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Klimazonen und Vegetationszonen der Erde [Erdkunde, Oberstufe]
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 107 Zeilen
- Dieses Video ist ein Übersichtsvideo zu den unterschiedlichen Klima und Vegetationszonen, die es auf der Erde gibt. Es ist eingebettet in eine
- Videoreihe, in der unter anderem darauf eingegangen wird, was der Grund für die Ausprägung unterschiedlicher Klimazonen auf der Erde ist und in der die
- einzelnen Klima und Vegetationszonen genauer erläutert werden. Klima und Vegetationsz. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass ihr beide
- Begriffe in die Suchleiste eingegeben habt. Und ihr habt damit vollkommen recht. Die Begriffe Klimazone und Vegetationszone sind thematisch eng
- miteinander verwoben. An dieser Stelle seht ihr die Klimazonen der Erde farblich dargestellt. Das Klima einer Zone entscheidet schließlich darüber,
- welche Vegetation sich in dieser Zone ausbringen kann. In einer kalten Klimazone mit kaum Niederschlag wird eine andere Vegetation vorherrschend
- sein, als in einer warmen Klimazone mit hohen Niederschlagsummen. Das Klima hat auf die Vegetation und auch die Organismen eine Art
- Filterwirkung. Es beeinflusst bzw. determiniert, wo Organismen leben können und wo nicht und legt damit ihre Verbreitung und Häufigkeit fest.
- Außerdem wird die Vegetation einer jeden Vegetationszone über Angepasstheiten, an die jeweils die umgebenden klimatischen Bedingungen verfügen. Die Ausprägung der
- unterschiedlichen Klima- und Vegetationszone ist unmittelbar geknüpft an unterschiedliche globale Insolationsverhältnisse,
- also eine unterschiedliche Sonneneinstrahlung sowie die daraus resultierenden Zirkulationsmuster. Vor allem drei großräumige
- Zirkulationsmuster bzw. Zellen prägen das Klima der Erde. Diese sogenannten Zirkulationszellen sind sowohl auf der Nord als auch auf der Südalbkugel
- wirksam. Ich empfehle euch unbedingt das entsprechende Video hier einmal verlinkt dazu anzugucken, weil dieser Zusammenhang für dieses Übersichtsvideo
- deutlich zur Zeit aufwendig wäre. So viiel aber an dieser Stelle. Die auf die Erdoberfläche ankommende Strahlungsenergie der Sonne variiert
- aufgrund der Kugelgestalt der Erde breitengradabhängig. Heißt, am Äquator ist die Wärmestrahlung der Sonne besonders intensiv. Hier
- treffen die Strahlen mehr oder weniger senkrecht auf eine kleine Fläche und erhitzen diese intensiv im Gegensatz zu den Polen, die sie in einem flacheren
- Winkel erreichen. Diese unterschiedliche Zufuhr an Sonnenenergie erklärt, warum die globale Temperatur mit dem breiten Grad variiert und polwärts, also vom
- Ävatorialbereich in Richtung Nord und Südpol abnimmt. Die Kugelgestalt der Erde sorgt nicht nur für die vorhin angesprochenen
- Temperaturverhältnisse, sondern auch für vorhersagbare Niederschlagsmuster. Gucken wir uns dazu exemplarisch eine
- der globalen Zirkulationsmuster an, die sogenannte Headleyzelle. Wie bereits erwähnt, heizen sich die bodenn Luftschichten am Äquator infolge der
- intensiven Sonneneinstrahlung stark auf. Ein Luftpaket, das sich erwärmt, verliert an Dichte. Dadurch dehnt es sich aus und steigt nach oben. Beim
- Aufsteigen kühlt sich die Luft jedoch ab. Kalte Luft kann weniger Wasserdampf aufnehmen als warme Luft, wodurch die Luft nach einer gewissen Abkühlung
- Wasserdampf gesättigt ist. Sie kondensiert und aus hohen sich auftürmenden Wolken regnet es. Aus diesem Grund fallen in den Tropen als
- Klimazone das gesamte Jahr über große Niederschlagsmengen. In etwa 16 bis 18 km Höhe werden die Luftmassen in nördlicher und südlicher
- Richtung abgelenkt. Ein Großteil ihrer Feuchtigkeit haben sie bereits verloren. Im Bereich der Wendekreise bei etwa 30° nördlicher und
- 30° südlicher Breite sinken die Luftmassen wieder ab. Während des Absinkens erwärmt sich die Luft und trocknet weiter aus.
