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Geschichte · Klasse 7–11 · aktualisiert

Conquista: Eroberung Amerikas einfach erklärt

Du lernst, wie spanische Eroberungszüge finanziert wurden, welche Faktoren zusammenwirkten und welche Möglichkeiten einheimische Gruppen hatten.

0 von 8 Aufgaben gelöst

Conquista: Eroberung Amerikas einfach erklärt

Kurz gesagt

Die Conquista war die gewaltsame spanische Eroberung in Amerika. Private Geldgeber, Bündnisse mit einheimischen Gruppen, Waffen, lokale Konflikte und Seuchen spielten dabei eine Rolle. Spanische Herrschaft blieb jedoch räumlich begrenzt und umkämpft.

Wie konnten Eroberer Macht gewinnen, ohne danach ein ganzes Gebiet sicher zu beherrschen? Bei der Conquista wirkten verschiedene Interessen und Bedingungen zusammen. Du untersuchst auch, welche eigenen Ziele die einheimischen Gruppen verfolgten.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

3 Abschnitte

Conquista bezeichnet die gewaltsame spanische Eroberung in Amerika. Hier geht es um die Eroberungszüge und die Grenzen spanischer Herrschaft im 16. und 17. Jahrhundert.

Die Anführer und private Geldgeber bezahlten die Ausrüstung der Unternehmungen. Dafür nutzten sie oft Kredite, also geliehenes Geld. Die Beteiligten erwarteten Beute und Rechte. Ihre Teilnahme war damit auch an eigene Interessen gebunden.

Die spanische Krone, also die königliche Herrschaft, erteilte Genehmigungen. Diese verbanden die privaten Interessen mit den Ansprüchen der Krone. Du musst deshalb zwei Aufgaben unterscheiden: Anführer und Geldgeber finanzierten die Züge; königliche Genehmigungen banden sie an die Ansprüche der Krone.

Definition

Private Finanzierung

Einzelne Anführer und Geldgeber brachten das Geld für die Unternehmungen auf. Oft nutzten sie dafür geliehenes Geld.

Merke: Private Finanzierung und königliche Genehmigung gehörten zusammen, erfüllten aber unterschiedliche Aufgaben.

Teste dich

MittelWie passten Finanzierung und Genehmigung zusammen?

Alles auf einen Blick

Conquista

  • Finanzierung

    Anführer und private Geldgeber rüsteten die Unternehmungen aus, oft über Kredite.

  • Interessen

    Beteiligte erwarteten Beute und Rechte; königliche Genehmigungen verbanden ihre Interessen mit Ansprüchen der Krone.

  • Eroberung in Mexiko

    Bündnisse, Vermittlung, Waffen, Gewalt, örtliche Konflikte und Seuchen wirkten zusammen.

  • Handlungsmöglichkeiten

    Indigene Gruppen verfolgten eigene Ziele durch Bündnisse, Widerstand oder rechtliches Vorgehen.

  • Grenzen

    Bündnisse garantierten keine Gleichberechtigung; spanischer Machtgewinn bedeutete keine gesicherte Herrschaft überall.

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Pizarros Machtgewinn von gesicherter Herrschaft unterscheiden

  1. 1Aufgabe: Erkläre, warum die Gefangennahme Atahualpas nicht mit vollständiger Kontrolle gleichgesetzt werden darf.
  2. 2Ausgangslage klären: Pizarro traf auf ein Inkareich, das durch Seuchen und Thronkämpfe geschwächt war.
  3. 3Handlung erklären: Seine Gruppe nahm den Herrscher Atahualpa gefangen und tötete ihn später. Beides half beim Machtgewinn.
  4. 4Reichweite prüfen: Dieser Machtgewinn bedeutete noch keine gesicherte Herrschaft überall.
  5. 5Urteil formulieren: Der Zugriff auf den Herrscher stärkte Pizarros Gruppe. Für die Behauptung einer gesicherten Herrschaft im ganzen Gebiet reicht das nicht aus.

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Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Cortés begann seinen Zug von Kuba nach Mexiko . Pizarro traf in Peru auf das durch Seuchen und Thronkämpfe geschwächte Inkareich im Jahr . Die Bevölkerung von Huejotzingo ging gegen belastende Abgaben rechtlich vor im Jahr .

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Conquista

LeichtWelche Aussage beschreibt die Interessen der Beteiligten?
MittelWelche Bedeutung hatten Gegner der Mexica für Cortés’ Zug?
SchwerWie lässt sich der mögliche Nutzen indigener Bündnisse beurteilen?

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