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Klimazonen und Vegetationszonen der Erde [Erdkunde, Oberstufe]

TeacherToby15:47 1.391 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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  1. Dieses Video ist ein Übersichtsvideo zu den unterschiedlichen Klima und Vegetationszonen, die es auf der Erde gibt. Es ist eingebettet in eine
  2. Videoreihe, in der unter anderem darauf eingegangen wird, was der Grund für die Ausprägung unterschiedlicher Klimazonen auf der Erde ist und in der die
  3. einzelnen Klima und Vegetationszonen genauer erläutert werden. Klima und Vegetationsz. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass ihr beide
  4. Begriffe in die Suchleiste eingegeben habt. Und ihr habt damit vollkommen recht. Die Begriffe Klimazone und Vegetationszone sind thematisch eng
  5. miteinander verwoben. An dieser Stelle seht ihr die Klimazonen der Erde farblich dargestellt. Das Klima einer Zone entscheidet schließlich darüber,
  6. welche Vegetation sich in dieser Zone ausbringen kann. In einer kalten Klimazone mit kaum Niederschlag wird eine andere Vegetation vorherrschend
  7. sein, als in einer warmen Klimazone mit hohen Niederschlagsummen. Das Klima hat auf die Vegetation und auch die Organismen eine Art
  8. Filterwirkung. Es beeinflusst bzw. determiniert, wo Organismen leben können und wo nicht und legt damit ihre Verbreitung und Häufigkeit fest.
  9. Außerdem wird die Vegetation einer jeden Vegetationszone über Angepasstheiten, an die jeweils die umgebenden klimatischen Bedingungen verfügen. Die Ausprägung der
  10. unterschiedlichen Klima- und Vegetationszone ist unmittelbar geknüpft an unterschiedliche globale Insolationsverhältnisse,
  11. also eine unterschiedliche Sonneneinstrahlung sowie die daraus resultierenden Zirkulationsmuster. Vor allem drei großräumige
  12. Zirkulationsmuster bzw. Zellen prägen das Klima der Erde. Diese sogenannten Zirkulationszellen sind sowohl auf der Nord als auch auf der Südalbkugel
  13. wirksam. Ich empfehle euch unbedingt das entsprechende Video hier einmal verlinkt dazu anzugucken, weil dieser Zusammenhang für dieses Übersichtsvideo
  14. deutlich zur Zeit aufwendig wäre. So viiel aber an dieser Stelle. Die auf die Erdoberfläche ankommende Strahlungsenergie der Sonne variiert
  15. aufgrund der Kugelgestalt der Erde breitengradabhängig. Heißt, am Äquator ist die Wärmestrahlung der Sonne besonders intensiv. Hier
  16. treffen die Strahlen mehr oder weniger senkrecht auf eine kleine Fläche und erhitzen diese intensiv im Gegensatz zu den Polen, die sie in einem flacheren
  17. Winkel erreichen. Diese unterschiedliche Zufuhr an Sonnenenergie erklärt, warum die globale Temperatur mit dem breiten Grad variiert und polwärts, also vom
  18. Ävatorialbereich in Richtung Nord und Südpol abnimmt. Die Kugelgestalt der Erde sorgt nicht nur für die vorhin angesprochenen
  19. Temperaturverhältnisse, sondern auch für vorhersagbare Niederschlagsmuster. Gucken wir uns dazu exemplarisch eine
  20. der globalen Zirkulationsmuster an, die sogenannte Headleyzelle. Wie bereits erwähnt, heizen sich die bodenn Luftschichten am Äquator infolge der
  21. intensiven Sonneneinstrahlung stark auf. Ein Luftpaket, das sich erwärmt, verliert an Dichte. Dadurch dehnt es sich aus und steigt nach oben. Beim
  22. Aufsteigen kühlt sich die Luft jedoch ab. Kalte Luft kann weniger Wasserdampf aufnehmen als warme Luft, wodurch die Luft nach einer gewissen Abkühlung
  23. Wasserdampf gesättigt ist. Sie kondensiert und aus hohen sich auftürmenden Wolken regnet es. Aus diesem Grund fallen in den Tropen als
  24. Klimazone das gesamte Jahr über große Niederschlagsmengen. In etwa 16 bis 18 km Höhe werden die Luftmassen in nördlicher und südlicher
  25. Richtung abgelenkt. Ein Großteil ihrer Feuchtigkeit haben sie bereits verloren. Im Bereich der Wendekreise bei etwa 30° nördlicher und
  26. 30° südlicher Breite sinken die Luftmassen wieder ab. Während des Absinkens erwärmt sich die Luft und trocknet weiter aus.