- sodass sich hier niederschlagsarme, heiße Regionen auf der Erde ausbrägen und sogenannte Wendekreiswüsten entstehen.
- Auf diese Weise lassen sich die Temperatur und Niederschlagsverhältnisse zumindest grob von einer Klimazone begründen, die Tropen. Sie befinden sich
- entlang des Äquators und reichen bis ca. zu den Wendekreisen bei 23,5° Nord bzw. 23,5° Süd. Nördlich und südlich der tropischen Klimazone schließen sich die
- Subtropen als weitere Klimazone an, gefolgt von der gemäßigten Zone, der subpolaren Zone und der polaren Zone.
- Diese Klimazonen sind wahrscheinlich auch die, die ihr beispielsweise in der Schule lernt. Diese einzelnen Klimazonen kennzeichnen Gebiete mit ähnlichen
- klimatischen Bedingungen. Ihr seht anhand der Abbildung, dass die Einteilung in fünf Klimazonen eine räumliche Differenzierung des globalen
- Klimas ermöglicht. Gleichzeitig wird deutlich: klimatische Gliederung folgt nicht immer einer rein schematischen oder starren Einordnung entlang der
- breiten Kreise. Klima ist ein komplexes System, das von zahlreichen Einflussfaktoren geprägt wird. Neben der geographischen Breite wirken weitere
- Klimafaktoren auf das Klima eines Ortes ein. Dazu zählen beispielsweise die Entfernung zum Ozean, die Orografie bzw. Höhenlage sowie die Bodenart und
- Bodenbedeckung. Diese Faktoren können das Klima innerhalb einer Klimazone erheblich modifizieren. Die Alpen sind hierfür ein gutes Beispiel. Obwohl sie
- innerhalb der gemäßigten Zone liegen, können in höheren Lagen klimatische Bedingung auftreten, die jenen polaren Regionen ähneln. Aus diesem Grund sind
- hier in der Abbildung innerhalb der gemäßigten Zone farblich blau hervorgehoben. Ein weiteres Beispiel zeigt den Einfluss von Meereströmung.
- Viele deutsche Städte liegen auf ähnlichen geographischen Breiten wie Städte in Kanada, während dort aufgrund deutlich kälterer klimatischer
- Bedingungen teilweise Gebiete bereits im Randbereich zur subpolaren Zone liegen, wirkt in Europa unter anderem der Golfstrom klimamildernd. Dadurch reicht
- die gemäßigte Zone in Europa deutlich weiter nach Norden als in Nordamerika. Weil sich die Temperatur und Niederschlagsverhältnisse innerhalb der
- Klimazon deutlich unterscheiden können, werden die einzelnen Klimazonen weiter unterteilt. Diese Unterteilung, die die Abbildung
- nicht hergibt, gucken wir uns nachfolgend genauer an und fangen mit den Tropen an. In der tropischen Zone gibt es die
- immerfeuchten und die wechselfuchten Tropen. Die entlang des Äquators lokalisierten immerfeuchten Tropen prägen ein ganzjähriges humides, das
- heißt feuchtes Klima, mit hohen jährlichen Niederschlagsummen. Wie bereits erwähnt ist die intensive Sonneneinstrahlung Grund für die hohen
- Temperaturen und auch Niederschläge. Die Werte, die ihr hier abgebildet seht, sind Durchschnittswerte. Einerseits handelt es sich um den
- durchschnittlichen Jahresgesamtniederschlag, der höher als 1500 mm liegt. Andererseits beträgt die
- durchschnittliche Jahrestemperatur mehr als 24°CUS. Entsprechend sind noch die anderen Werte für Temperatur und Niederschlag im
- weiteren Verlauf des Videos zu interpretieren. Ein exemplarisches Klimadiagramm für jede Klimazone würde das Video etwas überfrachten.
- Entsprechend wird es in den Einzelvideos zu den Klimazonen vorgestellt. Sowohl in den immerfeuchten als auch in Teilen der wechselfuchten Tropen sind die täglichen
- Temperaturschwankung größer als die jährlichen Temperaturschwankung. Deshalb herrscht hier ein sogenanntes Tageszeitklima. Je weiter man vom
- Equator in Richtung Norden und Süden geht, desto weniger Gesamtjahresniederschlagfällt. Die Wechselfuchten Tropen zeichnen sich
- bereits durch den Wechsel von Regen und Trockenzeiten aus. Mit der Abnahme der Niederschlagssumme geht auch eine Veränderung der Vegetation einher.
