hat sich dieser jetzt hier auch mit Wasser 15:34 gefüllt, einfach durch Regenwasser, Gletscherabschmelze etc. kann also vorkommen, dass ein Kalderer sich auch mit Wasser füllt. 15:43 Mares sind kreisrunde trichterförmige Lockermaterialvulkane, die durch heftige Wasserdampfexplosionen entstehen, da das heiße Magma in Kontakt mit kaltem 15:52 Grundwasser kommt. Die Drichter haben sich im Laufe der Zeit mit Niederschlagswasser gefüllt, sodass sie ein See oder eine Seelandschaft 15:58 ausbilden. Ein bekanntes Beispiel ist der Lacher See in der Eifel in Deutschland. Landschaftlich sind sie tatsächlich sehr schwierig zu erkennen, 16:06 da sie Wannen oder trichterförmigen Krater eben mit Wasser gefüllt sind und eigentlich aussehen wie ein ganz normaler Badesee. Sie umfassen wenige 16:13 100 Meter und stellen somit relativ kleine Vulkanformen dar. Okay, jetzt schauen wir gemeinsam, was du bisher kannst. Überprüfe bitte dein 16:22 Wissen, stelle dir einen Timer auf 5 Minuten und stoppe das Video. Löse die Aufgabe bitte in Stichpunkten. Die Aufgabe ist: Erläutern Sie. Erläutern 16:31 heißt an einem Beispiel erklären die Entstehung einer Vulkanlandschaften als Ergebnis endogener Prozesse. Du kannst hier verschiedene Beispiele auswählen. 16:39 Welches Beispiel du auswählst, bleibt vollkommen dir überlassen. Pausieren bitte und die Aufgabe machen. Hier hast du drei Stichpunkte, an denen 16:49 du dich bei der Lösung der Aufgabe noch weiter orientieren kannst. Also erstmal den Begriff endogene Prozesse erklären oder definieren und Zusammenhang hat 16:57 inneres Magma Oberfläche herstellen und dann an einem Beispiel eine Vulkanlandschaft mit verschiedenen Voll oder Hohlformen, also Schicht oder 17:05 Schildvulkan oder eben Mar Caldera als Hohlform als Ergebnis benennen. Li dir gern die ausführliche Antwort noch in Ruhe durch. Korrigiere oder ergänze 17:14 deine Lösung. Ich habe jetzt hier kein explizites Beispiel mit aufgeführt. Beachte bitte aber, dass der Operator Erläuterer das natürlich notwendig 17:22 macht. Nutze auch gern deinen Atlas dazu, denn hier hast du ganz ganz viele vulkanische Beispiele schon drin. Such dir da eins aus und ähm geh da noch mal 17:31 genauer drauf ein. Falls notwendig, schau dir auch den entsprechenden Teil des Videos noch mal an. Okay, fassen wir zusammen, was du bisher 17:40 gelernt hast. Heute haben wir gesehen, dass endogene Prozesse mit Magma die Grundlage jeden jedes vulkanischen Prozesses ist. Magma entsteht in der 17:49 unteren Erdkruste oder im oberen Erdmantel, wenn sich Druck, Temperatur oder Tiefenbedingungen so verändern, dass die Schmelzkurve überschritten 17:58 wird. Wasser kann dabei den Schmelzpunkt deutlich absenken, besonders an Subduktionszonen. Gelangt Magma, an die Erdoberfläche, 18:06 sprechen wir von Lava. Je nach chemischer Zusammensetzung, Gasgehalt und Viskosität verläuft Vulkanismus entweder effosiv oder explosiv. Wir 18:16 haben außerdem die tektonischen Rahmenbedingungen betrachtet. An divergenten Plattengrenzen dominiert meist effver Vulkanismus an konvergenten 18:24 Plattengrenzen. Entsteht durch die hohe Viskosität häufig explosiver Vulkanismus. Beim Hotspot Vulkanismus tritt Magma 18:32 unabhängig von Blattengrenzen auf. Vulkanische Förderprodukte lassen sich in Lavaströme, Intrusionen und pyroastische Ablagerungen unterteilen. 18:42 Besonders gefährlich sind pyroklastische Ströme und Lahaare. Schließlich haben wir die wichtigsten Vulkantypen kennengelernt. Die 18:49 vulkanische Decke, der Schildvulkan, Schichtvulkan, Caldera und MA. Entscheidend für das Abitur ist dabei immer Magmaeigenschaften und tektonische 18:59 Situation gemeinsam zu betrachten, um dann auf den Vulkantyp zu schließen. Oder anders gesagt Prozess, Eruptionsart, Förderprodukte bilden eben 19:10 die charakteristische Oberflächenform und dadurch bildet es ein Endogenprozess. 19:17 Vulkanlandschaften entstehen durch endogene Prozesse. Die Ursache liegt im Erdinnerung. Die Wirkung zeigt sich an der Erdoberfläche der Reliefsphäre. Die 19:25 Reliefsphäre ist immer geprägt von Großformen wie beispielsweise Vulkanen. [schnauben] Landschaften entstehen durch das Zusammenwirken von Endogen und 19:33 Exogenenprozessen. Im Abitur geht es nicht primär um auswendig lernen, sondern darum Zusammenhänge zu erkennen und zu erklären. Prüfe also immer, ob du 19:42 dein Wissen auch anwenden kannst. Wir haben den Bildungsstandard Vulkanlandschaften als charakteristische Oberflächenform als Ergebnis von 19:50 Endogenprozessen erklären. Somit abgehakt. Wenn du noch mehr Videos möchtest, like dieses Video, abonniere den Kanal und 19:59 ich freue mich immer sehr über liebe Kommentare. Wenn du die beste Vorbereitung auf dein Geografieabitur möchtest, Abituraufgaben, 20:07 Musterlösungen, Operatoren, Methoden und eine ganz klar klare Struktur willst, schau gern in der Beschreibung findest du den Link zur 20:17 Warteliste für den Geo Abikurs Badenwürtemberberg. Viel Erfolg beim Lernen, viel Erfolg beim Abitur.