  27. sodass sich hier niederschlagsarme, heiße Regionen auf der Erde ausbrägen und sogenannte Wendekreiswüsten entstehen.
  28. Auf diese Weise lassen sich die Temperatur und Niederschlagsverhältnisse zumindest grob von einer Klimazone begründen, die Tropen. Sie befinden sich
  29. entlang des Äquators und reichen bis ca. zu den Wendekreisen bei 23,5° Nord bzw. 23,5° Süd. Nördlich und südlich der tropischen Klimazone schließen sich die
  30. Subtropen als weitere Klimazone an, gefolgt von der gemäßigten Zone, der subpolaren Zone und der polaren Zone.
  31. Diese Klimazonen sind wahrscheinlich auch die, die ihr beispielsweise in der Schule lernt. Diese einzelnen Klimazonen kennzeichnen Gebiete mit ähnlichen
  32. klimatischen Bedingungen. Ihr seht anhand der Abbildung, dass die Einteilung in fünf Klimazonen eine räumliche Differenzierung des globalen
  33. Klimas ermöglicht. Gleichzeitig wird deutlich: klimatische Gliederung folgt nicht immer einer rein schematischen oder starren Einordnung entlang der
  34. breiten Kreise. Klima ist ein komplexes System, das von zahlreichen Einflussfaktoren geprägt wird. Neben der geographischen Breite wirken weitere
  35. Klimafaktoren auf das Klima eines Ortes ein. Dazu zählen beispielsweise die Entfernung zum Ozean, die Orografie bzw. Höhenlage sowie die Bodenart und
  36. Bodenbedeckung. Diese Faktoren können das Klima innerhalb einer Klimazone erheblich modifizieren. Die Alpen sind hierfür ein gutes Beispiel. Obwohl sie
  37. innerhalb der gemäßigten Zone liegen, können in höheren Lagen klimatische Bedingung auftreten, die jenen polaren Regionen ähneln. Aus diesem Grund sind
  38. hier in der Abbildung innerhalb der gemäßigten Zone farblich blau hervorgehoben. Ein weiteres Beispiel zeigt den Einfluss von Meereströmung.
  39. Viele deutsche Städte liegen auf ähnlichen geographischen Breiten wie Städte in Kanada, während dort aufgrund deutlich kälterer klimatischer
  40. Bedingungen teilweise Gebiete bereits im Randbereich zur subpolaren Zone liegen, wirkt in Europa unter anderem der Golfstrom klimamildernd. Dadurch reicht
  41. die gemäßigte Zone in Europa deutlich weiter nach Norden als in Nordamerika. Weil sich die Temperatur und Niederschlagsverhältnisse innerhalb der
  42. Klimazon deutlich unterscheiden können, werden die einzelnen Klimazonen weiter unterteilt. Diese Unterteilung, die die Abbildung
  43. nicht hergibt, gucken wir uns nachfolgend genauer an und fangen mit den Tropen an. In der tropischen Zone gibt es die
  44. immerfeuchten und die wechselfuchten Tropen. Die entlang des Äquators lokalisierten immerfeuchten Tropen prägen ein ganzjähriges humides, das
  45. heißt feuchtes Klima, mit hohen jährlichen Niederschlagsummen. Wie bereits erwähnt ist die intensive Sonneneinstrahlung Grund für die hohen
  46. Temperaturen und auch Niederschläge. Die Werte, die ihr hier abgebildet seht, sind Durchschnittswerte. Einerseits handelt es sich um den
  47. durchschnittlichen Jahresgesamtniederschlag, der höher als 1500 mm liegt. Andererseits beträgt die
  48. durchschnittliche Jahrestemperatur mehr als 24°CUS. Entsprechend sind noch die anderen Werte für Temperatur und Niederschlag im
  49. weiteren Verlauf des Videos zu interpretieren. Ein exemplarisches Klimadiagramm für jede Klimazone würde das Video etwas überfrachten.
  50. Entsprechend wird es in den Einzelvideos zu den Klimazonen vorgestellt. Sowohl in den immerfeuchten als auch in Teilen der wechselfuchten Tropen sind die täglichen
  51. Temperaturschwankung größer als die jährlichen Temperaturschwankung. Deshalb herrscht hier ein sogenanntes Tageszeitklima. Je weiter man vom
  52. Equator in Richtung Norden und Süden geht, desto weniger Gesamtjahresniederschlagfällt. Die Wechselfuchten Tropen zeichnen sich
  53. bereits durch den Wechsel von Regen und Trockenzeiten aus. Mit der Abnahme der Niederschlagssumme geht auch eine Veränderung der Vegetation einher.