- Während die hohen Niederschlagsummen der immerfeuchten Tropen die Entstehung des tropischen Regenwaldes als eines der artenreichsten Ökosysteme und zugleich
- als charakteristische Landschaftszone begünstigen, stellt die Savanne die typische Landschaftszone der Wechselfuchten Truppen da. Hier zeigt
- sich je weniger Niederschlag fällt, desto Kaga und Vegetations ärmer wird auch die Landschaft. Während sich in den niederschlagsreicheren Gebieten
- Feuchtsawannen ausbrägen, gehen diese in den niederschlagsärmeren Gebieten in trocken und schließlich in Dornstrauchsavannen über, in deren nur
- noch ganz vereinzelt Bäume existieren. Ihr seht also, Vegetationszonen sind großräumige Gebiete mit einer charakteristischen natürlichen
- Vegetation, die sich vor allem aufgrund der klimatischen Gegebenheiten in dem jeweiligen Gebiet ausbringen. Wie limitieren sich das Klimaelement
- Niederschlag auf das Wachstum und damit auch auf die Vegetation auswirken kann, zeigt sich anhand der Subtropen als Klimazone, die sich grob von ca. hat
- 23,5 bis 40 bis 45° nördlicher und südlicher Breite erstrecken. Vor allem der sich den Tropen anschließende Bereich der Subtropen ist der Bereich,
- in dem die Luftmassen der Headlayzelle absenken und sich Wüsten und Halbwüsten als eine der typischen Landschaftszonen der Subtruppen ausbilden. Hier fällt im
- Jahr weniger als 250 mm Niederschlag. In Deutschland sind es im Vergleich etwa drei bis vier mal so viel. Dies schränkt auch das potenzielle Pflanzenwachstum
- ein, welches weniger als 60 Tage im Jahr möglich ist und führt zu einer nahezu vegetationslosen Landschaft in den Wüsten und einer sehr kragen Vegetation
- in den Halbbwüsten. Zum Vergleich, in den immerfeuchten Tropen ist aufgrund der klimatischen Gunstfaktoren ganzjährig Wachstum möglich. In den
- Wechsselffeuchten Tropen nimmt das Wachstum bereits in Richtung Wendekreise immer weiter ab. Ebenso wie in den Truppen sind auch hier
- die Temperaturen hoch und liegen im Jahresdurchschnitt bei über 24°CUS. Zeigt sich allerdings bereits eine gewisse Temperaturschwankung im Verlaufe
- des Jahres, typisch für ein Jahreszeitenklima. Neben den heißen Wüstenklimate, die flächenmäßig größte Vegetationszone der Subtropen, werden
- mindestens noch zwei weitere Klimatypen unterschieden. Die winterfeuchten Subtropen sowie die immerfeuchten Subtropen. Wobei die immerfeuchten
- Subtropen ein so komplexer Klimatyp darstellen, dass auf diesen zumindest im schulischen Kontext meist verzichtet wird, trotzdem aberim Video zu den
- Subtropen etwas näher erläutert werden. Die winterfeuchten Subtropen prägt, wie der Name bereits verrätt, ein humides, feuchtes Klima während der Wintermonate
- mit warm gemäßigten Temperaturen, wohingegen diese Gebiete im Sommer unter den Einfluss des subtropischen Hochdrückgürtels kommen und die
- Temperaturen warm sind. Dadurch schwanken die jährlichen Durchschnittstemperaturen je nach Region zwischen 12 und 24°.
- Der Mittelmeerraum zählt zu diesem Klimatyp. Vielleicht war der eine oder die andere von euch während der Sommerferien bereits dort und wird sich
- wahrscheinlich an sonniges und warmes Wetter erinnern. Während wir den Hochdruckeinfluß im Sommer begründen können, weil sich zu dieser Zeit der
- subtropische Hochdruckgürtel weiter in Richtung Norden verschiebt, sind die winterlichen Niederschläge nicht mit der Headleyzelle zu erklären. Hier kommen
- die winterfeuchten Subtropen nämlich in den Einflussbereich einer zweiten Zirkulationszelle, wie ihr im Video zur atmosphärischen Zirkulation sehen
- werdet. Während die jährliche Wachstumsperiode mit abnehmenden Niederschläge in Richtung Wendekreise immer kürzer ausfällt, werden hier
- aufgrund der saisonalen Niederschläge mehr als 150 Tage Wachstum im Jahr erreicht. Hatlaubgehölze sind die sich ausprägende Vegetationszone der
- winterfeuchten Subtropen. Die sich den Subtrophen in Richtung Norden und Süden anschließende Klimazone ist die gemäßigte Klimazone der Mittelbreiten,
- die bei ca. 40 bis 45 bis 50 bis 55° nördlicher und südlicher Breite lokalisiert sind und damit auch Deutschland umfassen. Die Entfernung zum
- Meer hat in dieser Klimazone einen immensen Einfluss darauf, wie hoch die Jahreszeitlichen Schwankungen der Temperatur und auch die
- Niederschlagsmengen ausfallen. Aufgrund des Einflusses dieses Klimafaktors, näher erläutert im Video zur gemäßigten Klimazone, kann die Klimazone in
- zumindest zwei Klimatypen differenziert werden. die feuchten maritim Mittelbreiten und die trockenen kontinentalen Mittelbreiten. Die Nähe
- zum Meer führt bei den feuchten Mittelbreiten zu einem ganzjährigenklima, das auch als Seeklima bezeichnet wird.
