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Physik · Klasse 7–10 · aktualisiert

Sonne: Aufbau, Energie und Strahlung verstehen

Die Sonne ist ein Stern. Entdecke Kernfusion, Schichten, Strahlung und die Wirkung ihrer Magnetfelder.

0 von 13 Aufgaben gelöst

Sonne: Aufbau, Energie und Strahlung verstehen

Kurz gesagt

Die Sonne ist ein Stern aus vorwiegend Wasserstoff und Helium. In ihrem Kern verschmelzen Wasserstoffkerne zu Helium und setzen Energie frei. Ihr Licht und ihre Gravitation prägen die Erde und das Sonnensystem.

Warum leuchtet die Sonne? Sie ist ein Stern und setzt in ihrem Kern Energie frei. Dort verschmelzen Wasserstoffkerne zu Helium. Das heißt Kernfusion. Ein Teil der Energie erreicht die Erde als Sonnenlicht. Die folgenden Abschnitte erklären Aufbau und Strahlung; das Spektrum ist für Fortgeschrittene.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

4 Abschnitte

Die Sonne ist ein Hauptreihenstern. In dieser Lebensphase verschmelzen Wasserstoffkerne im Inneren zu Helium. Dabei wird Energie frei. Ein Planet wie die Erde betreibt diese Fusion nicht. Im sichtbaren Licht sehen wir Planeten vor allem, weil sie Sternenlicht reflektieren. Die Sonne ist rund 4,6 Milliarden Jahre alt und im Mittel etwa 150 Millionen Kilometer entfernt. Sie besteht vorwiegend aus Wasserstoff und Helium. Vieles davon ist Plasma, ein Gas mit frei beweglichen geladenen Teilchen.

Die Sonne erscheint besonders hell, weil sie uns näher ist als andere Sterne. Ein Stern kann mehr Energie abstrahlen und trotzdem von der Erde aus schwächer erscheinen. Die Gravitation, also ihre Anziehungskraft, prägt die Planetenbahnen. Zugleich dreht sich die Erde um ihre Achse; das erzeugt Tag und Nacht.

Sonnenlicht ermöglicht das Sehen. Pflanzen nutzen es mit Wasser und Kohlenstoffdioxid für die Photosynthese. Dabei bilden sie Zucker, etwa Glucose, und geben Sauerstoff ab. Das ist eine Grundlage der Nahrungsketten. Die Sonneneinstrahlung trägt zu lebensgeeigneten Temperaturen bei und beeinflusst Wetter, Klima, Wind und Wasserkreislauf. Schaue zur Beobachtung der Sonne nicht direkt in ihr helles Licht. Eine normale Sonnenbrille schützt deine Augen dabei nicht.

Definition

Leuchtkraft

Die Leuchtkraft ist die gesamte Energie, die ein Stern pro Zeiteinheit als elektromagnetische Strahlung abgibt. Sie ist nicht dasselbe wie die Helligkeit, die du am Himmel wahrnimmst.

Merke: Die Sonne wirkt auf die Erde durch Gravitation, elektromagnetische Strahlung und Teilchenströme. Diese Wirkungen dürfen nicht miteinander verwechselt werden.

Teste dich

LeichtWarum ist die Sonne ein Stern und kein Planet?
MittelWarum kann die Sonne heller erscheinen als ein Stern mit größerer Leuchtkraft?

Alles auf einen Blick

Sonne

  • Stern

    erzeugt Energie durch Kernfusion

  • Energieweg

    Kern → Strahlungszone → Konvektionszone → Photosphäre

  • Atmosphäre

    Photosphäre, Chromosphäre und Korona

  • Spektrum

    Strahlung verschiedener Wellenlängen und Absorptionslinien

  • Aktivität

    Magnetfelder verursachen Flecken und können Ausbrüche auslösen

  • Erde

    Gravitation, Licht, Wärme und Photosynthese

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Effektive Temperatur umrechnen

  1. 1Die effektive Temperatur beträgt ungefähr 5770 K. Der Nullpunkt der Celsius-Skala liegt bei genau 273,15 K.
  2. 25770\,\mathrm{K}-273{,}15\,\mathrm{K}=5496{,}85\,\mathrm{K} über dem Celsius-Nullpunkt.
  3. 3Die Celsiuszahl ist ungefähr 5497 °C. Auf Hunderter gerundet sind es etwa 5500 °C; der Eingangswert 5770 K ist selbst gerundet.

Fehler finden

Sonnentemperatur einordnen In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.

Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Die Sonne ist ein . Im Kern liefert Energie. Die sichtbare Schicht heißt .

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Sonne

LeichtWozu nutzen Pflanzen das Sonnenlicht?
MittelWarum passen 5770 Kelvin und etwa 5500 Grad Celsius zusammen?
SchwerBei bestimmten Wellenlängen ist das Sonnenlicht am Erdboden schwächer als oberhalb der Erdatmosphäre. Was erklärt den Unterschied?

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