  54. Während die hohen Niederschlagsummen der immerfeuchten Tropen die Entstehung des tropischen Regenwaldes als eines der artenreichsten Ökosysteme und zugleich
  55. als charakteristische Landschaftszone begünstigen, stellt die Savanne die typische Landschaftszone der Wechselfuchten Truppen da. Hier zeigt
  56. sich je weniger Niederschlag fällt, desto Kaga und Vegetations ärmer wird auch die Landschaft. Während sich in den niederschlagsreicheren Gebieten
  57. Feuchtsawannen ausbrägen, gehen diese in den niederschlagsärmeren Gebieten in trocken und schließlich in Dornstrauchsavannen über, in deren nur
  58. noch ganz vereinzelt Bäume existieren. Ihr seht also, Vegetationszonen sind großräumige Gebiete mit einer charakteristischen natürlichen
  59. Vegetation, die sich vor allem aufgrund der klimatischen Gegebenheiten in dem jeweiligen Gebiet ausbringen. Wie limitieren sich das Klimaelement
  60. Niederschlag auf das Wachstum und damit auch auf die Vegetation auswirken kann, zeigt sich anhand der Subtropen als Klimazone, die sich grob von ca. hat
  61. 23,5 bis 40 bis 45° nördlicher und südlicher Breite erstrecken. Vor allem der sich den Tropen anschließende Bereich der Subtropen ist der Bereich,
  62. in dem die Luftmassen der Headlayzelle absenken und sich Wüsten und Halbwüsten als eine der typischen Landschaftszonen der Subtruppen ausbilden. Hier fällt im
  63. Jahr weniger als 250 mm Niederschlag. In Deutschland sind es im Vergleich etwa drei bis vier mal so viel. Dies schränkt auch das potenzielle Pflanzenwachstum
  64. ein, welches weniger als 60 Tage im Jahr möglich ist und führt zu einer nahezu vegetationslosen Landschaft in den Wüsten und einer sehr kragen Vegetation
  65. in den Halbbwüsten. Zum Vergleich, in den immerfeuchten Tropen ist aufgrund der klimatischen Gunstfaktoren ganzjährig Wachstum möglich. In den
  66. Wechsselffeuchten Tropen nimmt das Wachstum bereits in Richtung Wendekreise immer weiter ab. Ebenso wie in den Truppen sind auch hier
  67. die Temperaturen hoch und liegen im Jahresdurchschnitt bei über 24°CUS. Zeigt sich allerdings bereits eine gewisse Temperaturschwankung im Verlaufe
  68. des Jahres, typisch für ein Jahreszeitenklima. Neben den heißen Wüstenklimate, die flächenmäßig größte Vegetationszone der Subtropen, werden
  69. mindestens noch zwei weitere Klimatypen unterschieden. Die winterfeuchten Subtropen sowie die immerfeuchten Subtropen. Wobei die immerfeuchten
  70. Subtropen ein so komplexer Klimatyp darstellen, dass auf diesen zumindest im schulischen Kontext meist verzichtet wird, trotzdem aberim Video zu den
  71. Subtropen etwas näher erläutert werden. Die winterfeuchten Subtropen prägt, wie der Name bereits verrätt, ein humides, feuchtes Klima während der Wintermonate
  72. mit warm gemäßigten Temperaturen, wohingegen diese Gebiete im Sommer unter den Einfluss des subtropischen Hochdrückgürtels kommen und die
  73. Temperaturen warm sind. Dadurch schwanken die jährlichen Durchschnittstemperaturen je nach Region zwischen 12 und 24°.
  74. Der Mittelmeerraum zählt zu diesem Klimatyp. Vielleicht war der eine oder die andere von euch während der Sommerferien bereits dort und wird sich
  75. wahrscheinlich an sonniges und warmes Wetter erinnern. Während wir den Hochdruckeinfluß im Sommer begründen können, weil sich zu dieser Zeit der
  76. subtropische Hochdruckgürtel weiter in Richtung Norden verschiebt, sind die winterlichen Niederschläge nicht mit der Headleyzelle zu erklären. Hier kommen
  77. die winterfeuchten Subtropen nämlich in den Einflussbereich einer zweiten Zirkulationszelle, wie ihr im Video zur atmosphärischen Zirkulation sehen
  78. werdet. Während die jährliche Wachstumsperiode mit abnehmenden Niederschläge in Richtung Wendekreise immer kürzer ausfällt, werden hier
  79. aufgrund der saisonalen Niederschläge mehr als 150 Tage Wachstum im Jahr erreicht. Hatlaubgehölze sind die sich ausprägende Vegetationszone der
  80. winterfeuchten Subtropen. Die sich den Subtrophen in Richtung Norden und Süden anschließende Klimazone ist die gemäßigte Klimazone der Mittelbreiten,
  81. die bei ca. 40 bis 45 bis 50 bis 55° nördlicher und südlicher Breite lokalisiert sind und damit auch Deutschland umfassen. Die Entfernung zum
  82. Meer hat in dieser Klimazone einen immensen Einfluss darauf, wie hoch die Jahreszeitlichen Schwankungen der Temperatur und auch die
  83. Niederschlagsmengen ausfallen. Aufgrund des Einflusses dieses Klimafaktors, näher erläutert im Video zur gemäßigten Klimazone, kann die Klimazone in
  84. zumindest zwei Klimatypen differenziert werden. die feuchten maritim Mittelbreiten und die trockenen kontinentalen Mittelbreiten. Die Nähe
  85. zum Meer führt bei den feuchten Mittelbreiten zu einem ganzjährigenklima, das auch als Seeklima bezeichnet wird.