- Auf die Temperatur im Jahresverlauf hat die Nähe zum Meer einen mäßig in denen Einfluss. Die Winter sind vergleichsweise mild, wä gleich durchaus
- auch mal frostig, die Sommer kühl bis mäßig warm. Damit gibt es keine große Jahreszeitlich bedingte Temperaturamplitude und es prägt sich
- ein charakteristischer sommergrüner Laub und Mischwalt als Vegetationszone aus. Ganz anders verhält es sich in den kontinentalen Mittelbreiten, die geprägt
- sind von heißen Sommern und kalten Wintern. Hier ist der Jahreszeitliche Temperaturunterschied entsprechend hoch. Die durchschnittlichen
- Jahresniederschläge fallen in der Regel geringer aus als in den feuchten Mittelbreiten und der vorherrschende Vegetationstyp ist die Steppe.
- Nördlich der gemäßigten Klimazone befindet sich die subpolare Zone. Genauer gesagt zwischen dem 50 bis 55 bis 66,5°
- nördlicher Breite bis zum nördlichen Polarkreis. Auf der Südalbkugel gibt es in diesem breitbereich so gut wie keine Landmassen, sodass die Klimazone hier
- kaum ausgeprägt ist. Während die kalten Winter in den kontinentalen Mittelbreiten dort bereits die Vegetationsperiode deutlich
- einschränken, wird diese mit immer kälteren Temperatur, je weiter man in Richtung Norden und Süden geht, immer kürzer. Die
- Jahresdurchschnittstemperatur liegt bereits bei unter 0° CSUS. Entsprechend lang sind die Winter und Niederschlag fällt recht wenig im Jahr.
- Die charakteristische Vegetationszone der subpolaren Klimazone ist der nördliche boreale Nadelfwald, auch Tiger genannt. Ganz im Norden und Süden
- befindet sich die polare Klimazone. Sie umfasst die Gebiete rund um Nord und Südpol und liegt zwischen 66,5 und 90° nördlicher und südlicher Breite.
- Die Polare Zone ist die kälteste der fünf Klimazonen. Im Jahresdurchschnitt liegen die Temperaturen bei unter -10°. Die meiste Zeit des Jahres herrscht
- Winter. Im Randbereich der polaren Zone bzw. im Übergang von der subpolaren zur Polaren Zone liegt die Tundra als Vegetationszone.
- Hier wachsen im Gegensatz zur Subpolarzone keine Bäume mehr. Lediglig Gräser, krautige Pflanzen und Zwergsträucher sind hier vorzufinden.
- Zunächst verschwindet der Wald mit zunehmender Kälte, dann auch die Vegetation. So sind die Antarktis und auch das Innlandeis Grönlands sogenannte
- Eiswüsten. Die polare Zone ist nicht nur extrem in Bezug auf die Temperatur, sondern auch was den Niederschlag betrifft. Tatsächlich sind hier in der
- Eiswüste die trockensten Regionen der Erde lokalisiert. Auch wenn einige von euch beim Wort Wüste direkt an Hitze denken, Wüsten
- werden nicht über die Temperatur definiert, sondern über Niederschlagsarmut. Die Eiswüsten der polaren Zone sind
- deshalb welche, weil in ihnen kaum Niederschlag fällt. Wenn hier Fußspuren vergangener Polarexpedition gefunden werden, können diese durchaus Jahre alt
- sein. So viiel zu den Klima und Vegetationszonen der Erde. Hier seht ihr noch mal wichtige klimatische Gegebenheiten der einzelnen Klimazonen
- zusammengefasst.
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