  86. Auf die Temperatur im Jahresverlauf hat die Nähe zum Meer einen mäßig in denen Einfluss. Die Winter sind vergleichsweise mild, wä gleich durchaus
  87. auch mal frostig, die Sommer kühl bis mäßig warm. Damit gibt es keine große Jahreszeitlich bedingte Temperaturamplitude und es prägt sich
  88. ein charakteristischer sommergrüner Laub und Mischwalt als Vegetationszone aus. Ganz anders verhält es sich in den kontinentalen Mittelbreiten, die geprägt
  89. sind von heißen Sommern und kalten Wintern. Hier ist der Jahreszeitliche Temperaturunterschied entsprechend hoch. Die durchschnittlichen
  90. Jahresniederschläge fallen in der Regel geringer aus als in den feuchten Mittelbreiten und der vorherrschende Vegetationstyp ist die Steppe.
  91. Nördlich der gemäßigten Klimazone befindet sich die subpolare Zone. Genauer gesagt zwischen dem 50 bis 55 bis 66,5°
  92. nördlicher Breite bis zum nördlichen Polarkreis. Auf der Südalbkugel gibt es in diesem breitbereich so gut wie keine Landmassen, sodass die Klimazone hier
  93. kaum ausgeprägt ist. Während die kalten Winter in den kontinentalen Mittelbreiten dort bereits die Vegetationsperiode deutlich
  94. einschränken, wird diese mit immer kälteren Temperatur, je weiter man in Richtung Norden und Süden geht, immer kürzer. Die
  95. Jahresdurchschnittstemperatur liegt bereits bei unter 0° CSUS. Entsprechend lang sind die Winter und Niederschlag fällt recht wenig im Jahr.
  96. Die charakteristische Vegetationszone der subpolaren Klimazone ist der nördliche boreale Nadelfwald, auch Tiger genannt. Ganz im Norden und Süden
  97. befindet sich die polare Klimazone. Sie umfasst die Gebiete rund um Nord und Südpol und liegt zwischen 66,5 und 90° nördlicher und südlicher Breite.
  98. Die Polare Zone ist die kälteste der fünf Klimazonen. Im Jahresdurchschnitt liegen die Temperaturen bei unter -10°. Die meiste Zeit des Jahres herrscht
  99. Winter. Im Randbereich der polaren Zone bzw. im Übergang von der subpolaren zur Polaren Zone liegt die Tundra als Vegetationszone.
  100. Hier wachsen im Gegensatz zur Subpolarzone keine Bäume mehr. Lediglig Gräser, krautige Pflanzen und Zwergsträucher sind hier vorzufinden.
  101. Zunächst verschwindet der Wald mit zunehmender Kälte, dann auch die Vegetation. So sind die Antarktis und auch das Innlandeis Grönlands sogenannte
  102. Eiswüsten. Die polare Zone ist nicht nur extrem in Bezug auf die Temperatur, sondern auch was den Niederschlag betrifft. Tatsächlich sind hier in der
  103. Eiswüste die trockensten Regionen der Erde lokalisiert. Auch wenn einige von euch beim Wort Wüste direkt an Hitze denken, Wüsten
  104. werden nicht über die Temperatur definiert, sondern über Niederschlagsarmut. Die Eiswüsten der polaren Zone sind
  105. deshalb welche, weil in ihnen kaum Niederschlag fällt. Wenn hier Fußspuren vergangener Polarexpedition gefunden werden, können diese durchaus Jahre alt
  106. sein. So viiel zu den Klima und Vegetationszonen der Erde. Hier seht ihr noch mal wichtige klimatische Gegebenheiten der einzelnen Klimazonen
  107. zusammengefasst.

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